Interpretation Die letzte Epiphanie von Werner Bergengruen - schulnote.de 
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Titel:

Interpretation Die letzte Epiphanie von Werner Bergengruen


  Note: 2   Klasse: 10









Arbeit: Hausaufgabe:
Interpretation des Gedichtes
Das Gedicht Die letzte Epiphanie von Werner Bergengruen, handelt von einem Gott, welcher
sein Land in sein Herz genommen hat, aber von den Menschen, denen er in vielen Gestalten
erschienen ist, enttäuscht wurde.
Er kommt als hilfesuchender Jude auf der Flucht, doch statt dass ihm geholfen wird, verraten
ihn die Deutschen an die Nazis. Der Deutsche hat hierbei noch ein gutes Gewissen, denn er
denkt Gott einen Dienst zu tun: die Juden waren es, die seinen Sohn kreuzigten.
Auch als „zitternde geistesgeschwächte Greisin“ wird er bitter enttäuscht. Erneut hilft ihm
niemand. Er wird von den Nazis ermordet. Die Nazis nennen dies ‚Befreiung von einem
nichtlebenswerten Leben’, doch in Wahrheit wollen sie nur Kosten sparen und Platz schaffen
für ihre Zukunftsgeschlechte (Arier), welche in ihren Lebensborn-Heimen heranwachsen.
Nur noch die Asche der Greisin wird nach der Verbrennung als Seife freigegeben.
In der Gestalt eines Jungen aus dem Osten erfährt er auch kein besseres Schicksal. Der Junge
wollte nur etwas Brot zu überleben, doch die Nazis fürchteten seine spätere Rache, wenn er
wieder zu Kräften kommt. Sie lassen ihn zurück und übergeben ihn somit seinem sicheren
Tod.
Auch als Tagelöhner, als Gefangener, welcher wie Vieh geschlagen, verkauft und aus seiner
Umgebung verschleppt wurde, ist er ihnen keinen Blick, keine Aufmerksamkeit wert.
Nun ist ihm genug widerfahren und er will seine Schänder und Mörder zu Rechenschaft
ziehen. Er kehrt als Richter/Gott zurück und in dieser Gestallt wird er endlich von den
Menschen erkannt.
Der Autor spricht in diesem Gedicht, welches auch 5 Absätzen à 4 Zeilen besteht, als
lyrisches Ich. Der erste Abschnitt und die letzte Zeile des 5. Abschnitts bilden den Rahmen.








Quelle:




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