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Titel:

Jean Jacques Rousseau Leben und Werk eines Philosophen


  Note: 1 (15 Punkte)   Klasse: 12









Arbeit: Jean- Jacques Rousseau


Sein Leben- seine Werke

Jean- Jacques Rousseau wurde am 28.06.1712 in Genf als Sohn eines Uhrmachers geboren und starb am 2.07.1778 in Paris. Der demokratische Schweizer Stadtstaat Genf diente ihm später als Vorbild für seine Staatsphilosophie. Mit 16 Jahren floh er nach Frankreich, wo er eine Weile bei einer adligen Dame in der Provinz lebte. Ab 1741 lebte er dann in Paris und arbeitete als Hauslehrer und Notenschreiber (er bekam aber nie eine richtige Ausbildung). Dort wurde er später ein sehr erfolgreicher Schriftsteller und Opernkomponist. Bald stieß ihn aber das Leben in der feinen Gesellschaft ab und er lernte auf seinen langen Wanderungen die Leute vom Lande zu schätzen. In seinen stellte er das Leben in der Zivilisation als verdorben dar. Er heiratete eine Frau aus einfachsten Verhältnissen. Sein pädagogisches Werk „Emile“ und das philosophische werk „Vom Gesellschaftsvertrag“ wurden verboten und verbrannt, weil sie heftige Kritik an Staat und Kirche enthielten. Er selbst musste deshalb 1762 aus Frankreich fliehen und kehrte erst nach 8 Jahren zurück. Bis zu seinem Tod 1778 litt er zunehmend unter Verfolgungswahn. Er hatte einen sehr großen Einfluss in der Aufklärung mit seiner Kritik am herrschenden Vernunftoptimismus und der Wendung zu Gefühl und Natur. Mit seiner Staatsphilosophie wollte er die ursprüngliche Gleichheit und Freiheit wiederherstellen. Damit wurde er zum Wegbereiter der Französischen Revolution, deren radikale Vertreter (z.B. Robespierre) sich ausdrücklich auf ihn beriefen. Seine Staatstheorien beeinflussen außerdem fast alle demokratischen Verfassungen. Andere bedeutende Werke von ihm sind: „Abhandlungen über die Wissenschaften und Künste“ (1750; er verneint die Frage, ob der Fortschritt der Kultur die Menschheit verbessert habe und konstruiert einen glücklichen naturhaften Urzustand der Menschheit), „Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen“ (1754; über die revolutionäre Forderung nach Wiederherstellung der „natürlichen Rechtsgleichheit“ aller Menschen). Seine „Bekenntnisse“ (1764-1770) zeigen seine ausweglose Vereinsamung.


Vom Gesellschaftsvertrag

Inhalt:
Die Menschen müssen ihre Lebensweise ändern, um nicht zu Grunde zu gehen. Das klappt nur, wenn alle gemeinsam daran wirken. Der Einzelne darf aber seine Freiheit nicht verlieren, deshalb müssen Zusammenschlüsse gebildet werden, die sowohl der Gemeinschaft als auch dem Einzelnen nützen. In dem Vertrag sind alle gleich und wenn einer ihn bricht, wird er für ungültig erklärt. „Gemeinsam stellen wir alle, jeder von uns seine Person und seine Kraft unter die oberste Richtschnur des Gemeinwillens und wir nehmen, als Körper, jedes Glied als untrennbaren Teil des Ganzen auf.“ Diese Form, wo jeder eine Stimme hat, gab es früher schon in der Polis (antikes Griechenland/ Athen) und heute in allen Demokratien. Die Gesamtheit der Mitglieder ist das Volk, als einzelne Bürger/ Untertanen. Der Gemeinwille ist die Souveränität und jeder muss sich selbst vertreten; ein Vertreter oder Abgeordneter würde die Souveränität zerstören. Es kann Beauftragte geben, die aber nichts endgültig beschließen können. Gesetze für das Volk müssen von ihm selbst geschaffen worden sein. Eine Gegenseitige Verpflichtung von Öffentlichkeit und dem Einzelnen muss bestehen. Man braucht regelmäßige Versammlungen des gesamten Volkes, um Gesetze und Beschlüsse zu fassen und somit die Legislative (gesetzgebende Gewalt) erhalten bleibt. Die Bürger haben eine doppelte Verpflichtung: Als Glied des Souverän gegenüber dem Einzelnen und als Glied des Staates gegenüber dem Souverän. Der Untertan muss dem Souverän Treue erweisen, da Sonderinteressen den Untergang verursachen würden; andersrum ist das nicht nötig, da der Souverän nie allen Bürgern schaden würde. Die Bürger müssen dem Staat immer dienen, da er sonst dem Zerfall sehr nahe kommen würde.
Vergleich: Das englische Volk denkt, es wäre frei, aber nur bei den Wahlen der Abgeordneten ist es frei, ansonsten sind sie Sklaven dieser Abgeordneten.

Zusammenfassung:

Rousseaus Staatsphilosophie spiegelt das Prinzip der heutigen Demokratien wider. Allerdings gibt es bei ihm nur Repräsentanten, die nichts bestimmen können. Alle Gesetze und Beschlüsse müssen direkt vom gesamten Volk gefasst werden.









Quelle: - Philosophiunterricht der 12. Klasse (selbstständig mitgeschrieben), also was Eigenes




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