Gotthold Ephraim Lessing Werk Laokoon - schulnote.de 
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Titel:

Gotthold Ephraim Lessing Werk Laokoon


  Note: 1   Klasse: 11









Arbeit: Gotthold Ephraim Lessing

Gliederung:
- Biographie (mit Bezug zur Aufklärung)
- Zeittafel (siehe auch Handout)
- Werkvorstellung: „Laokoon“

I. Biographie

- * 22. Januar 1729 Kamenz (in der sächsischen Lausitz)
- ältester Sohn einer nicht sehr begüterten Pfarrersfamilie (Vater  Pastor)
- Bis 1741: Stadtschule in Kamenz
- 1741-1746: Besuch der Fürstenschule von St. Afra in Meißen
- Studium der Theologie, Philologie und Philosophie in Leipzig & schriftstellerische Versuche
- 1746-1748: Medizin- und Theologiestudium in Leipzig
- Nun: in Berlin als Schriftsteller, 1756 reiste er, 1758 wieder in Berlin
- 1760-1765: Sekretär für General Tauentzien in Breslau
- 1767-1770: als Kritiker in Hamburg, wo aus seiner Mitarbeit für das neue, aber kurzlebige Nationaltheater die "Hamburgische Dramaturgie" hervorging;  er wurde herzoglicher Bibliothekar in Wolfenbüttel, wo er 1776 E. König († 1778) heiratete
- bedeutendste Autor der Literatur der deutschen Aufklärung
- in Auseinandersetzung mit J. C. Gottsched bemüht er sich um die Reform des deutschsprachigen Theaters
- versuchte sich (unter den 1. Schriftstellern) als freier Schriftsteller durchzuschlagen  man nannte ihn den »aufklärerischen Schriftsteller par excellence«
- nicht nur poetischer Dichter, sondern:
o Autor von Tragödien, Komödien, Fabeln und Gedichten
o Kritiker und Literaturtheoretiker, Philologe und Literaturhistoriker in Antike und Mittelalter
o Kunstgeschichtler und Kirchenhistoriker
o theologischer und philosophischer Denker
- literarisches Werk:
o von den Fabeln (1759)  dort wird eine praktische Moral vermittelt
o über das zeitübliche Typenlustspiel Der junge Gelehrte (1754)  es wird ein lächerliches Verhalten bloßgestellt
o über das erste bürgerliche Trauerspiel Miß Sara Sampson (1755)  dort soll der Zuschauer durch »Furcht und Mitleid« im Gegensatz zur heroischen (französischen) Tragödie zum mitfühlenden Betrachter gemacht werden
o über das Charakterlustspiel Minna von Barnhelm (1767)  stellt das Gefühl und soziales Gesetz (»Ehre«) kontrastierend gegeneinander
o über die Tragödie um Ehre und Moral Emilia Galotti (1772)
o bis zur dichterischen Gestaltung des Toleranzideals im »dramatischen Gedicht« Nathan der Weise (1779)  weltanschauliches Ideendrama; damit wird Lessing zum Wegbereiter der deutschen Klassik
- Durch diese großen Dramen: beginnt das neuere deutsche Drama; noch heute: vielgespielte Stücke
- Wichtigste ästhetische Schriften sind
o Die „Briefe die neuste Literatur betreffend“
o Laokoon
o Hamburgische Dramaturgie (1767-1769)
- dort legt er den Unterschied zwischen Literatur und bildender Kunst dar
- auch formuliert er eine Poetik des Dramas, in der Grundeinsichten über das Wesen von Tragödie und Komödie wie über ihre Wirkungsweise formuliert sind
- Lessing als Journalist: war immer ein unbestechlicher, zuweilen polemischer, immer klar und schlagkräftig formulierender Kritiker.
- Führte in seinen theologischen Schriften den Kampf gegen die protestantische Orthodoxie (= Rechtgläubigkeit, Strenggläubigkeit)
- † 15. Februar 1781 Braunschweig

Zeittafel
zu

1729 22. Januar Geburt in Kamenz/Sachsen. Vater: Johann Gottfried Lessing, Pfarrer. Mutter: Justine Salome Lessing, geb. Feller.
1741 Besuch der Fürstenschule St. Afra in Meißen.
1744 Privatlektüre von Homer, Plautus, Terenz, Theophrast.
1746 Studium der Theologie und Philologie in Leipzig.
1747 Erste Gedichte und Erzählungen in den von Christlob Mylius herausgegebenen Zeitschriften »Naturforscher« und »Ermunterungen zum Vergnügen des Gemüts«. Freundschaft mit Christian Felix Weiße.
1748 Kurzes Medizinstudium in Leipzig; dann in Wittenberg. Entschluss, freier Schriftsteller zu werden. Übersiedlung nach Berlin. Kritiken in der »Berlinischen Privilegierten Zeitung« (bis 1755).
1749 Werk: Die alte Jungfer.
1750 Gedanken über die Herrnhuter. Bekanntschaft mit Voltaire.
1751 Übersiedlung nach Wittenberg. Kleinigkeiten (Gedichtsammlung).
1752 Magisterexamen. Übersetzung Voltaires und Friedrichs des Großen.
1753 Werk: Schriften (Teil 1 und 2).
1754 Werk: Vademecum für den Herrn Samuel Gotthold Lange, Pastor in Laublingen. Werk: Schriften (Teil 3 und 4). Theatralische Bibliothek (Teil 1 und 2). Freundschaft mit Moses Mendelssohn und C.F. Nicolai.
1755 Freundschaft mit Ewald von Kleist. Werk: Schriften (Teil 5 und 6). Theatralische Bibliothek (Teil 3). Pope, ein Metaphysiker (zusammen mit Moses Mendelssohn). Miß Sara Sampson.
1758 Übersiedlung nach Berlin.
1759 Werk: Briefe, die neueste Literatur betreffend (bis 1765). Fabeln. Philotas.
1760 Wahl zum auswärtigen Mitglied der Berliner Akademie der Wlssenschaften. Sekretär des Generals von Tauentzien in Breslau.
1766 Reise nach Pyrmont. Bekanntschaft mit Justus Möser. Besuch in Göttingen und Kassel. Werk: Laokoon oder Über die Grenzen der Malerei und Poesie.
1767 Dramaturg in Hamburg. Minna von Barnhelm. Hamburgische Dramaturgie (Band 1).
1768 Werk: Briefe antiquarischen Inhalts (Band 1). Wie die Alten den Tod gebildet.
1769 Werk: Briefe antiquarischen Inhalts (Band 2). Hamburgische Dramaturgie (Band 2).
1770 Bibliothekar in Wolfenbüttel.
1771 Verlobung mit Eva König. Mitglied der Hamburger Loge zu den drei Rosen.
1772 Werk: Emilia Galotti.
1774 Herausgabe der Fragmente eines Ungenannten von Reimarus (bis 1778).
1776 Verleihung des Hofratstitels. Heirat mit Eva König.
1777 Reise nach Mannheim. Ablehnung, das dortige Theater zu leiten. Geburt eines Sohnes, der jedoch unmittelbar nach der Geburt stirbt.
1778 Tod der Gattin. Anti-Goeze. Werk: Ernst und Falk (Teil 1).
1779 Nathan der Weise.
1780 Ernst und Falk (Teil 2). Die Erziehung des Menschengeschlechts. Doktor Faust. Zusammentreffen mit Friedrich Heinrich Jacobi. Besuch Gleims in Halberstadt.
1781 15. Februar Tod in Braunschweig. Begräbnis auf dem Friedhof der dortigen Gemeinde St. Magni.

Namen:

Christlob Mylius: dt. Schriftsteller; Vertreter und Verbreiter der deistischen Aufklärung; Vetter von Lessing

Voltaire eigentlich François-Marie Arouet französischer Schriftsteller und Philosoph

Christian Felix Weiße dt. Schriftsteller

Moses Mendelssohn dt. Philosoph; Hauptvertreter der Aufklärung in Berlin, wichtigster Förderer der deutschen Judenemanzipation

Christoph Friedrich Nicolai deutscher Publizist, Kritiker und Erzähler

Ewald Christian von Kleist dt. Schriftsteller



Lessing´s

Laokoon

Allgemein

Ein Priester in Troja, der die List der Griechen, die Stadt mit Hilfe des trojanischen Pferdes zu erobern, erkannt hatte. Der Wunsch der Götter, die Griechen zum Sieg führen zu lassen führte allerdings zum Tod Laokoons und seiner beiden Söhne durch Erwürgen zweier Schlangen. (Nach Ardinghello waren es zwei gesandte Drachen)
Das Werk “Laokoon oder die Grenzen der Malerei und Poesie“ handelt hingegen von der Gestik und Mimik der berühmten Marmorgruppe, die den Tod Laokoons und seiner Söhne darstellt. Das Werk steht nun im Belvedere des Vatikans.

Zum Werk

Lessing untersucht die Verschiedenheit der Darstellung durch die Malerei und die Dichtkunst. Dabei geht er nach der Vorstellung, „dass nicht edle Einfalt und stille Größe das erste und richtungsweisende Prinzip der bildenden Künste bei den alten Griechen war, sondern die Schönheit!“
Damit begründet Lessing, dass Laokoon in dem Werk nicht schreit. Der Ausdruck des Schreiens würde die Schönheit des Kunstwerkes verdecken.









Quelle:




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