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Titel:

Lucio Fontana Der innovative Künstler


  Note: 2   Klasse: 9









Arbeit: Lucio Fontana - Der innovative Künstler

Lucio Fontana wird 1899 in Rosario de Santa Fé in Argentinien als Sohn italienischer Einwanderer geboren. Im Alter von sechs Jahren zieht er mit seiner Familie nach Mailand wo er später das Technische Institut von Carlo Cattaneo besucht. 1922 kehrt er nach Argentinien zurück, und zwei Jahre später eröffnet er eine eigene Bildhauerwerkstatt in Rosario. 1928 übersiedelt der Künstler wieder nach Mailand und schließt 1930 sein Studium der Bildhauerei an der Accademia della Brera ab. Neben seinen Plastiken entstehen ab 1931 erste abstrakte Terrakottareliefs und farbige Gipstafeln.

Ab 1939 hält sich der Künstler wieder in Argentinien auf und verfasst das "Manifesto Blanco", in welchem er auf die Ideen des italienischen Futurismus zurückgreift. Darin erschafft er eine sehr weit Umfassende Kunst durch Zusammenarbeit mit andren Techniken sowie eine Veränderung der herkömmlichen Materialien und Ideen: "Notwendig ist eine Veränderung von Inhalt und Form. Notwendig ist die Überwindung von Malerei, Bildhauerei, Dichtung und Musik. Wir brauchen eine umfassendere Kunst, die den Bedürfnissen des neuen Geistes entspricht" (Weißes Manifest, 1946).

Nach seiner Rückkehr nach Mailand im Jahr 1947 beginnt Fontanas Suche nach einer raumbezogenen Kunst und einer Erweiterung des Bildbegriffs:“ Durch ein Übergreifen der flachen Leinwand in den realen Raum“ (vier Manifeste des "Spazialismo"). Dies ist auch der Zeitpunkt, ab welchem er seine ersten perforierten Leinwände – die wie alle folgenden Werke den Titel "Concetto Spaziale" (Raumkonzept) tragen – schafft. Parallel zu diesen "Perforationen“ entsteht ab den 50er Jahren die Serie der "Pietre" – Bildflächen, die mit farbigen Glassteinen besetzt werden.

Ab 1958 malt Fontana seine berühmten, aufgeschlitzten Leinwandbilder. Hierbei geht es ihm um das Zentrale des Bildes das die verletzte, jedoch beständige, Leinwand bildet. Ab den 60er Jahren entstehen "Bildmodellierungen" – dicke, mit Sand vermischte „Farbflecken“, in welche er hineinkratzt und zeichnet. Ovale und objektartige Bilder, welche in wechselnder Größe das Bildfeld bedecken erschafft er am Ende seines Künstlerischen Schaffens. Am 7. September 1968 in Comabbio stirbt er.









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