Friedensplanung nach dem ersten Weltkrieg - schulnote.de 
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http://www.internic.net/whois.html





Titel:

Friedensplanung nach dem ersten Weltkrieg


  Note: 2+   Klasse: 10









Arbeit: Nach dem ersten Weltkrieg versuchten die drei Siegermächte – USA, Frankreich und Großbritannien - Beschlüsse zu treffen, um den frieden in Europa wiederherzustellen.
Dabei gab es aber einige Probleme.


Gründe für die Interessenunterschiede der Siegermächte:

Die USA hatte ein 14 – Punkte – Programm aufgestellt, um den Weltfrieden zu sichern. Mit diesem 14 – Punkte – Programm wollten sie liberale Demokratie einführen, die Selbstbestimmungsrechte der Völker sollten respektiert werden und es sollte eine Art Schiedsrichter in Form eines Völkerbundes gegründet werden, der die Gerechtigkeit für die Kolonialvölker und den Frieden zwischen den Nationen sichern sollte.

Frankreich und Großbritannien hatten allerdings andere Vorstellungen, da sie im Gegensatz zu den USA stark verwüstet wurden. Außerdem sind Millionen von Menschen aus ihrer Bevölkerung gestorben und sie hatten sehr viel Kriegsmaterial aufbringen müssen. Deshalb wollten sie sich lieber vor Deutschland schützen und forderten Reparationen. Großbritannien war dies aber nicht genug. Sie forderten außerdem eine erneute Machtverteilung in Europa, wodurch der Machtverlust von Großbritannien verhindert werden sollte. Nach einem Kompromiss kam man zu 3 Punkten, durch die der Frieden wieder hergestellt werden sollte:

1. territoriale Veränderungen: Österreich – Ungarn wurde aufgelöst und Posen und Westpreußen sollte von Deutschland an Polen abgegeben werden. Außerdem wurden Estland, Lettland und Litauen bis an die Ostsee verlängert, wodurch Russland isoliert wurde. Hinzu kam, dass Frankreich und Großbritannien vorhatten, die Türkei aufzuteilen.

2. Abrüstung und Einrichtung eines Völkerbundes: Alle Staaten sollten weniger Waffen besitzen und die Siegermächte dies ebenfalls zu tun. Durch den Völkerbund sollten alle Länder zusammenhalten und sich Sicherheit bieten. Friedensstörer sollten dutch gewaltfreie Mittel von Eroberungen Abstand nehmen.

3. Reparationen: Aus verschiedenen gründen, wie zum Beispiel wenig Arbeitsplätze und Inflation hatten sich die Siegermächte das Recht genommen, Reparationen zu erhalten. Das heißt, sie erhielten Geld von den Verliererstaaten zum Wiederaufbau.



Durchführung:

Allerdings erzielten diese drei Punkte nicht die gewünschte Wirkung. Die Länder waren mit den territorialen Veränderungen nicht zufrieden und die Nationalitätenfrage wurde immer stärker. Dadurch gab es faschistische Aufstände. Außerdem wurde die Abrüstung von den Siegerstaaten nicht eingehalten, wodurch sich die anderen Staaten ungerecht behandelt fühlten, sodass sie teilweise wieder Armeen aufstellten. Auch der Völkerbund hatte keine große Wirkung, da ihm nicht alle Staaten angehörten. Die Reparationen brachten außerdem keinen Frieden, sondern verschärften die politischen Probleme, wodurch sich die nationalistischen Kräfte durchsetzen konnten und diese versuchten, die Friedensordnung zu zerstören.









Quelle:




ähnliche Referate Friedensplanung nach dem ersten Weltkrieg



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