Ingeborg Bachmann - schulnote.de 
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Titel:

Ingeborg Bachmann


  Note: 1   Klasse: 10









Arbeit: Ingeborg Bachmann



Inhaltsverzeichnis:


Seite: Titel:

1)

Deckblatt


2)

Inhaltsverzeichnis


3)

Wichtiges aus ihrem Leben und Charakter


4)

Wichtiges aus ihrem Leben und Charakter


5)

Wichtiges aus ihrem Leben und Charakter


6)

Familie und Freunde


7)

Familienbilder


8)

Bibliographie


9)

Bibliographie


10)

Ingeborg Bachmann zu ihrem Beruf


11)

Preise und Ehrungen


12)

Ingeborg-Bachmann-Preis


14 )

Quellenangabe und Persönliche Erklärung



Wichtigstes aus ihrem Leben und Charakter:

Ingeborg Bachmann wurde am 25.06.1926 in Klagenfurt, Kärnten, Österreich als Tochter von Matthias und Olga Bachmann geboren.
Sie lebte in der Henselstr. 26. Dieses sehr große Haus, an der Grenze zu Italien, gehörte schon seit Generationen ihrer Familie. Mit zwei Jahren
Als Ingeborg Bachmann zwei Jahre alt war, wurde ihre Schwester Isolde geboren, mit der sie sich sehr gut verstand und später auch nach Italien ging. Von 1932 bis 1936 besuchte sie die Volksschule in Klagenfurt. Sie war, was schulische Leistungen betrifft, sehr fit. Schon in der zweiten Klasse hatte sie einen Notendurchschnitt von 1,0. Und dieser hielt sich auch lange Zeit. Von 1936 bis 1938 besuchte sie das Bundesrealgymnasium, wechselte dann jedoch zum Ursulinen Gymnasium, wo sie auch bis 1944 blieb und ihren Abschluss machte.
Ingeborg Bachmann hatte schon im frühen Alter komponiert. Und da sie niemanden hatte, der ihr dazu die Texte schrieb, tat sie dies einfach selbst. Doch schon bald merkte sie, dass ihr das Schreiben besser lag, als das Komponieren und schrieb von da an nur noch. Dies tat
sie allerdings heimlich unter dem Vorwand, Das Hodischkreuz
ihre Hausaufgaben zu machen, die sie jedoch, da sie ja eine gute Schülerin war schon sehr schnell erledigt hatte. In der Zeit schrieb sie auch bereits ihre ersten Gedichte. So entstand 1942 ihr erstes fünfaktiges Drama ,,Carmen Ruidera". Und auch einige Erzählungen wie 1944 ,,Das Hodischkreuz". Für diese Erzählung wurde sie von einem Kreuz inspiriert, das als ein Denkmal an einen französischen Krieger dienen sollte, der von einem österreichischen Soldaten dort umgebracht wurde. 1939 kam ihr kleiner Bruder Heinz Walter zur Welt, der im August 1971 seine Freundin Sheila Peskett in London heiratete.1945 begann sie an der Universität in Innsbruck Philosophie zu studieren. 1946 studierte sie dann noch zusätzlich Rechtswissenschaften. Wechselte
jedoch nach Graz auf die Uni. Im Juli des gleichen Jahres wurde die Erzählung ,,Die Fährte" als ihr Erstes Werk in einer Illustrierten veröffentlicht. Danach setzte sie ihr Studium fort und belegte noch Germanistik und Psychologie als Nebenfächer. Im September 1947 absolvierte sie ein Praktikum in der Nervenheilanstalt ,,Am Steinhof" in Wien. In den beiden Jahren darauf wurden einige Gedichte von ihr in dem Sammelband ,,Lynkeus. Dichtung, Kunst, Kritik" veröffentlicht. Im Jahr 1950 arbeitete sie im Sekreteriat der amerikanischen Besatzungsbehörde in Wien.
Von 1951 bis 1953 arbeitete sie beim Gegen Ende ihrer Zeit in Wien
Radio Rot-Weiß-Rot Wien. Dort wurde auch ihr erstes Hörspiel ,,Ein Geschäft mit Träumen" gesendet. Während Sie dort arbeitete, übersetzte sie sie auch ,,Mannerhouse" von Thomas Wolfes und das Hörspiel ,,The dark Tower" von Louis MacNeice ins Deutsche. Im Mai des Jahres 1952 wurde Ingeborg Bachmann zur zehnten Tagung der Gruppe 47 eingeladen, um dort eine Lesung zu halten. Die Gruppe 47 ist ein Treffen von damals aktuellen Schriftstellern. Dieses Treffen arrangierte der Erzähler Hans Werner Richter erstmals im Herbst 1947. Die Schriftsteller, die an diesen Treffen teilnahmen, sollten die moderne Literatur des 20sten Jahrhunderts prägen. Mitglieder der Gruppe waren unter anderem auch Heinrich Böll, Walter Jens und Alfred Andersch. Bei den Treffen lasen die einzelnen Autoren aus ihren Werken vor und diskutierten anschließend mit den andere darüber. Im Mai des Jahres 1953 erhielt Ingeborg Bachmann den Preis der Gruppe 47 für ihre Gedichte ,,Die große Fracht", ,,Holz und Späne", ,,Nacht-
flug" und ,,Große Landschaft bei Wien". In der gleichen Zeit kündigte sie bei Rot-Weiß-Rot und zog im Spätsommer mit ihrer Schwester nach Italien, um dort als freie Schriftstellerin zu leben. Sie lebte dort erst in Ischa und dann in Neapel. In den nächsten Jahren reiste sie mehrmals in andere Länder, hielt dort Vorträge, lebte und schrieb dort. Auch bekam sie eine Menge von Preisen für ihre Werke. Näheres dazu unter dem Kapitel: ,,Preise und Auszeichnungen für Ingeborg Bachmann". 1957 lebte sie zunächst in München, um dort als Dramaturgin (Aufführungsleiterin für Dramen) beim Bayrischen Fernsehen zu arbeiten, und ab Oktober des gleichen Jahres lebte sie in Darmstadt und arbeitete dort als korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Von 1958 bis 1963 lebte sie abwechselnd in Zürich und in Rom. Dann zog sie aufgrund der Einladung der Ford Foundation nach Berlin und lebt dort ein Jahr lang. Danach reiste sie nach Prag, Ägypten und in den Sudan. Ende 1965 zog sie wieder nach Rom und blieb dort bis zu ihrem Tode.
Sie starb am 17. Oktober 1973 im Krankenhaus an den Folgen der Rauchvergiftung, die sie bekam, als es in ihrer römischen Wohnung brannte.
Ingeborg Bachmann war psychisch sehr krank und litt unter seelischen Katastrophen und körperlichen Zusammenbrüchen. Man sagt auch, dass sie von Psychopharmazeuten abhängig war und nur gestorben sei, weil sie im Krankenhaus auf entzug war, weil die Ärzte nichts von ihrer Abhängigkeit wussten. Schon n ihrer Kindheit fing es mit den Depressionen an. Fast jeder Tagebucheintrag Ingeborgs fing mit dem Satz ,, Ich bin so verzweifelt an". Auf den meisten Bildern war sie aber lächelnd zu sehen. So könnte man dies von ihr gar nicht denken. Doch sie sagte auch selber, dass sie diese Bilder gehasst hatte. Sie reiste sehr gerne. Sie lebte mal in Rom, mal in Deutschland und mal bei sich zu Hause in Klagenfurt in Österreich.
Den Krieg fand Ingeborg Bachmann total schrecklich. Der wohl schrecklichste Tag in ihrem Leben war der, an dem Hitler in Österreich einmarschierte. Sie konnte diese Gewalt einfach nicht nachvollziehen. So sagte sie auch einmal in einem Interview mit Gerda Bödefeld: ,, Es war etwas so entsetzliches, dass mit diesem Tag meine Erinnerung anfängt: durch einen zu frühen Schmerz, wie ich ihn in dieser Stärke vielleicht später überhaupt nie mehr hatte. Natürlich habe ich das alles nicht verstanden in dem Sinn, in dem es ein Erwachsener verstehen würde. Aber diese ungeheure Brutalität, die spürbar war, dieses Brüllen, Singen und Marschieren - das Aufkommen meiner ersten Todesangst." (1)
Ingeborg Bachmann hatte sehr viele Freunde. Sie war bei allen, die sie kannte, sehr beliebt und hatte auch keine Feinde. Und dies war nicht nur auf ihr recht gutes Aussehen zurückzuführen.

Einige Bilder von Ingeborg Bachmann:

Ende der zweiten Volksschulklasse Mitte der 50er Jahre in Rom
im Juli 1934



(1) Ingeborg Bachmann, Bilder aus ihrem Leben, hrsg. von Andreas
Hapkemeyer, München, 1987, S. 19


Familie und Freunde:

Ihr Vater war Matthias Bachmann. Er wurde 1895 in Obervellach bei Hamburg geboren und stammt aus einer Bauernfamilie. Er war Lehrer und später Direktor einer Hauptschule. Er starb im März 1973.
Ihre Mutter war Olga Bachmann, geborene Haas. Sie wurde 1901 in Heidenreich in Niederösterreich geboren. Dort betrieb ihre Familie einen Strickwarenladen.
1928 wurde ihre Schwester Isolde geboren, mit 1963 mit ihrer Schwester Isolde
der sie sich sehr gut verstand und zusammen im Spätsommer des Jahres 1953 nach Italien ging. Ihr Bruder Heinz Walter wurde 1939 geboren.
Freunde hatte Ingeborg Bachmann recht viele. Die meisten von ihnen waren ebenfalls Schrift- steller oder Lyriker. So war sie zum Beispiel mit dem Lyriker Paul Celan befreundet, den sie in Wien bei einem Treffen der Gruppe 47 kennenlernte. Aus diesen Tagungen her kannte sie auch Heinrich Böll, mit dem sie ebenfalls gut befreundet war.
Anfang der 50er war sie auch mit den Zwillingen Ilse Aichinger und Helga Michie sehr eng befreundet. Ilse war Schriftstellerin und Helga war Malerin.
1952 lernte sie bei einer Lesung bei der Gruppe 47 Hans Werner Henze kennen, mit dem sie ebenfalls sehr gut befreundet Mit Hans Werner Henze
war. Für einige Opern, die er komponiert hatte, schrieb sie einige Texte. Sie war ebenfalls mit der Schriftstellerin Marie Luise Kaschnitz befreundet, die sie in Rom kennen lernte.
Marie Luise Kaschnitz und Ingeborg Bachmann waren tzotz dem 25ig jährigen Altersunterschied sehr eng miteinander befreundet.
Die beiden brachten oft auch Gedichte zusammen in einer Zeitschrift raus. Auch unterstützte Marie Luise Kaschnitz Ingeborg Bachmann Finanziell sehr gut. Aber ihre Freundschaft zeichnete sich besonders durch ihre Hilfe und Unterstützung aus, die Marie ihr gab, als Bachmann ihre schlimmen depressive Fasen hatte. Auch an den Inhalten der Briefe konnte man feststellen, dass die beiden eine sehr enge und intime Beziehung zueinander hatten. So sagte Marie Luise Kachnitz am 12. Juli 1954: ,,Ich besuchte Ingeborg, die ganz zusammengebrochen, Gefäßkrämpfe, fast keinen Puls mehr, wahnsinnige Untertemperatur... Sie tat mir so leid, in dem dunklen und schrecklich laten Zimmer, und so allein..." (1)
Außerdem war sie noch mit ihrem Verleger Siegfried Unseld vom Suhrkamp Verlag, der Schriftstellerin Fleur Jaeggy, Reinhard Lettau und dem Schriftsteller Günter Grass befreundet.

(1) Gersdorff, Dagmar, Kaschnitz, Frankfurt am Main/ Leipzig, 1993, S.224

Ingeborg mit ihrem Bruder und seiner Frau bei deren Hochzeit Ihre Mutter

Matthias und Olga Bachmann mit den Töchtern Ingeborg und Isolde:

Bibliographie:

1938-44: Die ersten Gedichte und Erzählungen entstehen. Auch das fünfaktige Drama Carmen Ruidera.
1946: Die Erzählung Die Fährte wird in der Kärntenillustration abgedruckt. Es ist das erste Werk, das von ihr veröffentlicht wurde.
1948/49: Die ersten Gedichte werden im Lynkeus. Dichtung, Kunst, Kritik veröffentlicht.
1951: Während ihrer Arbeit beim Sender Rot-Weiß-Rot Wien schreibt sie die Novelle Der Tod des Kleinbürgers von Franz Werfel als Hörfunkfassung um.
1952: Am 28. Februar wird ihr Hörspiel Ein Geschäft mit Träumen zum ersten mal beim Sender Rot-Weiß-Rot Wien gesendet.



Bachmann übersetzt das Drama Mannerhouse von Thomas Wolfe und das Hörspiel The dark Tower von Louis McNeice ins Deutsche.
Beendung des Romans Stadt ohne Namen, wofür sie jedoch keinen Verlag fand. Dieser Roman ist jetzt jedoch bis auf zwei Kapitel verschwunden.
Der Gedichtszyklus Ausfahrt erscheint in Stimmen der Gegenwart.


1953: Der Gedichtsband Die gestunde Zeit erscheint im Dezember bei einem Frankfurter Verlag.
1954: Ineborg Bachmann schreibt als italienische Korres-pondentin der Westdeutschen allgemeinen unter dem Pseudonym (anonymer Name) Ruth Keller einige politische Beiträge.
1955: Am 25. März wird ihr Hörspiel Die Zikaden mit der Musik von Hans Werner Henze (ein bekannter Komponist) erstmals beim Nordwestdeutschen Rundfunk, Hamburg, gesendet.
1956: Im Münchener Piper Verlag erscheint der Gedichtsband Anrufung des großen Bären.
1957: Im Januar erschienen die Essays ,,Die wunderliche Musik" und es folgte noch ,,Noch einmal: Die wundersame Musik"



Am 20. Oktober wird die Oper Nachtstücken und Arien von Hans Werner Henze nach Gedichten von Ingeborg Bachmann auf den Donaueschinger Musiktagen aufgeführt.


1958: Am 29. Mai wird ihr Hörspiel Der gute Gott von Manhattan in einer Zusammenarbeit vom Bayrischen Rundfunk und vom Nordwestdeutschen Rundfunk, Hamburg, erstmals gesendet.
1960: Am 8. Januar wird in Berlin de Ballettpantomime von Hans Werner Henze, Der Idiot, mit der Textfassung von Ingeborg Bachmann neu aufgeführt.



Am 22. Mai wird die Oper Der Prinz von Homburg von Hans Werner Henze nach dem Libretto (Operndrehbuch) von Ingeborg Bachmann erstmals in der Hamburgischen Staatsoper aufgeführt.


1961: Im Piper Verlag erscheint das Erzählungsband Das dreißigste Jahr.



Bachmanns Übersetzung von dem zweisprachigen Gedichtsband Giuseppe Ungarettis erscheint im Shurkamp Verlag, Frankfurt am Main.


1963: Fängt an, den Roman Todesarten zu schreiben, der 1978 unter dem Titel Der Fall Frarnza veröffentlicht wurde.
1965: Am 7. April wird in der Deutschen Oper Berlin die Oper Der junge Lord von Hans Werner Henze nach dem Libretto von Ingeborg Bachmann erstmals aufgeführt.
1971: Der Roman Malinda (das erste Buch des Romanzyklus Todesarten) wird im Suhrkamp Verlag veröffentlicht.
1972: Es erscheint im Piper Verlag der Erzählungsband Simultan.
1978: Es erscheinen vier Bände mit den Werken von Ingeborg Bachmann im Piper Verlag, herausgegeben von Christine Koschel, Inge von Weidenbaum und Clemens Münster.

Im Mai 1973 in Polen 1964 in der Schweiz

Ingeborg Bachmann zu ihrem Beruf:

Ingeborg Bachmann schreibt in ihren Werken sehr oft über die Politik oder über politische Ereignisse, weil dies ihr auch sehr wichtig ist und sie oft darüber nachdenkt.
Dies merkt man auch daran, dass sie im Jahre 1954 politische Beiträge für die Westdeutsche Allgemeine geschrieben hatte.
Oder auch an der Erzählung Das Hodischkreuz., Sie schrieb in ihren Gedichten, Erzählungen und Romanen immer das, was sie dachte. Nichts ließ sie unausgesprochen. Alles, was sie beschäftigte, schrieb sie nieder. Sie schrieb einfach alles auf, was ihr einfiel. Das Schreiben bedeute für Ingeborg Bachmann so gut wie alles. So sagte sie: ,,....ich existiere nur, wenn ich schreibe, ich bin nichts, wenn ich nicht schreibe, ich bin mir selbst vollkommen fremd, aus mir herausgefallen, wenn ich nicht schreibe....." (1)
Um arbeiten zu können, muss sie alleine und ungestört sein. Manchmal fährt sie dafür auch extra nach Klagenfurt zu ihren Eltern. ,,...Ich komme jetzt öfters nach
Klagenfurt, um meine
Eltern zu besuchen, An der Schreibmaschine in ihrer Wohnung
Spaziergänge zu machen, aber ich sehne mich nach Frieden und suche meine Zuflucht...." (2)
Ingeborg Bachmann
wurde sehr Ernst genommen. Sie erhielt sehr viele Preise und Ehrungen für ihre Werke. Diese sind wegen der sehr fachlichen Sprache für Leute, die nicht so oft Literarische Texte lesen sehr schwer zu verstehen.

(1) Ingeborg Bachmann Bilder aus ihrem Leben, hrsg. von Andreas Hapkemeyer, München, 1987, S.145
(2) A.a.o. , S.135.

Preise und Ehrungen:

Da Ingeborg Bachmann eine sehr gute Schriftstellerin war, bekam sie selbstverständlich auch viele Preise.
Insgesamt wurden ihr 7 Preise zugeschrieben.
Ihren ersten Preis bekam Ingeborg Bachmann im Jahre 1953. Es war der Preis der Gruppe 47. Diesen bekam sie für ihre Werke Die große Fracht, Holz und Späne, Nachtflug und Große Landschaft bei Wien.

Einige Bilder von Ingeborg Bachmann


Am 26. Januar 1957 bekam sie den Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen, den sie sich allerdings mit dem Schriftsteller Gerd Oelschlegel teilen musste.
Im Jahre 1959 wurde ihr im März der Hörspielpreis der Kriegsblinden während eines Festaktes im Plenarsaal des Bundesrates in Bonn verliehen, wofür sie die berühmte Dankrede ,,Die Wahrheit ist dem Mensch zumutbar" hielt.
Im Oktober des Jahres 1961 erhielt sie den Literaturpreis 1960/61 des Verbandes der Deutschen Kritiker ( Berlin ) für ihren Erzählband ,,Das dreißigste Jahr".
Im November des gleichen Jahres wurde sie zum außerordentlichen Mitglied der Abteilung Literatur der ,,Akademie der Künste" gewählt.
Am 17. Oktober des Jahres 1964 erhielt Ingeborg Bachmann den berühmten Georg-Büchner-Preis, der ihr in Darmstadt von der ,,Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung" überreicht wurde.
Vier Jahre später bekommt sie, vom Bundesminister für Unterricht überreicht, den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur in Wien.
Der letzten Preis, den sie gewann, war der Anton-Wildgans-Preis, den sie von der Österreichischen Industrie am 2.5.1972 überreicht bekam.

Der Ingeborg Bachmann-Preis:

Der Ingeborg Bachmann-Preis wird seit dem Jahr 1977 in der Stadt Klagenburg verliehen. Er findet jedes Jahr in der letzten Juni Woche statt. Die Veranstaltung wird auch Live über das Fernsehen und Internet übertragen. Die für den Preis nominierten Autoren und Autorinnen müssen vor der Jury und dem Publikum eine Textpassage aus ihrem noch unveröffentlichten Buch (dazu zählt auch eine öffentliche Lesung aus dem Buch) vorlesen. Meistens sind so ca. 16 Schriftsteller für diesen Preis nominiert. Über die gesprochenen Texte wird die Jury dann ganz öffentlich diskutieren. Auch der Autor / die Autorin darf dabei mitreden und ihre Meinung mit einbringen.
Die Autoren müssen sich nicht bewerben, sondern werden von der Jury nominiert, falls sie für den Preis in Frage kommen. Wenn ein Autor jedoch unbedingt teilnehmen möchte, so kann er von sich aus mit dem Text, den er dort vorlesen möchte, zu der Jury gehen. Diese entscheidet dann, ob er noch teilnehmen darf. Bei dem Wettbewerb sind nur deutsche Prosatexte zugelassen. Auch Übersetzungen aus einer anderen Sprache gelten nicht. Diese sollten höchstens in einer halben Stunde gelesen sein, weil es sonst einfach zu viel ist.
Dieses Jahr dauerte der Wettbewerb 4 Tage lang. Vom 26. bis zum 30. Juni.
Der diesjährige Gewinner war der 1953 geborene deutsche Schriftsteller Georg Klein mit seinem Text, der noch keine Überschrift hat.
Weitere berühmte Gewinner dieses Preises der letzten Jahre sind unter anderem Ulrich Plenzdorf, Frederike Roth und Gert Jonke.














Quelle:




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