Kriegsverlauf von 1942 1945 - schulnote.de 
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Titel:

Kriegsverlauf von 1942 1945


  Note: 2   Klasse: 11









Arbeit: Der Kriegsverlauf von 1942-1945

1.: Zeittafel:

02.03.42 Die sowjetische Offensive kommt vorläufig zum Stillstand

28.03.42 Das erste britische Flächenbombardement trifft die Stadt Lübeck

26.05.42 Deutschitalienische Offensive in Nordafrika

03.06.42 Japanische Niederlage in der Luft- und Seeschlacht um die Midwayinseln

28.06.42 Beginn der deutschen Sommeroffensive in Rußland

30.06.42 Das Afrika-Korps erreicht Al Alamein

19.08.42 Beginn des deutschen Angriffs auf Stalingrad

23.10.42 Britischer Gegenangriff in Nordafrika

07.11.42 Britische und Amerikanische Truppen landen in Marokko und Algerien

11.11.42 Deutsche Truppen rücken in den bisher unbesetzten Teil Frankreichs vor

22.11.42 Die 6. deutsche Armee wird bei Stalingrad eingeschlossen

27.11.42 Die französische Kriegsflotte versenkt sich im Hafen von Toulon selbst,

um sich dem deutschen Angriff zu entziehen

23.01.43 Britische Truppen nehmen Tripolis ein

27.01.43 Erster amerikanischer Tagesluftangriff auf Wilhelmshaven

31.01.43 Die deutsche Stalingrad-Armee kapituliert (250000 Gefangene)

18.02.43 Goebbels ruft zum totalen Krieg auf

13.05.43 Das deutsch-italienische Afrika-Korps kapituliert

24.05.43 Nach schweren U-Boot-Verlusten bricht Deutschland die Atlantikschlacht ab

30.06.43 Große Alliierte Offensive im Südpazifik

10.07.43 Die Alliierten landen auf Sizilien

17.07.43 Beginn der sowjetischen Großoffensive auf der ganzen Front

25.07.43 Mussolini wird gestürzt

03.09.43 Italien schließt einen Waffenstillstand mit den Alliierten

09.09.43 US-Truppen landen in Salerno

13.10.43 Italien erklärt Deutschland den Krieg

04.01.44 Die sowjetische Armee überschreitet die alte polnische Grenze

27.01.44 Ende der Belagerung Leningrads

05.04.44 Alliierte greifen das rumänische Erdölzentrum Ploiesti an

10.04.44 Sowjetische Truppen erobern Odessa zurück

04.06.44 Die Alliierten ziehen in Rom ein

06.06.44 Beginn der alliierten Invasion in der Normandie

22.06.44 Sowjetische Großoffensive in der Frontmitte

30.06.44 Die Alliierten erobern Cherbourg

04.08.44 Die Alliierten nehmen Florenz ein

15.08.44 Amerikanische und französische Truppen landen bei Toulon

23.08.44 Rumänien stoppt den Krieg mit Rußland und erklärt Deutschland den Krieg

25.08.44 Amerikanische Soldaten marschieren in Paris ein

31.08.44 Sowjetische Truppen nehmen Bukarest ein

19.09.44 Sowjetische Truppen nehmen Sofia ein

13.10.44 Britische Truppen nehmen Athen ein

21.10.44 Als erste deutsche Stadt wird Aachen von US-Truppen eingenommen

02.11.44 Die letzten deutschen Truppen verlassen Griechenland

24.11.44 Beginn der amerikanischen Luftoffensive gegen Japan

16.12.44 Deutschland beginnt die Ardennenoffensive, sie bleibt bald stecken

17.01.45 Sowjetische Truppen nehmen Warschau ein

11.02.45 Sowjetische Truppen erobern Budapest



13.02.45 verheerende britisch-amerikanische Bombenangriffe auf Dresden

01.03.45 Die Türkei erklärt Deutschland den Krieg

07.03.45 Die Amerikaner nehmen die intakte Rheinbrücke bei Remagen in Besitz

09.04.45 Sowjetische Truppen nehmen Königsberg ein

13.04.45 Sowjetische Truppen nehmen Wien ein

19.04.45 Sowjetische Truppen nehmen Leipzig ein

25.04.45 Amerikanische und Sowjetische Truppen treffen sich bei Torgau an der Elbe

30.04.45 Hitler begeht Selbstmord

02.05.45 Berlin kapituliert vor den Sowjettruppen

02.05.45 Die deutschen Truppen in Italien kapitulieren vor den Alliierten

04.05.45 Teilkapitulation der Streitkräfte in Norddeutschland und den Niederlanden

07.05.45 In Reims wird die Kapitulation der gesamten Wehrmacht unterzeichnet

02.09.45 Nach zwei Atombomben der USA auf Nagasaki und Hiroshima kapituliert auch Japan



2.: Der Afrikafeldzug:



Nachdem Italien 1941 die Cyrenaica an die Briten verloren hatte, wurde um deutsche Waffenhilfe gebeten. Deutschland stellte das Afrikakorps unter General Erwin Rommel zusammen, welches im April die Briten bis zur ägyptischen Grenze zurückwirft. Nur die Stadt Tobruk, die von See her versorgt wird bleibt in britischer Hand. Doch das Afrikakorps hat es mangels Nachschub an Munition, Treibstoff und Verpflegung schwer, da die Briten das Mittelmeer kontrollieren.

Zwischen November 1941 und Januar 1942 gewinnen diese die Cyrenaica zurück. Sofort beginnt Rommel einen Gegenstoß, mit dem er die Cyrenaica wieder erobert, in Tobruk einmarschiert, Ende Juni sogar die ägyptische Grenze überschreitet und Matruh erreicht. Bei Al Alamein, hundert Kilometer westlich von Alexandria, kommt Rommels Vormarsch zum Stehen.

General Bernard L. Montgomery wird der neue Kommandeur der 8. britischen Armee. In der Nacht zum 24. Oktober 1942 beginnt der Angriff auf Rommels ausgebaute Stellungen, der die bis zum 4. November anhaltende Materialschlacht um Al Alamein einleutet.

Am 4. November ziehen sich die Achsentruppen (Italien, Deutschland) zurück, womit der endgültige Verlust von Syrien besiegelt ist. Am 7. November landen amerikanische und britische Einheiten in Marokko und Algerien um einen Zweifrontenkrieg des Afrikakorps zu erreichen.

Die Deutschitalienischen Truppen bauen eine letzte Abwehrfront in Tunesien auf; Tripolis wird von den Briten genommen. Hitler verwehrt Rommel die Rückkehr nach Afrika, nachdem dieser in Deutschland um Unterstützung gebeten hatte.

Auf engem Raum beginnt in Tunesien der Zweifrontenkrieg, von Westen greifen die Britisch-amerikanischen Einheiten an, vom Südosten ebenfalls die Briten.

Am 7. Mai übernehmen die Alliierten Tunis und Biserta, bis am 13. Mai die Achsentruppen mit der Kapitulation den Afrikafeldzug beenden.

Die Alliierten konnten 275000 Gefangene zählen, die Hälfte waren Deutsche.

Bei ihren Verlusten von 10000 Gefallenenen, 39000 Verwundeten und 22000

Vermißten muß man bedenken, daß sie eine Armee von 350000 Soldaten

zerschlagen hatten und die Herrschaft über den Mittelmeerraum wiedererlangten.



3.: Die Ostfront:

Der Kriegsschauplatz im Osten war der wichtigste und auch der blutigste.

Er verlief vom Barentsee bis fast an das Kaspische Meer. Die deutschen

Truppen bestanden aus 196 deutschen Divisionen und 68 rumänischen,

italienischen, ungarischen und slowakischen Divisionen. Die Front war

5000 Kilometer lang, das Zehnfache der deutsch-französischen Front im

Ersten Weltkrieg. Wegen dieser immensen Länge ließ sich eine zusammen-

hängende Verteidigungslinie nicht errichten, was den sowjetischen

Partisanen sehr nützlich war.

Im August 1942 hatte Deutschland etwa eine halbe Million Gefallene,

darunter 50000 Offiziere; hinzu kamen 1,1 Millionen Verwundete.

In dieser Zeit wurde eine Ist-Stärke von 3405000 Mann erreicht, man hätte

jedoch eine weitere Million gebraucht, um die hohen Ziele zu erreichen.

Doch auch das Material ließ zu wünschen übrig, wie das Beispiel der Kampf-

wagen zeigt: Nachdem die Russen den Panzer T34 benutzten, wollten die

Generäle einen stärkeren Panzer als den Pz-Kw (Panzer-Kraftwagen) IV.

Es wurde der 55 Tonnen schwere Panzer Tiger I und eine Weiterentwicklung

mit dem Namen Panther vorgeschlagen, doch Hitler war der Meinung, daß die

Zeit der Panzer vorüber sei, worauf nur 255 Stück dieser ausgezeichneten

Kampfwagen an der Front zur Verfügung standen.

Die Sowjetunion hatte etwa 4 Millionen Gefangene zu beklagen, und zwar in

nur 14 Kriegsmonaten. Ihr Menschenreservoir schien schier unerschöpflich, und die Regenerationsfähigkeit der Armee grenzte ans wunderbare.

Am 15.08.1943 zählte die Abteilung Fremde Heere Ost 469 Divisionen auf

Seite der Sowjets, die Gesamtzahl der russichen Divisionen schätzt man auf 790.

Entscheidend für die Waffenproduktion war das Jahr 1942, als ein großer Teil

der Kriegsindustrie hinter den Ural verlegt wurde. Städte in Zentralasien wurden

zu Waffenschmieden in welchen die klassiche Artillerie, die Granatwerfer, die als Stalinorgel bekannte Katjuscha und der mittelschwere Panzer T34 gebaut wurden. Für den Luftkampf wurden verschiedene Typen des Jagdflugzeugs

und ein starkes Schlachtflugzeug mit dem Namen Il 2 gefertigt.




Die Hilfeleistungen der USA

Von Oktober 1941 bis Juni 1942 lieferten die Vereinigten Staaten an die

Sowjetunion 1285 Flugzeuge, 2249 Panzer, 81000 Maschinengewehre,

30000 Tonnen Explosivstoffe, 36800 Lastwagen 56500 Feldtelefone und

500000 Kilometer Telefonkabel. Im laufe der Zeit wurden diese Mengen

auf das Drei-, Vier-, oder Fünffache erhöht. Dazu kamen ganze Fabriken:

eine Ölraffinerie für oktanreichen Treibstoff, eine Reifenfabrik von der

Ford Motor Company, die abgebaut und im Ural wieder aufgebaut wurde.

Ein Vergleich läßt die Wirksamkeit der amerikanischen Hilfeleistung

erkennen. Am 21.Juni 41 war die Wehrmacht mit 1280 Flugzeugen, 3330 Panzern und 600000 Kraftfahrzeugen gegen Rußland angetreten; zwischen

1942 und 1943 lieferten die USA an die Sowjetunion 3052 Flugzeuge, 4084 Panzer und 520000 Motorfahrzeuge - in einem Jahr also mehr als das gesamte

Arsenal, mit dem Deutschland in die Sowjetunion eingefallen war.

Die folgende Karte zeigt die zunächst erfolgreichen deutschen Vorstöße in der

Sowjetunion, die fast bis nach Moskau kamen.



Die Krimhalbinsel (1942)

Am 08.05. begann Manstein den Angriff auf die auf der Landenge von Parpatsch verschanzten Russen, die er mit einem Täuschungsmanöver im Norden und dem

Durchbruch im Süden überlistete. Zehn Tage später war die Wiedereroberung

der Krim mit 8000 Toten, Verwundeten und Vermißten beendet; diesen standen

170000 Gefangene gegenüber. Die schwerste Aufgabe, die Einnahme Sewastopols, stand noch bevor.

Die Truppen in der Stadt waren verstärkt worden, und dieVerteidigungs-

stellungen um Sewastopol wurden ebenfalls verbessert.

Die Verteidiger unter General Petrow verfügten über 7 Schützendivisionen,

3 Brigaden, 2 Regimenter Marineinfanterie, 2 Panzerbatallione, eine kleine

Luftstreitmacht und 1600 Geschütze und Werfer.

Manstein holte sich die ungewöhnlichsten Kaliber, zwei Supermörser mit 61,5cm

und das Eisenbahngeschütz “Dora”, die größte Kanone die es je gab.

Das Geschoß wog 7 Tonnen, das Rohr maß 30 Meter und war 80 cm breit.

4000 Mann waren nötig um es zu bedienen und zu schützen, trotzdem feuerte es

nur 3 Geschosse pro Stunde, die jedoch die dicksten Bunker durchschlugen.

Sewastopol war also, und das war neu im 2.Weltkrieg eine Artillerieschlacht.

Die Deutschen begannen fünf Tage vor dem Sturmangriff mit dem Trommelfeuer, dazu kam das Bombardement des 8. Fliegerkorps Richthofens.

Man hatte den Eindruck, daß kein Russe den Geschoßhagel überlebt haben könnte, doch der Widerstand war heldenhaft. Bei 50 Grad entstanden schwere

Verluste, eine deutsche Kompanie wurde bis auf 9 Mann aufgerieben.

Am 18. Juni erreichte man die Sewernaja-Bucht, am 28. wurde der Hügel von

Inkerman erobert. In der nächsten Nacht ließ Manstein in der Bucht Sturmboote

angreifen, die einen Brückenkopf für das 54. Korps zu errichten. Südlich ging das 30. Korps langsam vor und nahm die Höhen von Sapun und den Hügel von

Malakov. Die Reste der Verteidiger wehrte sich noch 4 Tage lang im Chersonesskji-Kap, während die Flotte einen Teil der Besiegten aufnahm, darunter General Petrow. Dem Sieger fielen 97000 Gefangene in die Hände.



Die Front

Im Norden der Ostfront zwischen dem Eismeer und dem finnischen Meerbusen

waren die Kanpftätigkeiten schwach. Das Nachlassen der deutschen Stoßkraft zeigte sich besonders, als eine Offensive gegen die Eisenbahnlinie nach Murmansk nicht mehr gelang. Nur einige Kilometer entfernt fuhren die Züge

vollbeladen mit amerikanischem Kriegsmaterial vorüber, und nur selten versuchten Kampfflieger oder Artillerie, die Transporte anzugreifen.

Der nächste Abschnitt war der, der Heeresgruppe Nord unter Generalfeld-

Marschall Küchler. Die Front verlief von Leningrad über den Ladogasee,

den Ilmensee, die Wadaihöhen bis nach Cholm. Diese 1000 Kilometer wurden

von nur 45 deutschen Divisionen gehalten. Die Stadt Leningrad verteidigte sich

standhaft. Sie war von fast allen Seiten eingeschlossen und wurde durch eine

im Winter befahrbare Eisfläche des Ladogasee, im Sommer durch diese

Wasserstraße versorgt. Von ihren Stellungen in Zarskoje Selo sahen die Deutschen die Schlote der riesigen Werke, aus welchen ihnen immer wieder

fabrikneue Panzer entgegenrollten. Um den Widerstand zu brechen wurde die

11. Armee unter dem jüngsten deutschen Feldmarschall, Erich von Manstein,

nach ihrer Eroberung Sewastopols auf der Krimhalbinsel am Schwarzen und Asowschen Meer nach Leningrad geholt, um mit deren riesigen Geschützen, die schon die Festung auf der Krim zerschlagen hatten, auch Leningrad zu brechen.

Weiter im Süden waren 100000 Mann, das entspricht 6 Divisionen, unter General Brockdorff-Ahlefeldt einem historischen Einschließungsmanöver in Demjansk zum Opfer gefallen, worauf sie 4 Monate durch die Luft versorgt wurden und Anfang April vom General der Artillerie Seydlitz-Kurzbach aus

der Umklammerung befreit wurden. Danach säuberten sie das Hinterland und

verkürzten so die Front um 200 Kilometer.

Anfang 1942 standen sich in Rußland die deutsche Heeresgruppe Mitte unter

Herrn Kluge mit 68 Divisionen und die sowjetischen Truppen mit 12 Armeen,

88 Infanteriedivisionen, 15 Kavaleriedivisionen und 24 motorisierten Brigaden

bei Temperaturen zwischen -30 und -50 Grad gegenüber.

Unter diesen Verhältnissen schafften die motorisierten Kolonnen gerade einmal

2 Kilometer pro Stunde, Tiere und Menschen litten natürlich auch sehr darunter.

Die Stellung der 4. deutschen Armee unter Generaloberst Heinrici, die sich im Rückzug befand, im Winter war unsicher, die Front war eine Zone mit 100-150 Kilometern Breite und es klaffte eine Lücke zwischen der 4. Armee und der

2. Panzerarmee. Die Sowjets standen nur der 216. Infanteriedivision unter General Freiherr von und zu Gilsa gegenüber, die sich in dem Eisenbahn-

kreuzungspunkt Suchinitschi verschanzt hatte. Wenn dieses Dorf fiel,

wäre die ungedeckte Flanke der 4.Armee für die Gegner ein leichtes Ziel gewesen. Daher rettete die 18. Panzerarmee die Leute von Gilsa und brachte sie zu den deutschen Linien zurück.



Doch jetzt war die 4.+ 9. Armee und die 3.+4. Panzerarmee von einer riesigen Klammer bedroht. Am 5. Januar griffen die Russen die Rollbahn und die Eisenbahnlinie nach Moskau an. Hitler wollte die Sowjetunion mit einem kurzen Sommerfeldzug niederwerfen, während Stalin versuchte, die Wehrmacht im darauffolgenden Winter zu vernichten.

General Scherer machte aus der kleinen Stadt Cholm eine Festung, wo er Versprengte sammelte und 3 Monate ohne ein einziges Geschütz und nur durch

Gleitflugzeuge versorgt, standhielt.

Nachdem die Stadt Rschew kurz vor Wintereinbruch gehalten worden war,

setzte Hitler alles auf eine große Operation, mit der er den Kaukasus gewinnen

wollte um Rußland von dessen Ölfeldern abzuschneiden.

Anfang September 1942 stand die Armee des Generalobersten von Kleist vor

Tiflis und die Armee des Generalobersten Paulus hatte den Stadrand Stalingrads

erreicht. Eine der größten Tragödien der Militärgeschichte stand bevor.

Die in die Heeresgruppe A und B unterteilte Heeresgruppe Süd sollte zwischen

November 1942 und Februar 1943 Transkaukasien und damit die Ölfelder

erobern. Außerdem hätte diese Offensive die Russen vom Schwarzen Meer

zurückgedrängt, und damit die Krim, die Ukraine und Rumänien vor einem

Gegenstoß geschützt. Hinzu kommt, daß im Fall eines Sieges die Front bis auf

1000 Kilometer verkürzt werden konnte, nämlich von der Wolgamündung bis zum Mittellauf des Don.

Doch Geländeschwierigkeiten, Treibstoffmangel und der russische Widerstand

brachte die deutsche Wehrmacht schon bald zum stehen.



Die Eroberung Stalingrads

Am Stadtrand Stalingrads stand die 6.Armee unter Generaloberst Paulus, um

die Stadt, deren Siedlungen und Industrieanlagen sich über 50 Kilometer erstreckten, jedoch nur selten mehr als 3000 Meter breit waren, zu erobern.

Zuerst wurde die Altstadt im Süden gelgen, genommen.

Später verbiß sich die Wehrmacht in kleinen Kämpfen in den Ruinen der Fabriken, wo um jeden Meter blutig gerungen wurde. Am 19. November

waren zwei Große Fabriken in deutscher Hand und General Tschuikow

mußte das Ende der Munitions- und Nahrungsvorräte melden.

Die restlichen Belagerten schienen am Ende zu sein, als ein unerwarteter Befehl die 6. Armee erreichte: Alle Kampfhandlungen in Stalingrad sind einzustellen.

Doch Stalingrad blieb nicht lange in deutscher Hand:

Am 20. November gelang es den Sowjets die 6. Armee in Stalingrad einzukesseln. Richthofen erklärte, daß eine Luftversorgung von 350000 Mann,

darunter etwa 220000 Deutsche, sowie Italiener, Rumänen und Bulgaren,

nicht möglich sei und Paulus wollte von Hitler Handlungsfreiheit, um aus der Stadt auszubrechen falls die Südflanke nicht geschlossen werden konnte.



Hitler befahl am 23. die Verteidigung der “Festung” Stalingrad.

Die Mindestmenge des Nachschubs betrug täglich 600 Tonnen, die

Transportflotte hatte die Maximalleistung auf 350 Tonnen beziffert. Zwischen dem 12. und 23. Dezember 42 sollte von Manstein die Eingekesselten retten.

Er wollte die 6. Armee wiedergewinnen, um sie wieder in die Ostfront einzugliedern. Er hätte die Truppen bis zum Don zurückgezogen um die

Frontlänge zu verkürzen und die sowjetische Offensive aufzuhalten, doch Hitler

erlaubte den Ausbruch der 350000 Mann nicht, der vielleicht deren Rettung gewesen wäre. Er wollte unbedingt die Wolgalinie halten.

Nach Weihnachten wurden die Brotrationen auf 100 Gramm gekürzt und an

Neujahr wurden die ersten Tode durch Verhungern gemeldet.

Am 2. Februar 1943 meldete Generalleutnant Rokossowskij um vier Uhr mittags

an Stalin, daß die Truppen der Donfront die feindlichen Kräfte in Stalingrad

vernichtet hätten. 22 Divisionen seien aufgerieben oder gefangengenommen

worden, 91000 Mann, 2500 Offiziere und 24 Generale, darunter Paulus und sein

Stabschef Schmidt haben die Waffen gestreckt.



Der weitere Kriegsverlauf im Osten

Der Durchbruch der Russen beiderseits Stalingrad brachte die ganze Südfront in

Bewegung. In vielen Kämpfen, in denen Charkow den Besitzer mehrmals wechselte, wurde die deutsche Front über Don und Donez zurückgedrängt.

Die Kaukasusarmee hielt zunächst noch einen von der Krim versorgten Brückenkopf auf der Kubanhalbinsel. Im Nordabschnitt gelang es den Russen

im Januar 1943 in schweren Kämpfen südlich des Ladogasees, eine Landverbin-

dung nach Leningrad herzustellen. Im März räumten die deutschen Truppen zur

Einsparung von Kräften den Frontbogen von Wjasma und Rschew westlich von

Moskau. Dann folgte die Schlammperiode, in der die Front größtenteils erstarrte.

Im Sommer versuchte Hitler die Initiative wiederzugewinnen, indem er alle

verfügbaren Reserven zusammenfaßte, um einen großen Frontbogen bei Kursk von Norden und Süden her abzuschneiden (Unternehmen Zitadelle).

Der Angriff schlug fehl, da die Russen mit einem Gegenstoß gegen den mittleren,

entblößten Teil, die Stadt Orel eroberten. Der Verlust der Reserven bei Kursk brachte die Südrussiche Front in eine schwere Krise. Der Kuben-Brückenkopf und das Donezbecken mußten aufgegeben werden und Kiew wurde verloren.

Es gelang nicht, am Fluss Dnjepr eine haltbare Abwehrstellung zu errichten.

Daher gingen im März und April 1944 auch die südliche Ukraine verloren.

Die Rote Armee überschritt den Pruth und Sereth und trug damit den Kampf

in rumänisches Gebiet hinein. Durch das Zurückweichen der ukrainischen Front

mußte die Heeresgruppe Mitte ihren rechten Flügel zurückziehen und verlängern,

um den Anschluß zu bewahren. Die Heeresgruppe Nord war auf eine günstigere

Verteidigungslinie zurückgezogen worden. Jetzt starteten die Sowjets einen Angriff auf den deutschen Bundesgenossen Finnalnd um diese zu trennen.

Die Befreiung Rußlands

Anfang 1944 hielt die Wehrmacht noch die ganze Krimhalbinsel, es waren

schon einige Angriffe der Russen erfolgt, die Verteidiger hielten jedoch noch

die Landenge von Parpatsch. Am 9. April verlangte Generaloberst Jaencke,

sich in Sewastopol festsetzten zu dürfen, um die 17. Armee noch rechtzeitig

auszuschiffen und die Krim zu verlassen, Hitler jedoch bewies wiedereinmal

seinen Starrsinn und verlangte: “Kein Fußbreit Boden darf hergeschenkt werden!

Kein kampffähiger Mann darf sich einschiffen!”

Am 5. Mai begann der sowjetische Angriff, am 9. Mai hatten sie Sewastopol

befreit und die rund 235000 Mann, darunter nur 20000 Deutsche, versuchten

sich über die Chesones Halbinsel über das Meer zu retten. 150000 von ihnen

erreichten nur mit Pistolen bewaffnet Rumänien.

Am 10. April 1944 hatte die Rote Armee schon Odessa befreit und waren

zwischen dem 2. und 7. Juni über 500 Kilometer vorgestoßen und hatten damit

ihr Staatsgebiet vollständig befreit.

Jetzt standen sie an der Grenze zu Ostpreußen, am 31. Juli erreichten die

Truppen Stalins die Vororte von Warschau, die Eroberung der polnischen Hauptstadt wurde erst am 17. Januar des letzten Kriegsjahres beendet.

Wenig später fällt die Rote Armee auch in Budapest, Königsberg, Wien und

Leipzig ein, 5 Tage nach Hitlers Geburtstag treffen sich die amerikanischen

und sowjetischen Truppen bei Torgau an der Elbe, weitere 5 Tage später begeht

Hitler Selbstmord. Am 2. Mai 1945 kapituliert auch Berlin vor den Sowjets,

am 7. Mai wird die Gesamtkapitulation der Wehrmacht unterzeichnet.




4.: Die Luftwaffe

· Die Taktiken, Strategien und Waffen der Luftwaffen

· Einzelne Einsätze an der Ost-, Süd-, und Westfront

· Die Luftschlacht um England

· Der Luftkrieg über Deutschland

· Einsätze der Amerikaner und Japaner im Pazifik



Die Taktiken, Stragtegien und Waffen der Luftwaffe

Deutschland setzte von Beginn des 2. Weltkriegs auf eine taktische Luftwaffe.

Das heißt, sie bauten auf Abfangjäger mit kurzer Reichweite und auf schwere

Kampfflugzeuge. Die Alliierten hingegen bevorzugten eine strategische Luftwaffe mit weitreichenden schweren Bombern un Begleitschutz, wie es der

italienische General Douchet auch in seinem Buch “Luftherrschaft” vorhergesagt hat.

Die deutsche Luftwaffe besaß ab März 1942 zwei schlagkräftige Standardjäger.

Die neue Focke-Wulff 190 A “Würger” und die Messerschmitt Bf 109 in den Versionen F (Ferdinand) und G (Gustav) die auch “Beule” genannt wurde.

Als Rückgrat der deutschen Kampfverbände galten die Junkers JU 88, die Heinkel HE 111 und die Dornier DO 17. Als Görings Hauptwaffe gegen englische Flugplätze und als Angriffsspitze an allen Fronten diente die JU 87 “Stuka”. Weitreichende schwere Bomber gab es nicht.

Die Engländer hatten als Standardjäger 1942 die Supermarine Spitfire MkV

und die Hawker Hurricane. Die Kampfflugzeuge waren die De Havilland

Mosquito, Hawker Typhoon und die Bristol Blenheim.

Die englische Royal Air Force (RAF) besaß auch eine große Anzahl von starken

Bombern, wie z.B.: die Avro Lancaster und die Short Stirling, die im Endeffekt

mit ihren bis zu 10 Tonnen schweren Bomben kreigsentscheidend waren.

Ab August 1942 war auch die 8. US-Luftflotte auf dem europäischen Kriegsschauplatz vertreten. Sie brachten als Begleitjäger die North American

P 51 C Mustang mit. Ihre Flugzeuge waren die Lockheed P 38 Lightning und vor

allem die Republic p-47 Thunderbolt. Ihr einziger und effektivster Bomber war die Boeing B-17 “Flying Fortress”.





Die Einsätze an der Ostfront

Die Haupteinsätze der deutschen Luftwaffe an der Ostfront waren Unterstützungsflüge der Kampfflugzeuge gegen russiche Panzer und Flugplätze,

obwohl es für die Luftwaffe keine ernstzunehmenden Flugzeuge gab.

Ihr gehörte die Lufthoheit über der gesamten Ostfront.

Der anfangs schnelle Vormarsch der deutschen Armee ist zum Großteil den

tödlichen Angriffen der Sturzkampfbomber “Stuka” und Jäger in Form von

Jagdbombern zu verdanken. Auch die Nachschubversorgung fiel größtenteils

auf ihre Ju 52/53m (Tante Ju) zurück. Sie war das Flugzeug, das die eingekesselte 6. Armee (=> Ostfront, Die Eroberung Stalingrads) in Stalingrad

versorgte. Im Jahre 1943/44 stand die Luftwaffe auch in Rußland den englischen und amerikanischen Lufteinheiten gegenüber und verlor nach und nach die alleinige Luftherrschaft. Außerdem mußten sie sich häufiger mit den “Fliegenden

Panzern” Iljuschin 2-10 auseinandersetzen.



Die Einsätze an der Westfront

An der Westfront gewannen die deutschen Verbände bis Anfang 42 auch schnell an Boden. Auch über dem Festland besaß die Luftwaffe die Herrschaft, was zum

einen an der deutschen “Vier Finger” (Schwarm) Formation der Jagdflieger, und zum zweiten an der guten Zusammenarbeit der Fliegerhorste mit den Radarstationen lag. Das Radar wurde eine entscheidende Waffe im 2. Weltkrieg.

Die Radarstationen “Himmelbett” lagen entlang der Küste und um wichtige

Industriestandorte verteilt. Nach dem Eintreffen der 8. US-Luftflotte änderte dies deren Tagesangriffe und die Nachtangriffe der RAF schlagartig. Diesen heftigen

Angriffen hielten die meist jungen deutschen Piloten nicht stand.

Im August 1942 brach die größte Luftschlacht des Krieges los:

Hauptziel der RAF während des Ladungsunternehmens bei Dieppe am 19.08.42

war nicht nur Luftunterstützung zu geben, sondern vielmehr die im Westen

liegenden Verbände der deutschen Luftwaffe in die Luft zu locken und zu

vernichten. Als Köder sollte die Anwesenheit von 225 Schiffen dienen, die nah

an der Küste in einem engbegrenzten Raum operierten. Für dieses Ziel nahm die

RAF den Nachteil in Kauf “weg von zu Hause”, im feindlichen Luftraum kämpfen und gleichzeitig den Sturm auf die Strandbefestigungen unterstützten

und die Schiffe schützen zu müssen. Am Anfang sah es so aus, als würde die Luftwaffe die Herausforderung nicht annehmen. Um 7 Uhr 30 waren es nur 30

deutsche Jäger, in der Hauptsache FW 190, in der Luft, und es wurde 10 Uhr, bevor der Feind in voller Stärke erschien. “Typhoons” flogen als Ablenkung

Scheinangriffe , um die gegnerischen Kampfverbände, die aus Holland und Beauvais südwärts zogen, zu binden, während die “Spitfires” große Bomber-

verbände abfingen. Zu dieser Stunde hatte der Rückzug aus den Stränden bereits

begonnen, und für die RAF war es entscheidend, über den Stränden von Dieppe

und Pourville Feuerschutz zu geben. In der halben Stunde von 10 Uhr 10 bis

10 Uhr 40 griffen “Bostons” und “Hurricanes”, obwohl selber in harte Luftkämpfe mit Jägern und Bombern verwickelt, das Bismarck-Vorgebirge mit

nicht nachlassender Heftigkeit an. In und aus der sich verdichtenden Wolken-

decke kämpfend, brachen die “Spitfires” die Bomberformationen über Dieppe und Pourville auseinander, währenddessen “Blenheims”, “Bostons” und “Hurricanes” immer und immer wieder ihre Entlastungsangriffe für die Bodentruppen flogen. Um diese Zeit flogen bereits viele Piloten der RAF ihren

dritten oder vierten Einsatz seit dem Morgengrauen gegen ausgeruhte Gegner.

Und dennoch, bis gegen 13 Uhr hatte sich die RAF einen deutlichen Vorteil

erkämpft: Während der kritischen Phase des Rückzuges hat nicht ein feindlicher

Bomber es erreicht, die Landungsboote oder die Masse der vor der Küste liegenden Schiffe anzugreifen.

Wie die Schlußanalyse des Kampfes ergab, flog die RAF insgesamt 2617 Einsätze, bei denen sie 106 Flugzeuge, 88 davon “Spitfires”, verlor.

Die Deutschen gaben den Verlust von 170 Flugzeugen in der wohl

größten eintägigen Luftschlacht des ganzen Krieges zu.

In der Luft war dieser Tag ein englischer Sieg, auch wenn alles andere nur

ein mäßiger Erfolg war. Während der ganzen Schlacht schlängelten sich die

Rettungsboote durch das Labyrinth der Landungsboote und Schiffe und trugen

sich mit ihren Rettungseinsätzen in das Ruhmensblatt dieses Tages ein.

13 Piloten und ein verwundeter Beobachter wurden gerettet. Die Retter selber

verloren 11 Offiziere und 26 Flugteams an Toten, Verwundeten und Vermißten.





Die Einsätze an der Südfront

An der Südfront standen sich in Afrika zunächst nur alte Doppeldecker gegenüber, was sich aber auch bald änderte. Deutschland sandte seine fortschrittlichen Jäger und die ersten Großraumfrachter nach Afrika, was

zur Folge hatte, daß die Luftherrschaft auch an dieser Front, mit Unterstützung des Verbündeten Italien, gewährleistet war. Doch wie überall brach auch in

Afrika diese Herrschaft zusammen, das zum einen die schwerfälligen Messerschmitt ME 323 Gigant, die alsFrachtflugzeug ein schweres Geschütz

samt Zugmaschine und Personal, oder als Truppentransporter einmal sogar

220 Soldateb von Afrika nach Italien evakuierte, wovon 140 im Laderaum und

die übrigen 80 in den Tragflächen untergebracht waren, leichte Beute für

alliierte Jäger war, und zum anderen, weil die Engländer von der USA unterstützt

wurden. Dadurch ergab sich ein ungleiches Kräfteverhältnis zwischen den Alliierten und den Achsenmächten, wobei auf jeden deutschen Jagdpiloten

circa 4-5 Gegner kamen.

So konnten auch hervorragende Piloten wie Hans Joachiom Marseille mit 150

Abschüssen ( bei mindestens vier Gefechten schoß er sechs und mehr RAF-Jäger in zehn Minuten vom Himmel) und Major Werner Schroer mit 114 Luftsiegen

nichts mehr ausrichten. Die effektivste Kombination des Afrikafeldzuges waren die Stukaangriffe mit Begleitschutz, wie sie auch bei der Eroberung von Al Alamein zum Einsatz kamen.





Die Luftschlacht um England

Die berühmte Luftschlacht um England begann eigentlich direkt nach dem

Kriegseintritt der Briten 1940. Hitler wollte England erst durch Luftangriffe größtenteils lahmlegen, um dann eine Invasion durchzuführen.

Der Oberbefehlshaber der Luftwaffe Generalfeldmarschall Göring versprach

dieses Ziel in kürzester Zeit zu erreichen. Zuerst solten die Jagdfliegerhorste

der RAF durch die Zerstörung der Startbahnen ausgeschaltet werden, was anfangs auch gut gelang. Hierauf sollten Stukas und Kampfflugzeuge der Typen JU87 und 88, Dornier DO 17, Messerschmitt ME 110 und Heinkel HE 111

die Industriezentren Englands lahmlegen und mit den zermürbenden Sirenen der

Stukas die Bevölkerung zum Wahnsinn treiben. Doch durch die unermüdlich

eingesetzten englischen Soldaten wurden die Startbahnen wieder repariert und

wegen der Dringlichkeit, ihr Vaterland zu retten, konnte schnell eine Jagdstaffel

aufgebaut werden, die auf alles vorbereitet war.

Sie bekam eine große Unterstützung durch die Radarstationen, die sie rechtzeitig

vorwarnten. So stand bei deutschen Angriffen eine geschlossene englische

Verteidigung bereit. Ab August 1942 bekam die RAF Unterstützung durch die

8. US-Luftflotte. Damit ließen auch die deutschen Nachtangriffe gegen London

und die Industriezentren immer mehr nach. Ab März 1943 mußten die deutschen

Verbände statt Angriffen Verteidigungseinsätze über dem Reichsgebiet fliegen.

Außer einzelnen Verzweiflungsangriffen war dies das Ende der Luftschlacht um

England, die offiziell erst im Oktober 1944 von Göring auf unbestimmte Zeit

verschoben wurde. Er gab die Schuld für das Scheitern den Piloten, die “nicht

mit vollem Einsatz ihre Aufgaben bewältigt” hätten, wobei der Hauptfehler schon bei der Aufstellung der Luftwaffe begangen wurde.

Dieses Unternehmen wäre ohne die Einsatzbereitschaft und die Vaterlandsliebe

der britischen Piloten wahrscheinlich geglückt.

Niemals in der Geschichte menschlicher Kämpfe hatten so viele eine so große

Dankesschuld an so wenigen. Winston Spencer Churchill


Der Luftkrieg über Deutschland

Ab März 1943 ist die Luftschlacht um England endlich umgekehrt und die

Angriffe werden mit Devensiveinsätzen getauscht. Eine Auflistung der

wichtigsten Angriffe der Alliierten ist unten dargestellt.

Die Luftverteidigung wurde zunehmend geschwächt, da die amerikanischen

Begleitschutzjäger die deutschen Jagdflugzeuge sehr in Bedrängnis brachten.

Auch mußte die Luftwaffe des Reiches jetzt Tag und Nacht kämpfen, was eine

kolossale Erschöpfung für Mensch und Maschine nach sich zog.

Hitlers letzte Hoffnung waren die ersten Strahlflugzeuge der Welt:

1. Die Messerschmitt ME 163 “Komet”

2. Die Messerschmitt ME 262 A1 a “Schwalbe”

3. Die Heinkel HE 162 A2 “Volksjäger”

4. Die Arado AR 234 B “Blitz”

Deren Einsatz kam jedoch zu spät, als daß sie noch kriegsentscheidend eingreifen hätten können. Auch die ersten Großraketen V1 und V2 waren nicht

mehr von Bedeutung.

Als allerletzte Verteidigungsmaßnahme wurden deutsche Rammjäger eingesetzt.

(Deutsche Art der Kamikazefliegerei) Bei diesen veralteten Maschinen der Typen BF 109 E und FW 190 A wurde die Bewaffnung entfernt und statt dessen

Panzerplatten um das Cockpit eingebaut, die dem Piloten eine 85-prozentige

Überlebenschance bot. Diese Jäger wurden dann auf die anfliegenden Bomberschwärme gehetzt. Sie sollten entweder das Leitwerk oder Teile der

Flügel der Bomber zerstöten, daß ddiese umkehren mußten, oder besser

abstürzten.







Einsätze der Amerikaner und Japan im Pazifik

In den riesigen Weiten des pazifischen Raumes waren die Luftkriegshandlungen

von Anfang an entscheidend für alle Operationen zu See und zu Lande.

Sie haben auch letzten Endes den Krieg der Alliierten gegen das japanische

Inselreich entschieden. Schon der erste Tag des Krieges im Fernen Osten beginnt

mit einem Luftangriff größten Stils - mit dem japanischen Überfall auf die

amerikaische Pazifikflotte in Pearl Harbor am 7. Dezember 1941.

Sechs japanische Flugzeugträger schleichen sich unter dem Schutz zweier

Schlachtschiffe und eines Flottenverbandes aus Kreuzern, Zerstörern und

U-Booten, unbemerkt bis in die Reichweite ihrer Trägerflugzeuge an die

amerikanische Hawaii-Inselgruppe mit Honolulu und seinem Hafen Pearl Harbor

heran, wo die US-Flotte ahnungslos vor Anker liegt.

Von acht Schlachtschiffen werden drei versenkt, vier weitere neben drei Kreuzern schwer beschädigt.

Damit ist die gesamte amerikanische Pazifikflotte für längere Zeit lahmgelegt,

wodurch den Japanern überhaupt erst ihre weitreichenden Eroberungen im

Pazifik-Raum in diesen Jahren des Expansionskrieges ermöglicht wurden.

Eine Abwehr dieses Schlages war den Amerikanern fast nicht möglich, weil

auch die Flugplätze attakiert wurden und selbst gestartete Flugzeuge gegen diese

Übermacht wenig ausrichten konnten. 188 US-Maschinen wurden am Boden

zerstört, teils im Luftkapf abgeschossen, während Japan nur 29 seiner Flugzeuge

verlor. Der Angriff, der in 2 Wellen angreifenden 104 Horizontal- und 132 Sturz-

kampfbombern, sowie 83 Torpedobombern und 79 Jägern ist vernichtend.

Der ganze Kriegsverlauf im Pazifik war von unzähligen Luftschlachten geprägt.

Zwei See-Luft-Schlachten sind es besonders, die für die Wende des amphibischen Krieges im Pazifik bedeutend sind:

die eine vom 7.+ 8.05.1942 in der Korallenseeund die andere am 3.+4. Juni dieses Jahres bei den Midwayinseln.

Die strategisch wichtigste Schlacht war die Eroberung Okinawas. Dort schossen

amerikanische Piloten mit ihren F4-U Corsairs und den Grumman F4F Wildcats

in einem Einsatz mehr als 350 japanische Flugzeuge ab.

Die letzte Hoffnung der japanischen Luftwaffe waren die Kamikaze-Flieger, die

sich in tödlichen Einsätzen für ihr Kaiserreich opferten. Es gab mehrere Typen

der Kamikazeflugzeuge. Zum einen die Ohka (Kirschblüte), die im Bug 1814 kg

TNT mit sich trug und mit einem Raketenantrieb fast 1000 km/h erreichte.

Zum anderen gab es die Nakajima KI 115. Sie war ein billiges Massenprodukt

und trug eine 500-kg-Bombe unter dem Rumpf, die auf das Ziel abgeworfen wurde. Danach folgte ein Sturzflug gegen größere Schiffe.

Dies war auch der einzige zum Einsatz gekommene Flugzeugtyp.

Die einzige Angriffswelle der Ohka wurde von amerikanischen Jägern noch im

Anflug abgeschoßen. Am Nachmittag des 6. Aprils brausten japanische Flugzeuge von allen Seiten heran, insgesamt 182 Maschinen in 22 Angriffswellen. Rund zwei Dutzend Kamikaze-Flieger stürzten sich mit ihrer

tödlichen Last auf die US-Schiffe. Zwei Zerstörer und ein Minensucher wurden

versenkt, neun Begleitschiffe schwer beschädigt. Zwei Munitionsdampfer flogen

mit großem Lärm in die Luft, nachdem sich zwei Kamikaze auf ihre Decks gestürzt haben.



Der Zweite Weltkrieg wurde mit dem ersten und bis heute zum Glück einzigen

Abwurf einer Atombombe der Amerikaner auf die Städte Hiroshima und

Nagasaki, der 350000 das Leben kostete.

Diese Uraniumbomben, die für Stuttgart und Berlin bestimmt waren, wurden

von den gewaltigen Boeing B-29 Superfortress abgeworfen und 100 Meter vor dem Boden gezündet.





5.: Verluste:

Im 2.Weltkrieg waren ca. 110 Millionen Menschen an den Waffen. Etwa 27 Millionen davon sind gefallen, dazu gab es 25 Millionen Ziviltote. Die größten Verluste hatte die Sowjetunion mit 20 Millionen Menschen, darunter 7 Millionen Zivilisten. Deutschland hatte 5,25 Millionen Opfer zu beklagen, wovon eine halbe Million Zivilisten waren.

Dahinter folgt Polen mit 4,5 Millionen Toten wovon fast 4,2 Millionen keine Soldaten waren. Jugoslawien hatte Verluste von 1,7 Millionen Menschen, davon 1,28 Millionen Zivilbürger. Frankreich beklagte 810000 Tote, die Hälfte war Zivilbevölkerung. Großbritannien hatte 368000 Gefallene von denen 62000 Zivilisten waren. Außerdem sind 330000 Italiener und 259000 Amerikaner umgekommen. Japan hatte Verluste von insgesamt 1,8 Millionen Menschen, davon 600000 Zivilisten, die vorwiegend durch die beiden Atombomben entstanden. Die chinesischen Gefallenen aus dem China-Japan-Konflikt schätzt man auf 9 Millionen.



6.: Die Marine



Geschichtsreferat zum Seekrieg von 1942 bis 1945

unter besonderer Berücksichtigung U-Boot Krieges von 1939 bis 1945

einschließlich Vorgeschichte, Entwicklung, Gegenwartsbericht und Hintergrundwissen



Inhalt:

1.00 Geschichte der deutschen Marine

2.00 Die Seestreitkräfte

2.01 Deutschlands

2.02 Großbritanniens

2.03 der USA

2.04 Japans

3.00 Der Krieg im Pazifik

3.01 Vorgeschichte und Kriegsbeginn

3.02 Der Kriegsverlauf

4.00 Der U-Boot Krieg

4.01 Aussehen, Technik, Ausrüstung, Gefahren, etc.

4.02 Situation der Flotte

4.03 Der Z - Plan

4.04 Die Taktik zu Kriegsbeginn

4.05 Eröffnung der Feindseligkeiten

4.06 Angriff auf “Scapa Flow”

4.07 Die Schlacht von Norwegen

4.08 Der Seekrieg nach dem Frankreichfeldzug und erste Geleitzugschlachten

4.09 Der britische Minenkrieg

4.10 Die Rudeltaktik

4.11 Gemeinsamer Kampf mit italienischen Booten

4.12 Luftwaffe und Flotte

4.13 Der schwarze Monat

4.14 Einsatz im Mittelmeer

4.15 Der Paukenschlag

4.16 Nordmeereinsatz von 1941 bis 1942

4.17 Höhepunkt und Wende der Schlacht im Atlantik

4.18 Fernoperationen von 1943 bis 1945

4.19 Neue Waffen

4.20 U-Bootjagd, ein neuer Begriff in der Kriegführung

4.21 Nebenkriegsschauplätze von 1943 bis 1945

5.00 Zusammenfassung und Auswertung

6.00 Nachschub für Großbritannien und Rußland

7.00 Die Landung in der Normandie

8.00 Hintergrundinformationen

8.01 Aufbau von Seestreitkräften und Schiffstypen

8.02 Entwicklung der Kriegsschiffe

8.03 Die Bundesmarine (zum Vergleich)

8.04 Die neue U-Boottechnik





1.00 Geschichte der deutschen Marine



1850 Prinz Adalbert von Preußen gründet die preußische Flotte

1867 Entstehung der Flotte des norddeutschen Bundes

1871 Gründung der kaiserlichen Marine mit Aufgaben im Küstenschutz und Auslandsdienst,

von Wilhelm II. besonders gefördert

1898 von Tirpitz fördert die Hochseeflotte, diese wird vor dem ersten Weltkrieg zweit stärkste Seemacht

1919 Im Versailler Vertrag wird eine Flottenbeschränkung verankert, die Reichsmarine verfügt nur noch über veraltet Einheiten und darf nur bedingt neue Kampfschiffe bauen

1935 Flottenabkommen zwischen Deutschland und England, Deutschland darf 35% der britischen Tonnage bauen

1935 Umbenennung am 21. Mai in “Kriegsmarine”

1939 Deutschland verfügt nur über 10% der britischen Tonnage

1945 Die noch intakten deutschen Kriegsschiffe werden als Beute verteilt oder verschrottet





2.00 Die Seestreitkräfte Deutschlands, Großbritanniens, der USA und Japans

2.01

Die deutschen Überwassereinheiten waren, wie in der Übersicht dargestellt, den alliierten Seestreitkräften weit unterlegen. Nur wenige größere Schiffe wie der Schlachtkreuzer “Hood” konnten versenkt werden. Die großen deutschen Kriegsschiffe wurden dagegen alle recht schnell vernichtet. Das Panzerschiff Graf Spee wurde nahe Montevideo im Dezember 1939 von den Briten aufgebracht und mit einer Übermacht in Brand geschossen. Nach der Flucht in einen neutralen Hafen mußte es erneut auslaufen und der Kommandant ordnete die Selbstzerstörung des stark beschädigten Schiffes an, bevor es dem Feind in die Hände fallen konnte. Mit dem Ruf “Versenkt die Bismarck” wurde eine Jagd begonnen, die ihren Abschluß im Mai 1941 fand - eine britischen Flotte stellt die Bismarck und versenkte diese nach einem schweren Gefecht. Die Tirpitz wurde schon 1942 des öfteren angegriffen, konnte jedoch erst 1944 in einem Fjord von Jagdfliegern vernichtet werden. Die übrigen Einheiten kreuzten in den Weltmeeren und erreichten keine nennenswerten Erfolge. Erhebliche Verluste erlitt die Flotte beim Kampf um Narwik und dem Oslofjord. Außer durch den U-Bootkrieg wurde die Kriegsmarine durch die Vorbereitung und Planung zum Unternehmen “Seelöwe” berühmt. Wegen der geplanten Invasion wurde begonnen, aus vorhanden und erbeuteten Schiffen aller Art, wie Flußkähnen, Schleppdampfern, Motorschiffen, Frachtern usw. eine Landungsflotte durch Umbauten und Einbau von z.B. Rampen zu schaffen. Im Gegensatz zu den Alliierten verfügte Deutschland über keinerlei Landungsboote. Das Unternehmen wurde auf Eis gelegt und die Arbeiten eingestellt, während die Umbauten bereits in vollem Gange waren.

Eine wenig bekannte Tatsache ist, daß der Flottenstützpunkt “Murmansk” deutschen Hilfskreuzern und U-Booten in den ersten Kriegsjahren zur Verfügung stand.



BISMARCK: Schlachtschiff, 41700t, acht 28 cm Kanonen, 30 Knoten, Anfang des zweiten Weltkrieges ständige Bedrohung für britische Navy, Jagd mit “Versenkt die Bismarck”, im Mai 1941 von britischer Flotte versenkt

TIRPITZ: zweites Schiff der Bismarck Klasse, 25. März 1941 fertiggestellt, acht 38 cm Kanonen, 42900t, Anfang 1942 auf Fahrt nach Trondheim (Norwegen) entdeckt und öfters von Briten angegriffen, immer instandgesetzt, 1944 versenkt

GNEISENAU und beides Schlachtkreuzer, Schwesterschiffe, 32000t, 31,5 Knoten, neun 2,8 cm

SCHARNHORST: Kanonen, zwölf 15 cm Kanonen, Flak, 1800 Mann Besatzung




2.02

Die britischen Überwassereinheiten waren im Gegensatz zu den deutsche sehr erfolgreich, die großen Schlachtschiffe und Kreuzer, wie Nelson, Rodney, Hood, Prince of Wales, King George V und die übrigen Einheiten waren in allen Ozeanen tätig, das Hauptoperationsgebiet lag jedoch im Atlantik mit den Hauptaufgaben Schutz des Mutterlandes, U-Bootjagd, Geleitschutz für Frachter aus den USA und Kampf gegen deutsche Überwassereinheiten. Mit Hilfe der Marine wurde ein Landungsunternehmen zur Unterbindung schwedischer Erztransporte nach Deutschland durchgeführt, es wurden norwegische Flottenstützpunkte besetzt und an der Küste Minensperren ausgelegt. Aber auch bei den Briten blieben Verluste nicht aus: die Hood wurde in einem Gefecht mit der Bismarck am 24. Mai 1941 versenkt. Die Prince of Wales wurde sogar schon zu Kriegsbeginn zusammen mit der Repulse in malaiischen Gewässern von japanischen Jagdfliegern zerstört. Die Briten waren mit ihren hoch technisierten Marinefliegern und ausgezeichneten Zerstören die erfolgreichsten U-Bootjäger. Nicht unerwähnt bleiben soll die Evakuierung von Dünkirchen vom 27. Mai bis 4. Juni 1940. 1200 Schiffe und Boote evakuierten mehr als 340000 britische und französische Soldaten von Frankreich nach England über. Diese größte Evakuierung aller Zeiten wurde unter ständigen deutschen Luft- und Artillerieangriffen durchgeführt. Auch an der Landung in der Normandie waren die Briten nicht unbedeutend beteiligt. Großbritannien gestattete den USA die Mitbenutzung einiger Flottenstützpunkte und erhielt im Gegenzug 50 Zerstörer. Die Navy griff sogar zwei vor Oran ankernde Kriegsschiffe des von Deutschland besetzten Frankreichs an und vernichtete diese. Als Vergeltung flog die französische Luftwaffe Angriffe auf englische Schiffe um Gibraltar.



PRINCE OF WALES und Schlachtschiffe, zur damaligen Zeit einmalige Bewaffnung je zwei

KING GEORGE V Vierlingskanonentürme vorn und hinten mit 36 cm plus Turm mit Zwillingsgeschütz, Prince of Wales schon am Anfang des Krieges mit Repulse von japanischen Flugzeugen in malaiischen Gewässern versenkt, Stolz der King George V Klasse, Untergang großer Schock für Briten, King George V Flaggschiff der Home Fleet



Schlachtschiff NELSON: Schwesterschiff der Rodney, 35000t, neun 40 cm Kanonen, 14 Jahre Flaggschiff der britischen Flotte, verstärkt durch 40 mm Flak



Schlachtkreuzer HOOD: vor zweitem Weltkrieg größtes Schiff mit 41200t, 38 cm Geschütze, am 24. Mai 1941 in Gefecht mit Bismarck versenkt



2.03

Die amerikanischen Überwassereinheiten kämpften großteils im Pazifik, die Kampfaktionen im Atlantik waren vorwiegend Schutz von Truppen- und Materialtransportern gegen U-Boote (erst nach dem Angriff auf Rußland wurde die US Flotte zum Geleitschutz eingesetzt, meist von neu geschaffenen Flottenstützpunkten in Grönland und Island). Im Zuge des “lend-lease act” versorgten Schiffslieferungen fast ganz Großbritannien, später auch Rußland mit Kriegsmaterial, diese wurden zu einem großen Teil von britischen Zerstörern geschützt. Erst als die USA vermehrt aktiv in Europa auftraten, wurden zunehmend Frachter zum Transport, Landungsboote für Aktionen an den Küsten der “Festung Europa” und Kampfschiffe zur Unterstützung der Landungstruppen durch niederhalten der feindlichen Abwehr und Küstenartillerie eingesetzt. Die Berühmtesten Landungsaktionen fanden in Nord- und Südfrankreich, sowie Sizilien statt. Im Pazifik dagegen lieferten sich Amerikaner und Japaner erbitterte Seegefechte, wobei nach Pearl Harbor die japanischen Seestreitkräfte lange im Vorteil waren. Im Gegensatz zum Atlantik spielten hier seegestützte Marineflieger die wichtigste Rolle - der Flugzeugträger wurde das wichtigste Kriegsschiff. Ab 1942 war die Pazifikflotte mit Marinefliegern und Marineinfanteristen an der Rückeroberung der von Japanern besetzten Inseln beschäftigt. Am 2. September 1945 wurde auf dem vor Tokio ankernden US Schlachtschiff “Missouri” der Waffenstillstand unterzeichnet - für die Alliierten unterschrieb General Mac Arthur.



US Schlachtschiff BB-63 MISSOURI: IOWA Klasse, größte Schiffe der Navy, 45000t Wasserverdrängung, drittes Schiff der Klasse, im Juni 1944 in Dienst, mit Flugzeugträgern im Pazifik, Kapitulationsverhandlungen auf ihr beendeten Krieg,



Flugzeugträger ENTERPRISE: 18 große Gefechte im Pazifik, Flugzeuge des Trägers versenkten AKAGI, KAGA, HIRYU, MIKUMA, Beteiligung an Versenkung von 67 Schiffen

HORNET: Lt. Col. James H. Doolittle flog von ihr mit Bomber B-25 Mitchell den ersten Angriff auf Tokio, gleiche Klasse wie

Enterprise und Yorktown, große Rolle bei Midway

2.04

Die japanischen Überwassereinheiten waren die Widersacher der Amerikaner im Pazifik und verfügten nach dem Überfall auf Perl Harbor für einige Zeit über die größere Schlagkraft. Zu den großen Schlachtschiffen wurden etliche Kreuzer und Zerstörer eingesetzt, auch U-Boote konnten Erfolge erzielen. Die Hauptwaffe bildeten aber die Marineflieger mit leistungsfähigen Trägerschiffen und Flugzeugen. Erst ab 1942 wurden die besetzten Inseln langsam von den USA zurückerobert. Die Japaner waren für ihre Tapferkeit und Opferbereitschaft (siehe Kamikaze), aber auch für ihre Brutalität im Umgang im Gefangenen bekannt. Erst die Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki konnten Japan zur Einstellung der Feindseligkeiten bewegen.




3.00 Der Krieg im Pazifik

3.01 Vorgeschichte und Kriegsbeginn

Die japanische Expansion, die bereits in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts und mit Beginn des 20. Jahrhunderts gezeigt hatte, daß man mit dieser Nation rechnen muß, wurde in den frühen dreißiger Jahren fortgesetzt. Das erste Angriffsziel war China. Während in Europa Krieg geführt wurde, sah Japan neue Chancen, seine Vormachtstellung in Asien auszubauen und neue Länder unter seine Herrschaft zu bringen. Im September 1940 eroberten die Japaner einige Luftstützpunkte in Französisch-Indochina. Noch im selben Monat unterzeichnete Japan mit Deutschland und Italien ein Übereinkommen - es ließ den Achsenmächten freie Hand in Europa, während die Japaner ihrerseits in Ostasien nach ihrem Gutdünken walten konnten. Die USA waren sich der von Japan ausgehenden Bedrohung bewußt und verlegten eine Flotte in den Pazifik, um die Japaner zu überwachen und den Frieden wenn möglich noch zu retten. Außerdem wurden Wirtschaftssanktionen eingerichtet, die den Import von Erzen und Öl nach Japan verhinderten - der Bedarf konnte jedoch leicht anderweitig gedeckt werden und die Kriegsrüstung lief auf vollen Touren weiter.

Die Waffenproduktion der USA wurde daraufhin gesteigert, Schiff um Schiff lief vom Stapel, der Bau von 50.000 Flugzeugen wurde festgelegt. Nachdem in Europa auch gegen Rußland vorgegangen wurde, begann Japan neue Aggressionen. Nach Verhandlungen wurde am 6. Dezember 1941 ein Friedensappell an den Kaiser Hirohito gerichtet. Japan versprach einen Antwort in den folgenden Tagen - die Antwort kam prompt. Am 7. Dezember 1941 griffen die japanischen See- und Seeluftstreitkräfte Pearl Harbor an. Es wurden fünf Schlachtschiffe, drei Kreuzer und 177 Flugzeuge zerstört. Über 3000 US Soldaten wurden getötet, Tausende verwundet. Der Krieg im Pazifik begann.



3.02 Der Kriegsverlauf

Japanische Armee, Luftwaffe und Flotte errangen einen Sieg nach dem anderen. Sie eroberten Hongkong und Singapur, Malaya und Burma, versenkten im Golf von Bengalen zwei britische Schlachtschiffe, die Nachschubstraßen nach China wurden gesperrt. Thailand und eine indische Nationalarmee schlossen sich den Japanern an. Die US Truppen unter General Douglas MacArthur zogen sich aus Manila zurück und gingen in Bataan in Stellung. Bis zum 9. April konnte die Stadt gehalten werden, dann waren Lebensmittel, Arzneimittel, Munition etc. aufgebraucht - Fort Corregidor auf einer Felseninsel in der Bucht von Manila hielt sogar bis zum 6. Mai durch. Was folgte war der als “Todesmarsch von Bataan” bekannte Marsch von 40.000 Amerikanern. Auf der 100 km langen Strecke in japanische Gefangenenlager starben mehr als die Hälfte der verwundeten Gefangenen oder sie wurden von Japanern brutal getötet.

In der Javasee errang die kaiserliche Marine einen vollständigen Sieg über amerikanische und englische Seestreitkräfte. Die Eroberung von Guam, Wake, den Aleuten, Niederländisch-Ostindiens und Teile von Guinea machten sie zu Herren des Pazifiks. Im Mai wurde der nordaustralische Seehafen Darwin bombardiert, doch die amerikanischen, australischen und britischen Truppen konnten die Bedrohung abwenden - der Gegner wurde sogar von den “Flying Tigers”, einer freiwilligen Zivilfliegertruppe in den Lüften über Burma bekämpft.

Schließlich gelang es den Alliierten unter MacArthur erfolgreich Widerstand zu leisten und in die Gegenoffensive überzugehen: die japanischen Marineflieger wurden im Mai 1942 bei der Schlacht in der Korallensee geschlagen, die Seeschlacht um die Midway Inseln vom 3. bis 6. Juni 1942 ging zu Gunsten der Alliierten aus, die Amerikaner konnten am 7.8.1942 auf Guadalcanar (Salomoninseln) landen -die Folge war eine Abnutzungsschlacht, die die Japaner erst am 8.3.1943 verloren - die japanische Flotte erlitt am 13. November bei den Salomonen eine schwere Niederlage. Damit ging der japanische Plan den Nachschub zu unterbinden und sich dank der eroberten und für eine längere Kriegführung notwendigen Rohstoffquellen in die Defensive zurückzuziehen und sich dauerhaft festzusetzen. In der Schlacht um Midway verloren die Japaner vier Flugzeugträger, die Amerikaner “nur” einen. Wesentlichen Anteil an diesen Erfolgen hatte die Entschlüsselung des japanischen Funkverkehrs, die Wende im Pazifik war eingetreten und die Alliierten ginge zum “Inselspringen” über, um sich nach und nach dem das japanischen Mutterland zu nähern. Unter C. Nimitz und MacArthur rückten die Amerikaner auf die Marianen, Neuguinea, Philippinen, Birma, der Insel Saipan am 15.6. - 9. 7. 1944 , usw. vor. Am 19.10.1944 wurde die Rückeroberung der Philippinen begonnen, bei der Seeschlacht vom 23. bis 26. 10. 1944 verloren die Japaner vier Flugzeugträger und drei Schlachtschiffe. Am 23.2.1945 wurde Manila, am 28. 2.1945 Corregidor zurückgewonnen. Von Saipan und Guam wurden schwere Luftangriffe auf Tokio und weitere Großstädte sowie strategische Ziel gestartet. Am 1.4.1945 Landung auf Okinawa und am 21.6. Einnahme, auch dort wurden Luftstützpunkte errichtet. Die Briten unter Lord Mountbatten eroberten im März 1945 Birma zurück, es folgte Rangun - der Weg nach Thailand und Singapur war erneut offen. Nach einer Weigerung Japans die Feindseligkeiten einzustellen, wurden die beiden Atombomben über Hiroschima und Nagasaki abgeworfen. Nach Verhandlungen gaben die Japaner endlich auf.

Nun war einer der verbittertsten Kriege zu Ende, der sich durch Versenkung von 36 Großkampfschiffen und der Beschädigung 300 weitere durch Kamikazeflieger, Landungen von 60000 Marinesoldaten und dem Verlust von bis zu 3000 US Soldaten in nur einer Schlachten “ auszeichnete”. Gleichzeitig wurden die Schlachtschiffe als wichtigste Kapfeinheiten von Flugzeugträgern abgelöst, es wurden schlachten geführt, ohne das nur ein Schiffskanone geschossen hatte. Schließlich der Beginn des Atomzeitalters mit den ersten und bis jetzt letzten Einsätzen von Atomwaffen in der Kriegsgeschichte.



4.00 Der U-Boot Krieg



4.01 Aussehen, Ausrüstung, Gefahren, Probleme,Verluste, etc.

Schon vor dem ersten Weltkrieg verfügten verschiedene Länder über U-Boote, deutsche U-Boote wurden gegen die britische Flotte eingesetzt, die Hauptstützpunkte waren Ostende und Zeebrügge, sie waren technisch aber noch nicht sehr entwickelt. Nach dem Versailler Vertrag besaß Deutschland keine Unterwassereinheiten mehr, es war jedoch im Z - Plan für den Konfliktfall der Bau von drei kleinen, vier mittleren und zwei großen U-Booten vorgesehen. Am Typ VII C sollen Aussehen und Ausrüstung erklärt werden. Der Stahlrumpf hatte eine langgezogene, runde Form und verjüngte sich an beiden Seiten und nach unten, wobei sich der Bug nach oben abflacht, das Heck entgegengesetzt. Das Deck ist flach, auf ihm sind Antennen, Verankerungen zum Festmachen an Schiffen oder Landungsbrücken, ein Notausstieg, die 8,8 cm U-Bootkanone sowie Mittschiffs nach hinten versetzt, Brücke und Turm angeordnet - Rumpfdurchmesser und Höhe waren hier am größten. Auf der Brücke, die nur im aufgetauchten Zustand betreten werden konnte, waren der obere Teil des Luftzielsehrohr, Antennen, der Hauptaus/einstieg, der obere Teil des Angriffssehrohrs Kommunikationseinrichtungen zum Inneren die 2 cm Flak, Rettungsringe und Leitern zum Deck. Bei aufgetauchter Fahrt war dies der Platz der Brückenwache.

Eine “Etage” darunter im Turm befand sich der Kommandant am Angriffssehrohr bzw. Luftzielsehrohr, die Seemännische NR. 1 am Torpedorechner, der Rudergänger und verschiedene Überwachungsinstrumente, Karten, etc. . Im Bug waren die vier Bugtorpedorohre mit Torpedo - Offizier und Torpedomechanikern, im Bugraum Mannschaft und darunter Reservetorpedos untergebracht. Auf längeren Einsätzen wurden zusätzliche Torpedos auch noch bei der Mannschaft gelagert. Auf das WC folgen die Aufenthalts und Schlafräume der Oberfeldwebel und Offiziere, die Oberfeldwebel - und Offiziersmesse, der Funkraum und der Horchraum mit Horcher und II. WO, gegenüber der Kommandantenraum und neben diesem auf gleicher Länge der vorher genannten vier Räume der Akkuraum. Der nächste Rumpfabschnitt beherbergte die Zentrale (unter Turm und Brücke ) mit Leitendem Ingenieur (L.I.), Tiefenrudergänger, Zentralenmaat, Obersteuermann am Navigationstisch, Überwachungsinstrumenten, etc... Es folgten Unteroffiziers - Raum, Kombüse und hinterer Akkuraum. Danach Dieselraum mit Dieselobermaschinist, Dieselmaat und 2 Mann sowie E-Maschine mit E-Obermaschinist, E-Maat und zwei Mann. Schließlich die beiden Hecktorpedorohre mit zwei Torpedomechanikern. Außen am Bug befanden sich noch das erste Höhenruderpaar, am Heck zweites Höhenruderpaar, Seitenruder und die Schiffsschrauben. Tauchtanks, Akkus, sowie der Dieselvorrat waren größtenteils im unteren Rumpfteil oder dem Bauch Mittschiffs untergebracht und nahmen einen großen Teil des Raumvolumens ein.

Bewaffnung: Die Bewaffnung bestand aus vier Bugtorpedo- und zwei Hecktorpedorohre mit 14 bis 24 Torpedos unterschiedlicher Typen, wie: Drucklufttorpedos, E - Torpedos, Geräuschtorpedos T5 “Zaunkönig”, flächenabsuchende FAT Torpedos,... sowie der 8,8 cm U-Bootkanone und der 2 cm Flak. Bewaffnung, Manschafftsstärke und Ausrüstung variierte je nach Bootstyp. Der hier beschriebene Typ hatte durchschnittlich 14 Torpedos, machte bei Überwasserfahrt und Tauchtiefe bis 16m ca. 15 bis 17 Knoten, in getauchter Fahrt mit E - Antrieb 7 Knoten und konnte ca. 200m tief tauchen, in Ausnahmefällen bis 270m (diese Zahlen sind Schätzwerte und für die Richtigkeit wird nicht garantiert!) - im Gegensatz dazu verfügten die ersten Boote über keinerlei Schnorchel und konnten daher die Diesel nur an der Wasseroberfläche einsetzen. Dies war gefährlich und die Fahrzeiten waren sehr begrenzt. Erst nach dem Einbau von Schnorcheln im Sommer 1944 konnten die Boote unbegrenzt tauchen, die Diesel konnten bei U-Fahrt benutzt und die Akkus aufgeladen werden. Auch ein Bootstyp mit größerer Unterwasser - als Oberwassergeschwindigkeit wurde entwickelt.

Zu den Gefahren ist zu sagen, daß die U-Boote mit das gefährlichste Kampfmittel des zweiten Weltkrieges waren. Im getauchten Zustand waren die schnellen Zerstörer mit ihren nach vorn katapultierten kleinen und den nach hinten weggeschleuderten riesigen, faßähnlichen Wasserbomben die Hauptgefahrenquelle. Dabei wurde nicht mal ein direkter Treffer benötig um ein Boot zu versenken, schon die Druckwelle einer in der Nähe detonierten Bombe konnte das Boot zerstören, den Bootskörper soweit beschädigen, daß Wasser eindringen kann. Wenn das Leck nicht geschlossen werden konnte, bestand die Möglichkeit, den betreffende Teile durch Schotte zu verschließen. War dies auch nicht möglich, blieb nur das Auftauchen und damit die Gefahr, je nach Laune der feindlichen Besatzungen gefangengenommen oder beim Auftauche durch gezielte Schüsse mit Kanonen versenkt zu werden. War das Auftauchen nicht möglich, so ertrank die gesamte Besatzung im langsam ansteigenden Wasser, da nur bei geringer Tauchtiefe der Notausstieg wegen des enormen Wasserdrucks möglich war.

Die Versenkungen von U-Booten nahmen stetig zu, als mit Sonar und Radar ausgerüstete Geleitschiffe die Ortung auch unter Wasser ermöglichten.

Die zweite Gefahrenquelle war die Überwasserfahrt. Um längere Strecken zu überbrücken, waren die meisten Boote auf die Überwasserfahrt angewiesen, da der E-Antrieb nur eine Geschwindigkeit von ca. 7 Knoten schaffte, der nur an der Oberfläche wirksame Dieselantrieb aber 17 Knoten. Die Ü-Fahrt wurde wenn möglich bei Nacht und schlechtem Wetter durchgeführt, da die Patroulienflugzeuge die Boote nicht orten konnten, dies änderte sich jedoch grundlegend nach dem Einbau von Radar und anderen Peilgeräten. Die U-Bootjagd war jetzt bei nahezu jeder Zeit und jedem Wetter möglich. Dazu kamen bei den Einsätzen rund um Großbritannien die landgestützten Radaranlagen, die durch unglaublich viele Antennen an der Küste auch hier eine ständige Überwachung ermöglichten. Aufgetauchte Boote wurden meist durch Beschuß von Bordkanonen und MGs schwer beschädigt bzw. durch Bomben und Raketengeschosse versenkt.

Nach dem Bau von Schnorcheleinrichtungen konnten die Auftauchvorgänge stark reduziert werden.

Aber auch einfache technische Probleme, ein Feuer oder ähnliche Zwischenfälle waren unter Wasser ungleich gefährlicher, als auf einem normalen Schiff. Dazu kamen noch die Lagerung von Munition für Flak, Bordkanone und die Torpedos, die nicht selten an Bord repariert und neu eingestellt wurden.

Die Belastungen für die Mannschaft sollen ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. Das Steuern und Kommandieren der Boote erforderte höchstes seemännisches Geschick. Die Navigation war schwieriger, die Berechnungen langwieriger,... . Das “Betriebsklima” war im wahrsten Sinne des Worte bescheiden. Hitze und Kälte, Schwüle, Luftfeuchtigkeit, Lärm, Nässe, Gestank und die unerträgliche Enge, das wochenlange eingesperrtsein in einer Röhre brachten nicht nur körperliche sondern auch seelische Probleme mit sich.

Verluste: Von 1160 eingesetzten deutschen U-Booten gingen 649 im Einsatz verloren. Bei Kriegsende wurden 89 von ihren Besatzungen selbst versenkt.

Von den Besatzungen kehrten 75% nicht mehr nach Hause zurück !


4.02 Situation der Flotte

Der Seekrieg war auf deutscher Seite ausschließlich von den U-Booten beherrscht. Die Marine hatte aber denkbar schlechte Erfolgsaussichten, sie war der schwächste Teil der Wehrmacht und der englischen und französischen Flotte weit unterlegen. Obwohl Karl Dämtz, der Führe der U-Boote um 1939 an einen Krieg mit Großbritannien glaubte und den Ausbau der Marine - ganz besonders aber seiner Flotte - forderte, da sie die Hauptlast im Kriegsfall tragen sollte, lehnte Hitler ab. Er plante einen Krieg mit Großbritannien nicht ein. Die Flotte war schon zu Kriegsbeginn unterlegen, was die folgende Aufstellung zeigt.



4.03 Der Z - Plan

Er war die Grundlage für den Aufbau einer Flotte im Konfliktfall und sah den Bau von monatlich drei kleinen, vier mittleren und zwei großen U-Booten vor. Der Chef des Amtes für Kriegsschiffbau erhielt vom Ob.d.M. (Oberbefehlshaber der Marine) freie Hand, um den Bau auf 29 Boote zu steigern. Der Schlachtschiffbau sollte mit Ausnahme von Bismarck und Tirpitz eingestellt werden. Die Werften machten keine Probleme, dafür aber Hitler. Ende 1939 bis 1940 mußte der Ob.d.M. Dr. h. c. Erich Raeder des öfteren zu Hitler, um für die höchste Dringlichkeitsstufe im U-Bootbau zu werben. Doch der erfolg blieb aus, im Gegenteil: gelegentlich wurde dem laufenden Bau sogar Arbeiter und Rohstoffe zu Gunsten von Luftwaffe und Heer entzogen. Da er erst die Lage auf dem Festland bereinigen wollte, verschob Hitler weitere Entscheidungen bis nach dem Frankreichfeldzug.



deutsche Flotte zu Kriegsbeginn:

3 Panzerschiffe Deutschland, Graf Admiral Spee, Admiral S








Quelle:




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