Nora oder ein Puppenheim - schulnote.de 
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Titel:

Nora oder ein Puppenheim


  Note: 1   Klasse: 12









Arbeit: Nora oder ein Puppenheim – Henrik Ibsen

Helmer ist seit acht Jahren mit Nora verheiratet und hat mit ihr drei Kinder. Es ist Weihnachten. Weil Helmer am Neujahrstag als Bankdirektor der Aktienbank seinen Dienst antritt, freut sich Nora, endlich nicht mehr sparen zu müssen. Ihr Mann ermahnt sie, vernünftig zu bleiben: Sein erstes Gehalt in der neuen Position werde er erst in einem Vierteljahr erhalten. Falls ihm vorher etwas zustoße, dürfe sie keinesfalls mit Schulden dastehen.

An einem dieser weihnachtlichen Tage kommt Noras frühere Freundin Christine Linde zu Besuch. Nora und ihre Bekannte haben sich seit zehn Jahren nicht mehr gesehen und erzählen sich, was in der Zwischenzeit alles geschah. Christine heiratete vor acht Jahren einen wohlhabenden Mann, weil sie sein Geld brauchte, um für ihre Mutter und ihre jüngeren Brüder sorgen zu können. Aber bei seinem Tod vor drei Jahren hinterließ er nichts. Sie musste pausenlos arbeiten, um sich und ihre Angehörigen durchzubringen. Inzwischen starb die Mutter, und die Brüder sind erwachsen. Da müsse sie sehr erleichtert sein, meint Nora, aber ihre Freundin empfindet nur die Leere: "Niemand haben, dem man sein Leben widmen kann!". Nun braucht Christine trotzdem wieder Arbeit, denn schließlich braucht ja auch sie Geld. Nora verspricht Christine ihren Mann zu fragen, ob er der Freundin eine Stelle verschaffen kann.

Auch Nora erzählt ihre letzten zehn Jahre. Ihr Mann Helmer suchte sich nach der Eheschließung ein besser bezahltes Amt. Im ersten Jahr überanstrengte er sich so, dass die Ärzte um sein Leben fürchteten und dringend zu einer Erholungsreise in den Süden rieten. Gleich nach der Geburt des ersten Kindes fuhr die Familie deshalb für ein Jahr nach Italien. Noch heute glaubt Helmer, dass Noras Vater die teure Reise bezahlt habe. Christine ist der erste Mensch, dem Nora die Wahrheit erzählt. Sie nahm bei Rechtsanwalt Krogstad ein Darlehen auf. Den Schuldschein sollte ihr Vater als Bürge unterschreiben. Aber der lag auf dem Sterbebett, und Nora wollte nicht, dass er sich Sorgen um die Gesundheit ihres Mannes machte. Deshalb fälschte sie die Signatur ihres Vaters.

Tatsächlich merkte Krogstad aber genau an diesen Weihnachtstagen die Wahrheit: Obwohl Noras Vater bereits seit drei Tagen tot war, hatte er seine Unterschrift hergegeben. Krogstad war sich bewusst, dass Nora sie gefälscht haben muss. Trotz allem ist die Frau sich keiner Schuld bewusst, denn sie habe das Beste für ihren Mann und ihren Vater gewollt, aber der Anwalt erklärt ihr: "Die Gesetze fragen wenig nach den Beweggründen." Er versucht Nora zu erpressen: Sie muss ihren Mann davon abbringen, Krogstad zu entlassen, der als Bürokraft in der gleichen Bank wie Helmer beschäftigt ist. Helmer geht jedoch nicht auf Noras Bitten ein, denn Krogstad soll vor eineinhalb Jahren aus irgendeinem Grund eine Unterschrift gefälscht haben. Wenn er wenigstens die Tat nicht geleugnet und eine Strafe dafür verbüßt hätte, meint Helmer. Er stellt Christine Linde als Ersatz für Krogstad ein.

So kommt es, dass Krogstad einen Brief schreibt, in dem er Helmer über die Urkundenfälschung Noras informiert. Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Brief gelesen wird.
Krogstad hatte vor Jahren um Christine Linde geworben. Die aber wies ihn ab, weil sein Verdienst nicht ausgereicht hätte, um ihre Mutter und ihre beiden Brüder mit zu ernähren. Nun gesteht sie ihm aber ihre Liebe. Damit macht sie Krogstad so glücklich, dass er Nora (und somit Christine, die beiden sind ja schließlich Freundinnen) einen Gefallen tun und seinen Brief ungeöffnet von Helmer zurückverlangen will. Christine bringt ihn jedoch davon ab: Sie ist überzeugt, dass es zwischen Nora und Helmer nicht bei den Heimlichkeiten bleiben kann und es zu einer Aussprache kommen muss.


Er hält Nora zurück, die vorhatte, sich zu ertränken, denn er will alles vertuschen. Sie soll im Haus bleiben und nach außen so tun, als sei nichts geschehen.
Da wird ein weiterer Brief von Krogstad abgegeben. Helmer entnimmt den Schuldschein Noras und liest das Begleitschreiben, das wahre Geschehen und damit auch, dass Nora ihm ja das Leben gerettet hat!. Jetzt fühlt sich Helmer schon wieder gerettet. In bester Stimmung wirft er den Schuldschein ins Feuer, vergibt Nora und glaubt, damit sei alles wieder gut.



Über Helmers egoistische Haltung ist Nora tief enttäuscht. Sie merkt jetzt, dass es ihm nur um seine Ehre und Karriere ging und dass er sie ebenso wenig liebt wie ihr Vater es tat. Ihr wird bewusst, dass sie nie als Partnerin anerkannt wurde. Ihr Heim war nichts andres als eine Spielstube. Zu Hause, bei ihrem Vater, wurde sie wie eine kleine Puppe behandelt, bei Helmer wie eine große. Und die Kinder wiederum waren Noras Puppen. Sie war recht vergnügt, wenn Helmer mit ihr spielte, so wie die Kinder vergnügt waren, wenn Nora mit ihnen spielte. Das war ihre Ehe.

Nun verlässt sie ihren Mann und die Kinder. Sie hinterfragt die gesellschaftliche Moral und die vorgegebenen Rollenerwartungen: Sie muss herauskriegen, wer Recht hat, die Gesellschaft oder sie.