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Titel:

Mondfinsternis


  Note: 2+   Klasse: 8









Arbeit: Unser Mond konnte mit Hilfe eines marsgroßen Himmelskörpers mit Namen Theia entstehen. Dieser soll vor ca. 4 Milliarden Jahren seitlich mit der Erde kollidiert sein und nach ungefähr 24 Stunden entstand der Mond aus ein paar Teilen der Erde. Diese bestand damals aus einem schweren Kern aus Eisen und einer leichten Hülle aus Silikaten.
Unser Mond verfinstert sich zweimal im Jahr, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Bei der Mondfinsternis taucht der Mond in den Schatten der Erde ein, dieser entsteht durch die Sonne, welche die Erde bestrahlt und sie dadurch einen Schatten werfen lässt.
Die orangerote bis dunkelbraune Farbe, die man bei der Mondfinsternis sieht, entsteht durch Staub und verschiedenen chemischen Verbindungen. Da das Sonnenlicht an der Erde auf dem Weg zum Mond abgeblockt wird und nur ein kleiner Teil davon durch die Atmosphäre dringt, werden die blauen Anteile des Sonnenlichtes so gefiltert, dass nichts mehr von den blauen Anteilen zum Mond dringt. Somit sieht der Mond während einer Mondfinsternis orangerot bis dunkelbraun aus.
Der Schatten der Erde sieht wie ein Kegel aus; 1.4 Millionen km von der Erde entfernt läuft der Schatten in einer Spitze zu. Man könnte meinen, dass der Mond bei Vollmond immer in den Kernschatten der Erde eintaucht, da dieser seine Bahnen viel näher an der Erde zurücklegt. Allerdings verläuft diese Strecke so, dass sie meistens den Kernschatten verfehlt, um über 37.000 km ca., da die Bahneben des Mondes um ca. 56° zur Erde geneigt ist.
Bei einer Mondfinsternis läuft der Mond zuerst durch den Halbschatten der Erde, auch Penumbra genannt, der gerade mal so groß ist, dass der Mond mit einem Durchmesser von 3.476 km darin „Platz hat“.

Nach einer Weile (der Mond legt ca. 1km pro Sekunde zurück) können wir auf der Erde eine mehr oder weniger klare Grenze auf dem Mond erkennen, da eine Seite des Mondes schon im Schatten der Erde liegt und die andere Seite noch von der Sonne beschienen wird.
Während sich die Mondfinsternis ihrem Höhepunkt zuwendet, wird der Himmel immer dunkler, folglich kann man auch die schwächer scheinenden Sterne besser erkennen. Oder besser gesagt: strahlende Sterne, die etwas weiter weg liegen und dadurch ihr Licht weiter verteilen, und so weniger des von ihnen ausgestrahlten Licht die Erde erreicht.
Unter Umständen (wenn die Bahn des Mondes durch die Mitte der Umbra verläuft) kann die totale Mondfinsternis über eindreiviertel Stunden dauern. Es dauert ca. 1 Stunde, bis der Mond den Halbschatten der Erde verlassen hat, gemessen von dem Zeitpunkt aus, an dem der Mond die Umbra verlässt.
Alles in Allem könnte eine Mondfinsternis vom Anfang bis zum Ende sechs Stunden dauern, also länger als eine Sonnenfinsternis (höchstens 104 min).
Die Mondfinsternis wird auch Eklipse genannt.









Quelle: keine Angaben




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