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Titel:

Ludwig van Beethoven


  Note: 3   Klasse: 8









Arbeit: Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven (1770-1827) war ein deutscher Komponist der Wiener Klassik und gilt als einer der bedeutendsten Komponisten in der Geschichte der Musik. Er gilt heute als Wegbereiter der Romantik, wenn nicht sogar als erster Komponist der neuen Epoche, der die von der Klassik erlaubten Freiheiten ausschöpfte und sprengte.

Familie
Ludwig van Beethoven war der Sohn einer Musikerfamilie, deren Vorfahren (Bauern und Handwerker) aus Mecheln im flämischen Brabant kamen. Das "van" im Namen zeugt nicht von adliger Herkunft, sondern zeigt die örtliche Herkunft an (also "von den Rübenhöfen"). Beethovens Großvater, der gleichfalls Ludwig van Beethoven hieß, war kurkölnischer Kapellmeister in Bonn. 1740 wurde sein Sohn Johann geboren, der später Sänger wurde. Am 16. (oder 17.) Dezember 1770 kam in der Bonngasse 18 ein Sohn zur Welt, der am 17. Dezember getauft und nach seinem Großvater Ludwig benannt wurde.
Als er mit vermutlich 5 Jahren an einer Mittelohrentzündung erkrankte, bemerkten die Eltern dies nicht. Die Erkrankung konnte nie richtig verheilen, u.a. weil sie nie behandelt wurde. Dies führte höchstwahrscheinlich zu seiner späteren Taubheit.
Mit 12 Jahren wurde Beethoven Neefes Vertreter als Hoforganist, ein Jahr später spielte er Cembalo und Bratsche im kurfürstlichen Orchester und komponierte verschiedene Kammermusik.

Studium
Um seine Ausbildung zu vervollkommnen, reiste Ludwig van Beethoven 1787 nach Wien um bei Wolfgang Amadeus Mozart zu studieren.
Aus dem Studium bei Mozart wurde allerdings nichts. Mozart war offenbar durch die Arbeit an eigenen Kompositionen und wegen anderer Sorgen sehr in Anspruch genommen und infolgedessen nicht interessiert.
Im Jahr 1789 begann Beethoven ein Studium an der Universität Bonn; schnell geriet er dort, insbesondere durch Eulogius Schneider, in Kontakt mit den Ideen der Französischen Revolution. Seine Begeisterung für die revolutionären Ideale spiegelte sich auch in seinen späteren Werken wieder, welche von Freiheit und Menschlichkeit handeln, besonders in seiner einzigen Oper Fidelio.
Mit 22 Jahren unternahm Ludwig van Beethoven eine zweite Studienreise nach Wien, von der er nicht wieder nach Bonn zurückkehrte. Mozart war bereits gestorben, aber Joseph Haydn und Antonio Salieri nahmen Beethoven als Kompositionsschüler an.

Karriere als Pianist
Beethoven erlangte bald Berühmtheit mit seiner Kammermusik, die als vollkommen neuartig bezeichnet wurde. Er wurde darüber hinaus auch als Klaviervirtuose und Meister der Improvisation bekannt.
Im Alter von 29 Jahren nahm Beethoven seine 1. Sinfonie in Angriff, die er am Anfang des darauffolgenden Jahres vollendete. Sie wurde mit großem Erfolg am 2. April 1800 uraufgeführt.

Otosklerose und bipolare Störung
Ludwig van Beethoven litt an einer bipolaren Störung, die angesichts derer Schicksale vermutlich auch bei Angehörigen seiner Herkunfts-Familie eine Rolle spielte. Mit etwa 30 Jahren machten sich bei Beethoven erste Anzeichen einer Otosklerose bemerkbar. Um sein dadurch schlechter werdendes Hörvermögen auszugleichen, ließ er daher sein Klavier mit bis zu 4 Saiten bespannen. Bis zum Jahre 1819 sollte Beethoven völlig ertaubt sein, so dass er selbst keine Konzerte mehr geben und auch nicht mehr dirigieren konnte.
Nach einem Kuraufenthalt (1802) komponierte er die 2. Sinfonie, deren Erfolg aber nur mäßig war. Als seine Schwerhörigkeit, aber wieder schlimmer wurde, schrieb er verzweifelt sein „Heiligenstädter Testament“.

Eroica und Fidelio
Mit der 3. Sinfonie fand Beethoven dann endgültig zu seiner Form der großen Sinfonie. Ursprünglich trug sie den Titel „Sinfonia grande, intitolata Bonaparte“. Er änderte den Namen aber in „Heroische Sinfonie, komponiert um das Andenken eines großen Mannes zu feiern“ um. Uraufgeführt wurde sie im August 1804 im Wiener Palais des Fürsten Lobkowicz, dem sie nun auch gewidmet war.
1805 wurde Beethovens einzige Oper, Fidelio, uraufgeführt. Sie hatte, wie auch viele andere Werke, etliche Überarbeitungen erlebt und hieß ursprünglich "Leonore".

Sinfonien Nr. 5 c-moll, Nr. 6 F-Dur und Nr. 7 A-Dur
Seine 5. Sinfonie wurde in der Vergangenheit auch „Schicksalssinfonie“ genannt, sie entstand in einer schweren Lebensphase des Komponisten. Am 22. Dezember 1808 wurde sie zusammen mit der 6. Sinfonie (Pastorale), dem vierten Klavierkonzert und Teilen der C-Dur Messe uraufgeführt.
Am 8. Dezember 1813 wurde die 7. Sinfonie mit überwältigendem Erfolg uraufgeführt. Sie wurde 30 Jahre später von Richard Wagner als „Apotheose des Tanzes“ gelobt.

9. Sinfonie und die völlige Taubheit
Als 1815 einer seiner Brüder starb, nahm er dessen Sohn Karl zu sich. Bald stellte sich heraus, dass die Beziehung Beethovens zu seinem Neffen unter keinem guten Stern stand. Beethoven setzte den jungen Mann mit seinen hohen und mitunter überzogenen moralischen Ansprüchen derart unter Druck, dass Karl einen Suizidversuch unternahm.
Trotz (oder vielleicht gerade wegen) dieser immensen privaten Schwierigkeiten komponierte Beethoven in dieser Zeit eines seiner wichtigsten Werke, die Missa Solemnis (1822), die in ihrer Größe und Schönheit nichts von dem desolaten Umfeld erahnen lässt, in dem sie entstand.
Ein Jahr später vollendete er die 9. Sinfonie. Der letzte Satz mit dem Chorfinale zu Schillers Ode "An die Freude", in dem Beethoven eine Volksweise verarbeitete, hat dieses Werk sehr populär gemacht. Die Uraufführung der 9. Sinfonie erfolgte zusammen mit Teilen der Missa Solemnis am 7. Mai 1824. Beethoven starb 1827 in Wien an einer chronischen Bleivergiftung, die vermutlich durch mit Bleizucker verpanschten Wein verursacht wurde.

Sinfonie Nr. 10 (Rekonstruktion)
Beethoven hat noch vor seinem Tod an seiner 10. Sinfonie gearbeitet, diese aber nie vollendet. Es gibt viele Skizzen und Notizen von Beethoven über den ersten Satz dieser Sinfonie.









Quelle:




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