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Titel:

Hermann Hesse Kinderseele


  Note: 2   Klasse: 11









Arbeit: Hermann Hesse - Kinderseele



Der Autor



Hermann Hesse kam am 2. Juli 1877 in Calw in Württemberg zur Welt. Sein Vater, ein Baltendeutscher aus Estland, war als Prediger und Sprachlehrer in Indien tätig, seine Mutter war die Tochter eines Missionars, und ein Vetter arbeitete als Missionar in Japan. Er kam also aus einer sehr religiösen Familie, und so begann er auch Theologie zu studieren. Da er sich aber im Seminar im schwäbischen Maulbronn eingesperrt fühlt, brach er eines Tages aus. Als ihn die Eltern in einer anderen Schule unterbrachten, versuchte er, sich das Leben zu nehmen. Danach kam er in eine Heilanstalt, wo er sich nur langsam erholte. In der Bibliothek seines Großvaters begann er Bücher zu lesen. Hermann Hesse spielte mit dem Gedanken nach Brasilien auszuwandern, doch er wurde Buchhändlerlehrling in Tübingen und später Gehilfe in Basel. Mit dem Roman Peter Camenzind kam der Siebenundzwanzigjährige zu seinem ersten großen Erfolg. Sein Verleger Samuel Fischer machte ihn mit Thomas Mann, Ludwig Thoma und Stefan Zweig bekannt, die er später zu seinen Freunden zählen konnte. Im Juni 1911 bekommt seine Frau Maria einen Sohn, und noch im selben Jahr brach Hermann Hesse mit einem Freund zu einer Reise nach Indien auf. Diese Reise prägte den Dichter vor allem durch eine für ihn neue Denkensweise. 1912 übersiedelte er mit seiner Familie nach Bern, wo er den Ausbruch des Ersten Weltkrieges erlebte. Es dauerte nicht lange, da wurde Hermann Hesse zu einem entschiedenen Kriegsgegner. Ab 1919 lebte er in Montagnola bei Lugnano, wo er am 9. August 1962 als Schweizer Bürger starb.

Hermann Hesse zählt zu den meist gelesenen Dichtern des 20. Jahrhunderts. Alle seine Bücher stellen ein persönliches Bekenntnis seines konfliktreichen Lebens dar. Seine Werke sind mit einer Auflage von mehr als 60 Millionen Exemplaren in aller Welt verbreitet. 1946 bekam der „letzte Ritter der Romantik“ den Nobelpreis für Literatur und 1955 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels verliehen. Er wurde aber auch wegen seiner klaren pazifistischen Einstellung im Ersten Weltkrieg kritisiert, und da er Deutschland verlassen hatte, und in die Schweiz gezogen war, wurde er als „Volksverräter“ abgestempelt. Man kann die Werke des Dichters eigentlich keiner literarischen Gruppe zuordnen.

Werke (Auszug): Peter Camenzind (1903)

Unterm Rad (1906)

Gertrud (1910)

Knulp (1915)

Demiam (1919)

Siddhartha (1922)

Die Morgenlandfahrt (1932)

Lyrik und umfangreiche Briefsammlungen



HANDLUNG

Eines Tages, als Hermann Hesse gerade elf Jahre alt ist, geht er von der Schule nach Hause. Er fühlt Unbehagen, und er ahnt, das etwas geschehen müßte. Er weiß aber nicht, wieso er so fühlt. Weder hatte er schlecht geschlafen, noch hatte er mit seinem neuen Freund Oskar Weber gestritten. Über den beginnt er dann auch nachzudenken. Er mach sich klar, daß er ihn nicht liebt, Oskar ist eher ein Vorbild für ihn. Ihn scheinen die Schläge in der Schule nicht weh zu tun, er steht gesicherter in der Welt. Es hilft nichts, auch wenn er mehr in der Schule weiß, besser gekleidet ist und klüger ist, die Tore in so eine Welt bleiben Hermann verschlossen. Er fühlt, daß er sich nur deswegen an Oskar anschließt, um auch in diese Welt einzudringen.

Plötzlich verspürt der Knabe Angst und Unsicherheit vor einer Strafe, obwohl er doch gar nichts gemacht hatte. Da niemand im Wohnzimmer ist, geht er in den Raum seines Vaters. Er öffnet die Tür zum Studierzimmer, aber die Stube ist lehr. Er geht trotzdem in den Raum. Da er leise schleicht, hört er jeden Herzschlag. Er hatte sich schon des öfteren in die beiden Zimmer geschlichen, und hatte sie schon öfters erforscht. Jetzt wird ihm bewußt, daß das dieses Böse ist, was er schon vorher gespürt hatte. Trotzdem faßt er den Gedanken zur Flucht nicht. Insgeheim hofft er, daß der Vater kommt um ihn zu befreien, doch er taucht nicht auf. Er geht weiter bis zum Schreibtisch. In einer Schale liegen kleinere Sachen, und der Junge Hermann Hesse steckt zwei Stahlfedern in die Westentasche, obwohl er sie nicht braucht. Dann schleicht er leise bis ins nebenan gelegen Schlafzimmer des Vaters. Der Junge öffnet eine Kommode, und nimmt sich ein paar Pastillen. Er öffnet noch eine weiter Lade und findet einen Kranz von weiß bezuckerten, getrockneten Feigen. Eigentlich will der Bub nicht, aber er kann nicht widerstehen, und einige Feigen in den Mund. Darauf stürzt der Kleine in sein Zimmer, selbst überrascht über diese Tat. Es dauert nicht lange, da läutet die Tischglocke zum Essen. Auf die Frage nach dem Befinden lügt Hermann dem Vater vor, daß er Kopfweh hätte und geht nach dem Essen in sein Zimmer. Der Bub weiß nicht was er tun soll, und beginnt erneut über seinen Diebstahl nachzudenken. Er hatte sich schon öfter vorgestellt, wie er sich an der Welt rächen könnte. So war ihm ein Mord an seinem Vater vorgeschwebt, er hätte sich aber so benommen, wie der einzige echter Verbrecher den er jäh gesehen hatte: aufrichtig, von seiner Tat überzeugt. Sogar im Himmel hätte er sich dann vor dem ewigen Richter nicht gebeugt.

Plötzlich läutet eine Glocke, es ist zwei Uhr. Hermann bemerkt, daß er schon in der Schule sein müßte, es wird wohl morgen eine Strafe geben. Er geht aus dem Haus in den Garten und läuft dann in der Gegend herum. Der Kleine beginnt zu überlegen, ob er überhaupt noch einmal nach Hause gehen kann. Auf dem Weg in die Stadt trifft er seinen Freund Oskar Weber. Die zwei beginnen sich zu streiten, da Hermann im Moment nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Es dauert nicht lange, da schlagen sie sich. Der Kleine Hesse läßt seine ganze Wut aus, und in diesem Streit findet er wieder einen Sinn, er vergißt die Geschichte mit den Feigen. Am Vaterhaus angekommen will er hineingehen, da er dort Schutz erwartet, doch da kommen die Gedanken an sein vergehen wieder. Er geht trotzdem hinein. Seine Mutter begrüßt ihn gleich, der Vater aber wirkt ruhig und beherrscht. Im Bett bemerkt er dann, daß es ihm eigentlich lieber wäre, wenn es der Vater bereits entdeckt hätte. Dem kleinen Jungen wird das lange Warten schon zu viel.

Am nächsten Morgen hat Hermann seine Sündtat zwar noch nicht vergessen, doch es kommt ihm alles nicht mehr so real vor, alles ist in die Ferne gerückt. Nach der Messe steht der Vater plötzlich im Zimmer. Der Junge hatte sein Eindringen gar nicht bemerkt. Hermann Hesse bekommt Angst, der Vater redet ihn auf die Feigen an. Doch der Kleine beginnt zu lügen, er behauptet, daß er sie vom Konditor gekauft hätte. Darauf gehen die zwei zum Konditor, denn der müsse ja wissen, von wo die Feigen kommen. Erst kurz vor dem Eingang gibt der Junge zu, daß er sie nicht vom Konditor gekauft hatte. So gehen die zwei wieder nach Hause. Dort angekommen fragt der Vater, wieso Hermann es nicht gleich zugegeben hätte. Er antwortet nicht, erst auf die direkte Frage, ob er sie gestohlen hatte, nickt der Bursche. Den Rest des Nachmittages wird der Junge in der Dachkammer eingesperrt, was ihn jedoch nicht besonders stört, da es dort eine Kiste mit alten Büchern gibt, die nichts für kleine Kinder sind. Am Abend versöhnen sich Vater und Sohn endlich wieder. Hermann Hesse ist sicher, daß der Vater ihm vollkommen verziehen hat, aber ob er ihm vollkommen verziehen hat, weiß er nicht.








Quelle:




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