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Titel:

Freie Erörterung Erzieht die Schule zum aufgeklärten Denken


  Note: 2-   Klasse: 11









Arbeit: Erzieht die Schule zum
aufgeklärten Denken?
Ja, ich denke schon, dass unser Bildungssystem auf vielfältige Weise versucht, uns Schüler,
zum selbstständigen Handeln und aufgeklärtem, bewussten Denken zu erziehen. Wobei man
sagen muss, dass es hier auch gewisse Grenzen gibt.
Ich denke, dass die Schule nach dem Elternhaus die wichtigste Rolle in der Sozialisation
spielt, in welcher sich auch der Unterpunkt ‚aufgeklärtes Denken’ eine Rolle spielt. Daher
komme ich zu dem Entschluss, dass Schulen eine wichtige Schlüsselrolle in unserer
Gesellschaft einnehmen und die dazugehörigen Lehrer eine wichtige Aufgabe vertreten, deren
Verantwortung sie sich voll und ganz Bewusstsein müssen.
Denn die Pädagogik ist ein Produkt der Aufklärung aus dem 16./17. Jahrhundert. Man musste
Erziehung und Bildung wissenschaftlich sichern, um die Bestimmungen der Aufklärung
>Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!< realisieren zu können. Dies war
die Geburtsstunde der Pädagogik.
Man versucht uns auf zwei Wegen aufzuklären. Der erste Weg ist der allgemeine
Klärungsprozess. Hierdurch soll Unwissen beseitigt werden (z.B. die politische Aufklärung
oder die Sexualaufklärung).
Der zweite Weg ist, dass die Schüler aktiv aufgefordert werden ihre eigene Meinung
kundzugeben, indem sie während den Unterrichtseinheiten Diskussionen führen und frei
Kritik äußern dürfen. Schule Bedeutet nicht mehr schlucken was der Lehrer sagt, wie vor
hundert Jahren, sondern seine Gedanken selbst zu bestimmen und seiner Vernunft zu folgen.
In vielen Schulen wird viel Wert auf die Selbstverwirklichung der Schüler gelegt, so wird
schon früh eine Vielzahl von Arbeitgruppen angeboten in denen sich die Kinder frei entfalten
können.
Außerdem sieht unser Bildungssystem vor, dass die Schüler mit den Jahren immer mehr von
der Hand des Lehrers gelöst werden und auf ihre eigenen Beine (= Verstand) gestellt werden.
Hierzu ein Beispiel: Hat man in der Orientierungsstufe noch immer alles angeschrieben
bekommen was von Bedeutung war, so wird man in der Oberstufe auf sich und seine
Vernunft gestellt, selbst mit zuschreiben, was man für wichtig erachtet. Dem Schüler wird
somit seine Autonomie vermittelt, das nur er selbst für sich bestimmen kann und kein anderer
diese Bürde übernehmen kann.
Aber natürlich findet das Aufgeklärte Denken auch seine Grenzen in unserem Schulsystem.
Aufgeklärte Gedanken werden durch die Schulordnung beschnitten oder zensiert. Der
Gedanke der Toleranz bei der eigenen Meinung bleibt auf der Strecke. So bleibt vielerlei
Kritik in den Köpfen der Schüler, da die Stimme des Lehrers oder Schulleiters eh eine höhere
Position einnimmt und ihr auch mehr Glaubwürdigkeit zugestanden wird.








Quelle:




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