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Titel:

Mammuts


  Note: 1   Klasse: 5









Arbeit: Mammuts doch nicht Opfer frühzeitlicher Jäger?


Frühe Nordamerikanische Jäger haben vermutlich doch nicht in großem Umfang zum Aussterben der Mammuts beigetragen. Das legen Isotopen-Unterschungen von Mammut-Zahnschmelz nahe, über deren Ergebnisse die Forscherin Kathryn Hoppe von der Universität von Kalifornien in Santa Cruz im Wissenschaftsmagazin "New Scientist" berichtet.

Die Paläontologen sind sich uneins, warum die Mammuts einst ausstarben. Umfangreiche Klimaveränderungen und auch die Theorie, das frühe Jäger ganze Herden der Großsäuger ausrotteten, sind mögliche Erklärungen. Hoppe untersuchte das Verhältnis von Kohlenstoff-, Sauerstoff- und Strontium-Isotopen im Zahnschmelz von Mammuts verschiedener Fundstätten. Kohlenstoff-Isotope variieren mit der Ernährung und der lokalen Vegetation. Sauerstoff-Isotope hängen vom Klima ab und Strontium-Isotope von der örtlichen Bodenchemie.

Theoretisch sollten daher Mammutüberreste von Fundstellen, an denen ganze Familien liegen, weniger Unterschiede in der Isotopen-Zusammensetzung zwischen den einzelnen Individuen aufweisen als Mammuts von Fundstellen, an denen sich über die Zeit hinweg viele Exemplare angesammelt haben. Diese Theorie konnte die Paläontologin jetzt in der Praxis bestätigen: Zwischen den Überresten von einer Fundstätte, von der bekannt war, dass dort eine komplette Herde gestorben war, variierten die Isotopen-Zusammensetzungen der einzelnen Tiere sehr wenig. Dagegen unterschied sich die Zusammensetzung bei Knochen von einer Fundstelle, an der sich nach und nach die Überreste einzelner Mammuts angesammelt hatten, sehr stark.

Daraufhin analysierte Hoppe Mammutüberreste von drei weiteren Fundstätten in New Mexico, Colorado und Texas. Bei diesen Fundstätten war unklar, wie die Tiere starben. Vermutet wird eine Ausrottung durch frühzeitliche Jäger der sogenannten Clovis-Kultur.

Bei allen drei untersuchten Fundstätten variierten die Isotopen-Verhältnisse stark. Das Muster entsprach genau dem der Knochen, von denen bekannt war, dass sie von Mammuts aus unterschiedlichen Zeiten stammen. Das zeige eindeutig, dass die Exemplare nicht miteinander verwandt waren und somit nicht aus der Massenausrottung ganzer Familien stammten, schlussfolgert Hoppe.








Quelle: http://www.prosieben.de/




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