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Titel:

Perikles


  Note: 1   Klasse: 10









Arbeit: Perikles war ein athenischer Staatsmann und Heerführer im antiken Griechenland. Er war der
Sohn von Xanthippus und Argariste. Perikles trat 462 v.Chr. an die Spitze des Demos von
Athen.
Er entzog gemeinsam mit Ephialtes dem Areiopag ( = Adelsrat) das Aufsichtsrecht über Verwaltung und Beamte und übertrug es dem Rat der Fünfhundert,
der Volksversammlung und dem Volksgericht. Er führte die Bezahlung von Rat und Gerichten ein, und erweiterte das Wahl- und Kandidaturrecht für das Archontat auf die 3. Klasse. Ratsmitglieder und Geschworene erhielten nun für ihre Tätigkeit
Taggelder (Diäten). Seit 450 v.Chr. beherrschte Perikles das öffentliche Leben in Athen.
Viele male wählte ihn die Volksversammlung zum Feldherrn. Er war beliebt und tat viel
für seine Stadt. Mit 20 Jahren durfte ein Athener zum ersten Mal bei der Volksabstimmung mitwählen. Nur Bürger deren Eltern gebührtige Athener waren durften wählen. Aber Frauen,Sklaven und nicht Athener durften nicht wählen. Ausländer durften auch keine Häuser vom
Staat kaufen. Sie mussten sich welche mieten.
Perikles war nie Archon, aber 15 mal gewählter Stratege und damit zum mächtigsten Politiker Athens aufgestiegen, doch außerhalb Athens wuchs der Widerstand gegen die Politik des Perikles an.
Unter seiner Führung erreichte Athen die Vormachtstellung im Attischen Seebund.
Nach den Perserkriegen wollte er den Bund in ein Attisches Reich umwandeln.
Der Bund wurde in 5 Steuerkreise eingeteilt, und alle Städte mussten die attische Demokratie einführen. Abfallende Städte wurden zurückerobert.
Nur für diese attischen Bürger schuf Perikles auch seinen Fürsorge- und Wohlfahrtsstaat.
Sie erhielten: Taggelder für die Teilnahme an der Volksversammlung, Festtags- und
Theatergeld, Getreidespenden.
Auch in der Baukunst sorgte Perikles für die berühmten Bauten Odeum, die Propyläen und
den Parthenon-Tempel auf der Akropolis.
Nach Kämpfen mit Persien und Sparta konnte Perikles günstige Friedensbedingungen erreichen. Perikles erreichte einen fünfzehnjährigen Frieden mit Sparta (wappnete Athen aber gleichzeitig gegen den aus seiner Sicht unvermeidlichen Bruderkampf mit Sparta),
der aber nach seinem Tode (September 429 v.Chr.) wieder zerbrach. Erst als es zum Bruderkrieg zwischen Athen und Sparta kam, wurde die Demokratie und deren Ordnungsform, die Polis, in Frage gestellt. Mit
Perikle´s Tod und den Epigonen, den neuen "Volksführern", die nur
ihre eigenen Machtinteressen im Auge hatten, schwand das Vertrauen in das demokratisch herbeigeführte Gesetz. Die Bedeutung der Polis war erschüttert und eine allgemeine Politikverdrossenheit breitete sich aus. Innerhalb von nur acht Jahren wurde die athenische Verfassung vier Mal geändert und 411/10 v.Chr. wurde die Demokratie durch eine Oligarchie
ersetzt, um 403 v.Chr. dann wieder restituiert zu werden.










Quelle:




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