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Titel:

Greenpeace


  Note: 1   Klasse: 7









Arbeit: Greenpeace
Die Organisation Greenpeace, was so viel wie grüner Friede bedeutet, wurde 1971 von Friedensaktivisten in Vancouver, Kanada gegründet und beschäftigt sich hauptsächlich mit Umweltschutz. Bekannt wurde sie durch Kampagnen gegen Kernwaffentests und Walfang.
Im Vergleich zu vielen anderen Umweltschutzorganisationen ist Greenpeace eher handlungsorientiert. Ein äußerst wichtiges Element der Greenpeace-Arbeit ist die Aktion. Hierbei begeben sich Aktivisten an einen Ort, der ihrer Auffassung nach symbolisch für Umweltzerstörung steht. Dort protestieren sie meistens mit Transparenten. Durch oft spektakulärer Auftritte direkt am Ort des Geschehens versucht die Organisation, die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, um meist große Industriekonzerne oder Regierungen durch öffentlichen Druck zum Einlenken zu bewegen. Diese Aktoinen machten die Organisation in den achtziger Jahren bekannt.
Greenpeace hat auf viele Regierungen auch einen sehr provozierenden Einfluss. Beispielweise versenkte die Regierung Frankreichs mit Hilfe von Sprengsetzen eines ihrer Schiffe, die Rainbow Warrior. Denn die Organisation wollte die Bewohner des zu den Marshallinseln gehörenden Rongelap-Atolls evakuieren, da diese immer noch unter den Strahlungen der Atomtests der 50. und 60. Jahre litten. Nach ihren Vorstellungen sollte die Rainbow Warrior eine Flotte von Schiffen anführen, die dann gegen die bevorstehenden Atomtests bei Mururoa protestieren sollten.
Greenpeace in Österreich
In Österreich ist Greenpeace seit 1983 vertreten und hat hier über zwei Jahrzehnte zu den Themen Anti-Atomkraft, Gentechnik, Klimaschutz, Chemikalienpolitik sowie Meeres- und Waldschutz gearbeitet. Im Jahr 2001 wurde Greenpeace in Österreich in das Regionalbüro von Greenpeace in Zentral- und Osteuropa umgewandelt, um auch in den neuen oder anstehenden EU-Ländern aktiv zu sein. Zur Zeit gibt es lokale Büros in der Slowakei, in Ungarn, in Polen sowie Mitarbeiter in Rumänien.
Kritiker
Der Umweltschützer Patrick Moore, Gründungsmitglied und ehemaliger Präsident von Greenpeace International, hat sich inzwischen von der Organisation abgewendet.
Mittler weile ist er einer der größten Kritiker der Organisation und arbeitet für die Forstwirtschaft. In einen Interview lest er verlauten:
„Greenpeace hat sich von Logik und Wissenschaft verabschiedet. Die Kampagnenprofis arbeiten mit emotionalen Bildern. Für viele Menschen sieht ein Tulpenfeld viel besser aus als ein frischer Kahlschlag, wo nur noch hässliche Baumstümpfe zu sehen sind. Viele denken leider nicht so weit, dass der Wald wieder nachwächst und dass die Forstindustrie auch ein starkes ökonomisches Interesse daran hat, dass er nachwächst. Die biologische Vielfalt eines Tulpenfeldes tendiert jedoch gegen Null.“

Harte und sehr kritische Worte, von einem Gründungsmitglied der Organisation ob diese berechtigt sind? Darüber lest sich natürlich streiten, was einige Fürsprecher und Kritiker wirklich schon Jahrelang tun. Fest steht jedoch, dass es Greenpeace mit gewaltfreien Protesten zu einer der bekanntesten, bedeutensten und am meisten umstritesten Umweltorganisationen der Welt geschafft hat und diesen Platz auch weiterhin beibehalten wird.










Quelle:




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