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Titel:

Geschichte des Internets


  Note: 2   Klasse: 11









Arbeit: Entstehung und Grundwissen

Das Internet (Abkürzung für „International Network“) entstand vor ca. 20 Jahren, mit CompuServe (dazu später mehr), dem ersten Online-Dienst, als Nachfolger des ARPA-Netzes. ARPA ist die Abkürzung für Advanced Research Projects Agency (auf Deutsch: Vorteil eines wissenschaftlichen Projektes). Das ARPAnet war zunächst nur ein Netz zu Forschungszwecken. Das damalige Hauptziel, aus militärischer Sicht, war es ein Netzwerk zu schaffen, das weltweit verteilte Computer miteinander verbindet und auch dann noch funktioniert, wenn Teile des Netzes ausfallen. Nach dem ARPAnet Modell geschieht Kommunikation immer zwischen einem Quell - und einem Ziel - Computer. Das Netzwerk selbst ist unzuverlässig; jedes Teil des Netzes kann in jedem Moment ausfallen. Daher wurde es so ausgelegt, daß von den Computern nur die absolut notwendigste Information abgerufen werden muß. Um eine Nachricht über das Netz zu verschicken muß der Computer die Daten lediglich in einen „Umschlag“ - ein sogenanntes Internet Protocol (IP) Paket - stecken und an den Ziel - Computer „adressieren“.

Obwohl seit Ende der 60-er Jahre die Entwicklung von neuen Netzwerk - Architekturen und neuen Netzwerk – Standards erheblich fortgeschritten ist, ändert dieses nichts an der Tatsache,

daß die IP - Netzwerke gerade wegen der längeren Verfügbarkeit heute eine sehr wichtige Rolle am Markt spielen. IP – Software wurde schon bald für jeden erdenklichen Computer - Typ entwickelt und war kostenlos zu haben. Hierin besteht ein unübersehbarer Vorteil - können auf diese Art und Weise Computer unterschiedlichster Hersteller mit unterschiedlichen Betriebssystemen miteinander kommunizieren.

US-Regierung und Universitäten - die anfänglichen Nutzer der IP - Netzes - begrüßten diese Herstellerunabhängigkeit und somit größere Flexibilität beim Hardwareeinkauf sehr.

Nun, 20 Jahre nachdem der erste Online-Dienst auftrat (CompuServe) haben Millionen oder gar Milliarden Menschen die Möglichkeit „Online“ zu gehen, was auch „Surfen“ genannt wird.

Heute gibt es recht viele Online-Dienste. Somit sollte man, wenn man sich bei einem Online-Dienst anmelden möchte, erst einmal überlegen, „was möchte ich überhaupt“? Für Anfänger ist wahrscheinlich AOL, T-Online oder CompuServe am interessantesten, da man mit 8-20 DM Grundgebühr dabei ist. Wer aber Homebanking (dazu später mehr) machen möchte, hat nur die Möglichkeit, T-Online zu wählen, da nur T-Online die Möglichkeit des Erledigen der Bankgeschäfte von Zuhause aus anbietet. Möchte man jedoch unter Windows programmieren, empfiehlt sich MSN (abk. für „Microsoft Network“). Deshalb kann es auch möglich sein, daß man mehrere Online-Dienste auf einmal benötigt:

Eine Windows - Programmiererin benötigt MSN, möchte aber auch ihr Konto per Homebanking führen, und auch mal einfach so ein bißchen Spaß mit einer multimedialen Benutzeroberfläche haben. Also benötigt sie 3 Online-Dienste auf einmal: AOL, MSN und

T-Online.


Die Geschichte des I-Nets

1965

Die Randcorporation (US-Denkfabrik im Kalten Krieg) beginnt an der Aufgabe zu forschen, wie ein Computersystem gegen Ausfälle gesichert werden könnte, das zur strategischen Abwehr eines atomaren Angriffs wichtig ist.

1968

Die Forschungen werden durch die DARPA (Defense Advanced Research Preojects Agency, Agentur für fortschrittliche Verteidigungsprojekte) finanziert.

1969

Das ARPAnet als erster Vorläufer des Internets wird vom DoD (Department od Defense, Amerikanisches Verteidigungsministerium) gegründet. Der Leitgedanke was die Angst, dass der Feind ein zentrales Computersystem an einem Ort einfacher sabotieren könne als ein dezentrales System mit mehreren, an verschiedenen Orten stationierten Rechnern. Am Anfang bestand das ARPAnet aus nur 4 (Gross-)Rechnern.

1977

Erstmalige Anwendung des einheitlichen TCP/IP-Protokolls (Transmission Control Protocol / Internet Protocol) im ARPAnet.

1980

Aufbau eines ersten „Internets“, wobei das ARPAnet als sogenannter Backbone (Rückgrat-Verbindung) diente, gemeint ist damit der Strang des Netzes, das die verschiedenen Haupt-Knotenpunkte miteinander verbindet.

1983

Das DoD erklärt TCP/IP zum Standart für seine Netzwerke.

Das ARPAnet wird in einen militärischen Teil (der fortan MILnet heißt) und einen zivilen Teil (weiterhin ARPAnet genannt) aufgeteilt.

DARPA finanziert die Realisierung des TCP/IP-Protokolls auf dem sogenannten Berkeley-UNIX (eine an der Berkeley-Universität bei San Franzisko entwickelte Variante des Betriebssystems UNIX). TCP/IP wird zum Standart-Netzwerkprotokoll in UNIX-Netzen.

1986

Die NSF (Nation Science Foundation, US-Nationale Wissenschaftsstiftung) betreibt das NSFnet als Backbone für die Verbindung von neuen, regional entstehenden Netzen.

1987

Der Aufbau von TCP/IP-Netzen beginnt in Europa und Australien, das weltweite Internet wird Realität.

1989

Das Schweizerische Forschungsnetz SWITCH wird ans Internet angeschlossen.

1990

Das Backbone-Netz wird auf schnellere Verbindungen aufgerüstet: 1,5 Megabit pro Sekunde statt wie bisher 56 Kilobit pro Sekunde.

Das Internet besteht aus über 2000 miteinander verbundenen Netzen und schon über 200.000 angeschlossenen Computern.



1992

Weitere Verschnellerung der Backbone-Verbindungen auf 45 Megabit pro Sekunde. Bereits sind ca. 700.000 Rechner am Internet angeschlossen.

1993

Inzwischen sind 1.800.000 Computer am Internet angeschlossen.

1994

Das Internet beginnt über den universitären Bereich hinaus sprunghaft zu wachsen. Verschiedenste Internet-Provider (Anbieter von Zugang zum Internet für Leute mit einem PC oder Mac und einem Modem) spriessen wie Pilze aus dem Boden. Auf der anderen Seite bieten immer mehr Firmen ihre Produkte im Internet (WWW) an. Es wird möglich, Produkte direkt durch Angabe der Kreditkartennr. quasi am Bildschirm zu kaufen. Die Frage nach der Sicherheit wird dadurch aufgeworfen: Normale Datenübertragung im Internet ist nicht abhörsicher. Verschlüsslungstechniken kommen auf.

1995

Das Internet hat Zuwachsraten um die 15 % pro Monat! Es ist eines der Nummer-1 Themen in den Medien, alle sprechen davon. Der Begriff Cyperspace ist im Trend und bezeichnet die „Welt im Netz“. Mit dem riesigen Wachstum des Netzes wird es auch immer unübersichtlicher. Die Medien machen einen großen Wirbel um die Frage nach Zensur von unerwünschten Daten (z.B.: Pornographie, Anleitungen zum Anfertigen von Waffen), wobei langsam klar wird, dass der Datenfluss im Internet kaum zensiert werden kann. Einige Male ist das Internet der einzige offene Weg für Informationen auf unterdrückten Gebieten. Andererseits macht der immer schwieriger kontrollierbare Informationsfluss verschiedener Stellen wenig Freude. Verschiedene Versuche, gewisse Informationen vom Internet fernzuhalten, führen zu Prozessen gegen Internet-Betreiberfirmen, wobei die Frage im Vordergrund steht, wieweit ein Internet-Betreiber für den Inhalt der Daten verantwortlich gemacht werden kann, die er bloss transportiert.

Die Kommerzialisierung des Internets geht weiter. Schon finanzieren sich diverse Dienstleistungen auf dem Internet durch Werbung. Verschiedene Modelle von „Cybercash“ (elektronisches Internet-Geld) werden getestet.

Die Internet-Kultur weitet sich aus, und überall entstehen Cybercafé’s oder Internet-Café’s, wo Kaffee trinken, plaudern, sich treffen und Internet-Surfen zusammenkommen.

1996

Dem Internet steht zweifellos ein weiteres stürmischer Wachstum mit allen zusammenhängenden Vor- und Nachteilen bevor. Es ist zu hoffen, dass viele Menschen die Chancen des Internet nutzen lernen, ohne in eine kritiklose Euphorie zu verfallen. Das Internet könnte einen ähnlichen gesellschaftlichen Schritt wie die Erfindung des Buchdrucks bedeuten: Erstmals ist was weltweite Anbieten von Ideen und Wissen nicht mehr teurer als das Konsumieren derselben. Jede und jeder kann Texte und Bilder auf dem WWW allen anderen InternetbenutzerInnen zugänglich machen, die sich dafür interessieren.

Auf der anderen Seite besteht die selbe Gefahr wie beim Lesen und Schreiben: Ohne starke Solidarität teilt sich die Gesellschaft in gut informierte Internet-TeilnehmerInnen und jene die keinen Zugang zu dieser Technik haben und so wissensmäßig abgeschnitten sind, und sich so, genau wie heute Analphabeten, in der Gesellschaft schwer behaupten können.



Wie funktioniert das I-Net ?

Das Internet transportiert Daten in Paketform. Jedes Datenpaket (IP-Paket) besteht aus folgenden Teilen:

· Einer „Verpackung“, die bei allen Paketen gleich ist. Da ein Datenpaket eine Folge von Zeichen ist, wird die Verpackung „Header“ (Kopf) genannt und besteht aus den ersten Zeichen des Datenpakets. Im „Header“ jedes Datenpakets steht u. a. seine Zieladresse und sein Absender. Diese zwei Adressen sind Internet-Nummern oder eben IP-Nummern und werden als 4 Zahlen, getrennt durch Punkte, dargestellt: z.B. „192.43.53.24“.

· Einem „Inhalt“, das sind die Daten, die übertragen werden sollen.

Woraus der Inhalt besteht, das ist dem Internet egal. Einzig der Umfrage pro Paket ist beschränkt. Grössere Datenmengen müssen daher in viele einzelne Pakete verpackt werden.

· Einer Prüfsumme, anhand der festgestellt werden kann, ob das Paket vollständig ist, oder etwa auf dem Weg Schaden genommen hat (z.B.: durch Leitungsstörungen verzerrt wurde). Um Daten über das Internet zu verschicken, müssen sie also in solche Pakete verpackt werden. Das ist die Aufgabe des sendenden Computers (z.B.: der PC oder Mac). Auf der anderen Seite packt der empfangende Computer die Pakete wieder aus. Dazwischen liegt das Internet. Nun ist das Internet nicht einfach ein einheitliches Gebilde, sondern ein Zusammenschluß von verschieden Netzwerken und Datenverbindungen. Die Pakete, die an einem Ort eingespeist werden, werden deshalb kaum direkt dorthin befördert, sondern durchlaufen eine große Anzahl von verschiedenen Stationen, sogenannte „Router“. Ein Router ist eine Art Vermittlungsstelle. Er nimmt Internet-Pakete von verschiedenen Richtungen entgegen, und leitet sie je nach Bestimmungsort an verschiedene Richtungen weiter. Da für die Verbindungsstrecke zwischen den Routern ganz unterschiedliche Leitungen zum Einsatz kommen, müssen die IP-Pakete oft noch einmal speziell „eingepackt“ werden, um über ein Netz transportiert zu werden (darum sind solche Mehrfachverpackungen von Daten gang und gäbe).

Um das zu illustrieren, hier der Weg, den ein Datenpaket zurücklegen muß, um von meinem PC der über ein Modem am Internet angeschlossen ist, zu einem Mac der auf dem Tisch eines Mitarbeiters der Firma X in der USA steht zu gelangen:



· Mein PC packt die Daten in ein IP-Paket ein und versieht es mit der IP-Nummer des Empfängers.



· Da mein PC nicht direkt am Internet angeschlossen ist, muss das Paket über das Modem zu meinem Internet-Provider geschickt werden. Bereits hierfür muss es ein zweites Mal passend verpackt werden: zum Transport über Modem-Strecken gibt es ein spezielles Protokoll namens PPP (Point to Point Protocol), das ein eigenes Paket-Format hat. Die Daten sind nun also bereits doppelt verpackt.



· Bei meinem Internet-Provider erreicht das PPP-Paket den ersten Router. Dieser packt das IP-Paket aus der PPP-Hülle aus. Zur Weitervermittlung muss das Paket nun auf das Ethernet-LAN (lokales Netzwerk) in den Räumen des Providers. Vorher muss es aber noch mit der Adresse seiner nächsten Zwischenstation versehen werden. Dann wird das Paket wiederum neu verpackt, diesmal mit einer Ethernet-Verpackung.



· Auf dem Ethernet erreicht das Paket nun den zweiten Router, der das lokale Netzwerk des Internet Providers über eine Standleitung mit einem grösseren Internet-Knoten verbindet. Dieser entfernt die Ethernet-Verpackung, bringt die Adresse der nächsten Station an und packt das IP-Paket so ein, dass es zum Internet-Knoten verschickt werden kann.



· Der Internet-Knoten packt das Paket wieder aus, und ermittelt anhand der Zieladresse die nächste Station. Vielleicht ist das bereits ein Rechner in den USA, vielleicht ist eine weitere Station dazwischen. Wieder wird die neue Adresse angebracht, eine passende Verpackung gemacht und die Reise geht weiter, über einen Backbone (Rückgrat, gemeint ist eine Haupt-Verbindung zwischen grossen Internet-Knoten).



· Irgendwann (normalerweise nur Sekundenbruchteile nach dem Absenden), landet das Paket auf dem Internet-Router der Firma X. Dieser schaut die Zieladresse an und stellt fest, dass das Paket zu einem Mac imfirmeninternen Netz geschickt werden muss, welches wieder ein Ethernet ist. Das IP-Paket wird also nochmals in eine Ethernet-Verpackung gehüllt und zum Empfänger-Mac geschickt.



· Der Empfänger-Mac entfernt die Ethernet-Verpackung und hat nun das IP-Paket vor sich, so wie es auf meinem PC abgeschickt wurde. Erst jetzt wird das IP-Paket geöffnet und die Daten erreichen ihren Bestimmungsort.



In Wirklichkeit ist der Ablauf ehernoch komplizierter. Absprachen zwischen Routern über Verbindungswege, die dauernde Überprüfung, ob das Paket Schaden angenommen hat und entsprechende Massnahmen, um das Paket nochmals fehlerfrei zu übermitteln (im Gegensatz zu „Gelben Postpaketen“ können die Router IP-Pakete vor dem Weiterschicken kopieren, für den Fall, dass eines nicht oder defekt ankommt) kommen dazu.



Das Prinzip ist aber immer dasselbe: Ein Paket wird von Router zu Router weitergegeben, bis es seinen Bestimmungsort erreicht. Wenn eine direkte Verbindung ausfällt, so finden die Router meistens einen Umweg, auf dem das Paket befördert werden kann, vielleicht langsamer, aber es kommt an.



Voraussetzungen fuer einen Internetanschluss

Um einen Internetanschluss haben zu können, benötigt man nicht viel:

Einen PC, ein Hayes kompatibles Modem oder ISDN-Anschluß, und eine Zugangssoftware reicht aus, um in die ewigen Welten des Internets einzutauchen.



Moeglichkeiten des Internets

Das I-Net bietet den Anwendern sehr viele Möglichkeiten, u.a.:

· Elektrische Briefe senden und empfangen (E-Mails)

· Neueste Informationen abrufen (z.B. Das Wetter in Hong Kong, Börsenkurse, ...)

· Fernsehen (z.B. Premiere)

· „Downloads“ von Programmen (Programme von einem Rechner der irgendwo auf der Welt stehen darf, auf seinen Datenträger, z.B. Festplatte, Diskette,.., runterladen.)

· Interaktive Spiele

· Homebanking



Dieses ist nur ein sehr kleiner Teil, der vielen Möglichkeiten, die das Internet bietet.



Elektrische Post (E-Mail)

Die außerordentliche Leistungsfähigkeit des Mediums elektronische Post (englisch: electronic mail, kurz: E-Mail ) wurde in den Gründungsjahren der Computernetzwerke zunächst gar nicht richtig erkannt. Der im ARPA-Netz Ende der sechziger Jahre lediglich als Zusatzdienst hinzugefügte E-Maildienst wurde jedoch in kürzester Zeit zu einem der zentralen Elemente des Internets .

Mit elektronischer Post wird in Computernetzwerken jener Dienst bezeichnet, über den die Netzwerkteilnehmer miteinander kommunizieren können. Jeder Benutzer hat dabei seinen eigenen Briefkasten (wie bei der „gelben Post“), in dem Nachrichten abgelegt werden können.

Obwohl vom Übertragungsnetz abhängig, handelt es sich bei der E-Mail im Vergleich zur gelben Post um ein äußerst schnelles Medium . E-Mails sind in wenigen Sekunden beim Empfänger. Gegenüber dem Fax hat die E-Mail Kostenvorteile (meist nur eine Telefoneinheit, um in die ganze Welt E-Mails zu verschicken) und die Möglichkeit, daß Daten sofort weiterverarbeitet werden können.

Bei den dabei ausgetauschten Nachrichten handelt es sich um reine Textdokumente, an die zusätzlich als Anlage (binär) Dateien beliebigen Inhalts (Bilddateien, ablauffähige Programme etc.) mit versendet werden können.

Hier die faszinierenden Eigenschaften des Mediums elektr. Post:

Obwohl elektronische Post eigentlich nichts anderes ist als eine elektronische Variante der Rohrpost (und vielfach auch so genutzt wird), unterscheidet sie sich in vielfacher Hinsicht wesentlich von herkömmlichen Kommunikationsmethoden. So können elektronische Nachrichten abgespeichert, mehrmals gelesen, ergänzt oder modifiziert (verändert) und an Dritte oder Vierte weitergeleitet werden. Man hat die Möglichkeit, mit demselben Aufwand Nachrichten an eine bestimmte Person, oder mit Hilfe eines Verteilers, an einen großen Personenkreis zu senden. Ist kein Ansprechpartner für eine bestimmte Situation bekannt, können Nachrichten auch beispielsweise an alle Teilnehmer einer Interessensgruppe oder an alle Mitarbeiter einer Firma versendet werden.

Im Rahmen von elektronischer Kommunikation verändern sich zudem die Verhaltensweisen der Teilnehmer.

In elektronischen Nachrichten werden häufiger extreme Meinungen und spontane Ideen geäußert als in Gesprächsrunden. Paradoxerweise (paradox = widersinnig) bewirkt also gerade die unpersönliche Form des elektronischen Kommunikationsmediums, daß Hemmungen, zu sprechen oder sich mitzuteilen, verschwinden oder abgebaut werden. Durch die Vernetzung des Wissens einer großen Anzahl von Personen durch computergestützte Kommunikation werden durch E-Mail außerdem Effekte erzeugt, die mit anderen Kommunikationsmethoden nicht erreichbar sind (z.B.: sehr viele Informationen zu einem Thema inner -

halb kürzester Zeit zu bekommen) . Ein typischer Informationsfluß beginnt dabei mit einer "Weiß jemand... ?"- Nachricht, adressiert an alle Teilnehmer einer bestimmten Personengruppe, die auch über die ganze Welt verstreut sein kann. In sehr vielen Fällen erfolgen innerhalb kurzer Zeit eine oder mehrere Antworten zu der angesprochenen Problematik.

Untersuchungen in privaten Kommunikationsnetzen großer Firmen belegen, daß das Funktionieren dieser Art von Informationsbeschaffung, die auf dem guten Willen aller Teilnehmer aufbaut, nicht nur im Internet funktioniert, dort jedoch sicherlich am extremsten ausgeprägt ist. Somit ist auch verständlich, weshalb man auch sagt, das I-Net biete die Antworten auf nie gestellte Fragen.

Was jedoch Internet - Benutzer veranlaßt, ihre Zeit damit zu verbringen, auf Fragen oder Probleme von Personen zu antworten, mit denen sie nichts anderes als den gemeinsamen Zugang zu einem Netzwerk haben, wird wahrscheinlich für immer in den Tiefen des I-Nets verborgen bleiben.



Gegenüberstellung von Gelber Post und E-Mail:



· Gelbe Post

· Erstellen eines Briefes

· Eintragen des Adressanten (und des Absenders)

auf dem Briefumschlag

· Abgabe auf dem Postamt und Bezahlung der Gebühr

(oder Einwurf in einen Briefkasten)

· E-Mail

· Erstellen eines Textes mit Hilfe eines Editors

· Vermerken der E-Mail Adresse des Empfängers

· Absenden der Mail



Neueste Infos uebers Internet abrufen

Außer der Eigenschaft, daß das Internet sehr Unterhaltsam ist, bietet es ebenso auch noch die Möglichkeit, die aktuellsten Informationen des Tages zu empfangen:

· Wie ist das Wetter in Afrika ?

· Wie lauten die Lottozahlen vom Lotto am Samstag ?

· Was kommt heute Abend auf Pro 7 ?

· Wie steht zur Zeit der Dollar,...

Downloads von Programmen

Das Internet bietet jedem Anwender, die Möglichkeit, sich gratis Software (Programme) downzuladen. Das bedeutet, sich Programme, die von einem Rechner mit Anschluß an das Internet, auf seinen Datenträger zu kopieren. Diese Software besteht zum größten Teil aus Shareware, also Software mit begrenzten Möglichkeiten, die der Anwender 30 Tage kostenlos verwenden darf.

Jedoch werden auch Treiber, Freeware, Demos, oder gar Vollversionen angeboten.



Interaktive Spiele

Das Internet bietet ebenso an, Spiele die man downladen (siehe oben) kann, auch Online (im Internet) zu spielen. Dieses ist jedoch mit sehr hohen Kosten verbunden, wenn man überlegt, daß 1 ½ Minuten ca. 22 PF kosten.

Natürlich können auch zwei Computerspieler, die beide mit einem Internetanschluß ausgestattet sind, gegeneinander spielen.



Homebanking

Zur Zeit ist T-Online der einzige Online-Dienst, der Homebanking mit einem bereits vorhanden Konto ermöglicht. Unter Homebanking versteht man Kontoführung per PC. Also Überweisungen, Kontoauszüge, etc. alles von Zuhause aus erledigen.

Seit geraumer Zeit bietet nun auch AOL Homebanking an, allerdings muß man ein neues Konto bei einer AOL-Direkt-Bank anlegen.

Natürlich ist Homebanking eine sehr bequeme und komfortable Möglichkeit, Bankgeschäfte zu erledigen. Um Onlinebanking zu erledigen, muß man sich mit seiner Bankfiliale in Verbindung setzen, und einen Antrag stellen. Nach ein bis zwei Wochen erhalten sie dann die nötigen Paßwörter zugeschickt.

Online-Konten kosten nicht mehr als ein reguläres Konto, mit Ausnahme der Telefongebühren.



Weitere Vorteile eines T-Online-Kontos:

· 24 Stunden in 7 Tagen die Woche Zugriff auf sein Konto

· Bankbesuch entfallen (keine Staus, keine Parkplatzsuche,...)

· günstigere Überweisungsgebühren

· Komfortable Programme erleichtern die Finanzführung

· Der Standort ist fast unwichtig (bei Umzug kein Wechsel nötig)

· Viele aktuelle Infos (Zinsen, Anlagetips)

· Schnellere Wertstellung bei Überweisungen

· Umweltfreundliches Medium (weniger Papier)








Quelle:




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