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Titel:

Grundgedanken Peschs über Frischs Andorra


  Note: 2-   Klasse: 11









Arbeit: Aufgaben:
1. Fasse die Grundgedanken Peschs in wenigen Sätzen, Thesenform, mit deinen eigenen
Worten zusammen.
2. Nimm kritisch zu Peschs Einschätzung des Dramas ‚Andorra’ Stellung. (Zitate)
1.
o Man macht es sich zu einfach, in dem man sagt, dass es keinen Unterschied zwischen
Juden und Andorranern gibt.
o Es gibt keine größere Toleranz, als wenn man jemanden wegen seiner Unterschiede
liebt.
o Man kann Vorurteile gegenüber anderen nicht aus der Welt schaffen, indem man den
Unterschied keine Beachtung schenkt.
o Die Anzahl der Ursachen, welche Unterschiede hervorrufen ist so komplex, dass es
immer Unterschiede geben wird.
o Das Integrieren der Juden in unsere Gesellschaft und Vergessen der Unterschiede hilft
nicht, sondern schadet den Juden.
o Die Tragödie Frischs um den falschen Juden, entspringt aus dem Irrtum eines bisher
unfehlbaren Judenschauers.
2.
Es stimmt, dass der Pater in Max Frischs Theaterstück ‚Andorra’ positive Vorurteile
gegenüber Andri vorbringt, aber auch negative „ ... du hast etwas Gehetztes“ (S.60). Hier
beginnt nicht die Tugend de Toleranz, denn der Pater ‚liebt’ Andri nicht wegen seiner
Andersartigkeit, sondern wegen seiner Verpflichtung zur Nächstenliebe.
Der Pater bildet sich Andris Andersartigkeit auch nicht ein, sondern beobachtet Andri stetig.
„Ich habe dich beobachtet, ..., seit Jahr und Tag“ (S.61).
Die Andorraner versuchen auch nicht die Unterschiede zwischen sich und Andri zu negieren,
sondern greifen ihn offen mit seinen Fehlern an.
Außerdem denke ich, dass es nicht so einfach ist einen Nicht-Juden von einem Juden zu
unterscheiden, wie Pesch es behauptet.
Pesch hat schon Recht wenn er behauptet, dass Toleranz nicht bedeuten kann die
Unterschiede anderer zu leugnen, aber der Pater leugnet nicht Andris Andersartigkeit, sondern
geht auf sie ein.
Ich kann auch nicht Peschs Aussage verstehen, dass die Andorraner sich weiß machten die
Juden seinen keine Juden, denn sie greifen Andris vermeintliche jüdische Fehleroffen an und
reden nicht von einem der ihren.
Auch Widersprechen muss ich Pesch im Falle des Judenschauers. Pesch scheint die
Schlussszene komplett falsch zu verstehen, Pesch hält den inhaltlichen Widerspruch für einen
Fehler Frischs, doch denke ich, das Frisch mit dieser Szene nur den grotesken Wahnsinn in
Andorra verdeutlichen wollte. Ein unfehlbarer Judenschauer?, der den Jud am den Füßen und
Gang erkennt? ist einfach nur lachhaft. Frisch wollte nur die Willkür und Entschlossenheit
verdeutlichen, welche zu Andris Tod führte, welcher von fast allen Andorranern erwartet
wurde.








Quelle:




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