Notlügen Die Wahrheit ist doch nicht immer das Beste - schulnote.de 
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Titel:

Notlügen Die Wahrheit ist doch nicht immer das Beste


  Note: Hausaufgabe   Klasse: 10









Arbeit: Notlügen

Manchmal ist es schwer, jemandem die Wahrheit zu sagen. Oft greifen wir dann zu einer Notlüge. Statt gründlich über die Sache nachzudenken und uns damit auseinander zu setzen, wählen wir den bequemeren Weg.

Wenn uns jemand belügt, dann sind gewisse Hergänge oder zwischenmenschliche Machenschaften einfach nicht für unsere Ohren bestimmt. Warum auch immer. Jedenfalls haben wir das Gefühl, dass uns in solchen Situationen nicht ausreichend Respekt gezollt wird. Schließlich muss der lügende Part davon ausgehen, dass der Schwindel eines Tages auffliegt und uns mitunter massiv verletzt. Auf alle Fälle wird diese Möglichkeit, sei es bewusst oder unbewusst, einkalkuliert. Hinzu kommt, dass unser, daraus resultierendes, mangelndes Vertrauen ebenso an unseren Nerven zehrt. Nach entsprechenden Enttäuschungen wissen wir einfach nicht mehr, was wir wem noch glauben sollen. Letztendlich vermuten wir immer irgendwo eine Lüge oder Verschwörung und fangen Schritt für Schritt an, alles zu hinterfragen.

Eine sehr lästige Folge.

- Wir lügen aus Höflichkeit: "Das schmeckt gut". "Der Nachmittag war sehr schön
mit Ihnen".

- Wir lügen, weil wir dem anderen Enttäuschungen ersparen wollen: "Ich melde mich wieder". "Das steht Ihnen gut". "Das Geschenk gefällt mir gut". "Ich kann leider nicht zu deinem Geburtstag kommen, mir geht es nicht gut".

- Wir lügen, um anderen nicht wehzutun, um sie zu schützen oder zu verteidigen: "Du siehst großartig aus" (obwohl er schlecht aussieht). "Mit Ihnen geht es wieder aufwärts", sagt beispielsweise der Arzt und verschweigt die geringe Lebenserwartung. Anwälte, Steuerberater und Werbefachleute werden dafür bezahlt, das Beste für ihre Mandanten herauszuholen.

- Wir lügen aus Angst vor Konflikten und um Verantwortung nicht tragen zu müssen: "Ich habe nichts davon gewusst".

- Wir lügen, weil wir die Missbilligung anderer nicht aushalten wollen und um freundlicher, klüger, anständiger und freundlicher zu erscheinen.

- Wir lügen aus Scham: "Ich war es nicht".

- Wir lügen, weil wir besser dastehen wollen oder um Mitleid zu bekommen. Beispielsweise übertreiben wir den Streit mit der Tochter ein wenig.

- Wir lügen, weil wir unsere Gefühle und Meinung verbergen wollen. Dahinter verbirgt sich die Angst vor Ablehnung.

Frauen lügen vorwiegend, um zu motivieren, zu trösten und nicht zu verletzen. Männer lügen, weil sie gut dastehen wollen.









Quelle:




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