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Titel:

Jod


  Note: 2   Klasse: 6









Arbeit: Jod

Geschichte
Iod wurde erstmals 1811 durch Bernard Courtois, einem französischen Salpeterhersteller, aus Seetangrückständen isoliert. Dass Iod ein Element ist, erkannte erst der französische Chemiker Joseph Louis Gay-Lussac im Jahre 1813. Er benannte Iod nach der Farbe des violetten Dampfes, der sich bei Erhitzung von Iod bildet. (griechisch: iodes = veilchenfarbig)

Eigenschaften
Das chemische Zeichen für Iod ist I. Es ist ein nichtmetallisches Element der 7. Hauptgruppe des Periodensystems: HALOGENE! Iod ist fest. Es sieht metallisch- glänzend und fast schwarz aus. Die Dichte beträgt 4,93 g/cm³, der Schmelzpunkt liegt bei 113,7°C und die Siedetemperatur liegt bei 183°C. Es riecht scharf und ist kaum giftig.

Reaktionsfähigkeit
Iod ist chemisch reaktionsträger als die anderen Halogene. Iod ist in Wasser schlecht löslich, dagegen löst es sich gut in Alkohol, Benzol, Chloroform und in anderen organischen Lösungsmitteln. Mit den meisten Metallen reagiert es leicht zu Iodiden. Mit Sauerstoff, Stickstoff und Kohlenstoff reagiert Iod nicht ohne weiteres.

Gewinnung
Man gewinnt Iod aus Meerwasser oder aus Chilesalpeter (Natriumnitrat), in denen es in Form von Calciumiodit enthalten ist.

Vorkommen
In der Reihenfolge der Häufigkeit in der Erdkruste steht Iod an 62. Stelle. Einige seiner Verbindungen sind in Meerwasser, in Meeresalgen oder in Mineralwasser, am meisten aber im Boden und in Gesteinen.

Anwendung
Iod ist ein unentbehrlicher Bestandteil des menschlichen Organismus. Es wird mit der Nahrung aufgenommen. Am häufigsten kommt Iod in der Schilddrüse vor. Wenn man Iodmangel hat, kann es zu Wachstumsstörungen kommen. Größere Mengen an Iod benötigt man auch in der Fotografie und zur Herstellung von Farbstoffen und Tinten. In der Chemie dienen verschiedene Iodverbindungen unter anderem als Oxidationsmittel.



Iod ist Nachweis für Stärke, die durch Iod blau gefärbt wird.









Quelle:




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