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Titel:

Pluralisierung in der heutigen Gesellschaft


  Note: 1   Klasse: 12









Arbeit: Pluralisierung in der heutigen Gesellschaft

Die Pluralisierung in der heutigen Gesellschaft ist in vielen Lebensbereichen erkennbar und je nach Alter der Menschen und deren Standort auswirksstärker oder -schwächer.
So bekommen ältere Menschen in abgelegeneren Orten weniger von diesem Prozess mit wie junge Menschen in einer Großstadt.
Die plurale Gesellschaft bietet den Menschen vielfältige Möglichkeiten ihr Leben zu führen und individuell zu entscheiden.
Die Pluralisierung fängt schon im Erziehungsalter an. Eltern können selbst entscheiden ob sie ihr Kind in eine Krabbelgruppe stecken oder doch erst in den Kindergarten schicken, ob sie sich einen Babysitter besorgen oder direkt ein Kindermädchen festeinstellen um ihren beruflichen Tätigkeiten problemlos nachzugehen. Darunter können sie noch entscheiden, ob sie ihrem Kind schon von ihrem Kindermädchen eine Fremdsprache beibringen lassen, dem Kind eine musikalische Früherziehung bieten wollen und so weiter, die Möglichkeiten sind schon für Kleinkinder fast unbegrenzt. Kinder bekommen schon im frühen Alter die Möglichkeit ohne Zeitdruck und Pflichten ihre Vorlieben, Hobbies, Talente,Stärken und Fähigkeiten herauszufinden, zu entdecken und für ihre Zukunft zu nutzen.Im Vergleich zu früher, als es je nach Klassenschicht üblich und Tradition war die Kinder einfach zu Hause von der Mutter und Großmutter zu erziehen, gibt es hinsichtlich der Erziehung kaum noch Traditionen und Normen noch weniger, dafür sind die Möglichkeiten für Eltern viel zu verlockend und auch für Berufstätige oft kaum zu umgehen. Im Laufe der Jahre bekommt ein Kind noch viel mehr Möglichkeiten sich zu bilden, in verschiedenen Bereichen, Kunst, Musik, Sport, Wissenschaftlichem usw. und auch bei der Schulwahl gibt es viele Alternativen, die traditionellen Mädchen- und Jungenschulen gibt es zwar noch, aber diese müssen mit Haupt-,Real- und Gesamtschulen, sowie ymnasien und Privatschulen konkurrieren. Schon im frühen Alter sind Kinder der pluralisierten Gesellschaft ausgesetzt und müssen bzw. können viele Entscheidungen treffen, die Kinder früher gar nicht treffen durften bzw. konnten.Junge Leute können meist selbst entscheiden, nicht so wie es früher Traditionen vorraussetzten, dass Jungen, dem Beruf ihres Vater nachgehen mussten. Ganz klar Traditionen und Normen in Bildungsfragen sind verloren gegangen.
So auch die Traditionen innerhalb der Familien. Junge Leute bekommen eine große Anzahl an Freizeitangeboten, verbringen deshalb weniger Zeit zu Hause und die Eltern,Vater so wie auch die Mutter sind meist berufstätig und auch nicht zu Hause, freie Zeit um gemeinsam am Tisch beim Mittagessen zu sitzen fehlt oft und so gehen viele Famielientraditionen aus Zeitmangel verloren. Gemeinsame Abende mit Geschichtenvorlesen, Musizieren und Erzählen werden ersetzt von späten Meetings, Geschäftsessen-, reisen der Eltern, Partys für die jungen Leute und selbst wenn mal die ganze Familie sich einen Abend zu Hause findet, läuft der Fernseher, die Kinder sitzen vor dem Computer, telefonieren,was auch immer.
Der Traditionsverlust ist auch in der Mode erkennbar, was ist denn noch traditionell? Schuluniformen in den Schulen, die das Einheitliche fördern, sind schon eine Ausnahme.Ob Mädchen Röcke, Kleider oder auch Hosen tragen, jedem sich selbst überlassen. Hier spielt der starke Individualismus in der heutigen Gesellschaft eine starke Rolle. Bei der Mode, die sich unaufhörlich weiterentwickelt, Altes aufgreift, schnell wieder umschwingt, haben Traditionen wenig Chancen. Das Oberteil vom letzten Jahr fällt dabei auch oft in irgendeine Ecke, wenn nicht in den Müll und wird von einem neuen ersetzt. Kleider, die früher wochenlang genäht worden sind, gibt es in einer Gesellschaft, die ein übermäßiges Angebot an Waren hat, die günstiger und schneller in Fabriken, Nähereien in Massen produziert werden, kaum. Hier kommt es zu Werteverlusten. Diese gibts nicht nur was das Materielle betrifft.
Moralvorstellungen und Werte werden je nach Individuum neu definiert, Normvorstellungen gibts nicht, wie denn auch, bei aller Vielfalt in allen Lebensbereichen? Ein Bespiel: Scheidungen! Früher undenkbar, heute "normal". Jeder darf sein Leben führen, wie er sich entscheidet und wie er es für richtig hält, solange er die staatlichen Gesetze nicht bricht. Die Gesetze kennt jeder in etwa, doch Moralvorstellungen und Werte? Früher wurden diese von Eltern übermittelt und diese waren von den wöchentlichen Gottesdienstbesuchen geprägt. Wer Sonntags nicht in der Kirche zur Messe erschien, auf den wurde von der Gesellschaft mit dem Finger gezeigt, heute ist das kein Thema mehr. (Traditions-&Wertverlust in einem) Die Taufe ist auch nicht mehr selbstverständlich, Kinder werden nicht immer getauft, da manche Eltern ihre Kinder selbst entscheiden lassen wollen, ob sie katholisch, evangelisch oder überhaupt nicht getauft werden wollen. Die Gesellschaft ist da sehr tolerant und in vielen Themen, die früher noch nicht mal zur Diskussion standen. Wie entscheiden sich nun die Kinder, welcher Konfession sie angehören wollen? Informationsmöglichkeiten gibt es viele, das Internet, Fernsehen, Freunde, Kirchen etc. Wie tief ist dann die Überzeugung? Hier sieht man "religious preference", freie Wahl, die zum Überzeugungs- und Engagementverlust führen kann. (Bezug auf Peter L.Berger)
Alles in allem steht der Individualismus in einer pluralen Gesellschaft im Vordergrund,dieser wird unterstützt und gefördert und die Möglichkeiten und die Toleranz der Menschen sind da fast unbegrenzt. Jedoch gibt es einen starken Traditions- und Werteverlust.








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