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Titel:

Händel, Georg Friedrich (1685 1759)


  Note: 2-   Klasse: 10









Arbeit: Händel, Georg Friedrich (1685-1759)

deutscher Komponist
einer der wichtigsten Vertreter des Spätbarock.
Händel wurde am 24. Februar 1685 in Halle geboren
Als 17-Jähriger nahm er 1702 seine erste Organistenstelle in Halle an
ein Jahr später wurde er Konzertmeister am Hamburger Opernhaus.
Im Frühjahr 1707 reiste Händel nach Italien und hielt sich zwei Jahre lang in Florenz und Rom auf, wo er die Unterstützung des Adels und der Geistlichkeit genoss.
In Italien schrieb Händel Opern, Oratorien und zahlreiche geistliche Kantaten.

Das Opernschaffen
Im Frühjahr 1710 kehrte Händel nach Hannover zurück, um die Stelle eines kurfürstlichen Kapellmeisters anzunehmen
Am Ende des Jahres 1710 reiste er bereits weiter nach London
Ein Jahr später ließ er sich endgültig in England nieder, und ab 1713 erhielt er dort eine jährliche Pension
Unter der Schirmherrschaft des Herzogs von Chandos komponierte Händel sein Oratorium Esther und die elf Chandos-Anthems für Soli
1719 erhielt Händel den Auftrag, ein Opernhaus (Royal Academy of Music) zu gründen.
Dort hatte er auch einige seiner größten Erfolge mit den Uraufführungen seiner Opern
Radamisto (1720)
1727 wurde Händel britischer Staatsbürger.
Doch war dies bereits zu einer Zeit, als (entgegen Händels Erfolgen in ganz Europa) sich das Londoner Publikum mehr und mehr von der italienischen Adelsoper abwandte, und die bürgerliche Bewegung in England immer stärker wurde.
Musikalischer Höhepunkt dieser Entwicklung war die Beggar′s opera von John Gay.
1728 musste das königliche Opernunternehmen wegen wirtschaftlicher Misserfolge schließen.
Händel versuchte zwar noch, durch einen Umzug in ein kleineres Theater (1734) und durch weitere Opern das Unternehmen zu retten, nach einem gesundheitlichen Zusammenbruch musste er allerdings das Projekt im Jahr 1737 ganz aufgeben.

Oratorien und Instrumentalmusik
Aufgrund der zunehmenden Misserfolge wandte sich Händel bereits während der dreißiger Jahre des 18. Jahrhunderts parallel zum Opernschaffen anderen musikalischen Gattungen zu, vor allem dem Oratorium und der Instrumentalmusik.
So entstanden die beiden Oratorien Athalia (1733) und Saul (1739); daneben schuf er im Bereich der Instrumentalmusik wegweisende Instrumentalwerke des 18. Jahrhunderts.
Zu seinen wichtigsten Concerti gehören die Solokonzerte aus Opus 4 (1736, für Orgel bzw. Harfe) und die 12 concerti grossi Opus 6 (1739).
1742 wurde das Oratorium Messiah(Der Messias) in Dublin uraufgeführt.
Mit diesem Werk, das zum bedeutendsten seiner Gattung gehört, erlangte Händel als erster deutscher Musiker Weltruhm.
Zu seinen wichtigsten Oratorienwerken zählen u. a. Samson (1743) und Solomon (1749).
Im gleichen Jahr schuf Händel seine Feuerwerksmusik, die zusammen mit seiner Wassermusik (1717) anlässlich der Thronbesteigung Georgs I.
zu den meistgespielten Instrumentalwerken überhaupt zählt.
Bei der Komposition des Oratoriums Jephta (1751) erblindete Händel.
Er starb am 14. April 1759 in London und wurde unter hohen Ehren in der Poet′s Corner der Westminster Abbey beigesetzt.

Nachwirkung
Georg Friedrich Händel stellt zusammen mit Johann Sebastian Bach den Höhepunkt des Musikschaffens in der Barockzeit dar.
Händels Opern entwickelten sich von der rigiden Anwendung konventioneller Muster hin zu einer flexibleren und dramatischen Behandlung von Rezitativ, Arioso, Arie und Chor.
Er führte auf musikdramatischem Gebiet die italienische Barockoper und das Oratorium zur Vollendung und hatte großen Einfluss auf das Opernschaffen der folgenden Komponistengenerationen, vor allem Wolfgang Amadeus Mozart und Gioacchino Rossini.
Seine Oratorien waren prägende Vorbilder ebenso für Joseph Haydn
1. Gesamtausgabe seiner Werke in 40 Bänden, die auch von Ludwig van Beethoven hoch geschätzt wurde.
Der Ruhm der Händel′schen Werke erklärt sich aus der genialen Beherrschung der Stilmittel und der vollendeten Verbindung zwischen der deutschen Organistentradition und der italienischen, französischen und englischen Musik.



Händel, Georg Friedrich (1685-1759)
deutscher Komponist
einer der wichtigsten Vertreter des Spätbarock.
Händel wurde am 24. Februar 1685 in Halle geboren
Als 17-Jähriger nahm er 1702 seine erste Organistenstelle in Halle an
ein Jahr später wurde er Konzertmeister am Hamburger Opernhaus.
Im Frühjahr 1707 reiste Händel nach Italien und hielt sich zwei Jahre lang in Florenz und Rom auf, wo er die Unterstützung des Adels und der Geistlichkeit genoss.
In Italien schrieb Händel Opern, Oratorien und zahlreiche geistliche Kantaten
Bei der Komposition des Oratoriums Jephta (1751) erblindete Händel.
Er starb am 14. April 1759 in London und wurde unter hohen Ehren in der Poet′s Corner der Westminster Abbey beigesetzt.

Nachwirkung
Händels Opern entwickelten sich von der rigiden Anwendung konventioneller Muster hin zu einer flexibleren und dramatischen Behandlung von Rezitativ, Arioso, Arie und Chor.

Er führte auf musikdramatischem Gebiet die italienische Barockoper und das Oratorium zur Vollendung und hatte großen Einfluss auf das Opernschaffen der folgenden Komponistengenerationen, vor allem Wolfgang Amadeus Mozart und Gioacchino Rossini



JAHR

WERK


1711

Rinaldo (Oper)


1713

Ode for the birthday of Queen Anne


1717

Wassermusik


1718

Acis und Galatea (Oper)


1720

Radamisto (Oper)


1724

Giulio Cesare (Oper)


Tamerlano (Oper)


1725

Rodelinda (Oper)


1726

Scipione (Oper)


1734

Sechs Concerti grossi op. 3


1733

Orlando (Oper)


1735

Ariodante (Oper)


Alcina (Oper)


1739

Zwölf Concerti grossi op. 6


1742

Der Messias (Oratorium)


1743

Samson (Oratorium)


1747

Israel in Egypt (Oratorium)











Quelle:




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