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Titel:

REFERAT GESCHICHTE


  Note: 1   Klasse: 10









Arbeit: REFERAT - GESCHICHTE

2950 v. Chr.(Reichseinheit) - 2040 (1. Zwischenzeit - Zerfall der Reichseinheit)

- Expeditionen zur Sinai-HI - Kupfergewinnung
- Südgrenze am I. Katarakt
- Verteidgungskämpfe mit Nubien, arabischen und libyschen Wüstenvölkern(FZ-Beginn)
- Besetzung des Deltas durch palästinensische und libysche Nomaden(1.ZZ)
Wehrpflicht
kein stehendes Heer, keine ausgefeilten Kampftaktiken, unberechenbare Truppendisziplin
Anekdote: Pharao Phiops I. traute den militärischen Fähigkeiten der Provinzfürsten nicht und ernannte den Richter Une zum Befehlshaber. Dieser berichtete nach dem Feldzug stolz: Die Soldaten hätten weder gestritten noch geplündert.
Heer: Miliz, Leibwache des Pharao (Eliteeinheit), ausländische Söldner
jede Provinz hatt eine eigene Miliz, die bei Bedarf in Anspruch genommen konnte
Provinzfürsten = "Vorsteher der Soldaten"
keine einheitlichen Befehlshaber - bei jedem Feldzug wurde ein BH ernannt (meist PF)
Bewaffnung: Schilde, Lanzen, Streitäxte; Sondereinheiten: Pfeil und Bogen, Schleudern
Unterschiedliche Anzahl von Straußenfedern am Kopf dienten zur Identifikation der Kämper

Mittleres Reich (1991 v. Chr. - 1650 v. Chr.)

- 12. Dynastie: Amenemhêt I.
Befestigung der Suez-Landenge bei Pelusium
Bau eines schiffbaren Kanals: Wadi Tumilât (vom Nil zum Roten Meer)
- Sohn Sesostris I.
mehrere Feldzüge gegen Nubien
Ergebnis: Südgrenze am II. Katarakt
- Sesostris III.
bedeutendster Kriegsfürst im M.R.
energische Aussenpolitik gegen Nubien
Strategie: Errichtung der Doppelfestung Semme & Kumme am II. Katarakt, sowie einer ägyptischen Handelsniederlassung am III. Katarakt -> Entmachtung der Gaufürsten -> Wiederherstellung des absolutistischen Königstaates wie im Alten Reich (erst unter Amenemhêt III.)
strenge militärische Disziplin, disziplinierte Angriffstaktiken
Marschordnung: 10 Reihen; 4 Soldaten
Bewaffnung: lange Speere mit Bronzespitze, Schilde, Pfeil und Bogen (nubische Söldner)
- zwischen Ende der 12. Dynastie und der 14. Dynastie: Verlust der NO - Grenze
- Kaaniten bringen den Norden unter ihre Gewalt
- 1650 v. Chr. - 2.ZZ: Einfall der Hyksos -> Verfall der Südgrenze (Einsatz von leichten zweirädrigen Streitwagen)

Neues Reich (1550 v. Chr. - 1080 v. Chr.)

- Beginn der großen Kriegsfürsten / Verfolgung einer expansiven Aussenpolitik
- umfassende Militärreform
festes stehendes Heer -> auf Miliztruppen wird immer seltener zurückgegriffen
die Hyksos wurden erfolgreich kopiert (Streitwagen, Einsatz von Pferden)
neue Kampfwagen wurden konstruiert -> Rückgrat der Armee
Besatzung eines Kampfwagens: 2 Männer - ein Wagenlenker und ein Wagenkämpfer
Wagenkämpfer = Eliteeinheit (Pfeil & Bogen, Wurfspieße)
Söhne des Pharaos führten oft den Titel "Erster Wagenlenker"
Pferde wurden oft durch wattierte Panzer geschützt
Waffengattungen entstehen: Fußsoldaten, Bogenschützen, Kampfwagen
Einteilung der Kampfeinheiten in Scharen ("Schar des Amun", "Schar des Pharao" u.s.w.)
jede Einheit hatte ihre besonderen Markierungen und Abzeichen um sie im Kampf lokalisieren zu können
im Heer: zahlenmäßige Dominanz von ausländischen Söldnern (Bsp.: 19. Dynastie - 3200 ausländische Söldner gegenüber 1900 Ägyptern)
neue ausländische Söldner brachten neue Bewaffnungen und Ausrüstungsgegenstände zum Einsatz
vielfältiges Waffenarsenal entstand
Helme und Kettenhemden wurden getragen
auch Marineeinheiten auf dem Nil und den Küstengewässern waren im Einsatz
überliefert sind: der Titel "Oberster der Schiffsmannschaften" und
Kampfschiffe mit Namen wie "der Wildstier" oder "Nördliches Schiff"
Entstehung von militärischen Ausbildungszentren
Spezialisierungsmöglichkeiten auf einzelne Waffengattungen
Manöver mit Kampftaktiken für die Schlacht
erfolgreiche Kämpfer bekamen den Orden "Gold der Tapferkeit" (250 g schwere Kette mit goldenen Fliegen -> Kämpfer hatten den Feind tapfer und unnachgiebig wie die Fliegen verfolgt)
- Vertreibung der Hyksos (17. Dynastie)
- Expansion nach Palästina und Syrien
Hauptaufgabe: Anspruch auf das ehemaliges Hyksosgebiet
- Wiederaufnahme der freundschaftlichen Beziehungen mit Byblos und Kreta
- Wiederherstellung der Südgrenze am II. Katarakt (Amosis, letzter Phara der 17. und erster der 18
Dynastie)
- Krieg und Unterwerfung Nubiens ( Amenophis I. )
Zerstörung der Hauptstadt Kerma
- Thutmosis I. - Unterwerfung Nubiens bis zum IV. Katarakt bei Napata - Südgrenze
Sicherheit und Ruhe im Süden durch Festungen
Erstellung einer Söldnerarmee (Nubier, Libyer, Asiaten) mit Streitwagen
Schlacht und Sieg gegen Mitanni - kein Landgewinn
mehrere syrische Feldzüge (Asienpolitik)-> Memphis als grenznaher Hauptwaffenplatz gewinnt an Bedeutung
- Thutmosis II. und Hatschepsut (enthront Thutmosis III.) - 24 Jahre aussenpolitische Passivität
Mitannikönig bildet währendessen eine Koalition mit 330 Stadtfürsten in Kadesch am Orontes
Ziel: Wiederherstellung der Hyksosherrschaft in Ägypten
- Thutmosis III. - Napoleon Ägyptens (übernimmt die Regierung nach Hatschepsut's Tod)
vertärkte Aussenpolitik
ärgster Gegner war das Mitannireich
erster Feldzug -> Zerschlagung der Koalition bei Megido im Karmel-Gebirge (1468 v.Chr.)
militärisch sehr geschickt
ausführliche Dokumentation der Schlacht (z.B. Beute: 942 Kampfwagen, 2238 Pferde, Gold und Silber)
unterworfene Staaten wurden zu hohen jährlichen Tributzahlungen verpflichtet
eroberte Gebiete blieben von ägyptischen Garnisonen besetzt
ständige Unterwerfung von Palästina und Syrien
beinah jährliche Feldzüge nach Norden bis Ugarit -> systematische Eroberung durch die Stationierung von Truppen in festen Garnisonen
1458 v.Chr. Erneuter Feldzug gegen das Mitannireich
Thutmosis III. Musste unverrichteter Dinge zurückkehren, nachdem Sauschtatar einer offenen Schlacht aus dem Wege ging
Eroberung der Stadt Kadesch auf dem Rückweg - Unterwerfung des mittleren Syriens
Nordgrenze von Ugarit bis Nija
- Verlust der Nordgrenze - das Land zwischen Orontes und Euphrat fällt an das Mitannireich
zurück (Amenophis II.)
- 1413/12 schliesst Thutmosis IV. mit dem Mitannikönig Frieden und Bündnis
80-Jahre währender Verzicht auf aktive Syrienpolitik
Hintergrundinformationen:
- Amenophis III.
die Hethiter erobern das Mitannireich
syrische Vasallen sind untereinander in Kämpfe verstrickt -> das Vasallensystem bricht zuammen
palästinensische und syrische Städte werden durch räuberische Nomaden (Chabiru) bedroht
der neu entstandene Staat Amurru im nördlichen Libanon unterwirft nach und nach mehrere Küstenstädte
innerhalb Ägyptens entstehen starke Spannungen zwischen dem Militär und den Priestern

- Amenophis IV. oder Achet-aten oder Echnaton
religiöse Reform vom Polytheismus (griech.: Vielgötterei) zum Henotheismus (griech.:Eingötterei)
aufgrund des zusammengebrochenen Vasallensystems muss Ägypten den Libanon als Nordgrenze akzeptieren
Beziehungen zum Hethiterreich bleiben freundschaftlich
- Tutanchamun
Wiederherstellung der alten Religion
nach seinem Tod hält seine Witwe Anchesen-amun beim Hethiterkönig Suppiluliuma um die Hand einer seiner Söhne an. Dieser sendet ihr nach einigem Zögern seinen Sohn Zannanza. Dieser wird auf der Reise auf ägyptischer Seite ermordet. (Vermutung: von einer nationalägyptischen Partei auf Betreiben des späteren Pharaos Haremhab)=>
Ausbruch eines Rachefeldzuges der Hethiter, der mit Unterbrechung, 60 Jahre andauert
Unterbrechung: 20 Jahre nach einem Seuchenausbruch auf Seiten der Hethiter, bei dem der König und sein Nachfolger stirbt
- Haremhab und Sethos I.
Vorstösse insTal des Orontes
Ziel: Neubegründung der alten ägyptischen Machtstellung in Syrien
- Ramses II.
1290(74) Schlacht bei Kadesch gegen Hethiterkönig Mutawalli verloren->Syrien bleibt hethitisch
Durchführung wurde ausführlich beschrieben
4 Armeen; 5000 Soldaten = 20000 Mann
Armeen wurden nach Göttern benannt: Amun, Re, Ptah, Seth
gleichzeitig wurden Truppenverbände auf Schiffe verladen
Aufmarsch der einzelnen Armeen im Abstand von 10 Kilometern->Koordinationsprobleme durch ungenügende Verständigung
Überquerung des Flusses (Orontes) zu unterschiedlichen Zeitpunkten -> Truppen auf beiden Flussseiten -> keine Unterstützung beim Kampf möglich
Vernachlässigung der Fernaufklärung durch Späher
Zwei Gefangene: "Die Hethiter haben sich feige zurückgezogen aus Angst vor dem großen mächtigen Pharao."-> Falle -> die Hethiter stehen ganz in der Nähe
Angriff von über 1000 hethitischen Kampfwagen auf die 2. ägyptische Armee -> Massaker
durch die große Entfernung bemerkt Ramses II. Die schlacht zu spät -> Rückzug
Hethiter rücken zum Lager vor und erobern es -> Pharao kann entkommen
Hethiter bekommen einen Plünderungsrausch -> inzwischen eingetroffene Truppenverbände kesseln sie ein -> Rückzug der Hethiter
keine Entscheidungsschlacht
Palästina versucht die ägyptische Herrschaft abzuschütteln
mehrere Feldzüge bringen Palästina wieder unter Ägyptens Botmäßigkeit
die dadurch unterbrochenen Hethiterkriege werden wieder aufgenommen
vom Mittelassyrischen Reich geht Bedrohung in Richtung Hethiterreich aus -> Frieden und Bundesgenossenschaft mit Ägypten: Basis = 1. Syrien bleibt hethitisch,2. Palästina bleibt ägyptisch und 3. die Nordgrenze verläuft am oberen Orontes
- Merenptah
flutartige Einwanderungswelle von Lybiern und Seevölkern
nubischer Aufstand gegen die ägyptische Oberhoheit ( erstmals seit der frühen 18.Dynastie)
- Ramses III.- letzter großer Kriegspharao des Neuen Reiches
kann die Einwanderungswelle in der ersten überlieferten bedeutenden Seeschlacht abwehren

3.Zwischenzeit

- steigender Machtzuwachs fremder lybischer Söldnerführer und thebanischer Amon-Priester unter einer schwachen 20. Dynastie führt zur Spaltung Ägyptens in:
starke Priesterherrschaft in Theben schwache Pharaonenherrschaft
unter Herihor im östlichen Nildelta unter
Smendes (21. Dynastie)
- Seperatismus in Ägypten ist nicht mehr aufzuhalten
23. Dynastie besteht aus 9 verschiedenen Königreichen und Fürstentümern
- um 750 v.Chr. - das nubische Kusch übernimmt die Macht in Ägypten (ausser das Delta)
das Delta bleibt unabhängig - stellt sich aber unter seine Oberhoheit

Spätzeit

- Psammetich I. und seine Nachkommen (26. Dynastie)- lybisch
überlistete geschickt seine ehemaligen Herren, Assyrer und Nubier, sowie seine Rivalen in Nordägypten
warb erstmals griechische Söldner an
hielt die Assyrer und Chaldäer (Neubabyloner) erfolgreich in Schach
machten Ägypten zur Seemacht
verstärkten die diplomatischen Kontakte und Handelsbeziehungen mit den griechischen Stadtstaaten und dem Mittelmeerraum
mehrere erfolglose Vorstöße nach Syrien und Palästina -> Amosis/Amasis wird schließlich vom neubabylonischen König Nebukadnezar II. vertraglich zur Aufgabe jedweder expansiven Palästinapolitik gezwungen
- zwischen der ersten und der zweiten Perserherrschaft (fast 60 Jahre) beschränkt sich die
Aussenpolitik darauf Griechen und Perser gegeneinander auszuspielen.
- die Herrschaft Alexander des Großen, die Ptolemäer - Dynastie, Romherrschaft war griechischen und später römischen Interessen untergeordnet - Förderung der Verbindung zwischen dem Niltal und dem Mittelmeerraum








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