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Titel:

Friedrich Schiller


  Note: 2   Klasse: 11









Arbeit: Friedrich Schiller (1759-1805)


Biographie:

Geboren 1759 im Herzogtum in Marbach/Württemberg als Sohn eines Feldschers und Werbeoffiziers und wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Sein erster Theaterbesuch, mit neun Jahren, hinterließ tiefe Eindrücke. Herzog Karl Eugen von Württemberg befahl, daß Schiller die "Militärische Pflanzschule" Solitude besuche. Dort studierte er zunächst Rechtswissenschaften, dann aber Medizin. Der militärische Zwang, die strenge Erziehung und die Abgeschlossenheit weckten im vierzehnjährigen Schiller den ersten Widerstand. Daher gründeten ein paar Kameraden und er einen "Poetischen Oppositionsclub". In dieser Zeit entstanden "Die Räuber". 1780 bekam er einen Posten als Regimentsmedicus in Stuttgart. 1782 flüchtete Schiller nach Mannheim, da er nach einem Verbot des Herzogs bei der Uraufführung "Der Räuber" zugesehen hatte. "Die Räuber" waren ein großer Erfolg, und jedermann dachte, daß Schiller nun Karriere machen würde. Doch es kam anders, denn in den folgenden Jahren war er auf die Hilfe seiner Freunde angewiesen. So schrieb er die nächsten zwei Jahre auf dem Gut seiner Gönnerin Henriette von Wolzogen, das ihm als Versteck diente.

Nach den ersten Anfällen seiner Lungenkrankheit und der unglücklichen Liaison mit Charlotte von Kalb ging er nach Leipzig. In dieser Zeit (1785) entstand die Hymne "Lied an die Freude". 1788 lernt Schiller Goethe in Weimar kennen, und dieser vermittelt ihm eine Geschichtsprofessur in Jena. 1789 zieht Schiller nach Jena und heiratet ein Jahr später Charlotte von Lengefeld. In diesem Jahr entstand Schillers bedeutendste historische Arbeit: "Die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges".

Aus der Freundschaft zwischen Schiller und Goethe entstand die gemeinsame satirische Produktion "Xenien". Der Briefwechsel mit Goethe inspirierte Schiller zu seinen dramatischen Werken. So entstanden "Wallenstein" und nach dem Umzug 1799 nach Weimar die Meisterdramen "Maria Stuart", "Die Jungfrau von Orleans" (beide im Jahr 1801), "Die Braut von Messina" (1803) und "Wilhelm Tell" (1804). Im folgendem Jahr starb Schiller an seiner Lungenkrankheit.


Werke:

Sturm und Drang:

"Die Räuber"

"Die Verschwörung des Fiesco zu Genua"

"Cabale und Liebe"

Klassik:

"Don Carlos"

"Wallenstein"

"Maria Stuart"

"Jungfrau von Orleans"

"Braut von Messina"

"Willhelm Tell"

"Demetrius" (Fragment)
Cabale und Liebe:
Inhalt:

Die bürgerliche Geigerstochter Luise verbindet mit dem Major Fer­dinand von Walter, dem Sohn des Präsidenten am Hofe des Herzogs eine Liebe, die den Standesunterschied zu überwinden scheint. Doch da eine solche Liebe zu dieser Zeit ein Skandal ist, liegt es im Interesse des Präsidenten und des von Luise verstoßenen Geheimse­kretärs Wurm, diese Verbindung zu vereiteln. Auf Wunsche des Prä­sidenten solle Ferdinand sofort eine Ehe mit der Mätresse des Her­zogs Lady Milfort eingehen. Es kommt zu einer Unterre­dung zwischen Ferdinand und Lady Milfort, in der er versucht, ihr die Unmöglich­keit einer Verbindung mit ihr zu erklären. Als der Präsident die Mißglückung seines Planes erkennt, versucht er im Hause des Gei­gers Luise festzunehmen. Vater und Sohn prallen aufeinander, und es kommt zu einer scharfen Auseinandersetzung. Ferdinand droht dem Vater, dessen schmutzige Amtserschleichung in aller Öffentlichkeit kundzutun. Als nun auch diese Maßnahme fehlgeschlagen war, werden die Eltern von Luise festgenommen und damit Luise von Wurm gezwun­gen, einen Liebesbrief an den Hofmarschall aufzusetzen, der Ferdi­nand in die Hände gespielt wird.

Als Luise sich aus Liebe zum Vater weigert, mit Ferdinand zu flie­hen, hegt Ferdinand den Verdacht auf einen Liebhaber, darin bestärkt durch den erhaltenen Brief. Inzwischen kommt es zu einer Unterre­dung zwischen Lady Milfort und Luise, in der Lady Milfort versucht, Luise zu demütigen und zu bewegen, Ferdinand aufzugeben. Luise entsagt dem Geliebten, doch Lady Milfort reist beschämt von Ferdi­nands reiner Liebe ab. Luise hegt Selbstmordpläne, doch die Liebe zum Vater siegt, und Vater und Tochter beschließen außer Landes zu gehen. Ferdinand vereitelt den Plan, indem er sich und Luise ver­giftet, vollkommen von der Liebschaft Luises mit dem Hofmarschall überzeugt. Kurz vor ihrem Tod erfährt er von der Intrige des Va­ters. In seinen letzten Minuten sucht er den Vater auf.
Entstehung:

Der Plan zum Drama soll während des zweiwöchigen Arrestes in Stuttgart entstanden sein, in einer Zeit, voll von Gefühlen des Hasses, der Auflehnung gegenüber fürstlichen Despotismus.
Aussage:

Ein Trauerspiel behandelte bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts nur Probleme von hochgestellten Persönlichkeiten. Erst 1755 ist erst­mals eine bürgerliche Person Träger der tragischen Handlung, und zwar in Lessings bürgerlichem Trauerspiel "Miss Sara Sampson".

Schiller soll Lessings Trauerspiel "Emilia Galotti" zum Vorbild genommen haben, in dem die Anklage gegen die Willkür der Fürsten und gegen ihre gewissenlosen Verwaltungswerkzeuge im Vordergrund stehen.

Seine theoretischen Vorstellungen über die gesellschaftliche Funk­tion des Dramas entlehnte er den damals umlaufenden Thesen des Franzosen Sebastian Mersier. Mersier meinte, daß das Drama eine Schule für Tugenden und Pflichten des Bürgers sein sollte.

Auf Anraten des Schauspielerdichters Iffland benannte Schiller das Drama von "Luise Millerin" auf "Cabale und Liebe" um. Char­lotte von Wolzogen war äußerliches Vorbild für Schillers Luise - sechzehnjährig, blond; in diese war Schiller selbst verliebt. Ver­herrlichung des Urgefüges: Vater-Tochter-Liebe. Die Szene von den "verkauften Landeskindern" wird zum Gericht an der absolutisti­schen Willkür.

Die Räuber:
Personen:

Maximilian, regierender Graf von Moor

Karl+Franz, seine Sohne

Amalia von Edelreich, Nichte des Grafen

Spiegelberg,Schweizer,Grimm,

Schuferle,Roll,Schwarz,Razmann,

Kosinsky, Libertiner nachher Banditen

Herrmann, Bastard von einem Edelmann

Daniel, ein alter Diener im Moorischen Hause

Pastor Moser

Ein Pater

Räuberbande
Inhalt:

Franz Moor, der zweitgeborene Sohn von Maximilian von Moor, ist von der Erbfolge des gräflichen Besitzes ausgeschlossen. Er will unbedingt zum Erben ernannt werden, und dies versucht er auf Kosten seines älteren Bruders. Um das zu erreichen, unterschlägt er einen Brief seines Bruders Karl und ersetzt ihn durch ein Schreiben eines Korrespondenten aus Leipzig, wonach Karl, der Lieblingssohn des Grafen, ein steckbrieflich gesuchter Räuber sei. Der Graf erkennt nicht ,daß der Brief eine Fälschung ist, und enterbt Karl. Um so schnell wie nur möglich die Erbschaft antreten zu können, läßt Franz den in Ohnmacht gefallenen, für tot gehaltenen Vater schnell begraben. Ein Diener jedoch rettet den Grafen und versteckt ihn im Wald.

Franz triumphiert, und da sich Karl unrecht behandelt fühlt, gründet er eine Räuberbande, die er anführt. Sein Ziel ist es nicht, alle auszurauben, zu ermorden und zu bestehlen, vielmehr will er versuchen, die Ungleichheiten der Gesellschaft auszugleichen, indem er die Reichen bestiehlt und die Armen beschenkt. Aus Sehnsucht nach Amalia, der Nichte des Grafen, die nur Karl liebt, kehrt er zum Schloß des scheinbar toten Vaters zurück. Nachdem er es geplündert hat, steckt er es in Brand. Franz, der von Todesangst übermannt wird, erdrosselt sich.

Karl findet seinen Vater in einem Turm. Als der dieser seinen Sohn sieht und bemerkt, daß er ein Räuber ist, stirbt er aus Entsetzen. Karl kann seine Geliebte Amalia nur dadurch vor den Räubern retten, daß er sie selbst umbringt. Karl erkennt, daß man Gewalt nicht mit Gewalt bezwingen kann, und daß seine Taten unrecht waren. Er übergibt sich selbst dem Gericht.

(Clausen, 4HNA9596)

Wilhelm Tell:
Inhalt:



Aufzug/ Szene


Ort


Personen


Inhalt

I/1


Ufer des Vierwald stättersee


Ruodi, Kuoni, Werni } Uri Baumgarten} Unterwalden Tell } Uri


Rettung des verfolgten Baumgarten

2


Steinen


Werner + Gertrud Stauffacher


Gertrud rät ihrem Mann zum Aufstand

3


Platz in Altorf


Fronvogt, Gesellen, Stauffacher, Tell


Festung (Zwing Uri) wird gebaut; Aufstellung der Stange mit Hut

4


Wohnung W.Fürst


Walter Fürst, Arnold v Melchthal, Stauffacher


Melchthal wird von Fürst versteckt, da er einen Boten des Vogts erschlagen hat. Bund wird angeregt





Film:

Schiller, F.: Wilhelm Tell. 1992, Burgtheater. Gert Voss (Geßler), Josef Bierbichler (Tell), Kirsten Dene (Hedwig), Paul Hoffmann (Werner Attinghausen), Kurt Sobotka (W. Fürst), Regina Fritsch (Bertha), Ulrich Gebauer (Ulrich), Peter Fitz (Werner Stauffacher), Ignaz Kirchner (Küster), Oliver Stern (Frießhart). (Comp., Video)

Video:

Minuten


Szene


Inhalt

18


I/4


Wohnung Fürst

59


III/1


Tells Haus

1:11


III/3


Altorf (Apfelschuß)




IV/3


Hohle Gasse


Maria Stuart:
Inhalt:
Geschichtlicher Hintergrund:

Maria Stuart wurde 1542 in Linlithgow geboren. Sie war die Tochter Jakobs V. und Maria von Guise. Durch die Heirat mit Franz II. wurde sie 1559 zur Königin von Frankreich. Zur selben Zeit bestieg Elisabeth I. den englischen Thron. 1560 starb Franz II., ein Jahr später ihre Mutter, und sie trat ihr schottisches Thronerbe an. 1565 nahm sie Lord Darnley zum Gemahl. Zwei Jahre später heiratete sie Lord Bothwell, den Mörder ihres Gatten, und mußte deswegen von ihrem Thron nach England fliehen.

Elisabeth konnte ihr kein Asyl gewähren, da Maria die Urenkelin Heinrichs VII. war und Elisabeth den Thron streitig machen konnte, da Maria die rechtmäßige Erbin des Thrones war. Deshalb wurde Maria gefangen ge-nommen. Nach 19 Jahren Gefangenschaft unterschrieb Elisabeth nach langem Zögern das Todesurteil. Maria Stuart wurde 1587 in Fotheringhay auf dem Schafott hingerichtet.

Von diesem Zeitpunkt an mußte Elisabeth nicht mehr um ihren Thron bangen, aber da mit ihr das Geschlecht der Tudors ausstarb, bestieg der Sohn Maria Stuarts den Thron von England nach Elisabeths Tod 1603.
Entstehung:

Schiller kannte den historischen Hintergrund der Ereignisse um den Tod der schottischen Königin. Am 9. Dezember 1782 hatte er sich bereits von Reinwald Robertson die Geschichte von Schottland bestellt und Anfang März 1783 seine "Maria Stuart" versprochen. Aber zu dieser Zeit nahm das Drama noch keine rechte Gestalt an, und er ließ es kurzerhand fallen.

Nach 15 Jahren, als er Wallenstein beendet hatte, wollte Schiller eigentlich nichts mehr von Herrschern, Soldaten und Helden wissen. Schiller arbeitete sich trotzdem nochmals durch den historischen Stoff durch und begann die Geschichte Maria Stuarts zu "studieren". Dennoch hielt er sich nicht an die geschichtliche Abfolge der Ereignisse, denn er meinte: "Ich sehe eine Möglichkeit, den ganzen Gerichtsgang zugleich mit allem Politi-schen auf die Seite zu bringen, und die Tragödie mit der Verurteilung anzufangen." Er nützte diese Möglichkeit, denn er machte Marias Verurteilung zum Ausgangspunkt des Dramas.

Die Katastrophe in der ersten Szene dient dazu, auf die Tragik des Stoffs die Aufmerksamkeit zu lenken. Indem die Handlung des Stückes sich davon wegzubewegen scheint, wird man der Katastrophe immer näher geführt. Die Gerichtsszenen machten Schiller einige Probleme, andere hingegen die von Schiller frei erfundene Jugendgeschichte Mortimers, die Begegnung der Königinnen und die Beichtszene mit der Erhöhung Marias am Schluß kurz vor der Hinrichtung überhaupt nicht. Schiller hat diese Szenen so an das Drama angepaßt, daß es die Handlung nicht beeinflußt.

Schiller vollendete das Drama relativ rasch. Er hatte mit dem Stück am 4. Juni 1799 begonnen und schon am10 Juni 1800 abgeschlossen.

Das Stück "Maria Stuart" ist ein Trauerspiel in 5 Aufzügen. Die Uraufführung fand am 14. Juni in Weimar statt und wurde ein großer Erfolg.
Personen:

Elisabeth, Königin von England

Maria Stuart, Königin von Schottland, Gefangene in England

Robert Dudley, Graf von Leicester

Georg Talbot, Graf von Shrewsbury

Wilhelm Cecil, Baron von Burleigh, Großschatzmeister

Wilhelm Davison, Staatssekretär

Amias Paulet, Ritter, Hüter der Maria

Mortimer, sein Neffe

Graf Aubespine, französischer Gesandter

Melvil
Ort und Zeit:

Schloß/Park Fotheringhay, Palast zu Westminster

Ende des 16. Jahrhunderts
Inhalt:

1. Aufzug: Zeigt unter welchen Umständen Maria Stuart in ihrer Gefangenschaft leben muße. Nach den langen Jahren des Freiheitsentzuges hat Maria Stuart die Hoffnung auf einen Freund, außer ihrer Amme Hanna, die ihr immer Mut zusprach, aufgegeben. Zu diesem Zeitpunkt tritt Mortimer, der Neffe Marias Hüters, an sie heran und gibt sich als ein Gleichgesinnter zu erkennen. Nach dem Gespräch mit Mortimer teilt ihr Lord Burleigh das Urteil der Zweiundvierzig mit, das sie mit Fassung aufnimmt.

2. Aufzug: Elisabeth nimmt den Heiratsantrag vom König von Frankreich an. Leicester und Talbot versuchen, Elisabeth versöhnlich zu stimmen, damit sie Maria freiläßt. Elisabeth ist aber unentschlossen. Mortimer gewinnt Elisabeths Vertrauen und wird mit Marias Ermordung beauftragt. Nach einer erneuten Unterredung von Leicester mit Elisabeth bewirkt er ein Treffen der Königinnen im Park von Fotheringhay.

3. Aufzug: Elisabeth geht auf die Jagd, und während dieser kommt es zum Treffen der Königinnen. Am Anfang sind die Königinnen noch sehr zivilisiert, aber die Unterredung endet mit beleidigenden Verdächtigungen und Angriffen auf die Frauenehren. Maria bezeichnet Elisabeth als Bastard;daraufhin entfernt sich Elisabeth. Auf dem Rückweg wird ein Mordanschlag auf Elisabeth ausgeübt, der fehlschlägt. Der Mordanschlag wurde von Mortimer geplant und von seinen Gefährten ausgeführt.

4. Aufzug: Burleigh setzt nach dem Zwischenfall das Hinrichtungsschreiben auf und bringt es Elisabeth zur Unterschrift. Zur selben Zeit bringt Mortimer sich um, damit sich nicht vor Gericht verantworten muß. Leicester wird durch einen aufgefundenen Brief von Maria an ihn belastet, kann aber Elisabeth überzeugen, daß er Maria ins Verderben ziehen wollte. Nachdem der Lord gegangen ist, versucht Graf Shrewsbury noch einmal, für Maria ein gutes Wort einzulegen, doch Elisabeth ist unversöhnlich. Elisabeth übergibt Davison das Hinrichtungsschreiben, aber gibt keinen ausdrücklichen Befehl, daß die Hinrichtung durchgeführt werde. Davison trifft, nachdem er die Königin verlassen hat, Burleigh, der ihm das Schreiben abnimmt.

5. Aufzug: Maria erlebt noch den Trost, daß ihr die katholische Kirche die Absolution durch den alten Melvil erteilt. Danach wird sie zum Schafott geführt und hingerichtet. Elisabeth fühlt sich zwar nach dem Tod der vermeintlichen Thronanwärterin endlich als unumschränkte Herrscherin, aber sie ist einsamer denn je, da der alte Shrewsbury den Dienst quittiert und Leicester "läßt sich entschuldigen, er ist zu Schiff nach Frankreich."


Jungfrau von Orleans ( 1801)

Curcic verbessern !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ist ein Prolog und 5 Akte. Erstaufführung in Leipzig, September 1801



Inhalt: Die Handlung spielt im 15. Jh. im Frankreich. Die Engländer stehen mitten im Land von Orleans. Johanna, ein einfaches Landmädchen aus Domremy und gleichzeitig Tochter des Thibaut, empfängt göttliche Stimmen und wird berufen in den Krieg zu ziehen um das Vaterland zu retten. Die einzige Bedingung des Erfolges ist, sie muß sich der Liebe entsagen.

Das Land und der König befinden sich in wachsender Bedrängnis. Die Herrscher bzw. die Ratsherren von Orleans müssen ohne Hoffnung auf einen Sieg abziehen. Agnes Sorel, die Geliebte des Königs möchte ihren gesamten Schmuck verkaufen um Heimat und König zu retten. Karl wird abgesetzt, König von Frankreich wird Heinrich VI. von England. Raoul ,meldet einen Sieg, der durch das eingreifen von Johanna erreicht wurde. Aufgrund ihres übernatürlichen Wissens und dem bekanntgeben ihrer Berufung wird sie an die Spitze des Heeres gesetzt. Johanna befreit Oreleans. Durch diesen Sieg gewinnt sie den Herzog von Burgund für die Sache des Königs und versöhnt beide miteinander. Vor Reims erleiden die Engländer eine Gänzliche Niederlage, ihr unerschrockener Feldherr Talbot fällt. Sie trifft mit dem haßerfüllten Lionel zum Kampfe zusammen. Sie gewinnt den Kampf, und erhebt die Hand, um in zu töten. Sie schenkt im das Leben, weil sie plötzlich Mitleid und Liebe zu dem schönen ritterlichen Feind verspürt. Damit verrät sie jedoch ihre göttliche Sendung.

Als sie beim Krönungszug in Reims die Fahne tragen soll, steht ihre Schuld so vernichtend vor ihr, daß sie sich offen selbst anklagt. Es folgen furchtbare Beschuldigungen von Seiten des Vaters. Johanna hingegen verteidigt sich nicht und von ihren Freunden verlassen. Nur Raimond, ein treuer Freund von Johanna folgt ihr in die Verbannung.

Durch einen gewaltigen Aufruhr der Natur ist die Schlacht von neuem entflammt. Johanna wird von den Engländern gefangen genommen. In der Gefangenschaft hört sie Berichte von den kämpfen, sie befreit sich und stürmt in die Schlacht sie befreit den König und holt den Sieg. Sie muß jedoch den Sieg mit

dem tot bezahlen, und scheidet von den Menschen als rein und heilig.








Quelle:




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