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Titel:

Kubakrise


  Note: zwei 1   Klasse: 10









Arbeit: in den anlagen ist es nocheinmal

alles nen bissel übersichtlicher



Kubakrise

· Die Kubakrise wird im Allgemeinen als der Höhepunkt und gleichzeitig als Wendepunkt in der Geschichte des Kalten Krieges angesehen
· Sie war jener Zeitpunkt in der Weltgeschichte, an dem die beiden Supermächte USA und Sowjetunion kurz vor einer nuklearen Eskalation standen
· Nie zuvor in der Weltgeschichte war ein Atomkrieg so wahrscheinlich wie zu diesem Zeitpunkt.


Vorgeschichte


· 1945 begann der Kalte Krieg
· Zwischen den Machtblöcken USA und Sowjetunion gab es diplomatische und wirtschaftliche Auseinandersetzungen
· zwei verschiedene Ideologien trafen aufeinander
· Misstrauen und Feindseligkeit wuchs Durch die gegensätzlichen Interessen
· Das Misstrauen wurde Durch Missverständnisse und falsche Interpretationen nur noch größer und die Lage verschärfte sich

· Die USA begann mit der Eindämmung, da sie die Sowjetunion als expansionistisch einstufte
· Amerika unterstützte Kredite an Staaten von Westeuropa
· Aber Kreditverhandlungen mit der Sowjetunion wurden eingestellt

· Die USA nahm ein geteiltes Deutschland in Kauf
· die Sowjetunion wollte jedoch ein vereintes, neutrales Deutschland

· 1947 wurde durch den Marshall-Plan die Blockbildung vorangetrieben
· Der Marshall-Plan bot europäischen Ländern finanzielle Hilfe
· die Sowjetunion und die Staaten in ihrem Einflussbereich lehnten diese Hilfe ab.

· 1948 errichtete die Sowjetunion eine Blockade um Berlin wegen der Währungsreform
· Man sperrte alle Schienen-, Strassen- und Wasserwege ab
· Man wollte durch Aushungerung der Bevölkerung Druck ausüben um die Einführung der Westmark zu verhindern
· USA und Großbritannien errichteten eine Luftbrücke nach Westberlin.
· Um die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten
· landeten die Flugzeuge, die sogenannte "Rosinenbomber"
· alle zwei bis drei Minuten
· und brachten so ungefähr zwei Millionen Tonnen Hilfsgüter nach Berlin

· Nach einem Abkommen in New York beendete die Sowjetunion die Blockade am 12. Mai 1949 ohne ihr Ziel erreicht zu haben

· Wegen der Gründung der NATO (Nordatlantikpakt) gab die Sowjetunion 1949 die Hoffnung für ein vereinigtes, neutrales Deutschland auf und bildete die Deutsche Demokratische Republik (DDR)
· Die Teilung der Welt in zwei Machtblöcke schritt voran
· und wurde 1955 durch die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland (BRD) gefestigt
· Nach Stalins Tod 1953 beruhigte sich die politische Situation ein wenig
· da die Sowjetunion nun interne Probleme zu lösen hatte
· Der Rüstungswettlauf ging jedoch unvermindert weiter
· Das ziel von beiden Machtblöcke war, so viele Waffen zu produzieren und in Position zu bringen das man jederzeit einen vernichteten Erstschlag gegen den anderen ausführen zu können

· Um dies zu ermöglichen, musste man die Raketen möglichst nahe an den anderen Machtblock heranbringen.
· Die USA hatten Waffen in der BRD und in der Türkei
· daher suchte die Sowjetunion einen Platz möglichst nahe an den USA
· KuBa!!!


· Als Fidel Castro 1959 in Kuba an die Macht kam, näherte sich Kuba politisch und wirtschaftlich der Sowjetunion, wodurch die USA sich in ihrer Sicherheit bedroht fühlte
· John F. Kennedy genehmigte einen Invasions-Plan der CIA für Kuba
· der für diese Situation ausgearbeitet wurde
· Zu diesem Zweck wurden Exilkubaner in den USA ausgebildet
· Am 17. April 1961 landeten ca. 1300 Exilkubaner in der Schweinebucht
· Ziel des Plans war es, sich über die Insel nach Havanna vorzuarbeiten
· Aber die Invasoren trafen auf erbitterten Widerstand der kubanischen Armee
· Über 1100 Exilkubanern wurden gefangen genommen.
· Die Regierung der USA war sehr schweren Anschuldigungen ausgesetzt
· Sie mussten Lebensmittel und Medikamente im Wert von 50 Millionen Dollar nach Kuba liefern
· um die Gefangenen freizubekommen

· Im Sommer 1962 begann die Sowjetunion mit dem Transport von Raketen in Frachtschiffen nach Kuba
· Mitte Oktober entdeckten US-amerikanische U2-Aufklärungsflugzeuge die ersten sowjetischen Raketenbasen auf der Insel.

· Nach der Niederlage in der Schweinebucht simulierte die US-Army in mehreren Manövern die Eroberung einer Karibikinsel wie Kuba
· Auf diese Weise erkannte Chruschtschow, dass die Sowjetunion nicht in der Lage wäre, Kuba bei einem massiven Angriff beizustehen
· Deshalb erarbeitete Moskau die "Operation Anadyr"
· welche die Stationierung von 24 SS-4- und 16 SS-5-Raketen vorsah
· die mit ihrer Reichweite eine Bedrohung für die ganzen Vereinigten Staaten, Kalifornien und der Nordwesten ausgenommen war
· sowie 40000 Soldaten der Roten Armee
· Die Operation sollte geheim gehalten werden, bis die Raketen einsatzbereit waren
· Chruschtschow lag sehr viel daran Kuba vor einem Angriff von außen zu beschützen
· Von 1959 an stationierten die USA in Italien 30 und in der Türkei 15 Atomraketen
· Nicht weit von der Südgrenze der UdSSR
· Im April 1962 werden die amerikanischen Thor- und Jupiter-Atomraketen in der Türkei einsatzbereit erklärt

DIE KRISE

· Am 14. Oktober 1962 flog eine U2-Aufklärungsmaschine über Kuba und schoss mehrere Fotos, auf denen Mittelstreckenraketen zu erkennen sind
· Diese U2 wurde von den Sowjets entdeckt, jedoch nicht abgeschossen

Ursachen

· Wegen der Stationierung weitreichender sowjetischer und US-Raketen
· Der Auslöser waren dann die Nuklearbomben

Verlauf

14. Oktober:
· US-Präsident John F. Kennedy gibt die Genehmigung für Luftaufnahmen durch die Spionageflugzeuge Lockheed U-2.
15. Oktober:
· Auf den neuen Photos wird der direkte Beweis für die Existenz von Atomraketen erbracht.
16. Oktober:
· John F. Kennedy erfährt davon und beruft sofort einen Beraterstab (ExComm: Executive Commitee) ein
· Alle Beratungen und Ereignisse werden vor der Öffentlichkeit geheim gehalten
17. Oktober:
· Weitere Luftaufnahmen beweisen die Existenz von mindestens 16, höchstens 32 Raketen (Typ SS-4 und SS-5) mit einer Reichweite von bis zu 1600 km.
· Diese Raketen können die wichtigsten Industriestädte der USA sowie Washington auslöschen
· Außerdem werden IL-28 Bomber montiert.
18. Oktober:
· Der russische Außenminister Andrej Gromyko ist zu Besuch in den USA
· er bestreitet auf Anfrage jegliche Existenz von Offensivwaffen auf Kuba
20. Oktober:
· Kennedy und das ExComm entscheiden sich zu einer Seeblokade Kubas, trotz Proteste der Headliner unter Kennedys Beratern, die eine direkte Invasion fordern.
21. Oktober:
· Die Regierungen von Kanada, Großbritannien, Frankreich und Deutschland werden informiert.
22. Oktober:
· Einer der wichtigsten Tage der Krise: die Streitkräfte werden in erhöhte Alarmbereitschaft (DEFCON III) versetzt
· weitere Soldaten werden zur Vorbereitung einer Invasion nach Florida verlegt
· und ca. 200 Schiffe rund um Kuba in Stellung gebracht.
· In einer Fernsehansprache um 19:00 Uhr Ortszeit verkündet Kennedy den Beginn der Seeblockade für den 24.10. um 10:00 Uhr
· Ferner fordert er den sowjetischen Regierungschef Nikita Chruschtschow zum Abzug der Raketen von Kuba auf
· und droht im Falle eines Angriffs mit einem atomaren Gegenschlag
24: Oktober:
· Die von John F. Kennedy als "Quarantäne" bezeichnete Seeblockade aus amerikanischen Kriegsschiffen beginnt
· es kommt zu einer ersten Zuspitzung
· da eine mögliche Eskalation befürchtet wird
· sollten die sowjetischen Schiffe versuchen
· den Sperrgürtel zu durchbrechen
· Doch alle sowjetischen Schiffe drehen ab
· nachdem der Radius der Blockade verkleinert wurde
· Trotzdem ist keine Kooperationsbereitschaft der russischen Regierung zu erkennen
25. Oktober:
· Bei einer Sitzung des UNO-Sicherheitsrates legt der amerikanische Vertreter Adlai Stevenson die Bilder der Aufklärungsflugzeuge von Kuba vor
· Er fordert den russischen UNO-Botschafter Sorin auf, klare Stellung zunehmen:
· „Wollen Sie immer noch leugnen, dass auf Kuba Raketen stationiert sind?“ wurde gefragt
· Dieser verweigert den Kommentar.
· Sorin war tatsächlich nicht informiert über diese streng geheime Raketenstationierung auf Kuba
· Selbst Kubas Staats- und Parteichef Fidel Castro war lange nicht über die sowjetischen Aktivitäten in seinem Land informiert
26. Oktober:
· Kennedy erreicht ein Schreiben von Chruschtschow
· in dem dieser anbietet die Raketen von Kuba abzuziehen
· aber es darf keine Invasion auf Kuba durch die Amerikaner geschehen
· Dies wird ihm von Kennedy zugesichert und unterzeichnet
27. Oktober:
· Morgens wird in Amerika ein Test einer Trägerrakete durchgeführt, über den das ExComm nicht informiert war
· Ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug wird über Kuba abgeschossen
· Der dritte Weltkrieg, ein atomarer Konflikt, steht unmittelbar bevor
· Doch Kennedy erklärt sich noch einmal zu weiteren Verhandlungen bereit
· Er teilt der Sowjetunion mit, dass er auch einem Abzug der in der Türkei stationierten amerikanischen Raketen zustimmen würde
· Diese Möglichkeit hält er vor den meisten Mitgliedern des ExComm, die fast alle auf Krieg pochen, geheim.
28. Oktober:
· Chruschtschow lenkt ein und erklärt sich bereit, die Raketen zu entfernen
· Er gab über Radio Moskau bekannt, dass die Sowjetunion ihre Raketen von Kuba abziehen


Mit einem Brief von beiden Seiten an die UNO wurde die Kubakrise offiziell für beendet erklärt


Folgen der Krise


· Für Kuba verlief die Krise glimpflich.
· Die Bevölkerung von Kuba musste während dieser Zeit immer mit einer Invasion der Amerikaner rechnen.
· Doch diese blieb aus.

· Das Embargo der USA gegen Kuba, das seit der Machtergreifung Fidel Castros steht, wurde jedoch verschärft.
· Dadurch wurde Kuba enger an die Sowjetunion gebunden.
· Diese unterstützte Kuba bis zu ihrem Zerfall.
· Seit dem Zerfall des Ostblockes und der UdSSR bleibt und geht es mit Kuba bergab.

· Kuba steckt heute in einer schweren Krise und ist praktisch zahlungsunfähig.
· Der Tourismus bildet die größte Devisenquelle für die Insel und hat sogar die Zuckerproduktion abgelöst.


· Es gibt keinen Sieger, doch folgende Bedingungen haben sich die beiden Staaten auferlegt:

1. Abzug der russischen Raketen aus Kuba
2. Verzicht auf eine amerikanische Invasion
3. Abzug der amerikanischen Raketen aus der Türkei


· Die Kubakrise verdeutlichte ganz klar die Gefahr einer nuklearen Auseinandersetzung zwischen den beiden großen Supermächten des Kalten Krieges
· Sie hatte zur Folge, dass beide Länder über Möglichkeiten zur Krisenbewältigung nachdachten
· es wurde ein so genannter Heißer Draht zwischen Washington und Moskau eingerichtet
· Es gab später auch nie mehr direkte Konflikte der Supermächte, nur Stellvertreterkriege.
· Außerdem wurden in verschiedenen Abkommen eine gegenseitige Rüstungskontrolle und Atomwaffensperrverträge festgeschrieben.

Heiße Draht

· 1963 wurde der heiße Draht eingerichtet.
· Das ist eine direkte Fernschreibverbindung zwischen dem weißen Haus in Washington und dem Kreml in Moskau
· die den direkten Kontakt zwischen den Staatsmännern ermöglichen soll.
· Sie soll friedensgefährdende Missverständnisse verhindern
· Niemals soll einer aus einem Missverständnis heraus auf den roten Knopf drücken.
· Solche Verbindungen existieren auch zwischen Moskau und Paris (seit 1966)
· Und London (seit 1967).












Quelle: verschiedene vorträge, verschiedene lexikas, microsoft encarta 98, interneet halt hehe...




ähnliche Referate Kubakrise
Die Geschichte Der Atombombe
Der kalte Krieg
Die 68er Bewegung



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