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Titel:

Kurt Tucholsky


  Note: 1   Klasse: 9









Arbeit: Kurt Tucholsky (1890-1935)

In kunstvollen, kleinen Geschichten nahm er liebevoll-ironisch und bissig die Schw�hen seiner Mitmenschen aufs Korn. In seinen Artikeln attackierte er Dummheit, Militarismus, Kadavergehorsam, Obrigkeitsdenken, Justizwillkr und Nationalismus in Deutschland.
Er wollte der Vernunft in Deutschland zu Sieg verhelfen, doch er stie�auf Ignoranz.
Er schrieb vor allem fr die Berliner Wochenschrift Die Weltbhne und die Vossische Zeitung. Er nutzte meistens 4 Pseudonyme: Peter Panter, Ignaz Wrobel, Kasper Hauser und Theobald Tiger. �er die Entstehung seiner Pseudonyme sagte Tucholsky einmal:... als Spiel gedacht, als Spiel erfunden... Pseudonyme sind wie kleine Menschen; es ist gef�rlich, Namen zu erfinden, sich fr jemand anders auszugeben, Namen anzulegen - ein Name lebt.


Die deutsche geschichtliche Situation zu Beginn des Jahres 1890:
Der Reichskanzler Otto von Bismarck wird von dem jungen Kaiser Wilhelm II entlassen. Es haben sich nicht nur in der Au�npolitik Gegens�ze gezeigt, auch die Vorstellungen ber die zuknftigen inneren Gestaltungen des Reiches sind grundverschieden. In einigen Wochen stehen Reichstagswahlen an. August Bebel (Sozialdemokrat) hat gute Chancen, denn seine W�lerstimmen haben sich nahezu verdoppelt.


Kurt Tucholsky wurde am 9.1.1890, als erster Sohn von drei Kindern, in Berlin geboren. Seine Eltern, Alex und Doris Tucholsky, stammten aus zwei Zweigen der selben jdischen Familie.
Zwischen seinem Vater und ihm bestand ein herzliches Verh�tnis. Doch 1905 verstarb sein Vater. Zu Hause hatte sein Vater nicht viel zu sagen. Seine Mutter, Doris Tucholsky, herrschte dort.
Er bekam nie richtige Liebe von ihr, sein ganzes Leben hat er nach dieser Liebe gesucht, doch bei keiner seiner Frauen hat er sie gefunden. 1914 schrieb er das Stck Rosa Bertens, dort schreibt er: Das Muttertier liebt seine Jungen; auch wenns ein Wechselbalg wird, auch den. Doch Liebe, steht geschrieben, ist nur m�lich von Individualit� zu Individualit�. Damals unterzeichnete Tucholsky mit seinem Namen nur das, was ihm besonders wichtig erschien, oder wenn er zu einem Stck eine besondere emotionale Beziehung hatte. Rosa Bertens unterzeichnete er nicht. Aber in einem Brief 1918 schrieb er : Heute wrde ich nur noch eine einzige Arbeit unterzeichnen: die ber Rosa Bertens, denn das war auch meine Mutter.
Doris Tucholsky wurde 1943 Opfer von Hitler im KZ Theresienstadt.
Kurt Tucholskys Geschwister, der 1895 geborene Fritz, der 1936 bei einem Autounfall ums Leben kam und seine Schwester Ellen, die 1897 geboren wurde.
In den ersten Jahren wechselte die Familie h�fig den Wohnort.
Kurt Tucholsky wurde in Stettin an der Ostsee eingeschult. Um die Jahrhundertwende wohnten die Tucholskys in Berlin, dort besucht Kurt Tucholsky von 1903-1907 das staatliche franz�ische Gymnasium. Schule war ihm zu wieder. Aber er dachte nie daran, ob es ihm an der Systematik des Lehrens fehlte. �er seine Schulzeit schrieb er die Betrachtung Ein Kind aus meiner Klasse. Zitat: Die verlorenen Jahre...
Wegen schlechter Leistungen machte er sein Abitur als Externer, auch wenn er deswegen wie ein Verbrecher behandelt wurde. Ein Mitschler von Tucholsky schrieb sp�er ber ihn: Ein guter Schler war er gewiss nicht und doch uns allen an Geist berlegen. Und doch bestand er 1909 das Abitur und begann einen Monat sp�er in Berlin mit dem Studium der Rechtswissenschaft.
Mit 17 Jahren ver�fentlicht er in der Zeitschrift Ulk sein erstes Werk M�chen. Sp�er (1918-1920) wird er Chefredakteur dieser Zeitschrift.
Er studierte ein Semester in Genf, setzte sein Studium aber in Berlin weiter fort.
Als er 1911 Vollj�rig wurde, trat er aus der jdischen Religionsgemeinschaft aus. in dem selben Jahr erschienen seine ersten Arbeiten im sozialdemokratischen Vorw�ts.
Im Jahr 1912 bezog er seine erste eigene Wohnung und startete seine ersten Projekte. Er er�fnete mit seinem Freund Kurt Szafranski, einem Zeichner, die Bcherbar. Dort verkauften sie nur gute Bcher und man bekam dort zu einem Buch einen Schnaps. Ganz nach dem Vers von Wilhelm Busch: Wer Bcher kauft , kriegt auch Lik�...
Ihr anderes Projekt Orion.Ein Jahrkreis in Briefen scheiterte 1914.
Tucholsky und Szafranski besuchten im Januar 1913 den Schriftsteller und Arzt Dr. Hans Erich Blaich. Er war Mitarbeiter der Zeitschrift Simplicissimus. In den ersten Kriegsjahren wurde Dr. Blaich ein wichtiger Gespr�hspartner von Kurt Tucholsky. Doch im Jahr 1920 brach Blaich den Kontakt ab, weil Tucholsky die Zeitschrift Simplicissimus kritisiert hatte.
Tucholsky schrieb 1912 das Buch Rheinsberg.Ein Bilderbuch fr Verliebte. Damals war er in Else Weil verliebt, die er 1920 heiratete, doch diese Ehe hielt nicht lange und sie wurden 1924 wieder geschieden. Das Buch wurde von Szafranski illustriert. Es wurde ein riesen Erfolg, doch Kurt Tucholsky gefiel das Buch berhaupt nicht.
Zu dieser Zeit begann er auch fr die Schaubhne (sp�er Weltbhne) zu schreiben. Sie entwickelte sich 1919 zu der bedeutendsten und wirksamsten kulturpolitischen und radikalen Zeitschrift der Weimarer Republik. �er den Grnder der Weltbhne, Siegfried Jacobsohn, schrieb Tucholsky: ... Und so waren unsere Beitr�e eigentlich nur fr ihn geschrieben, im Hinblick auf ihn: auf sein Lachen, auf seine Billigung - ihm zur Freude. Er war der Empf�ger, fr den wir funkten.
Ein Lehrer, kein Vorgesetzter; ein Freund, kein Verlagsangestellter; ein freier Mann, kein Publikumshase.
Kurz vor dem Krieg berarbeitete er seine Doktorarbeit und bekam mit dem zweiten Anlauf seinen Doktortitel verliehen.
1915 wurde auch Tucholsky zur Armee eingezogen und dort diente bis 1918. In dieser Zeit entstanden verbrgerlichte M�chen, die 1920 unter dem Titel Tr�mereien an preu�schen Kaminen erschienen. Bis Anfang 1918 war er Redakteur der Soldatenzeitschrift Der Flieger.
In Alt-Autz, dort war er stationiert, lernt er Mary Gerold kennen. Sie und Dr.Erich Blaich waren seine wichtigsten Bezugspersonen in der Kriegszeit. Er teilte ihnen in vielen Briefen seine Gedanken und Eindrcke mit.
Als er wieder nach Berlin zurckkehrte bernahm er die Chefredaktion des Ulk. Ab 1919 begann er in der Weltbhne die Millitaria-Artikel zu ver�fentlichen. Es erschien das Gedicht Unser Milit�!, fr die Reichswehr einer der vielen Anl�se, gegen Tucholsky Klage wegen Beleidigung zu erheben.
1920 grndeten Tucholsky und ein paar andere den Aktionsausschuss Nie-wieder-Krieg. Unter diesem Motto kommt es am 1.August zu den ersten Massenkundgebungen in Deutschland. Unter dem gleichen Motto wird am 30.Juli 1922 eine Kundgebung mit Tucholskys Gedicht Drei Minuten Geh�! er�fnet. Er versuchte die Wahnvorstellung Es war immer Krieg, also wird auch immer Krieg sein aus den K�fen der Menschen zu vertreiben. In dieser Zeit tritt er oft als Redner auf, er veranstaltet Lesungen und Vortr�e.
W�rend der Inflation trat er als Volont� in eine Bank ein. In dieser Zeit schrieb er kaum noch.
1924 gab er die Stelle in der Bank auf, um in Paris als freier Schriftsteller und Korrespondent der Weltbhne zu arbeiten. Er kam aber noch im selben Jahr nach Berlin zurck, um an der ersten Nummer des Uhu, ein illustrierten Magazin, zu arbeiten.
In Berlin heiratete er Mary Gerold und kehrte mit ihr nach Paris zurck. Doch auch diese Ehe wurde 1933 wieder geschieden.
Tucholsky schloss sich der Gruppe 1925 an, eine Vereinigung linksbrgerlicher und kommunistischer Schriftsteller, der unter anderem Bert Brecht angeh�te.
1925 war Tucholsky mit seiner Frau zwei Monate in den Pyren�n unterwegs, nach dieser Reise entstand das Pyren�nbuch, das er sp�er Siegfried Jacobsohn widmete. Im Jahre 1926 schloss er sich der von Kurt Hiller gegrndeten Gruppe Revolution�er Pazifisten an.
Am 3.Dezember 1926 verstarb Siegfried Jacobsohn und Tucholsky kehrte daraufhin nach Berlin zurck. Der Tot von Jacobsohn war ein tiefer Schlag fr Tucholsky. Er sollte Jacobsohn als Chefredakteur ersetzten, doch das war fr Tucholsky unm�lich. Er bernahm dann fr ein Jahr die Leitung der Weltbhne, dann gab er sie an Carl von Ossietzky weiter. Am 11. Oktober lautet das Impressum: Unter Mitarbeit von Kurt Tucholsky, geleitet von Carl von Ossietzky.
Erst ein Jahr sp�er erschien in der Weltbhne Gedenken an Siegfried Jacobsohn. Tucholsky schrieb: Ich bin damals, vor einem Jahr, nicht imstande gewesen, ber S.J. ruhig zu sprechen, nicht ber unsere Beziehung, nicht ber seine Pers�lichkeit, ber gar nichts - ich war ziemlich zu Ende. Arbeit hilft...
1928 reiste Tucholsky viel. Unter anderem wanderte er mit seinen beiden Freunden, Dr. Erich Danehl und Hans Fritsch, durch den Spessart. �er die Reise schrieb er den Artikel Das Wirtshaus im Spessart.
In D�emark stellt er seinen ersten Sammelband Mit 5 PS zusammen. Mitte des Jahres musste er in Dresden in ein Sanatorium um Abzunehmen. Von dort aus reiste er nach Schweden, dort entstand der zweite Sammelband Das L�heln der Mona Lisa. Beim Zusammenstellen der Sammelb�de half ihm Lisa Matthias. Durch ihre Bekanntschaft beeinflu�, entstand Lottchen und ein Teil der Lydia in Schloss Gripsholm.
Ende des Jahres 1928 trennte sich seine zweite Frau Mary von ihm. Darauf ging Tucholsky nach Berlin zurck. Seinen Wohnsitz in Paris gab er 1929 ganz auf.
Er reiste im April 1929 wieder nach Schweden und hielt sich dort in Fj�ltrop L�gesta am M�arsee auf. Hier schrieb er das Bilderbuch Deutschland, Deutschland ber alles zu Ende. Der Verlag musste Tucholsky berreden, an diesem Buch mitzuwirken und Texte zu ausgesuchten Fotografien zu schreiben. Als es ver�fentlicht wurde sorgte das Buch fr gro�s Aufsehen und Tucholsky wurde �fentlich angegriffen.
In Schweden begann er auch mit den Vorarbeiten zu Schloss Gripsholm.
In den letzten 2 Monaten des Jahres 1929 unternahm er eine ausgedehnte Vortragsreise durch Deutschland. �er einen Vortrag in K�n berichtete Hans Mayer: ...eine Tr zum Nebenraum �fnete sich, heraus kam raschen Schrittes ein mittelgro�r, untersetzter Mann... es gab ein Treppchen zur Bhne, das schritt er hinauf, dem Vortragspult entgegen, aber schon kurz nach Betreten des Saals, noch vor der ersten Treppenstufe, hatte er bereits zu sprechen begonnen... �rigens war es der Vortrag eines gro�rtigen Redners. Hin- und herwandernd auf der Bhne bot uns dieser Mann - Rhetor und Jurist - pr�ise Tatsachen, gute logische Schlsse, soziales Pathos ohne Pedalbenutzung.
Tucholsky mietete eine Villa in Hindas bei G�eborg, die er 1930 bezog. Im Winter 1930 stellte er Schloss Gripsholm. Die Geschichte eines Sommerurlaubs fertig. �er das Stck schreibt Tucholsky: ...Au�r einem etwas vagen Modell zum Karlchen und der Tatsache, da�es wirklich ein Schloss Gripsholm gibt, indem ich leider nie gewohnt habe, ist so ziemlich alles in dieser Geschichte erfunden... Das Stck und der dritte und letzte Sammelband Lerne lachen ohne zu weinen erschienen 1931.
Am 1.Oktober kndigte die Vossische Zeitung den Vertrag von Tucholsky. Er arbeitet nun mit Walter Hasenclever in Hindas/Schweden an der Kom�ie Christoph Kolumbus. Die Urauffhrung war 1932 in Leipzig.
Doch nach zwei Auffhrungen wurde das Stck abgesetzt.
In der Weltbhne erschien am 4. August Der bewachte Kriegsschauplatz. In diese Artikel stand der Satz: Soldaten sind M�der, er wurde zum Anla�einer Beleidigungsklage gegen Tucholsky und Ossietzky genommen. Tucholsky weigerte sich, fr den Proze�nach Deutschland zu kommen. Da er Angst hatte, das die Nationalisten ihn nicht mehr aus Deutschland heraus lassen wrden. Er hielt sich in Le Lavendou in Sdfrankreich bei Walter Hasenclever und Kurt Wolff auf. Das Verfahren wurde sp�er eingestellt.
Am 17. Mai 1932 erschien Tucholskys letzter gro�r politischer Artikel fr Carl v. Ossietzky in der Weltbhne. Er bezog sich auf den Weltbhnen-Proze�
Ossietzky wurde in diesem Proze�zu 18 Monaten Gef�gnis verurteilt. Der Weltbhnen-Proze�war der aufsehenerregendste politische Proze�der Weimarer Zeit. Er l�te im In- und Ausland einen nicht gekannten Proteststurm aus. Der Schriftsteller Walter Kreiser und Carl von Ossietzky, als verantwortlicher Leiter der Weltbhne, wurden zu je 18 Monaten Gef�gnis verurteilt wegen Verbrechens gegen 1 des Gesetzes ber den Verrat milit�ischer Geheimnisse. Vorwand der Anklage war ein zweieinhalb Jahre zurckliegender Artikel Windiges aus der deutschen Luftfahrt von Walter Kreiser. Der Artikel hatte die Verwendung von Haushaltsmitteln des Reichsverkehrsministerium im Luftfahrtwesen kritisiert und war auf Tatsache eingegangen, die dem Reichstag als Reichsdrucksache vorgelegen hatte und gengend bekannt waren. Mit dem letzten Satz Aber nicht alle Flugzeuge sind immer in Deutschland... hatte Kreiser auf die geheimen milit�ischen Zusammenarbeit der Reichswehr mit der Roten Armee und damit auf Verst�e gegen den Versailler Vertrag hingewiesen. Mit dem Hinausz�ern des Prozesses sollte die Weltbhne unter Druck gesetzt und von weiteren Verst�en abgeschreckt werden.
Tucholsky setzte sich sp�er dafr ein, das Ossietzky aus dem KZ entlassen wird, doch er hatte keinen Erfolg.
Im Juni h�te Tucholsky auf zu schreiben und es begann sein l�gster Aufenthalt in der Schweiz. Dort lernte er die �ztin Dr. Hedwig Mller kennen, bei der er auch ab Oktober 1932 wohnte. Diese Adresse in Zrich wurde seine Deckadresse, denn von dem Haus in Hindas wu�en nur wenige.
Tucholsky suchte fr mehrere Wochen ein Sanatorium in Wien auf.
Sein letzter Beitrag Worauf man in Europa stolz ist erschien am 8.11.1932 in der Weltbhne. Bis September 1933 h�t er sich in Zrich auf. Dort l�t er auch operative Eingriffe an der Nase vornehmen. Sein Befinden wird allgemein immer schlechter. Er schrieb an Walter Hasenclever: Da�es mir etwas besser geht wage ich nicht zu schreiben - aus Furcht. Es schwankt noch sehr... Seit Kolumbus habe ich keinen guten Tag gehabt.
Am 4 M�z 1933 bezeichnete er sich als aufgeh�ten Dichter.


1933 wurde Tucholsky nach seiner Scheidung von Mary aus Deutschland ausgebrgert, sein Verm�en wurde beschlagnahmt seine Vertr�e gel�t, seine Bcher �fentlich verbrannt und ihm seinen Doktortitel entzogen. Sein Kommentar ber Deutschland :Deutschland-? Schweigen und vorbergehen.
Tucholsky reiste von Zrich, ber Paris wieder nach Hindas. Auf dieser Reise hielt er sich einige Tage in Paris auf.
1934 wurde sein deutscher Reisepa�ungltig, in Schweden galt er als staatslos. Sein Antrag auf Einbrgerung wurde abgelehnt. Doch am 3 M�z erhielt er einen schwedischen Fremdenpa� der aber mit Auflagen verbunden war. Er erhielt jedoch keine Arbeitserlaubnis.
Er macht noch eine Reise nach Frankreich in ein Schwefelbad und nach Zrich. Es folgen eine Reihe langwieriger Nasenoperationen. Von seinem Nasenleiden fhlte er sich erst 1935 wieder befreit.
Am 17. Dezember brach Tucholsky noch einmal sein Schweigen und verteildigte Ossietzky gegen Knut Hamsun, der hatte den werlosen Ossietzky in einem Artikel angegriffen.
Am 19.Dezember 1935 nahm Tucholsky eine �erdosis Schlafmittel ein. In seiner letzten Eintragung in seinem Suddelbuch schrieb er: Er ging leise fort, wie einer, der eine langweilige Filmvorfhrung verl�st, vorsichtig, um die anderen nicht zu st�en.Tucholsky starb am 21. Dezember um kurz vor 10 Uhr abends im Krankenhaus in G�eborg. Seine Urne wurde am 31.Juli 1936 auf dem Friedhof bei Schloss Gripsholm beigesetzt.
Josef Halperin, Schweizer Journalist und Schriftsteller, erinnert sich an Tucholsky : ... Er repr�entierte n�lich was er hatte: Geist. Er hatte noch mehr, er hatte Mut. Wie unb�dig hat er gek�pft, wie hell klang seine Fanfare fr die Unterdrckten, wie ungestmt griff er die M�htigen an! Er war ein Mann. Aber er war krank, sagte er. Stummheit ist die schlimmste Krankheit des Rufers. Verzweiflung am Leben, das er so liebte, an der Welt, die er so gern durchstreifte, hat ihn stumm gemacht.











Quelle: keine Angaben




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