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Titel:

Günther Grass


  Note: 1   Klasse: 12









Arbeit: Günter Grass wurde am 16. Oktober 1927 als Sohn eines Lebensmittelhändlers in Danzig geboren. Von 1933 bis 1944 besuchte er die Volksschule und Gymnasium in Danzig.1944 wurde er als Soldat eingezogen und war bis 1946 in amerikanischer und britischer Kriegsgefangenschaft. Von 1947 bis 1948 absolvierte er eine Steinmetzlehre in Düsseldorf, studierte anschließend Graphik und Bildhauerei Düsseldorf und Berlin.

1954 heiratete er und ging 1956 mit seiner Familie nach Paris, wo er sich endgültig für die Schriftstellerei entschieden hat. Er schreibt Erzählungen, Gedichte und Dramen. 1956 erschien auch sein erster Gedichtband mit Zeichnungen.

Als der Roman „Blechtrommel“ Ende 1959 erschien, bedeutete das für Günter Grass den Durchbruch als Autor.

1960 kehrte er nach Berlin zurück.1961 folgen die Novelle "Katz und Maus" und 1963 der Roman "Hundejahre". Gemeinsam mit der "Blechtrommel" bilden sie die sogenannte "Danziger Trilogie".

Seit den 60er Jahren engagierte sich Günter Grass auch politisch. Von 1982 bis 1993 war er Mitglied der SPD.

Seine Romane spiegeln seine politische Haltung wider. Der Roman "Die Blechtrommel" (1959, Verfilmung 1979), die Novelle "Katz und Maus" (1961) und der Roman "Hundejahre" (1963) zeichnen sich durch exzessive(übertriebene, maßlose) und provokative Sprache aus. Die belegen einerseits seine Erzählkunst und begründen seinen Ruf als politischen Moralisten.

1977 erscheint "Der Butt", ein Roman, der seinen internationalen Ruf als Epiker unterstreicht.

1980 folgt "Kopfgeburten oder Die Deutschen sterben aus", 1986 "Die Rättin", eine apokalyptische Vision vom Ende der Menschheit.

Im August 1986 fährt Günter Grass für einige Monate nach Indien. Sein Tagebuch "Zunge zeigen" (1988) ist eine Anklage der westlichen Welt, die er für das Elend Indiens mitverantwortlich macht.

1995 erscheint sein Roman "Ein weites Feld", der in Berlin zwischen dem Mauerbau und der Wiedervereinigung spielt und die deutsche Geschichte der letzten 150 Jahre zum Thema hat.

Juli1999 Publikation vom Geschichtenbuch "Mein Jahrhundert": für jedes Jahr dieses Jahrhunderts setzt Grass eine Geschichte, die jeweils ihren eigenen Erzähler hat. Diese hundert kleinen Geschichten werden von jüngeren und älteren Männern und Frauen mit unterschiedlichen politischen Überzeugungen in der Ich-Form erzählt. Es sind nicht die Hauptakteure, die Geschichte machen, sondern Zeugen, die Geschichte erleben und erleiden. So entsteht ein Panorama von bedeutenden Ereignissen und Nebensächlichkeiten, von technischen Erfindungen und wissenschaftlichen Entdeckungen, von sportlichen und kulturellen Leistungen, Verfolgung und Mord, von Krieg und Katastrophen. Zu jedem Jahr hat Günter Grass ein Aquarell gemalt. Das Buch erschien deshalb in zwei Ausgaben: einem Lesebuch und einem großformatigen Band, der die Aquarelle des Autors enthält.

"Für mich ist es eine ganz persönliche Bilanz, die ich ziehe. 1927 geboren, sehe ich dieses mörderische und chaotische und so rasch voranschreitende Jahrhundert als mein Jahrhundert an."

Seine bekanntesten Werke sind: "Die Blechtrommel" und "Die Rättin." Grass ist einer der bekanntesten und umstrittensten deutschen Schriftsteller.

Auszeichnungen
1976 Ehrendoktortitel der Harvard University, Gründung der Zeitschrift L'76 mit Heinrich Böll und Carola Stern.

1996 wurde Grass mit dem Sonning-Preis ausgezeichnet, der wichtigsten kulturellen Auszeichnung Dänemarks.

Thomas-Mann-Preis der Stadt Lübeck 1997 19. Oktober.

Seit 1998 ist Grass Präsident der Berliner Akademie der Künste.

Im Oktober 1999 erhielt Günter Grass den Literatur-Nobelpreis.

[Grass lebt in der Nähe von Lübeck.]










Quelle:




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