Französische Revolution, Krieg und Terrorherrschaft - schulnote.de 
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Titel:

Französische Revolution, Krieg und Terrorherrschaft


  Note: 1-2   Klasse: 10









Arbeit: Französische Revolution, Krieg und Terrorherrschaft


Situation 1790/91

Die patriotische Partei Frankreichs , die bisher die revolutionären Ereignisse bestimmt hatte, war gespalten. Auf der einen Seite befanden sich die Jakobiener (nach ihrer Tagungsstätte, einem aufgelösten Kloster des heiligen Jakobs benannt) und auf der anderen Seite der Cordeliers-Klub (1790 in einem Kloster der Franziskaner (Cordeliers) gegründet) und andere politische Gruppierungen. Die Jakobiener respektierten zunächst die Entscheidung der Nationalversammlung (hauptsächlich vermögende und gebildete Bürgerliche), den König seines Amtes nicht völlig zu entheben, während der Codeliers-Klub seine Amtsenthebung und Bestrafung forderte.
Am 17 Juli 1791 kam es deshalb in Paris zu einer Demonstration von 5000 Handwerkern und Arbeitern, die durch das Einschreiten der Nationalgarde, der revolutionären Bürgermilitz, in einem Blutbad endete.
Die Angst vor einer Gegenrevolution aus dem Ausland führte zusätzlich zu einer Zuspitzung der Lage. Doch die Angst war unbegründet. Die Fürsten Europas waren an keinem Krieg interessiert. Nur einzelne Gruppen, meist vertriebene Adelige, die sich vor allem in Worms und Koblenz sammelten, bildeten die Kräfte einer möglichen Gegenrevolution.


20.April 1792

Kriegserklärung an Franz II von Österreich
Wie kam es zu diesem Krieg?
Der Klub der Jakobiener war tonangebend in der Legislativen. Vor allem eine Gruppe, die sich Girondisten nannten( nach der Herrkunftsgegend ihrer Wortführer (Gironde)). Sie wollten den Krieg: Sie sahen darin die Möglichkeit, den Gedanken der Revolution und somit der Freiheit weiterzutragen und außerdem die inneren Konflikte zu entschärfen.
Auch der König Louis XVI war für einen Krieg. Allerdings hoffte er auf eine Niederlage um seine alte Macht und somit die alte Ordnung wieder herzustellen.

Die Erwartungen der Girondisten wurden enttäuscht. Es kam zu einer Wirtschaftskrise, die im wesentlichen auf die Finanzpolitik der Revolutionäre zurückging. Darauf folgte im Juni ein Aufstand der Sansculotten (Gruppe von kleinen Ladenbesitzern und Handwerkern), die in die königlichen Räume der Tuillerien eindrangen. Der König kam aber noch relativ unversehrt davon. Am 10. August kam es aber erneut zu einem Aufstand. Louis XVI floh in die nahe NV, doch unter diesem Druck beschlossen die Abgeordneten, ihn seines Amtes zu entheben und einen Exekutivrat seinerstatt vorläufig einzusetzen.
Am 21. September 1792 wurde Frankreich vom neugewählten Nationalkovent zur Republik erklärt. Die Monarchie war somit abgeschafft.

Was sollte nun mit dem König passieren?
Die Meinungen waren gespalten! Eine Minderheit um Robespierre (Wortführer der radikalen Jakobiener)war für eine sofortige Bestrafung des Königs ohne Gericht. Doch die Mehrheit der Abgeordneten war dagegen. Der König wurde vor Gericht gestellt und Mitte Januar 1793 zur Todesstrafe verurteilt. Sein Leben endete am 21.Januar auf der Guillotine. Das Gericht bestand aus den Abgeordneten des NK.


Der Nationalkonvent

Er bestand aus dem sogenannten "Berg", den radikalen Jakobienern, auch deshalb "Montagnarden" genannt, und den Girondisten, die in der Mehrheit waren und "die Ebene" genannt wurden.
Die radikalen Jakobiener machten gemeinsame Sache mit den Sansculotten unter deren Einfluss die "Pariser Kommune" (revolutionäre Stadtverwaltung) stand. Von dieser wurden viele "Verdächtige" festgenommen und inhaftiert. Anfang September wurden die Gefängnisse von den Sansculotten eingenommen und die Hälfte aller Häftlinge, etwa 1300 Menschen, wurden niedergemetzelt (Septembermorde).
Die Girondisten mussten dabei tatenlos zusehen. Ihre Macht schwand mit jeder Niederlage im Krieg, da sie ihn angestiftet hatten.
Nach der Hinrichtung des Königs wurde die Lage noch kritischer. England, Holland, Spanien und die die italienischen Staaten bilden mit Österreich und Preußen eine Koalition.
Hinzu kamen Aufstände von königstreuen Bauern in der Bretagne und in der Vendee, die von jungen Adeligen geführt wurden. Sie wurden aber von kampferprobten Regierungstruppen niedergeschlagen.
Der Machtkampf zwischen Girondisten und Montagnarden steigerte sich so weit, dass schließlich am 2.Juni 1793 30 führende Abgeordnete der Girondisten verhaftet wurden und andere flohen.

Alleinherrschaft der Montagnarden
"Wohlfahrtsausschuß" des Konvents erhält diktatorische Vollmachten immer mehr willkürliche Verhaftungen, 45 % davon werden von Revolutionstribunal zum Tode verurteilt (Okt-Dez 1793)
Danton, führendes Mittglied des Wohlfahrtsausschusses stirbt 1794 auf der Guillotine
Robespierre ist nun alleiniger Anführer der Montagnarden


Zu Robespierre:
- geboren in Arras als Sohn eines Handwerkers:
- arbeitete als Rechtsanwalt
- wurde 1789 in Arras als Vertreter des 3. Standes gewählt
- verehrte Rousseaus
- seine Ideale waren Gleichheit, Freiheit aller und Tugendhaftigkeit
- hatte ein penibel gepflegtes Äußeres und war sehr prinzipientreu
- strebte ständig auf
- brachte schließlich auch die "Pariser Kommune" unter seinen Einfluß.

Zitat: "Die Tugend, ohne die der Schrecken unheilvoll wäre, der Schrecken, ohne der die Tugend ohnmächtig wäre."

27.Juli 1794: Robespierre wurde vom Konvent nach einer Rede über die Bestrafung weiterer "Verräter" der Tyrannei angeklagt und zum Tode verurteilt

Vorübergehende Beruhigung
Jagt von Royalisten auf Jakobiener
April und Mai 1795: Hungeraufstände wegen Getreidemangel
Neue Verfassung
Sommer 1795: Friede mit Österreich und Preußen; die anderen Kriege gehen weiter








Quelle: keine Angaben




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