Georg Büchner - schulnote.de 
Akzeptieren

Unsere Webseite nutzt Cookies. Wenn Sie auf dieser Webseite bleiben, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Sie können unsere Cookies löschen. Wie das geht, erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung. Mehr erfahren



Impressum | Datenschutzerklärung Startseite




 Apache HTTP Server Test Page powered by CentOS

Apache 2 Test Page
powered by CentOS

This page is used to test the proper operation of the Apache HTTP server after it has been installed. If you can read this page it means that the Apache HTTP server installed at this site is working properly.


If you are a member of the general public:

The fact that you are seeing this page indicates that the website you just visited is either experiencing problems or is undergoing routine maintenance.

If you would like to let the administrators of this website know that you've seen this page instead of the page you expected, you should send them e-mail. In general, mail sent to the name "webmaster" and directed to the website's domain should reach the appropriate person.

For example, if you experienced problems while visiting www.example.com, you should send e-mail to "webmaster@example.com".

If you are the website administrator:

You may now add content to the directory /var/www/html/. Note that until you do so, people visiting your website will see this page and not your content. To prevent this page from ever being used, follow the instructions in the file /etc/httpd/conf.d/welcome.conf.

You are free to use the images below on Apache and CentOS Linux powered HTTP servers. Thanks for using Apache and CentOS!

[ Powered by Apache ] [ Powered by CentOS Linux ]

About CentOS:

The Community ENTerprise Operating System (CentOS) Linux is a community-supported enterprise distribution derived from sources freely provided to the public by Red Hat. As such, CentOS Linux aims to be functionally compatible with Red Hat Enterprise Linux. The CentOS Project is the organization that builds CentOS. We mainly change packages to remove upstream vendor branding and artwork.

For information on CentOS please visit the CentOS website.

Note:

CentOS is an Operating System and it is used to power this website; however, the webserver is owned by the domain owner and not the CentOS Project. If you have issues with the content of this site, contact the owner of the domain, not the CentOS Project.

Unless this server is on the centos.org domain, the CentOS Project doesn't have anything to do with the content on this webserver or any e-mails that directed you to this site.

For example, if this website is www.example.com, you would find the owner of the example.com domain at the following WHOIS server:

http://www.internic.net/whois.html





Titel:

Georg Büchner


  Note: 1   Klasse: 10









Arbeit: Georg Büchner - Biografie


Jugendjahre


Am 17. Oktober 1813 wird Karl-Georg Büchner als 1. Kind des großherzoglichen Landarztesarztes Dr. med. Ernst-Karl Büchner, Assessor am großherzoglichen Medizinalkolleg, und dessen Frau Caroline Luise, in Goddelau bei Darmstadt geboren.

1816 Übersiedlung der Familie in die Residenzstadt Darmstadt, wohin der Vater als Bezirksarzt versetzt wurde und Karl-Georg Büchner seine Kindheit und Schulzeit verlebte.

1821 Büchners Mutter erteilt Georg seinen ersten Elementar-Unterricht.

1822 Eintritt Büchners in die Privatschule des Dr. Carl
Weitershausen, einer angesehenen Privatschule in Darmstadt

26.3.1825: Eintritt in das humanistische Gymnasium
Darmstadt's, das heutige Ludwig-Georg Gymnasium.

ab 1828 Zunehmendes Interesse an Politik, Philosophie und
Literatur, sowie erste politisch-philosophische Schriften, die sich gegen die herrschenden politischen Zustände richten; außerdem Kritik an der kirchlichen Sittenlehre

=> Selbstmord als Ausweg zur Freiheit


Studentenzeit

1831 Büchner verläßt zu Ostern das Gymnasium, ohne das Abitur erreicht zu haben.
Interessen: Naturwissenschaften Abneigungen: Sprachen, besonders die der Antike. Trotzdem bescheinigen ihm die Lehrer großen Fleiß. Auf Wunsch seines Vaters geht Büchner nach Straßburg, wo er sich am 9. November für ein Medizinstudium an der medizinischen Fakultät der Universität Straßburg immatrikuliert, um in diesem "kleinen Paris" die gesellige Urbanität und empirische Wissenschaftsmethode der Franzosen kennenzulernen. Dort lernt er August und Adolf Stöber kennen (bedeutende Dichter ihrer Zeit). Beginn der politischen Denkensart. Kontakt mit Studentenbewegung "Eugenia"

1832 Am 31. Oktober mußte sich Büchner, genötigt durch die hessisch-darmstädtischen Landesgesetze, an der Landes- universität immatrikulieren, und setze sein Studium in Medizin und Philosophie in der von ihm als beengt empfundenen Kleinstadt Gießen fort. Die Trennung von seiner Geliebten und die Rückkehr in eine ihm verhaßte Umgebung führten zu Depressionen
- und in einem Anfall von Hirnhautentzündung und zur akuten Erkrankung. Seine zuvor geschriebenen Briefe an die Eltern und an seine Geliebte sprechen von Krankheit, Melancholie, einer zurückgezogenen Lebensweise, vom Studium der Philosophie und
Geschichte der Französischen Revolution.

1833 heimliche Verlobung mit Wilhelmine (Minna) Jaegle; im Oktober Rückkehr nach Hessen; dort verpflichtet er sich auch, sein Studiums an der Universität Gießen zu beenden.

1834 Büchner studiert nun auch Philosophie und allgemeine
Naturwissenschaft. Er pflegte Kontakte zu revolutionären Kreisen der Gießener Studentenschaft.
März/April: Gründung der "Gesellschaft für Menschenrechte"
(politische und militärische Schulung der beteiligten Studenten und Handwerker) in Gießen und Darmstadt; Weiterhin schloss er sich den hessischen Liberalen an, die mit dem Bestreben einer Revolution den vorherrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen
anhand von Flugschriften zur Aufwiegelung von Massen den Garaus machen wollten.

Ihm Rahmen dieses politischen Strebens erscheint wohl Büchners revolutionärste Schrift, der "Hessische Landbote".
Er war nur acht Seiten lang und hatte auch keine größere Auflage als 1.000 Exemplare. Doch warum mußte Büchner wegen dieser kleinen, anonym gedruckten Flugschrift dennoch ins Ausland flüchten? Deswegen werde ich nun den Anfang der Schrift vorlesen, die er zusammen mit dem protestantischen Theologen Friedrich Weidig verfaßt hat. Sie mußte auf die Fürsten wie eine Ohrfeige gewirkt haben:

FRIEDE DEN HÜTTEN! KRIEG DEN PALÄSTEN!
IM JAHR 1834 SIEHET ES AUS, ALS WÜRDE DIE BIBEL LÜGEN GESTRAFT. ES SIEHT AUS, ALS HÄTTE GOTT DIE BAUERN UND HANDWERKER AM 5TEN TAGE, UND DIE FÜRSTEN UND VORNEHMEN AM 6TEN GEMACHT, UND ALS
HÄTTE DER HERR ZU DIESEN GESAGT: HERRSCHET ÜBER ALLES GETIER, DAS AUF ERDEN KRIECHT, UND HÄTTE DIE BAUERN UND BÜRGER ZUM GEWÜRM GEZÄHLT. DAS LEBEN DER VORNEHMEN IST EIN LANGER SONNTAG, SIE WOHNEN IN SCHÖNEN HÄUSERN, SIE TRAGEN ZIERLICHE KLEIDER, SIE HABEN FEISTE GESICHTER UND REDEN EINE EIGNE SPRACHE; DAS VOLK, ABER LIEGT VOR IHNEN WIE DÜNGER AUF DEM ACKER. DER BAUER GEHT HINTER DEM PFLUG, DER VORNEHME ABER GEHT HINTER IHM UND DEM PFLUG UND TREIBT IHN MIT DEN OCHSEN AM PFLUG, ER NIMMT DAS KORN UND LÄßT IHM DIE STOPPELN.
Der einstige Kampfruf der französischen Revolutionsheere "Friede den Hütten! Krieg den Palästen!" wird von Büchner und Weidig gezielt zum Kampf der hessischen Bauern gegen ihre Fürsten und Beamten eingesetzt. Auch die von den Fürsten gelenkte Justiz wird scharf angegriffen:

DIE GERECHTIGKEIT IST NUR EIN MITTEL, EUCH IN ORDNUNG ZU HALTEN, DAMIT MAN EUCH BEQUEMER SCHINDE. (...) DIE MEISTEN RICHTER SIND DER REGIERUNG MIT HAUT UND HAAR VERKAUFT. (...) DIE JUSTIZ IST IN DEUTSCHLAND DIE HURE DER FÜRSTEN."
Die Obrigkeit reagierte in Deutschland entsprechend. In mehreren Prozessen wurde der "Landbote" als "hochverräterische, revolutionäre Flugschrift" bezeichnet, die einen "ganz besonders rücksichtslosen und gemeinen Ton" aufweise, ein "Produkt des frechsten, zügellosesten Republikanismus" sei und "geradezu zum Umsturz des Bestehenden auffordere". Im April 1835 wurde Weidig auf Grund einer Denunziation im Großherzogtum Hessen verhaftet und zusammen mit anderen Oppositionellen ins Zuchthaus gesteckt. Büchner konnte sich kurz vorher ins französische Straßburg absetzen, denn die Gefahr der Verhaftung Büchners wuchs natürlich auch.
Somit nimmt der erst 21-jährige Büchner innerhalb kürzester Zeit eine weichenstellende Position in der politischen Oppositionsbewegung ein.
Doch im September beordert der Vater Karl-Georg Büchner nach Darmstadt zurück.

1835 in nur drei Tagen, vom 2. bis 5. Februar: Überarbeitung des Dramas "DANTONS TOD" Doch schon am 27. Februar erhält er eine Vorladung in das Arresthaus in Darmstadt. Dort wird Büchner von seinem fiktiven Bruder "Wilhelm" vertreten, um die Justiz im Glauben zu lassen, dass er noch immer in Strassburg ist; der Plan scheitert jedoch, da der Richter ein Patient des Vaters ist. Deswegen muss er am 1. März ins Exil nach Straßburg fliehen. Am 13. Juni wird ein Steckbrief gegen ihn erlassen. In diesem heißt es:

Der hierunter signalisierte Georg Büchner, Student der Medizin aus Darmstadt, hat sich der gerichtlichen Untersuchung seiner indicirten Theilnahme an staatsverrätherischen Handlungen durch die Entfernung aus dem Vaterlande entzogen. Man ersucht deshalb die öffentlichen Behörden des In- und Auslandes, denselben im Betretungsfalle festnehmen und wohlverwahrt an die unterzeichnete Stelle abliefern zu fassen.


Man erfährt in diesem Steckbrief auch etwas über sein aussehen:


Personal-Beschreibung

Alter: 21 Jahre,
Größe: 6 Schuh, 9 Zoll neuen Hessischen
Maases,
Haare: blond,
Stirne: sehr gewölbt,
Augenbraunen: blond,
Augen: grau,
Nase: stark,
Mund: klein,
Bart: blond,
Kinn: rund,
Angesicht: oval,
Gesichtsfarbe: frisch,
Statur: kräftig, schlank,
Besondere Kennzeichen: Kurzsichtigkeit
Doch vom 9. März - 17. Oktober, also in der Zeit, als er unter besonderen äußeren Druck litt, war schöpferisch die wichtigste Zeit Büchners. Deswegen können die Jahre 1835 bis 37 auch als literarische Phase in Büchners Leben bezeichnet werden.
Es entstanden wissenschaftliche und dichterische Arbeiten, sowie Übersetzungen. Teile der Arbeiten wurden jedoch verboten.

1836 Übersiedlung nach Zürich am 18. Oktober. Grund: Die Universität Zürich hatte die Schrift "Über das Nervensystem der Barben" als Promotions- u. Habilitationsschaft angenommen. Büchner wird dort Privatdozent für Physiologie und Anatomie an der Universität.

Wintermonate 1836/1837 Büchners intensivste Arbeit an den WOYZECK-FRAGMENTEN.

1837 2. Februar: Beginn der tödlichen Krankheit (Typhus)
19. Februar: Büchner stirbt im Alter von 23 Jahren um 14.30 Uhr in Zürich.

21. Februar: Begräbnis in Zürich. Auf seinem Grabstein stehen die Worte von Georg Herwegh: "EIN UNVOLLENDET LIED SINKT ER INS GRAB DER VERSE SCHÖNSTEN NIMMT ER MIT HINAB"

42 Jahre nach Büchners Tod: Textverfassung von Karl-Emil Franzos

1913 76 Jahre später, am 8. November: Erste Aufführung von "WOYZECK"im Münchener Residenztheater.

1933-45: Unter der NS-Diktatur vermied man Werke Büchners

1950: "Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung" stiftet den "Georg Büchner - Literaturpreis"

1947: Verfilmungen: Deutschland 1947 (Regie: G.C. Klaren). Deutschland 1978 (Regie: W. Herzog). Seine Werke: "Der hessische Landbote", "Dantons Tod", "Leonce und Lena", "Lenz", "Woyzeck",


Zusatzdaten

Georg Büchner hat von seinen Eltern nur die Tugenden geerbt.
Büchner gilt als Deutscher und Revolutionär.
Vom Vater hat er die Nüchternheit, die Energie und den Hang zum exakten Wissen.
Von der Mutter hat er die Empfindungstiefe, die Vorstellungskraft und den Sinn für die Kunst.
Büchners Zeit, in der er lebte, bot ihm ein Bild des Übergangs, der Zerstörung alter Verhältnisse, Einrichtungen und Dogmen, die man für unerschütterlich gehalten hatte.
mangelnde Festigkeit und Sicherheit
keine gesellschaftliche Stabilität, Lebensangst und Langeweile
Unsicherheit vor der Zukunft, Gefühl der Haltlosigkeit
Er stellte sich die Frage: WOHIN UND WOZU LEBEN WIR?








Quelle: keine Angaben




ähnliche Referate Vormärz, Junges Deutschland
Georg Büchner Dantons Tod
Die wichtigsten literarischen Epochen
Heinrich Heine
Georg Büchner Dantons Tod (Drama 4 Akte in Prosa)



Hier könnt Ihr die DRUCKANSICHT für das Referat öffnen




Tipp:







(c) schulnote.de 2004-2018

MEDIADATEN --- Besucher seit dem 01.09.2006
gesamt: 6723592 - heute: 39 - gestern: 703 - online: 4 - Rekord online: 340 - Rekord Tag: 2801


ID: 315      Aufrufe seit dem 02.08.2011: 2984