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Titel:

Jazz heute


  Note: 3+   Klasse: 10









Arbeit: Jazz der 80er Jahre


Da der Jazz in den 70er Jahren in eine Krise geriet, lebte der traditionelle Jazz erst wieder Mitte der 80er Jahre auf. In diesen Jahren entwickelten sich viele neue Stilrichtungen, wie zum Beispiel der Free Funk, der Punk Jazz oder der Neobob (dieser Stil greift den Bebop und Hardbop auf; es ist aber kein eigener Jazzstil im engern Sinne). Ihren Namen zu Folge spiegeln sie eine Vielseitigkeit wider. Hierbei verbindet der Jazz eine Melodik, die den elektrischen Rhythmen und dem Blues sowie der intensiven Rhythmik des Free Jazz nahe steht. Hauptvertreter dafür waren James „Blood“ Ulmer, ein Elektrogitarrist; Ronald Shannon Jackson, Schlagzeuger und Jamaladeen Tacuma, ein Bassist. Ganz wichtig in diesen Jahren war auch der Saxophonist und Trompeter Ornette Coleman (einer der Väter des Free Jazz). Er entwickelte eine neue Kompositionsweise, den Harmolodic Jazz, mit. Der Harmolodic Jazz ist ein Nachbarszweig des Free Funk, allerdings mit den Mitteln eines modifizierten Free Jazz.

Dadurch, dass das Interesse des Jazz wieder stieg, stieg auch gleichzeitig das Interesse an der Geschickte des Jazz. Deshalb wurden sogenannte Repertory Orchestras gegründet. Allerdings gab es 1970 schon einen Vorläufer dieser Repertory Orchestras, die Originalarrangements oder sogar Transkriptionen von Aufnahmen aus der Jazzgeschichte vorspielten, nämlich das New York Jazz Repertory Orchestra. Leiter war Pianist Dick Hyman. Die Repertory Orchestras von 1980, zum Beispiel das American Jazz Orchestra unter der Leitung von John Lewis oder das Lincoln Center Jazz Orchestra unter der Leitung von Wynton Marsalis, hatten ähnliche Konzepte. Zuhörer sollten nicht nur die Geschichte das Jazz auf Schallplatten zu hören bekommen, sondern die Chance bekommen sie live mit zu erleben.

Durch die in den 80er Jahren bessern Ausbildungsmöglichkeiten von Musikern im klassischen und Jazzbereich, war es endlich möglich die in den 50er und 60er Jahren entstandene Third-Stream-Idee fortzusetzen. Als Folge daraus ergaben sich wiederum neue Ableitungen dieser Idee.
Hauptmerkmale des Jazz in diesen Jahren sind also: 1. der verstärkte Traditionsbezug mit 2. der Vermischung von elektrischen Tönen.




Der Jazz der 90er Jahre und heute...


Heutzutage umfasst der Jazz unzählig verschieden viele Stile. Jeder von ihnen wird in der Individualität und Originalität gefragt. Es werden alte Stile neu aufgegriffen und mit neuer Technologie an ihnen experimentiert. Außerdem ist die Vielzahl der neuen Stile auch dadurch gestiegen, da nicht nur mit traditionellen Stilen experimentiert wird, sondern auch mit den öffnenden Randgebieten des Jazz, das heißt mit den schon Zusammengesetzten Jazzstilen. In den 90er Jahren beispielsweise, versuchte man den Jazz mit Rap oder Hip Hop, wiederum verschiedene Ausprägungen der schwarzen Musik, zu verbinden. Doch trotz er vielen Neuentwicklungen sind davon keine nennenswert. Das ist wahrscheinlich zur Freude derer, die den Jazz als eine klar umreißbare kulturelle Aussage sehen.


Einer der Hauptvertreter des Jazz in den 80er, 90er und 2000er ist Wyton Marsalis. Er wurde am 18.Oktober.1961 in New Orleans geboren. Er stammt aus einer musikalischen Familie. Sein Talent wurde ihm folglich so zu sagen „in die Wiege gelegt“. Auch durch seine Herkunft wurde Wyton Marsalis in seiner Musikkarriere beeinflusst, da New Orleans bei der Entwicklung des Jazz eine große Rolle gespielt hat. Marsalis besuchte eine Musikschule und nachdem er sich durch das Spielen bei kleineren Bands einen Namen verschafft hatte, startete er eine erfolgreiche Karriere als Jazzmusiker aber auch im Bereich der klassischen Musik. Als Trompeter sowie als Komponist bezieht er sich in seiner Musik. Seine Musik trifft meistens auf die der New Orleans Traditionen. Er zeigte sehr viel Verständnis für die Jazzgeschichte und achtete stets darauf diese nicht zu „verletzen“. Free Jazz und Fousin, was er nicht mit der Jazzgeschichte in Verbindung bringt, wagte er mit anderen Musikstilen zu verbinden. Wyton Marsalis beschäftigte sich unter Anderem auch mit dem Neo-Hardbob, der in den 80er entstand. Das Marsalis in den 90er sehr erfolgreich war, erkennt man nicht nur an den zahlreichen CD-Veröffentlichungen und Konzerten sonder auch daran, das er Leiter des Lincoln Center Jazz Orchestras wurde. Zusätzlich erhielt er als erster Jazzmusiker 1997 einen Pulitzer-Preis für seine Komposition „Blood on the fields“.









Quelle: keine Angaben




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