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Titel:

Papst Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger)


  Note: 2-   Klasse: 6









Arbeit: Josef Ratzinger (Papst Benedikt XVI.)



Kardinal Joseph Ratzinger ist seit dem 20.4.2005 das neue Oberhaupt der katholischen Kirche. Der 265. Papst der Kirchengeschichte nahm den Namen Benedikt XVI. an. Ratzinger ist der erste Deutsche auf dem Papstthron seit 482 Jahren.


Lebenslauf:

1927 wurde Josef Ratzinger in Marktl am Inn in Bayern geboren.
1946-1951 studierte er Philosophie und Theologie in München-Freising.
Zum Priester geweiht wurde er am 29. Juni 1951 in München-Freising. Danach war er als Aushilfspriester in der Pfarrei St. Martin in München-Moosach und als Kaplan in München-Bogenhausen in der Pfarrei Hl. Blut tätig.

Ratzinger war 1952-1954 Dozent im Erzbischöflichen Klerikalseminar Freising und anschließend bis 1957 Dozent für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising. Danach absolvierte er die Habilitation (Lehrberechtigung) an der Universität München. Im Jahre 1958-1959 erhielt er eine Professur für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising. Für vier Jahre war Ratzinger ab 1959 als Ordinarius (ordentlicher Professor/katholischer Bischof) an der Universität Bonn tätig.
1962-1965 war Ratzinger offizieller Konzilstheologe des Zweiten Vatikanums.
von 1963 bis 1977 war er Ordinarius (ordentlicher Professor/katholischer Bischof) für Dogmatik und Dogmengeschichte an den Universitäten Münster, Tübingen und Regensburg. Von 1976-1977 war er Vizepräsident der Universität Regensburg.
Zum Erzbischof von München und Freising wurde er ernannt am 25. März 1977 und zum Kardinal am 27. Juni 1977. Zum Honorarprofessor wurde er danach an der Universität Regensburg ernannt.
Durch Papst Johannes Paul II. wurde Ratzinger am 25. November 1981, zum Präfekten der Katholischen Glaubenskongregation in Rom, zum Präsidenten der Päpstlichen Bibelkommission und der Internationalen Theologenkommission ernannt.
Von 1986 bis 1992 war er Leiter der Päpstlichen Kommission zur Erstellung des „Katechismus der Katholischen Kirche“



1992 wurde Ratzinger zum Kardinalbischof der suburbikarischen Diözese Velletri-Segni durch Papst Johannes Paul II. ernannt.
Am 9.Nov.1998 bestätigte Papst Johannes Paul II. die Wahl zum Vizedekan des Kardinalskollegiums.
2002 wurde er zum Dekan des Kardinalskollegiums gewählt
Die Kardinäle in Rom haben am 19.Apr.2005 den deutschen Josef Ratzinger zum neuen Papst gewählt. Vom Balkon des Petersdoms erteilte er seinen ersten Segen als Papst.
Als Bischof von Rom und Nachfolger des Apostels Petrus ist der Papst Stellvertreter Christi, Leiter der Gesamtkirche, Haupt des Bischofskollegium. Zugleich ist er Staatsoberhaupt des Vatikanstaates.



Ehrendoktorate:

1984
College of St. Thomas in St. Paul / Minnesota: Verleihung des Ehrendoktors of Humane Letters

1985
Ehrendoktor der Katholischen Universität Eichstätt

1986
Ehrendoktor der Katholischen Universität Lima

1988
Ehrendoktor der Katholischen Universität Lublin

1998
Ehrendoktor der Katholischen Universität von Navarra in Pamplona

1999
Ehrendoktor in Rechtswissenschaft der Freien Universität „Maria SS. Assunta“ (LUMSA) in Rom

2000
Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universiät Wroclaw


Weitere Auszeichnungen:

1977
Verleihung des Großkreuzes des nationalen Verdienstordens der Republik Ecuador
Verleihung des Bayerischen Verdienstordens

1985
Verleihung des Großen Verdienstkreuzes des Bundesrepublik Deutschland mit Stern und Schulterband
Verleihung der Verfassungsmedaille des Bayerischen Landtags in Gold

1989
Verleihung des Ordine della Minerva der Universität Chieti
Verleihung des Augustin-Bea-Preises in Rom

1991
Verleihung des Leopold-Kunschak-Preises in Wien

1992
Verleihung des Großen Goldenen Ehrenzeichens am Bande der Republik Österreich
Verleihung des Literaturpreises in Anacapri
Verleihung des Literaturpreises Basilicata in Potenza

1996
Verleihung des Bayerischen Maximiliansordens für Kunst und Wissenschaft

1997
Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Marktgemeinde Marktl am Inn

1998
Ernennung zum Kommandeur der Ehrenlegion durch den französischen Staatspräsidenten

1999
Aufnahme in die Reihen des Souveränen Militärischen Malteserordens in Rom als „Bali di Gran Croce e Devozione“


Mitgliedschaften:

1964-1967
Ordentliches Mitglied der Rheinisch-Westfälischen Akademie Wissenschaften, seit 1966 Korrespondierendes Mitglied

1966
Mitglied der Académie des sciences réligieuses, Bruxelles

1991
Ordentliches Mitglied der Europäischen Akademie für Wissenschaften und Künste, Abteilung Theologie in Salzburg

1992
Membre Associé Etranger der Académie des Sciences Morales et Politiques de l’Institut de France, Paris

2000
Berufung als Ehrenmitglied in die Päpstliche Akademie der Wissenschaften durch Papst Johannes Paul II.











Quelle:




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