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Titel:

Koordinative Fähigkeiten im Sport


  Note: 2   Klasse: 13









Arbeit: Sport Theorie



Thema: Koordinative Fähigkeit



1. Ziele des Koordinations - und Techniktrainings
1.1. Definition der Begriffliche „ Koordinationsfähigkeit " und „Technik "
1.2. Koordinations- und Techniktraining als Lernprozess
1.3. Komponenten der koordinativen Fähigkeit bei der Ballsportart Baseball


2. Methoden des Koordinations- und Techniktrainings
2.1.0. Methoden des Techniklernens
2.1.1. Die Konzepte der methodischen Übungsreihen
2.1.2. Variation des Trainings
2.2 Mentales Training



Anlangen:

Quellen und Folien / Abbildungen











Koordinative Fähigkeit

1. Ziele des Koordinations - und Techniktrainings:

1.1. Definition der Begriffe " Koordinationsfähigkeit " und " Technik "

Die technische Fähigkeit ist ein Bewegungsfolge, mitder der Sportler seine sportartspezifische Bewegungsaufgabe lösen kann. Damit der Sportler eine Technik beherrscht, muss es zum Zusammenspiel zwischen den Steuerungsfähigkeiten ( dem zentralen Nervensystem ) und den konditionellen Fähigkeiten kommen.
Erst durch die Beherrschung von vielfältigen Techniken aus verschiedenen Sportbereichen kommt es zur Entwicklung der koordinativen Fähigkeit.
„Koordinative Fähigkeiten sind komplexe Leistungsvoraussetzungen, die das Lernen und die Leistungsrealisierung von Bewegungsfertigkeiten ermöglichen und ihre Ausprägung beeinflussen“ ( Sportwissenschaftliches Lexikon; Verlag Hofmann Schorndorf ), oder um es einfacher zu sagen, die Koordinationsfähigkeit ist die allgemeine Fähigkeit vom „Zusammenwirken oder gegenseitigem Abstimmen verschiedener Faktoren“ (aus http://www.lexikon-definition.de/Koordination.html ). Die Koordinationsfähigkeit ist also eine übergreifende Fähigkeit, die auf viele Situationen angewendet werden kann.
Je weiter das Koordinationstraining gefächert ist, desto mehr wird die einseitige Überbelastung vermieden ( Verletztungsprophylaxe ). So kann z.B. ein Marathonläufer bei langen Trainingseinheiten auf dem Fahrrad den Fettstoffwechel trainieren ohne seine Gelenke zu stark zu beanspruchen.

1.2. Koordinations- und Techniktraining als Lernprozess:

Das motorische Lernen verändert die Bewegungsgestaltung, diese Veränderung ist meistens schon nach kurzer Zeit erkennbar. Durch aufgenommene Informationen und deren Verarbeitung kommt es zu Veränderungen der Gedächtnisstrukturen, was dazu führt, dass die erworbenen Fähigkeiten längerfristig abrufbereit sind. Deshalb entwickeln sich koordinative Fähigkeiten bis zum Beginn der Pubertät (ca. 11./12. Lebensjahr) am intensivsten.
Ein sehr gutes Beispiel ist das Erlernen des Fahrrad Fahrens; nicht umsonst sagt man " Fahrrad fahren verlernt man nicht ".















1.3. Komponenten der koordinativen Fähigkeit bei der Ballsportart Baseball:

Die Koordinationsfähigkeit besteht aus vielen einzelnen Fähigkeiten, wie z.B. der Kopplungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit und Umstellungsfähigkeit.
Die Kopplungsfähigkeit ist die Fähigkeit viele kleine Teilbewegungen zu einer großen Handlung zu verknüpfen, wie z.B. das Hinlaufen zum Ball, Aufnehmen des Balles und punktgerichtetes Werfen desselben.
Die Orientierungsfähigkeit ist in jeder Ballsportart eine wichtige Fähigkeit, da sie das Spielgeschehen bestimmt. Wenn der Ball in das Spielfeld geschlagen wird, muss der Läufer (Runner) sich daran orientieren, wo der Ball ist, um dann entweder weiter zur nächsten Base zu laufen oder stehen zu bleiben. Die Feldspieler müssen sich jedoch an der Position des Runners orientieren um diesen " Out" zu machen, bzw. einen Punkt ( Run ) zu verhindern.
Die Reaktionsfähigkeit wird bei jeder Handlung im Baseball gebraucht! Ob man als " Better " an der " Homebase " steht und darauf reagieren muss, wo der Ball vom Pitcher hingeworfen wird, ob man im Feld steht und darauf reagieren muss, wo der Ball hingeflogen ist um dann weitere Schritte durchzuführen oder ob man Runner ist und auf schnell auftretende Veränderungen reagieren muss.
Da jede Situation sich innerhalb von einigen Sekunden ändern kann, muss jeder Spieler eine hohe Umstellungsfähigkeit aufweisen können.

2. Methoden des Koordinations- und Techniktrainings

Um diese Ziele zu erreichen müssen die Fähigkeiten erlernt und weiter trainiert werden.
Das Neuerlernen von Bewegungen sollte nicht im Ermüdeten Zustand eingeübt werden, da zur Verbesserung der Koordinationsfähigkeit eine vollständige Erholung des Nervensystems erforderlich ist. Trainingseinheiten sollten deshalb beim Neuerwerb von Bewegungsabläufen kurz und hintereinander geschehen.

2.1.0 Methoden des Techniklernens:

Da jede Person unterschiedliche Bewegungen unterschiedlich schnell erlernen und durchführen kann, unterscheidet man bei den Methoden des motorisches Lernens in:
1. Das ganzheitliche Bewegungslernen ist eine Methode, die auf dem Prinzip des " Vormachen - Nachmachen " basiert. Diese Bewegung wird als ein Ganzes dargelegt und ist sofort nachvollziehbar.
2. Kann die ganzheitliche Bewegung nicht durchgeführt werden, spricht man von der Zergliederungsmethode, da die Bewegung in einzelne Bewegungen gegliedert wird entsteht so eine " methodische Übungsreihe " der einzelnen Bewegungen.










2.1.1. Die Konzepte der methodischen Übungsreihen:

1. Das Prinzip der Aufgliederung in funktionelle Einheiten:
Die ganze Handlung wird in kleine Teile eingeteilt und trainiert, anschießend werden diese Teilelemente wieder zur ursprünglichen Bewegungsfolge zusammengesetzt.
2. Das Prinzip der rhythmischen Reihe:
Besteht ein Rhythmus bei einer Ausführung der Zielhandlung, versucht man durch einzelne Rhythmusschulungen zu der eigentlichen Zielbewegung zu gelangen.
3. Das Prinzip der verminderten Lernhilfe:
Ein Sportler führt die komplette Übung aus, ohne dass sie vorher in Einzelteile zerlegt wurde. Jedoch erhält der Sportler Hilfestellung, bis er die Übung alleine besteht.
4. Das Prinzip der graduellen Annäherung:
Es werden Bewegungen ausgeführt, die der eigentlichen Endhandlung ähneln. Anschießend werden die eben erworbenen Fähigkeiten auf das eigentliche Übungsziel angewendet.

2.1.2. Variation des Trainings:

Die Variation des Trainings hat eine sehr entscheidende Rolle für die Ausprägung und Verknüpfung der einzelnen Nervenfasern des Nervensystems und damit auch auf die Koordinationsschulung der Person. Die Variation kann durch die Änderung der äußeren Bedingungen, der Bewegungsausführung, der Kombination von Bewegungsfertigkeiten, des zeitlichen Raumes, der Aufmerksamkeitslenkung, der Informationsaufnahme oder durch die Veränderung der konditionellen und/ oder koordinativen Vorbelastungen sein. ( Abb. 2 )

2.2 Mentales Training:

Mentales Training wird, wie es der Begriff auch schon verdeutlicht, im Gedanken durchgeführt. Dies ist also eine Methode, die dem Sportler Energie spart, obwohl er seine koordinativen Fähigkeiten verfestigt und stärkt.
Normalerweise wird das Mentale Training in drei schritte eingeteilt. Zuerst wird das subvokale Training eingesetzt. Dieses Training basiert auf dem Selbstgespräch über einen Bewegungsablauf, um diesen innerlich zu vertiefen.
Anschließend folgt das observative Training. Das observative Training setzt eine Zielbewegung voraus, die von einem anderen Sportler in perfektester Weise ausgeführt wurde. Der trainierende sieht dem anderen Sportler zu wie er diese Bewegungen ausführt, um sie selber besser ausführen zu können.
Nach dem observativen Training kommt es zum Ideomotorischem Training. Hierbei führt der Trainierende die Bewegung selbst in Gedanken aus.








Folie1
kinästetische Differenzierungsfähigkeit Fähigkeit zum Erreichen einer hohen Feinabstimmung einzelner Bewegungsphasen und Teilkörperbewegungen, die in großer Bewegungsgenauigkeit und Bewegungsökonomie zum Ausdruck kommt
Reaktionsfähigkeit Fähigkeit zur schnellen Einleitung und Ausführung zweckmäßiger motorischer Aktionen auf Signale.
Kopplungsfähigkeit Fähigkeit, Teilkörperbewegungen bzgl. eines bestimmten Handlungsziels räumlich, zeitlich und dynamisch aufeinander abzustimmen
Orientierungsfähigkeit Fähigkeit zur Bestimmung und zielangepassten Veränderung der Lage und Bewegung des Körpers im Raum
Gleichgewichtsfähigkeit Fähigkeit, den gesamten Körper im Gleichgewichtszustand zu halten oder während und nach umfangreichen Körperverlagerungen diesen Zustand beizubehalten oder wiederherzustellen.
Umstellungsfähigkeit Fähigkeit während des Handlungsvollzugs das Handlungsprogramm veränderten Umgebungsbedingungen anzupassen oder evtl. ein völlig neues und adäquates Handlungsprogramm zu starten
Rhythmisierungsfähigkeit Fähigkeit einen von außen vorgegebenen Rhythmus zu erfassen und motorisch umzusetzen. Außerdem die Fähigkeit einen verinnerlichten Rhythmus einer Bewegung in der eigenen Bewegungstätigkeit zu realisieren.
„Die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Analysatoren […]bestimmt die Qualität der koordinativen Fähigkeiten entscheidend mit.“
Analysatoren sind zuständig für die einzelnen Wahrnehmungsprozesse, die aus Aufnahme, Weiterleitung und Verarbeitung eines Reizes bestehen. ( Reiz -> Rezeptor -> afferente Nervenbahn -> ZNS -> efferente Nervenbahn -> Effektor -> Ausführung der entsprechenden Bewegung zum Reiz )
( http://sportunterricht.de/lksport/kofae1.html )








Quellen:

Internet:

www.sportunterricht.de
www.net-lexikon.de
www.richtigfit.de

Bücher:

- „Das Grosse Illustrierte Gesundheits- Lexikon“, Herausgegeben in Zusammenarbeit mit
Zahlreichen Ärzten und Wissenschaftlern ;Verlag für Wissenschaft und Bildung
- „Sportwissenschaftliches Lexikon“, Herausgeber: Peter Röthig ( Leitung ), Hartmut Becker, Klaus Carl, Dietrich Kayser und Robert Prohl; 1972 Verlag Hofmann Schorndorf,
- „Einführung in die Trainingswissenschaft“, Andreas Hohmann, Martin Lames und Manfred Letzelter; 2002 Limpert Verlag Wiebelsheim
- „Trainingslehre“, Wolfram Peters; 1998 Stark Verlag









Quelle: Quellen: Internet: www.sportunterricht.de www.net-lexikon.de www.richtigfit.de Bücher: - „Das Grosse Illustrierte Gesundheits- Lexikon“, Herausgegeben in Zusammenarbeit mit Zahlreichen Ärzten und Wissenschaftlern ;Verlag für Wissenschaft und Bildung - „Sportwissenschaftliches Lexikon“, Herausgeber: Peter Röthig ( Leitung ), Hartmut Becker, Klaus Carl, Dietrich Kayser und Robert Prohl; 1972 Verlag Hofmann Schorndorf, - „Einführung in die Trainingswissenschaft“, Andreas Hohmann, Martin Lames und Manfred Letzelter; 2002 Limpert Verlag Wiebelsheim - „Trainingslehre“, Wolfram Peters; 1998 Stark Verlag




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