James Cook - schulnote.de 
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Titel:

James Cook


  Note: 1   Klasse: 10









Arbeit: James Cook
Geschreiebn von: Jens Smetten

Einführung:

Vor etwa 250 Jahren war fast die Hälfte der Erdoberfläche unentdeckt. Die ersten europäischen Seefahrer die den Pazifik überquerten wurden vom Portugiesen Fernando Magellan angeführt, der von 1519 bis 1521 die erste Weltumsegelung unternahm. Nach ihm kamen Francis Dark (England) 1578 - 79, Luis de Forres (Spanien) 1605, Willem Jansozo (Niederlande) 1605, Abel Tasman (Niederlande) 1642 und Samuel Wallis (England) 1767. Dieser wiederum ging der ersten Fahrt James Cook 1768 unmittelbar voraus. James Cook wurde am 27. Oktober 1728 in England geboren, erst mit siebzehn Jahren zog es ihn zur See. Warum dieser Zufall für England und überhaupt für die ganze ein großer Vorteil war in folgenden Seiten erläutert.

Vom Kaufmannslehrling bis zum Kapitän

James Cook kam aus ärmlichen Verhältnissen. Als zweiter Sohn eines Tagelöhners war am 27. Oktober 1728 in dem kleinen Dorf In der Grafschaft York geboren worden. Fünf seiner sechs Geschwister starben früh. Offenbar galt Cook schon als Kind für besonders aufgeweckt und begabt. Obwohl seine Familie, jeden Penny1 zusammenkratzen musste, um überhaupt zu überleben, erhielt der junge James sechs Jahre lang Schulunterricht, so dass er lesen und schreiben lernte. Cook verstand jedoch bald, dass er seiner Familie zuviel Geld kostete; Gegen Kost und Wohnung fand er eine Lehrstelle bei einem Krämer in Saithes, einer kleinen englischen Küstenstadt.

Zunächst lief alles ausgezeichnet. Der gewandte Junge fand sich in den neuen Verhältnissen schnell zurecht, und vielleicht wäre ein wohlhabender Kaufmann aus ihm geworden, wenn Saithes nicht gerade an der See gelegen hätte! Von Anfang an hatte es ihm das weite Meer angetan; es lockte den kleinen Kaufmannslehrling so unwiderstehlich, dass er nach eineinhalb Jahren kurzer Hand seinen Lehrvertrag kündigte und als Schiffsjunge auf der Kohlenbark2 ,,Freelove" anheuerte, die John Walker und seinen Söhnen gehörte.

Cook hatte sich auf eine harte Sache eingelassen, er brauchte nicht lange um dies zu begreifen. Aber das tat seiner Begeisterung für die Seefahrt keinen Abbruch, im Gegenteil, der Ehrgeiz packte ihn. Er sparte sieben Jahre lang jeden Penny, kaufte sich die nötigen Bücher und studierte Navigation, Vermessungskunde und Kartographie. Das lernen selbst fiel dem begabten Cook leicht. Um so schwieriger war es die Zeit dafür zu erübrigen. Denn bei dem strengen Dienst an Bord gab es selten Freistunden; nur wenn die Bark längere Zeit in einem Hafen lag, kam er dazu seine Bücher hervorzuholen. Mit Feuereifer vertiefte er sich dann in seine Studien, während die Kameraden sich ausruhten oder vergnügt an Land gingen. Es mag dem jungen Seemann gewiss oft nicht leicht gefallen sein, auf jede Zerstreuung zu verzichten. Aber er hatte sein Ziel fest vor Augen: Offizier wollte er werden und mit ein bisschen Glück sogar Kapitän!

Nach dem siebenjährigen Studium kam Cook als Maat, das hieß damals als erster Offizier, auf die ,,Friendship" , ein von John Walker neu gebautes Schiff, das in Norwegen und in der Ostsee seine Wenden schlug. Jetzt zeigte Cook was wirklich in ihm steckte, schon bald schon bald wollte ihn John Walker zum Kapitän ernennen und ihm das Schiff anvertrauen, da kündigte der nun Siebenundzwanzigjährige seinen Dienst auf und ging anstatt die Chance bei Walker wahrzunehmen, als einfacher Matrose zur Kriegsmarine. Am 25. Juni 1755 begann er eine militärische Laufbahn auf dem Kriegsschiff ,,Eagle".

Was Cook dazu bewogen hat, die Beförderung als Kapitän abzuschlagen und sozusagen bei der Kriegsmarine noch einmal von vorn anzufangen ist unklar. Vermutlich war er der Ansicht, dass er dort schneller voran kommen würde. Es mangelte in England schon lange an seemännischem Nachwuchs.

Nach zwei Jahren bereits, wurde Cook auf das Linienschiff ,,Preemborke" versetzt und zum Master, einer Art Deckoffizier ernannt. Damit begann sein Aufstieg. Die ,,Preemborke" ging mit achtzehn anderen Schiffen nach Übersee, um die französischen Stützpunkte in Kanada zu erobern. Als die Engländer 1759 Quebeck einnahmen, gelang ihnen das nur, weil Cook zuvor das gesamte Gelände sorgfältig kartiert hatte, häufig sogar im Angesicht des Gegners und feindlichen Feuer. Bald wurde der Flottenchef auf den tüchtigen Mann aufmerksam, und überreichte ihm 1760 eine Belohnung von fünfzig Pfund, einen für damalige Zeiten erheblichen Betrag. In der Zeit danach pendelte der unermüdliche Schiffsmeister zwischen den Küsten Neufundlands und Neuschottlands hin und her, und als auch diese bis dahin unbekannten und besonders gefährlichen Gewässer vermessen und kartiert waren, schlugen die Briten zu: 1761 flatterte der Union Jack3 auch über jenen rauhen und unwirtlichen Gegenden.

Nach vierjähriger Abwesenheit traf Cook 1762 wieder in England ein. Er war jetzt vermögend genug um heiraten zu können. Elizabeth Batts, die einundzwanzigjährige Tochter eines Londonder Kaufmanns, wurde seine Frau. Sie teilte das Los vieler Seemannsfrauen: Nur selten sah sie ihren Mann, und wenn dann höchstens nur für ein paar Monate. Ihm selbst wurde mehr das Schiff zur Heimat, und seine Mannschaft ersetzte ihm die Familie.

Von 1763 bis 1767 führte Cook seine Vermessungsarbeiten in Labrador, am Lorenzgolf, vor Neufundland und der Hudsonmündung fort. Als er der Admiralität bei der Rückkehr sein Kartenwerk vorlegte, erntete er größtes Lob. Die hohe Behörde war zutiefst beeindruckt von Umfang und Exaktheit dieser Arbeit.

Die erste Reise:

Professor Edmund Halley hatte im Jahre 1693 berechnet, dass 1762 und 1793 ein seltener Vorgang am Himmel zu beobachten sein würde: Der Durchgang der Venus vor der Sonnenscheibe. Erst 1874 wäre dieses Ereignis wieder zu erwarten. Er reichte seinen Bericht der Royal Society, der ,,Königlichen Gesellschaft", in London ein. Dort aber schüttelte man nur ungläubig den Kopf. Es klang zu unwahrscheinlich: Zwei Venusdurchgänge innerhalb von sieben Jahren, und der nächste erst wieder hundert Jahre später? Das Aktenstück wurde als uninteressant beiseitegelegt.

Außer den Angaben über die Venus hatte Halley aber auch mitgeteilt, dass der von ihm entdeckte und nach ihm benannte Komet, der 1531, 1607 und 1682 die Menschheit beunruhigt hatte, 1759 wieder auftauchen und auf der Erde zusehen sein würde. Als das nun tatsächlich auf Tag und Stunde genau geschah, da entsann man sich in der Royal Society des vor achtzig Jahren abgelegten Aktenstücks. Wissenschaftlich geschulte Beobachter wurden also im Jahr 1762 an verschiedenen Stellen der Erde stationiert und erwarteten interessiert den großen Augenblick des Venusdurchganges. Aber sie hatten Pech: Er fand zwar statt, jedoch fast überall schoben sich Wolken vor die Sonne, man kam zu keinen befriedigenden Beobachtungsergebissen.
1769 sollte es anders werden. Schon zwei Jahre davor beschloss die Royal Society, Astronomen nach Nordkanada, und in die Südsee zu entsenden. Die Südsee - Expedition war am schwierigsten auszurichten; dafür brauchte man einen erfahrenen Seemann, der kartographisch und astronomisch geschult sein musste. Nur einen Man gab es in England, der alle diese Voraussetzungen erfüllte.

Cook war gerade rechtzeitig aus Kanada heimgekehrt. Denn genau im Augenblick seines großen Erfolges langte bei der Admiralität die Eingabe der Royal Society an, der König möge zur Beobachtung des Venusdurchgangs zwei Schiffe in die Südsee zur Verfügung stellen. Der König stimmte dem zu, aber die Admiräle verlangten, dass die Führung der Expedition einem ihrer Leute, nicht aber einem Wissenschaftler der Royal Society übergeben würde. Sie schlugen James Cook vor, beförderten ihn zum Leutnant und Kommandanten und erteilten ihm den Auftrag, den stillen Ozean systematisch zu erkunden.

1769, sandte die englische Admiralität James Cook in die Südsee, einmal zur Beobachtung des Venusdurchganges, und außerdem mit dem Geheimbefehl der Admiralität, den Gerüchten von einem Kontinent, einer ,,Terra australis"4, auf den Grund gehen, von der schon die alten Geographen gesprochen hatten und über die auch ungewisse Andeutungen verschiedener holländischer Kapitäne vorlagen, die im laufe der letzten hundert Jahre im Pazifik unterwegs gewesen waren. Gleichzeitig verfolgte sie mit dieser Expedition noch ein weiteres Ziel: Es sollte getestet werden, ob die Skorbut5, die ja, wie auf allen Schiffen, auch in der englischen Kriegsmarine ständig zahlreiche Opfer forderte, durch neue Ernährungsmaßnahmen vermieden oder wenigstens erfolgreich bekämpft werden könnte. Der englische Arzt Dr. James Lind, der sich mit diesen Problemen schon seit langem beschäftigte, hatte nämlich vorgeschlagen, dass jedes britische Schiff, das auf große Fahrt ging, möglichst viel frische Nahrungsmittel an Bord nehmen sollte, dazu Malzextrakt, Karottenmarmelade, Sauerkraut und Bouillonpaste (Fleichextrakt).

Für die Südsee Expedition charterte Cook im auftrag der Admiralität in seinem einstigen Heimathafen Whitby einen Kohlenlogger, der unter dem Namen ,,Endavour" (Ausdauer) in Dienst gestellt wurde. Er war ein Dreimastbark, breit und flach gebaut, die Platz für zahlreiche Feuergeschütze, für die Unterbringung der Mannschaft und für die Verstauung der Vorräte bot.
Am 16. August 1768, um zwei Uhr nachmittags, gingen auf der Endavour die Segel hoch. Achtzig Mann Besatzung gingen an Bord, dazu vierzehn Passagiere, nämlich Astronomen und Naturwissenschaftler. Nach glatter Fahrt wurde im Hafen von Rio de Janeiro für mehrere Wochen Rast gemacht. Dann ging es der südamerikanischen Küste entlang nach Süden, und Mitte Januar 1769 umfuhr man schließlich Kap Hoorn. Drei Monate später, am 11. April, tauchten die Berge von Tahiti aus dem Meer auf. In der Matwaybucht wurde geankert; das erste Ziel der Reise war errreicht.

Cook war nicht der erste Europäer, der nach Tahiti kam. Zwei Jahre zuvor, 1767, ankerte dort bereits ein englisches Schiff. Cook kannte die Berichte dessen Kapitäns aus den Akten und wusste daher schon einigermaßen über Land und Leute Bescheid. Die Eingeborenen lebten noch in der Steinzeit, das heißt sie besaßen weder Eisen noch anderes Metall.

Der 3. Juni der Tag des Venusdurchganges kam herauf strahlend schön und klar. Deutlich sah man durch die rußgeschwäzten Fernrohre, wie um 9 Uhr und 25 Minuten ein kleiner dunkler Punkt über die Sonnenscheibe wanderte. Die Astronomen waren zufrieden. Nun hatten sie einen Anhaltspunkt mehr, für ihre Berechnungen zwischen Erde und Sonne.

Damit war Cooks Hauptauftrag erledigt. Nun konnte er sich seinen anderen Aufgaben zuwenden. Zunächst umfuhr er die ganze Insel und kartierte sie. Dann wurde die Endavour gründlich überholt, verproviantisiert und mit Wasser versehen. Vier Wochen später, am 13. Juli 1769, segelten die Engländer ab. Zunächst wurden die in der Nähe liegenden Gesellschaftsinseln unter feierlicher Flaggenhissung für England in Besitz genommen. Dann steuerte Cook Südkurs um schließlich westlich einzudrehen, gemäß dem Geheimbefehl, den ihm die Admiralität erteilt hatte. Bereits in Tahiti hatte Cook die Eingeborenen nach einem im Süden gelegenen großen Land befragt, aber niemand wusste etwas davon. Als er nun bis auf 40 Grad Süd gelangt war, ohne die ,,Terra Australis" zu entdecken, setzte er westkurs ab. Sechs Wochen später, nach unablässigem Kreuzen zwischen 35 und 40 Grad Süd, hoben sich die Berge Neuseelands aus dem Wasser.Sollte das der Sagenhafte Kontinent sein? Ein halbes Jahr hindurch, bis zum 31. März 1770 fuhr Cook die Küsten des fremden Landes ab, dann stand zweifelsfrei fest, dass er es mit einer Insel zu tun hatte und nicht mit dem Südlande. Wenn es hier überhaupt einen unbekannten Kontinent gab dann musste er noch viel weiter westlich liegen. So beschloss Cook aufgrund der überholungsbedürftigen Endavour den Heimweg anzugehen, jedoch die unbekannten Gewässer westlich von Neuseeland zu durchstreifen um vielleicht dort auf Neuholland, wie Australien damals genannt wurde, zu stoßen. Dann über den Malayischen Archipel und das Kap der Guten Hoffnung heimzukehren. Dem stimmten alle seine Offiziere zu.

Cooks Vermutung hatte sich bestätigt: am 18. April 1770 erreichten die Briten die Ostküste Australiens. Das Land sah anziehend aus, zwar streckenweise wüst und öde, an anderen Stellen dagegen zeigten sich bewaldete Hügel und Wiesen. Wie aber sollte man an das Land herankommen? Schon weit draußen starrte die See von gischtumspülten Riffen und Felsspitzen, wehe den Schiff, das da hineingerät. Und doch, wenn er das Land erkunden wollte, musste er nahe an die Küste heran.

Die Wagnis gelang! Etwa in der Nähe des heutigen Sydney, in der Botany Bay, ging Cook zum ersten mal in Australien an Land. Das er sofort im Namen des Königs George für die Krone von England in Besitz nahm. Dabei lernte er das Känguruh kennen, jenes merkwürdige Tier mit dem Kopf eines Rehs und einem gewaltigen Schwanz, das sich aufrecht hält und springend wie ein Frosch fortbewegt. Ein holländischer Kapitän hatte davon berichtet und nichts als Unglauben und Spott geerntet.

Auf der Weiterfahrt geschah dann das was eigentlich schon bei der Landung hätte passieren müssen. Die Endavour lief auf ein Korallenriff auf und saß fest. Cooks einzige Hoffnung war, dass die Flut das Schiff aus seiner schlimmen Lage befreien würde. Dies traf dann auch ein, das steigende Wasser spülte die Endavour tatsächlich frei. Aber noch war sie nicht gerettet; das Leck - würde das Schiff nicht doch sinken? Doch wiederum hatte Cook Glück: Er erreichte den Strand in der Nähe des heutigen Queensland, und es gelang auch eine Bucht zu finden, wo das Schiff wieder in Stand gesetzt werden konnte. Hier entdeckten die Matrosen, welchem seltsamen Zufall sie ihre Rettung verdankten: die Spitze des Korallenriffes, auf das die Endavour gelaufen war, hatte sich im Schiffsboden verklemmt, war abgebrochen und verschloss das Leck wie ein Pfropfen.

Während des Aufenthalts für die Reparatur, kam Cook mit den einheimischen Uhreinwohnern, den Aborigines, in Berührung und war beeindruckt von dem offensichtlich glücklichen Leben, das sie führten.

Von Australien aus segelte Cook durch die Torresstraße nach Batavia, wo er am 9. Oktober 1770 an Land ging. Bis hierher war die Mannschaft in bester gesundheitlicher Verfassung, es hatte keinen einzigen Skorbutfall gegeben. Aber als Cook nach drei Monaten die Anker lichtete sah es böse aus: Es waren bereits sieben Tote zu beklagen, und unter Deck lagen eine große Anzahl Kranker. Die Malaria, die schlechte Sumpfluft Batavias mit ihrer Unzahl von Anophelesmücken, hatte diese schrecklichen Verluste gefordert. Als erster war der Schiffsazt gestorben, ihm folgten neunzehn Mann, und zeitweise konnten nur zwölf Seeleute halbwegs Dienst tun. Cook beschloss auf dem kürzesten Wege heimzukehren.

Am 13. Juli 1771 landete die Endavour in England; mit zerfetzten und geflickten Segeln, mit brüchigem Tauwerk und Leck in allen Fugen ging das einst so stolze Schiff im Heimathafen vor Anker. Von 94 Mann die ausgefahren waren, kehrten nur 56 zurück.
In England kamen unterdessen böswillige Gerüchte über Cook und seine Südsee - Expedition auf. Doch als er zu einem ausführlichen Bericht zum König befohlen wurde, verstummten alle Kritiken. Cook wurde vom König persönlich zum Kapitän ernannt. Kurze Zeit später wurde bekannt, dass Cook bald zu einer neuen Fahrt hinausgehen werde.

Die zweite Reise:

Bereits im Frühjahr 1772 erhielt Cook den Befehl, abermals eine Südseereise durchzuführen. Diesmal unterstellte man zwei Schiffe seinem Kommando, wiederum Kohlensegler wie bereits die Endavour ;
Nämlich die ,,Resolution" (Entschlossenheit) und die ,,Adventure" (Abenteuer). Wiederum wurden beide mit Sauerkraut, Boullionpaste und Karottenmarmelade vollgepackt, ausreichend für eine zweijährige Reise.

Am 13. Juli 1772 gingen die beiden Schiffe von ihrem Heimathafen Plymouth aus in See. Cook hatte für die neue Fahrt folgende Instruktionen bekommen: Er sollte über Madeira zum Kap der Guten Hoffnung, dort einen Vorstoß nach Süden unternehmen, und dann über möglichst hohen südlichen Breiten über Kap Hoorn zurückkehren. Das war praktisch eine Weltumsegelung von West nach Ost, wie Sie bisher noch nie jemand durchgeführt hatte. Der eigentliche Zweck des ganzen Unternehmens in der Erkundung des Südkontinents (Antarktis)

Ende Oktober 1772 landeten beide Schiffe am Kap der Hoffnung. Dort wurden noch einmal Lebensmittel an Bord genommen, und drei Wochen später begann die Fahrt in das große Abenteuer. ,,Die brüllenden Vierziger", wie die Breiten um den vierzigsten Grad später genannt wurden, machten ihrem Namen alle Ehre: Ein Sturm löste den anderen ab, es gab Eisregen und Schnee. Der dienst auf den Schiffen war unter diesen Umständen unerhört anstrengend. Die ersten Eisberge sichtete man am 12. Dezember, es waren Riesenbrocken von zwanzig Metern Höhe und dreieinhalb Kilometern Umfang. Man wäre ihnen natürlich gleich aus dem Weg gegangen aber trotz aller Gefahr segelte Cook weiter nach Süden; er hatte sich richtigerweise gesagt dass solch gewaltige Eismassen nur am Festland entstanden sein konnten, und das wollte er finden. Am 17. Januar hatte er sich bis zum 67. Grad südlicher Breite vorgearbeitet; hier aber musste er doch aufgeben. Das Packeis wurde zu dick, dass an ein Weiterkommen gar nicht mehr zu denken war, zumal der Südwinter vor der Tür stand. Cook hatte die Genugtuung, so weit nach Süden vorgedrungen zu sein wie es vor ihm noch keinem gelungen ist. Nun aber drehte er bei und nahm Kurs auf Neuseeland.

Am 8. Februar kam Nebel auf, und in dem undurchsichtigen Dunst kam die Adventure außer Sicht. Alle Versuche sie wiederzufinden blieben ergebnislos, auch auf Kanonenschüsse wurde keine Reaktion der Adventure wahrgenommen. Auch als der Nebel endlich stieg, war sie nirgends zu sehen. Da Cook für den Fall einer Trennung Neuseeland vereinbart hatte, segelte er auf dem kürzesten Weg darauf zu. Tatsächlich gerieten die beiden Schiffe Ende März wieder zusammen.

Cook duldete es nicht lange auf der Insel. Vielleicht existierte das Südland weiter östlich, dann war es gut den Sommer auszunutzen, um es zu erkunde. Deshalb brach er schon Anfang Juni 1773 wieder auf. Aber wenige Wochen später gab es auf der Adventure einen Todesfall an Skorbut, und zwanzig Mann lagen krank unter Deck; der Kapitän hatte die Diätvorschiften im Gegensatz zu Cook nicht streng genug überwacht, denn auf der Resolution war der Gesundheitszustand der Mannschaft nach wie vor ausgezeichnet. Mit Rücksicht auf die Kranken gab Cook den Vorstoß nach Süden auf, zumal der Wind ungünstig stand und die Fahrt nur langsam voranging. So drehte er auf Tahiti ein, und am 15. August rasselten die Anker in der Matwaybucht in den Grund. Nach den Strapazen der Kreuzfahrt im eisigen Südmeer legte der Kommandant hier eine mehrwöchige Pause ein, damit die Mannschaft sich erholen und die Kranken genesen konnten. Auch er selbst gönnte sich endlich einmal Ruhe, mit allen Sinnen genoss er diesmal die Schönheit dieser Insel. Voller Freude stellte er fest dass die Eingeborenen die Engländer in guter Erinnerung behalten haben. Als der König von Tahiti, mit dem vier Jahre zu vor Freundschaft geschlossen hatte, dem Kapitän fast weinend vor Wiedersehnsfreude um den Hals fiel. Im Verkehr mit den Einwohnern erfuhr er vieles über Natur und Wirtschaft des Landes. Besonders beeindruckt waren die sportliebenden Briten von den Schwimmkünsten der Tahitianer.

Als seine Mannschaft nach mehreren Wochen wieder völlig gesund war, brach Cook zu einem neuen Vorstoß in den Süden auf. Wieder ging die Fahrt über Neuseeland, diesmal gelang es ihm sogar bis zum 71. Breitengrad vorzudringen, Aber wieder hinderten ihn weite Packeisfelder an der Weiterfahrt. Da die Adventure schon bei Neuseeland abermals außer Sicht kam - diesmal endgültig, bis zu dem Tag wo Cook sie im Heimathafen von Plymouth wiederfand - war die Resolution ganz auf sich alleine gestellt. Mit einem Schiff allein im eisigen Meer; wenn der Resolution ein Unfall zustieß, dann würde er kaum im Stande sein, sein jemals wieder nach England zurückzukehren, um über seine Erkundungen im Südmeer zu berichte. Die ganze Expedition wäre umsonst gewesen. Das durfte er nicht riskieren. Am 30. Januar 1774 beschloss Cook deshalb umzukehren. Es wurde auch aus Proviantgründen höchste Zeit sich bewohnten Gegenden zuzuwenden. Der Schiffszwieback war größtenteils verdorben und der Rest wimmelte von Maden. Und das bei dieser Kälte, eisigem Regen, Stürmen und dickem Nebel. Aber der unermüdliche Cook glaubte einen kurzen Aufschub verantworten zu können. Denn es gab einen großen weißen Fleck im Pazifik, nämlich die riesigen Meeresbreiten um die Osterinseln. Sollte dort das geheimnissvolle Südland liegen. Es gab trübe Mienen an Bord, die Mannschaft war ganz und gar nicht mit ihrem Kommandanten einverstanden. Aber er hatte sie so fest in der Hand, dass es zu keiner Auflehnung kam, obwohl er selbst hilflos und vor Schmerzen stöhnend mit einem Gallenleiden in seiner Kajüte lag. Natürlich stellte Cook bei seinem ersten Landgang auf der Osterinsel fest, dass sie nichts mit dem sagenhaften Südkontinent zu tun hatte. Es war eine merkwürdige Insel, ganz einsam und verloren lag sie inmitten des Ozeans, auf ihren Hängen und Hügeln erhoben sich überall riesige Statuen die das Gesicht von Menschen trugen. Dem holländischen Kapitän Rohggeveen der sie am Ostersonntag zum ersten mal betrat, verdankte die Insel ihren Namen. Damals war sie ein fruchtbares Eiland gewesen mit Bepflanzung und weiten Feldern. Jetzt war nicht mehr viel davon zu sehen. Aus irgend einem Grund musste sie seit dem verödet sein. Die Eingeborenen brachten den Engländern zwar ein Bündel Bananen als Geschenk, das die ausgehungerten Matrosen mit Jubel in Empfang nahmen. Aber die Braunen hatten selbst so wenig dass man sich hier nicht verproviantisieren konnte. Cook lichtete also nach drei Tagen schon wieder die Anker. Sein Auftrag war im wesentlichen durchgeführt. Nun konnte er nach Tahiti zurückkehren, um dort Wasser und Lebensmittel an Bord zu holen. Gleich danach fuhr er auf hoher südlicher Breite nach Kap Hoorn; vielleicht fand sich der Südkontinent ja auf dieser Strecke. Denn hier zwischen 50. und 55. Grad Süd, war noch nie ein Schiff vor ihm gefahren. Aber auch in dieser Gegend des Pazifiks lies sich kein Land blicken. Am 29. Dezember 1774 umfuhr man Kap Hoorn, nun lag der heimatlich bekannte Atlantik vor den Briten. Eigentlich hätte Cook jetzt geradewegs nach Hause fahren können, aber der Gedanke an den Südkontinenten ließ ihm keine Ruhe. Konnte er nicht vielleicht weit südlich im Atlantik liegen? Also wurde von Kap Hoorn aus die Südspitze Afrikas angesteuert, eine ebenfalls bisher noch nie gefahrene Route. Zwar fand sich auch hier der berüchtigte Südkontinent nicht, aber immerhin entdeckte Cook Südgeorgien und nahm es gleich für die Britische Krone in Besitz.

Nun hatte selbst Cook endlich genug und machte sich auf den Heimweg. Lange Wochen eisigen Kreuzens6 folgten. Es schneite so dass man mehrere Male beidrehen musste um die Segel von den Schneemassen zu befreien. Doch allmählich wurde es wärmer, der Sommer kam, und am 30. August 1775, nach mehr als drei Jahren war man endlich wieder zu Hause. Von den 112 Mann, die damals ausgefahren waren kamen 108 wohlbehalten zurück. Abermals wurde Cook vom König in Privataudienz empfangen und ausgezeichnet

Die dritte Reise:

Wenn man James Cook auch noch so einen Eherenvollen Posten in der Heimat angeboten hätte - diesen Mann würde daheim nie festhalten können, das war der Admiralität klar. Deshalb erhielt Kapitän Cook schon im Frühjahr 1776 einen neuen Befehl: Die Westküste Nordamerikas vom 45. Bis 60. Breitengrad zu erkunden und vor allem festzustellen, ob es dort eine Verbindung zum Atlantischen Ozean gab.

Am 13. Juli ging Cook auf seinem alten Schiff, der Resolution, in See. Wenige Tage zuvor hatten die nordamerikanischen Kolonien sich von England losgesagt, bald darauf brach der Krieg aus. Es hätte Cook schlecht bekommen können als Angehöriger der englischen Kriegsmarine sich in amerikanisch Gewässer zu begeben. Aber er hatte nichts zu befürchten, denn die Achtung vor diesem Mann war so groß, dass Benjamin Franklin der amerikanischen Marine die Anweisung erteilte, Cook und seinen Schiffen ohne Angriffe, die Bahn freizugeben, angesichts der Wohltaten, der durch seine Entdeckungen der gesamten Menschheit erwiesen hat.

Im November traf Cook in Kapstadt ein, sieben Wochen später folgte sein Schiff, die Discovery (Entdecken), und nachdem Proviant für zwei Jahre an Bord genommen war, konnte die dritte Reise beginnen. Über Tasmanien und Neuseeland führte sie nach Tahit, wo die Briten in alter Freundschaft aufgenommen wurden. Cook hielt sich nur kurz auf der schönen Insel auf und setzte seine Fahrt dann in nordöstliche Richtung fort. Nach längerer ereignisloser Fahrt kam Land in Sicht, und zwar mehrere gebirgige Inseln, dicht bewaldet, fruchtbar und voller blühender Bäume. Zu Ehren des Lord of Sandwich nannte er sie Sandwich - Inseln. Später setzte sich jedoch der Name der Einheimischen wieder durch: Hawaii!
Die Braunen sprachen die selbe Sprache wie die Tahitianer und die Neuseeländer, sie waren jedoch viel zudringlicher. Sie stahlen auf den Schiffen alles was nicht niet- und nagelfest war, man konnte sich ihrer kaum erwehren.

Anfang Februar 1778 brachen die Engländer auf und steuerten nordwärts. Nach sechs Wochen kam auf dem 47. Breitengrad in der Höhe des heutigen Staates Oregon die nordamerikanische Küste in Sicht. Heftige Stürme hinderten die Schiffe zunächst zu ankern, aber Ende März konnte man in der Nootkabucht bei Vancouver an Land gehen. In großen Kanus kamen Indianer angepaddelt, mit prächtigem Federschmuck, und sogleich begann ein lebhafter Tauschhandel. Dabei erwies sich, dass die Rothäute Kannibalen waren, sie boten zum Tausch menschliche Schädel an, welche, wie Cook selbst berichtete: ,,noch nicht ganz von Fleisch entblößt waren. Die fehlenden Partien hätten sie, wie sie uns zu verstehen gaben, gegessen!" Die Besatzung brauchte jedoch durchaus keine Angst zu haben selbst verspeist zu werden; die Indianer interessierten sich glücklicherweise mehr für Dinge aus Kupfer und Messing, welche sie so begehrten, dass die Briten Beschläge, Büchsen, Leuchter und sogar die Knöpfe von ihren Uniformen los wurden.

Ein Monat lang kartierte Cook in unermüdlicher Arbeit die fremde Küste. Er stach am 29. April wieder in See und steuerte weiter nach Norden. Es wurde eine außerordentlich gefährliche Reise, brodelnde Strömungen rissen die Schiffe hin und her, Regenstürme wüteten, dann war Tagelang wieder alles in Nebel gehüllt. Für die Auffindung einer nordöstlichen Durchfahrt durch den amerikanischen Kontinent hatte die Admiralität eine Prämie von 20.000 Pfund ausgesetzt. Ein schönes Stück Geld, aber selbst um dieser verlockenden Prämie Willen hätte Cook niemals freiwillig die Strapazen seiner dritten Reise auf sich genommen. Er machte kein Geheimnis daraus, dass er selbst an der Existenz dieser Durchfahrt zweifelte. Aber Befehl war Befehl, er musste weitersuchen bis sich endlich herausstellen würde, ob es hier im Norden eine Verbindung zum Atlantik gab oder nicht. Um den 20. Mai, auf etwa 60 Grad Nord, wurde Cook seiner bisherigen Theorie erstmals untreu. Man traf auf die Mündung eines großen Stromes, einem tief eingeschnittenem Fjord. Sollte hier etwa doch ein Wasserweg zum Hudson- oder Baffinbay führen? Sein erster Leutnant glaubte fest daran, er bat den Kapitän um zwei Dingies7, 20 Mann und hinreichend Proviant, dann würde er in drei Monaten in England sein und sich die 20.000 Pfund Belohnung abholen. Aber Cook schlug ihm die Bitte ab, untersuchte aber den Fjord besonders eingehend und stellte fest, dass es sich nur um eine Flussmündung handelte und hier somit kein Durchgang bestand.

Cook segelte dem Aleutenbogen entlang, nach Unalaska. Hier lag nun endlich wieder offenes Wasser vor den Schiffen; das dauernde mühevolle und gefährliche Manövrieren in Küstennähe hatte ein Ende. Anfang Juli drang die Expedition in nordöstlicher Richtung weiter vor, und am 9. August passierten beide Schiffe die Beringstraße. Bereits acht Tage später waren sie durch die dicke Eisbarriere gezwungen den Vorstoß nach Nordosten aufzugeben. Cook beschloss nach Hawaii zurückzukehren um dort das Frühjahr abzuwarten.

Anfang Oktober kamen die Schiffe wieder in Unalaska an. Während sie überholt wurden, gingen Landkommandos ab, um Beeren zu suchen und Tannenspitzen zu sammeln, aus denen Cook ein Gebräu herstellen ließ, was er hochtrabend "Bier" nannte. So gut wie Bier wird es seinen Leuten kaum geschmeckt haben, aber im Verein mit Beeren, frischen Fleisch und Fisch half es, der Skorbut vorzubeugen.
Nachdem Cook russischen Fischern und Pelzjägern Berichte für die
Admiralität in London mitgegeben hatte, segelte er ab und erreichte vier
Wochen später, im November 1778, eine der Hawaii-Inseln.

Endlich konnte man ausruhen und sich von den anstrengenden letzten Monaten erholen, meinte die Mannschaft, aber sie hatte wieder einmal nicht mit der Gewissenhaftigkeit und Gründlichkeit ihres Kapitäns gerechnet: Als er entdeckte, dass Hawaii im Ganzen aus acht Inseln bestand, wurde der gesamte Archipel abgefahren und kartiert. Erst am 17. Januar 1779 gönnte der unermüdliche Cook sich und seinen Leuten die wohlverdiente Ruhe. "Südseefieber" nennt man den Zustand, der die Mannschaft hier plötzlich packte: Die Leute wurden aufsässig, sie wollten in Hawaii bleiben, in diesem Paradies, und nicht mehr zurück zu ihrer harten Arbeit. Die wildesten unter ihnen redeten bereits von einen Sturm auf die Waffenkammer und planten, den Kapitän gefangenzunehmen. Aber dazu sollte es nicht kommen. Die Ereignisse überstürzten sich.

Die Braunen erhoben sich gegen die Fremden. Sie begannen sich dagegen zu wehren, dass die Briten ihnen zwar höflich, aber unerbittlich soviel Lebensmittel abnahmen, wie sie brauchten, und kamen zur Überzeugung, dass die Weißen vor einer Hungersnot aus ihrer Heimat geflohen seien. Die Empörung der Eingeborenen machte sich in Schlägereien deutlich, die Briten waren genötigt zu schießen, und am 14. Februar wurde die Lage bedrohlich.

Cook beschloss, selbst einzugreifen; ihm würde es sicherlich gelingen,
die Braunen zu besänftigen. Er ging an Land, um Frieden zu stiften. Aber eben in dem Augenblick, als er sich umwandte, um den Befehl zur Feuereinstellung zu geben, erhielt er mehrere Dolchstiche in den Rücken. Nicht tödlich getroffen, jedoch schwer verwundet fiel er mit ausgebreiteten Armen vorüber in See, die Füße blieben am Uferfels hängen, und er war bewusstlos geworden, ertrank der Kapitän, ehe seine Leute ihn retten konnten. Sein Tod brachte die Braunen zur Raserei; sie rissen mehrere Matrosen buchstäblich in Stücke, und nur mit größter Mühle gelang es den britischen Mannschaften in den Booten, sich vor dem gleichen Schicksal zu bewahren. Über den Tod ihres Kommandanten aufs Äußerste erbittert, waren sie darauf und dran mit den Schiffsgeschützen ein entsetzlichen Blutbad unter den Eingeborenen anzurichten. Es gelang Kapitän Clerke, dem Kommandanten der "Discovery", jedoch, sie zu zügeln; es gereichte ihm zu hoher Ehre, dass er Vergeltungsmaßnahmen verhinderte.

Am 22. Februar 1779 verließen die beiden britischen Schiffe Hawaii und versuchten, ihrem Befehl gemäß, erneut, die Durchfahrt durch die
Beringstraße nach Osten zu erzwingen. Wiederum gebot das Eis ihnen Halt, und ehe sie noch den rettenden Hafen St. Peter und Paul auf Kamtschatka erreichen konnten, erlag Kapitän Clerke einem Lungenleiden. Die Fahrt wurde abgebrochen und die Heimreise angetreten.

Die großen Aufgaben, die die britische Admiralität ihrem Kapitän gestellt hatte, waren gelöst. Dank Cooks genauer Forscherarbeit war der Pazifik nun erst eigentlich entdeckt worden. Er hat die Gerüchte um Die "Terra australis" widerlegt und beweisen, dass es eine Durchfahrt zum Atlantik im nordamerikanischen Festland nicht gab. Den größten Eindruck in der Öffentlichkeit aber machten Cooks Berichte über die
paradiesischen Inseln der Südsee, von denen man in Europa zum erstenmal eingehender erfuhr.








Nachwort:

Im Laufe seiner drei großen Fahrten hatte Cook die Karte des Pazifiks um das östliche Australien, Neuseeland, zahlreiche südpazifische Inseln, die hawaiianischen Inselgruppen und die Küste Alaskas vervollständigt. In nur 11 Jahren hatte Cook die Grenzen der Ozeanerkundung im Norden bis in die Arktis und im Süden zum ,,letzten Kontinent" in die Antarktis verschoben, als deren erster wahrer Entdecker Cook gelten darf. Obwohl Cook großen Wert auf Disziplin legte, war er kein Tyrann. Er respektierte die Sitten der Inselbewohner im Pazifik und war tief beunruhigt wegen den Auswirkungen, die aus Europa eingeschleppte Krankheiten auf die Einheimischen hatten. Cook zeigte sich auch den Wissenschaftlern gegenüber hilfsbereit, die mit ihm segelten um Studien durchzuführen und Pflanzen zu sammeln. Joseph Banks registrierte 3.600 Pflanzenarten, von denen 1.400 zuvor nie beschrieben oder dokumentiert worden waren, sowie mehr als 1.000 Tierarten, von denen die Hälfte Unbekannt war. Sydney Parkinson fertigte auf der ersten Reise 1.300 Zeichnungen an. Keine andere Ozeanexpedition jener Tage hat so viel Wissen über die Menschen, Pflanzen und Tiere in der pazifischen Welt zusammengetragen.









Quelle:




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