Kollonialherrschaft in Amerika - schulnote.de 
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Titel:

Kollonialherrschaft in Amerika


  Note:   Klasse: 9









Arbeit: Ø Seid Beginn des 16.Jh besiedelten Spanier die „Neue Welt“
Ø Die spanische Krone war von Anfang an interessiert, die neu entdeckten und eroberten Gebiete wirtschaftlich zu nutzen.
Ø Hauptziel war, Einnahmen für den Staat von Gold und Silber aus Amerika zu steigern
à Folge: in ca. 20 Jahren wurde aus Haiti 15.000kg Gold exportiert.
Ø Ab 1542 wurde durch den Indienrat in Madrid alle überseeischen Gebiete gesteuert.
à1.Folge: planvolle Kolonialisierung von „Las Indias“ (Name für die spanischen Territorien in
Amerika):
Einwanderung, Landverteilung, Städtegründungen, Gewinnung von Bodenschätzen,
Handelsbeziehungen und Eingeborenenmissionen wurden durch staatliche Aufsicht
Geregelt
à2.Folge: Spanier durchdrangen „Neue Welt“ und machten die spanische Sprache und Kultur in
Lateinamerika heimisch.
Ø Spanischer Königshof setzte bei Juristen und Theologen die Auffassung durch, dass die amerikanischen Ureinwohner keine Sklaven sondern freie Untertanen seien.
Ø Durch Mission und christliche Erziehung sollten sie zivilisiert werden, die spanischen Siedler hielten sich jedoch nicht dran, deshalb kamen sie dem staatlichen Auftrag nur halbherzig nach.
Ø Indianer waren nur billige Arbeitskräfte und faul, weil sie nicht sesshaft waren und deshalb müsse man ihnen mit erbarmungsloser Härte begegnen.
Ø Bei Gold- und Silberwerken des Andenhochlands, auf den großen Zuckerrohr- und Baumwollplantagen und beim Perlentauchen in der Karibik mussten sie zu Tausenden bei unmenschlichen Arbeitsbedingungen arbeiten.
Ø Sie starben an eingeschleppten Krankheiten der Europäern wie z.B. Masern, Grippe, Typus und Pocken weil sie keine körpereigenen Abwehrstoffe besaßen.
Ø In Mexiko ging die indianische Bevölkerung in den ersten 50 Jahren, nach Cortez’ Eroberung, von 25 auf 3 Millionen zurück.
Ø Die meisten spanischen Kritiker waren Missionare, die sich für die menschliche Behandlung der Indianer einsetzen
Ø Der spätere Bischof in Mexiko, Bartholome de Las Casas, ragte besonders hervor.
Ø Ab 1515 wante er sich immer wieder mit zahlreichen Eingaben und Beschwerden an den spanischen Hof.
Ø Er konnte aber nicht auf Verständnis der Kolonisten hoffen, da diese glaubten, dass die Verknechtung der Sklaven ein gottgegebenes Recht war und wirtschaftlich notwendig sei.
Ø Las Casas’ Kritik wurde als Nestbeschmutzung bezeichnet und ihm wurde vorgeworfen die spanische Herrschaft in Amerika zu gefährden
Ø 1542: Las Casas erreicht ein Gebot gegen Indianersklaverei (konnte jedoch nicht in allen Kolonien konsequent durchgeführt werden)
Ø Nach Vorschlag von Las Casas, den er später bereute, wurden die Indianersklaven durch Negersklaven ersetzt.
Ø Es wird geschätzt, dass vom 16. bis zum 18.Jh über 10Mio Schwarze aus Afrika nach Amerika verschleppt wurden.

Ø Andere europäische Seemächte wie Holland, Frankreich und England akzeptierten die Aufteilung der „Neuen Welt“ unter Spanien und Portugal nicht.
àSie wanten sich nach Nordamerika und gründeten dort Kolonien, da die spanisch-portugiesische Vorherrschaft nicht zu brechen war, sie jedoch trotzdem an den unermesslichen Reichtümern der überseeischen Gebiete teil haben wollten
Ø Holland, England und Frankreich errichteten viele Handelsstützpunkte und Siedungsgebiete in Afrika und Asien
à Der Wettlauf um Kolonien artete z.T. in regelrechte Kriege der Kolonialmächte aus.
Ø Der weltumspannende Handel der westeuropäischen Kolonialmächte brachte Edelmetalle, Gewürze, Nutzpflanzen und wichtige Rohstoffe in die „Alte Welt“ und schuf somit eine wichtige Grundlage für den wachsenden Wohlstand.
Ø Durch Export von europäischen Pflanzen und Tiere in die Kolonien veränderten sich die Lebensverhältnisse z.T. dramatisch und mit den Waren durchdrang auch die europäische Lebensweise die Regionen.
à Europa gewinnt in politischer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht seit der Entdeckung Amerikas viel Gewicht
--> „Europäisierung der Welt“









Quelle:




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