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Titel:

Halogonkohlenwasserstoffe HKW FCKW


  Note: 1-   Klasse: 12









Arbeit: Halogenkohlenwasserstoffe (HKW)


Eigenschaften

- Entstehen durch Substitutionsrkt. mit einem Alkan oder durch eine Additionsrkt. mit einem Alken
- Bestehen aus Kohlenstoff, Wasserstoff und mind. einem Halogenatom
- Folgende Elemente sind Halogene: Fl, Br, I, Cl, (At)  VII.Hauptgruppe
- Sie lösen sich gut in Fett (lipophil), dafür schwer in Wasser (hydrophob)
- Besitzen eine größere Siedetemperatur als Alkane mit gleichlangen Kohlenstoffketten, auf Grund der größeren Van-der-Waals-Kräften zwischen den Molekülen
- Je länger die Halogenkohlenwasserstoffkette, desto höher die Siedetemperatur
- Sie besitzen im flüssigen als auch im gasförmigen Zustand eine relativ hohe Dichte
- Bei zunehmender Anzahl von Halogenen sinkt die Brennbarkeit  reaktionsträge
(Bsp.: Tetrachlormethan is nicht brennbar)

Allgemeine Merkmale
• sehr giftig
• narkotisierende Wirkung
• ozonschädigende Wirkung


Verwendung

- Manche HKWe werden als Zwischenprodukt zur Herstellung von anderen organischen Verbindungen benötigt
- Wichtige Lösungsmittel in der Chemie
- Di-, Tri- und Tetrachlormethan dienen als Lösungs-, Extraktions-, oder Verdünnungsmittel zum Lösen von Fetten, Wachsen und Harz
- Tetrachlormethan auch bekannt als Chloroform diente als Narkosemittel. Heute wird stattdessen Halothan genutzt
- Chlorierte Kohlenwasserstoffe dienen als Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Pestizide genannt
- Einige Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), darunter Freon und Frigen, werden als Kühlmittel, als Treibgas und für Schaumstoffe verwendet
- Das erste in großer Menge hergestellte Schädlingsbekämpfungsmittel wurde unter dem Namen DDT (Dichlordiphenyl-trichlor-ethan) bekannt
- Chlorethan wird als Vereisungsspray bei Prellungen o.ä. Verletzungen zur lokalen Betäubung von Körperpartien genutzt
- Brandhemmende HKWe werden als Halone bezeichnet (Tetrachlormethan, Brommethan). Sie wurden als Feuerlöschmittel verwendet
Probelamtik/Gefahren


- FCKWe schädigen die lebensnotwendige Ozonschicht. Dort werden die FCKWe durch die energiereiche UV-Strahlung zersetzt
 Es bilden sich reaktionsfreudige Stoffe. Diese katalysieren den Zerfall der Ozonschicht. Bei zunehmender Schädigung des Ozons befürchtet man einen Anstieg der Hautkrebserkrankungen

- Durch Störfalle der Industrie sind fast überall im Grundwasser der BRD Halogenkohlenwasserstoffe nachweisbar. Zur Trinkwasseraufbereitung müssen daher Aktivkohlefilter verwendet werden, die die Halogenalkane entfernen

- DDT ist auf biologischem Wege nur schwer abbaubar. Dadurch reichert es sich wegen ihrer guten Fettlöslichkeit in der Nahrungskette an. Es ist im Fett der Milch und der Eier der Tiere zu finden, dessen Wirkung je nach Konzentration eine Schädigung der Nachkommen anrichten kann. Dadurch können manche Tierarten in ihrer Existenz bedroht werden

- Viele Halogenkohlenwasserstoffe wirken narkotisch bzw. betäubend, manche von ihnen sogar krebserregend. Die gasförmigen Halogenkohlenwasserstoffe können zu Leber-, Nierenschäden und Herzversagen führen








Quelle: Internet




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