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Titel:

Goethe Willkommen und Abschied


  Note: 1   Klasse: 9









Arbeit: Gedichtsinterpretation: Willkommen und Abschied

In Johann Wolfgang Goethes „Willkommen und Abschied“ geht es um ein Liebespaar, das sich, was nicht deutlich gesagt wird, worauf es aber indirekte Hinweise gibt, nicht treffen darf. Die einzige Gelegenheit sich zu sehen, haben sie anscheinend nachts, wobei einer der beiden, in diesem Fall die männliche Person, es auf sich nehmen muss, die Dunkelheit zu durchqueren und die damit verbundene Furcht zu überwinden. Doch schon im Morgengrauen muss sich das Paar, damit niemand von ihren heimlichen Treffen erfährt, wieder trennen, was bei beiden mit großem Abschiedsschmerz und auf Seiten der weiblichen Person auch mit Tränen verbunden ist.
Das Gedicht hat eine regelmäßigen formalen Aufbau, denn es ist in vier Strophen mit jeweils acht Versen aufgeteilt. Ebenso regelmäßig ist das Reimschema, denn es handelt sich um Kreuzreime, die das Gedicht harmonisch wirken lassen. Die ersten beiden Strophen des Gedichts werden von Wörtern aus dem Wortfeld „Dunkelheit“ und „Furcht“ beherrscht; auch werden viele Personifizierungen benutzt, wie zum Beispiel die Eiche, die als aufgetürmter Riese bezeichnet wird. Das gleichmäßige Reimschema könnte man als das Getrappel des in der ersten Strophe erwähnten Pferdes auffassen. In der dritten und vierten Strophe sind besonders die Wörter auffällig, die etwas mit Liebe zu tun haben. Dabei kommen sie manchmal auch wiederholt vor; vor allem „Herz“, „dich“ und „mich“ sind hier als beispiele zu nennen. Eben diese und andere Begriffe aus dem Wortfeld „Liebe“ sind im zweiten Teil des Gedichts, in dem es um das Zusammensein des Paares geht, an die Stelle der im ersten Teil überwiegenden Wörter, die alle die unheimliche Umgebung beschreiben, getreten. Sie sind so herausstechend, da sie Gefühle beschreiben, die nur der Sprecher, der von sich selbst (das „lyrische Ich“) spricht, kennt. Nicht zu übersehen ist außerdem, dass in der vierten Strophe äußerst viele Vokale vorkommen. Sie bringen Harmonie in die Strophe, die sonst eher melancholisch wirkt. Dies liegt vor allem an dem Abschied und dem damit verbundenen Schmerz, um den es hauptsächlich in besagter letzter Strophe geht.

Mir persönlich hat das Gedicht recht gut gefallen. Die bildlichen Vergleiche in der ersten und zweiten Strophe sind treffend und die Gefühle des lyrischen Ichs werden treffend beschrieben. Dies, und daneben auch die Tatsache, dass Goethe die Erstfassung dieses Gedichts 1770 an Friederike Brion, seine Geliebte, schrieb, erwecken den Eindruck, dass das Werk auf einer wahren Begebenheit beruht









Quelle: keine Angaben




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