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Titel:

Pakistan


  Note: Sehr gut (1)   Klasse: 8









Arbeit: Der Staat Pakistan entstand im August 1947. Mit einer Fläche von 796.095 und
einer Einwohnerzahl von über 172.80 Millionen zählt Pakistan zu einem der
größten Ländern der Welt.
Der wichtigste Fluss in Pakistan ist der Indus. Er beginnt in China und verläuft
fast durch ganz Pakistan

Geschichte
Die Spuren der Region gehen in seiner Geschichte um mindestens 2.500 Jahre
vor Christus zurück, als eine hoch entwickelte Zivilisation im Indus-Tal entstand.
Ausgrabungen in Harappa, Mohenjodaro und Kot Diji haben Beweise ans Licht
gebracht, dass es die Hochkultur auch schon in den ältesten Zeiten gab. Rund
1.500 v. Chr. eroberten die Arier diese Region und schoben die Hindu Einwohner
langsam weiter östlich in Richtung des Ganges-Tals. Später besetzten die Perser
die nördlichen Regionen. Die Griechen sind in 327 v.Chr. Unter Alexander von
Makedonien gekommen, und liefen durch die Region wie ein Meteor.

Menschen und Sprachen
Die Menschen in Pakistan sind überwiegend Muslime. Andere religiöse Gruppen
sind die Christen, Buddhisten, Hindus und Parsen.
Während Urdu, das ist die Landessprache in ganz Pakistan, gesprochen wird,
wird Englisch ausgiebig in den offiziellen Kreisen verwendet, vor allem in den
Städten.

Die regionale Sprache Sindhi wird in Sindh, Balochi in Belutschistan, Punjab in
Punjab und Paschtu in der Nordwest-Grenzprovinz gesprochen.
Geografie
Pakistan hat eine Gesamtfläche von 803.940 Quadratkilometern, das ist mehr als
doppelt so groß wie Österreich und Deutschland zusammen. Pakistan liegt in
Südasien. Im Süden liegt das Arabische Meer, mit 1,046km pakistanischer Küste.
Im Osten ist Indien, das eine 2.912 km lange Grenze zu Pakistan ist. Im Westen
ist der Iran, der eine 909 km Grenze zu Pakistan hat. Zu Pakistans Nordwesten
liegt Afghanistan, mit einer gemeinsamen Grenze von 2.430 km.
China ist nach Nordosten und hat eine 523 km Grenze zu Pakistan.

Im äußersten Norden Pakistans treffen mit dem Hindukusch, dem Karakorum und
dem Himalaya die drei höchsten Gebirgszüge der Erde zusammen und schirmen
das Land von Zentralasien ab.
Im stark vergletscherten Karakorum liegt der K2, mit 8.611 Metern Höhe die
höchste Erhebung Pakistans und der zweithöchste Gipfel der Erde.
Fünf der weltweit 14 „Achttausender“ liegen auf pakistanisch kontrolliertem
Gebiet.
Klima
In Nordpakistan ist mehr Niederschlag als in den südlichen Teilen des Landes.
Im Südosten Pakistans geht die Grenze zu Indien durch eine flache Wüste, die
sogenannte Cholistan oder Thal Wüste. West-Zentral Belutschistan hat einen
hohen Wüstenplateau, was aber von Mittelgebirgen begrenzt ist. In den meisten
Teilen der Punjab- und Sindhregionen, sind fruchtbare Ebenen, wo die
Landwirtschaft von großer Bedeutung ist.
In Pakistan herrscht überwiegend arides subtropisches Kontinentalklima mit
erheblichen örtlichen und jahreszeitlichen Unterschieden.
Im Tiefland schwanken die durchschnittlichen Temperaturen im kältesten Monats
Januar zwischen 12 Grad Celsius im Norden und 16 °C, im Süden kann es auch im
Winter um die 20 °C bekommen. In den Sommermonaten Mai bis September wird
es, mit Ausnahme der höheren Lagen, überall im Land unerträglich heiß. Die
durchschnittlichen Temperaturen liegen dann in der Regel über 30 °C. Vereinzelt
können im Binnenland sogar Höchstwerte von bis zu 50 °C auftreten.


Religion
Pakistan ist für viele Religionen der Welt wichtig. Das Indus-Tal führte zu einer
der ersten großen Zivilisationen. Mahayana-Buddhismus entwickelte sich auch
hier, wie die Sikh-Religion unter Guru Nanak, zu einem wichtigen Glauben.
Pakistan wurde im Indus-Tal gegründet, um den Muslimen in Südasien einen
eigenen Staat zu bieten. Es gibt kaum ein anderes Land, indem die Religion so
eine wichtige Rolle im Leben der Menschen spielt, wie in Pakistan.
Muslime machen über 98% der Bevölkerung Pakistans aus, von denen rund 80%
Sunniten und 20% Sh'iah sind. Etwa 1% der Bevölkerung sind Christen mit etwas
mehr Protestanten als Katholiken.


Kunst und Kultur
Pakistan hat allen Grund, stolz auf seine Tausende von Jahren alte und
traditionsreiche Kunst und Kultur zu sein. In der Zeit nach der Unabhängigkeit
haben die aufeinanderfolgenden Regierungen umfangreiche staatliche Hilfe und
Initiative für die Hebung von Kunst und Handwerk im Land gewährt.

Ein großes Problem stellt das anhaltend hohe Bevölkerungswachstum dar. Die
staatliche Politik zur Familienplanung scheiterte an religiösen Vorurteilen und
daran, dass Kinderreichtum nach wie vor als notwendige Sicherheitsvorkehrung für
das Alter betrachtet wird. Das ohnehin hohe Wachstum wurde durch Millionen von
Flüchtlingen, die vor allem aus Indien und Afghanistan in den letzten Jahrzehnten
ins Land strömten, zur regelrechten Bevölkerungsexplosion. Das hat zur Folge,
dass das Staatsgebiet Pakistan heute von über 131 Millionen Menschen bevölkert
wird. Im Jahre 1947 waren es nur etwa 30 Millionen.

Flut in Pakistan
Im Juli und August 2010 kam es im nordwestlichen Pakistan als Folge eines
außergewöhnlich starken Monsunregens zu Überschwemmungen, bei denen bis
zum 3. September 2010 offiziell 1738 Menschen ums Leben kamen. 1.781.018
Häuser wurden beschädigt. Betroffen war zuerst die Provinz Khyber Pakhtunkhwa,
die an der Grenze zu Afghanistan liegt. Die Wassermengen zerstörten zunächst
vor allem zahlreiche neu errichtete Brücken und Straßen im Einzugsgebiet des
Swat und am Oberlauf des Indus bevor sie den gesamten Flusslauf bis nach Sindh
am Indischen Ozean beeinträchtigten.
Laut dem UN-Nothilfekoordinator waren mehr als 14 Millionen Menschen von den
Überschwemmungen betroffen, von denen mindestens 6 bis 7 Mio. unmittelbar
humanitäre Hilfe benötigen; Tausende wurden zu Umweltflüchtlingen.

Krieg
Der Zweite Indisch-Pakistanische Krieg, auch Zweiter Kaschmirkrieg, wurde von
August bis September 1965 zwischen den südasiatischen Staaten Indien und
Pakistan um die von beiden Seiten beanspruchte Region Kaschmir geführt. Ihm
gingen von April bis Juli 1965 einige Scharmützel um das ebenfalls umstrittene
Sumpfgebiet des Rann von Kach im südlichen Abschnitt der indisch-
pakistanischen Grenze voraus. Der Krieg endete mit der Wiederherstellung des
Vorkriegsstandes.
Angesichts US-amerikanischer Unterstützung in Form von Waffenlieferungen, der
besseren technischen Ausrüstung der pakistanischen Streitkräfte und der
Niederlage Indiens im Indisch-Chinesischen Krieg von 1962 glaubte Pakistan eine
vermeintliche Schwäche Indiens ausnutzen zu können, um die seit 1947 und dem
Ersten Indisch-Pakistanischen Krieg ungeklärte Kaschmirfrage für sich entscheiden
zu können. Verschärft wurde die Lage durch die zunehmend stärkere
Eingliederung von Jammu und Kaschmir als indischer Bundesstaat.
Zunächst führten jedoch Grenzstreitigkeiten im unfruchtbaren und nahezu
menschenleeren Salzsumpfgebiet des Rann von Kachchh, wo unter anderem
Erdölverkommen vermutet wurden, zu militärischen Auseinandersetzungen. Der
ungeklärte Grenzverlauf geht auf einen Streit zwischen dem ehemaligen
Fürstenstaat Kachchh, der 1947 Indien beitrat, und der ehemaligen britisch-
indischen Provinz Sindh, heute eine der Provinzen Pakistans, zurück. Da der
Salzsumpf in der Monsunzeit fast vollständig überflutet wird, forderte die
britische Kolonialverwaltung die Verlegung der Grenze in die Mitte des Sees, wie
bei Gewässern international üblich. Kachchh lehnte dies jedoch kategorisch ab.
Die ungelöste Grenzfrage vererbte sich auf Indien und Pakistan.

Und zum Abschluss, das wsl aktuellste Ereignis werdet ihr alle kennen. Und zwar
dass am 2.Mai Osama bin Laden in Pakistan erschossen wurde.
Die USA stürzten im Krieg in Afghanistan seit 2001 das mit Bin Laden verbündete
Taliban-Regime und fahndeten verstärkt, aber bis 2010 erfolglos nach ihm. In der
Nacht zum 2. Mai 2011 wurde Bin Laden im Rahmen einer von US-Präsident
Barack Obama befohlenen Aktion von US-Soldaten in seinem Anwesen in Pakistan
erschossen.









Quelle: Wikipedia, Geographie Buch




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