Reise um die Erde in 80 Tagen - schulnote.de 
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Titel:

Reise um die Erde in 80 Tagen


  Note: 1-   Klasse: 9









Arbeit: Reise um die Erde in 80 Tagen - von Jules Verne

Zeit des Geschehens: 1872
Phileas Fogg ist ein Engländer der Oberschicht. Sein Vermögen beläuft sich auf 40.000 Pfund. Sein Tagesablauf ist immer der gleiche: Nach dem Frühstück geht er auf dem direktesten Wege in den Londoner Reform-Club, dessen Mitglied er ist. Dort ißt er zu Mittag, verbringt den Nachmittag mit Zeitungslesen und Whist spielen. Um Mitternacht ist er wieder zu Hause.
So auch am 2. Oktober 1872. Nachdem er um 11 Uhr 29 seinen neuen Diener, den Franzosen Passepartout in seine Dienste genommen hat, macht er sich auf den Weg zum Reform-Club. Beim Whistspiel meint Foggs Partner pessimistisch zu den Chancen, den Mann zu fassen, der die Bank von England um 50.000 Pfund bestohlen hat, "Die Welt ist groß.". Fogg antwortet, einer Rechnung des "Morning Chronicle" vertrauend, das war einmal, und wettet um die Hälfte seines Vermögens, dass er in 80 Tagen, d. h. in 115.000 Minuten, pünktlich zur nächsten Partie Whist von einer Reise um die Erde zurück sein werde. Einer seiner Mitspieler hält dagegen und so beginnt Fogg die Reise um die Erde. Seine Reise wird ein Wett- und Geldgegenstand, so dass es bald sogar Aktien für Mister Foggs Reise gibt.
Zusammen mit seinem Diener Passepartout und den anderen 20.000 Pfund seines Vermögens macht er sich zum Droschkenstandplatz auf. Am Bahnhof angekommen, nimmt er den Zug zum Hafen. Von dort geht es mit dem Postschiff und der Eisenbahn über Frankreich nach Suez. Als er dort den Hafen erreicht, meint der britische Detektiv Fix, Fogg sei der Bankräuber, da die Personenbeschreibung mit Fogg übereinstimmt. Da aber noch kein Haftbefehl angekommen ist und der Konsul Fogg nicht aufhalten kann, freundet er sich mit Passepartout an. Als Fogg und sein Diener abreisen, folgt ihnen Fix auf das Schiff nach Bombay. Dort kommen sie 2 Tage zu früh, nämlich am 20. Oktober an. Das ist darauf zurückzuführen, daß Fogg dem Maschinisten eine ordentliche Summe Geld versprochen hat, wenn er Zeit wettmacht.
Aber Fix kann den Weltreisenden immer noch nicht verhaften, da der Haftbefehl immer noch aussteht. Passepartout besichtigt die Stadt und betritt ohne sich seine Schuhe auszuziehen, was ein Kapitalverbrechen ist, eine Pagode. Er kann zwar fliehen, aber muss die Einkäufe und seine Schuhe im Stich lassen. Er kommt gerade noch rechtzeitig zur Abfahrt des Zuges nach Kalkutta an, den Fix diesmal nicht benutzt.
Doch entgegen den Meldungen der Zeitungen ist die Bahnstrecke Bombay-Kalkutta noch nicht fertig. Da schon alle Reittiere vergeben sind, müssen Fogg, Passepartout und ein mitreisender Offizier mit einem Elefanten vorlieb nehmen, der Mr. Fogg 2.000 Pfund kostet. Bei der Reise durch den Urwald begegnen sie einem Leichenzug. Der Tote ist ein hoher Fürst und seine junge Frau soll ebenfalls mit verbrannt werden. Sie wurde durch Hanf- und Opiumdämpfe willenlos gemacht. Die Reisenden beschließen die Parsin zu retten. Mr. Fogg opfert dazu die zwei wettgemachten Tage. Dank eines glänzenden Gedanken Passepartouts können sie die Inderin retten, die Aouda heißt, und die englisch unterrichtet wurde. Sobald sie an der nächsten Bahnstation ankommen, schenkt Mr. Fogg den Elefanten dem treuen Führer.
Als sie nach einer Reise quer durch Indien in Kalkutta eintreffen, fällt Fix ein Stein vom Herzen, da er dachte, dass sein vermeintlicher Dieb sich aus dem Staube gemacht habe. Aber der Haftbefehl ist immer noch nicht vorhanden. Die von Fix aufgehetzten Priester aus der Pagode in Bombay bringen Fogg und seinen Diener vor Gericht. Wegen eines Missverständnisses geben Fogg und Passepartout den Frevel zu, worauf sie zu zusammen zu 3 Wochen Haft und 450 Pfund Sterling Strafe verurteilt werden. Es sieht also so aus, als ob Fix Plan, die beiden in Kalkutta festzuhalten, geklappt hätte. Da aber Fogg Kaution bietet, der Richter zustimmt und die Kaution für beide auf 2.000 Pfund festsetzt, müssen die beiden nicht ins Gefängnis. Prompt machen sie sich mit Miss Aouda und Mr. Fix auf den Weg zum Hafen, um das Postschiff "Rangoon" noch rechtzeitig zu erreichen und lassen die 2.000 Pfund im Stich.
Während der Überfahrt überlegt der Detektiv, wie er die Weltreisenden doch noch fangen kann. Er kommt zu dem Schluss, dass wenn er die Reisenden in Hongkong, wo sie zum letzten Mal englisches Territorium betreten, nicht festhalten und der Polizei übergeben kann, sie auf Nimmerwiedersehen verschwinden würden. Um sein Vorhaben zu verwirklichen, fragt er Passepartout immer wieder aus. Doch dieser denkt, dass Fix ein Spion der Wettpartner von Mr. Fogg sei. Nach einem kurzen Aufenthalt in Singapur setzt das Schiff seine Route fort, kommt aber, da es durch Stürme aufgehalten wird, einen Tag zu spät in Hongkong an, nämlich am 6. November.
Diesmal ist es reines Glück, dass der Reiseplan Foggs nicht scheitert, da der Dampfer "Carnatic" nach Japan eigentlich schon am 5. November hätte auslaufen müssen. Dank eines Maschinenschadens liegt er aber noch im Hafen vor Anker, und soll erst am 7. November in See stechen. Phileas Fogg sucht nun Miss Aoudas Verwandten in Hongkong, muss aber feststellen, dass dieser schon geraume Zeit nicht mehr hier lebt. So beschließt er, Miss Aouda weiterhin auf seiner Reise mitzunehmen. Er schickt Passepartout zum Schiff, um drei Kabinen reservieren zu lassen. Beim Aufgeben der Reservierung erfährt Passepartout, dass das Schiff schon am Abend des 6. November, statt erst am nächsten Morgen, in See sticht. Doch er kommt nicht mehr dazu, das seinem Herrn zu melden, da er von Fix auf dem Rückweg in eine Opiumhöhle gelockt und eingeschläfert wird. Als er erwacht, ist es Abend und er geht - noch benebelt - auf das abfahrende Schiff. Als Fogg am nächsten Morgen merkt, dass die "Carnatic" schon weg ist und sein Diener fehlt, macht er sich im Hafen auf die Suche nach einem anderen abfahrbereiten Schiff. Nach langer Suche entdeckt er das Gesuchte. Der Kapitän erklärt sich bereit, sie für 100 Pfund den Tag nach Schanghai, dem Ausgangshafen des Postschiffes nach San Francisco, mitzunehmen. Der unwissende Fogg lädt Fix sogar ein, mit ihm zu fahren.
Die 800 Meilen lange Seereise entwickelt sich zu einem Abenteuer, da unterwegs ein Sturm aufkommt. Doch dank Mr. Foggs Willenskraft macht der Kapitän nicht kehrt und die Fahrt nach Schanghai geht weiter. Doch sie kommen zu spät an. Das amerikanische Postschiff verlässt nämlich gerade den Hafen. Da lässt Fogg Notsignal geben, der Dampfer hält, und Mr. Fogg, Fix und Miss Aouda gelangen doch noch an Bord des Schiffes nach San Francisco, dessen Ausgangshafen Schanghai ist, und das in Nagasaki und Yokohama Zwischenstation macht.
Passepartout, der die "Carnatic" ja noch rechtzeitig erreichte, stellt am Morgen nach der Abfahrt fest, dass Mr. Fogg und seine Begleiterin nicht anwesend sind. Als er also in Yokohama ankommt, ist er völlig auf sich allein gestellt. Nachdem er sich schäbige Kleider besorgt hat, um sich seinen Unterhalt zu erbetteln, läuft ihm ein Plakatträger einer Akrobatik-Gruppe über den Weg. Da diese Gruppe vorhat, demnächst nach Amerika zu reisen, wird Passepartout anstellig. Er wird als "Mädchen für alles" in die berühmte japanische Akrobatengruppe aufgenommen. Da einer der Künstler verletzt ist, muß Foggs Diener bei dem Schauspiel der Langnasen mitwirken. Diese Langnasen bauen nur aus sich und ihren bis zu 10 Fuß langen Bambusrohren eine Pyramide auf. Passepartout wird als eine der "Stützen" eingesetzt, doch als er unter den Zuschauern seinen Herrn erblickt, springt er auf, und die aus 50 Menschen bestehende Pyramide bricht zusammen. Der von der Freude überwältigte Diener vergisst ganz, seinen Anzug abzulegen und folgt Fogg sofort auf das bald abfahrende Schiff.
Während der über 3 Wochen langen Überquerung des Pazifiks versucht Fix, sich wieder mit Passepartout anzufreunden. Da sie nun englisches Territorium verlassen haben, versucht er, Fogg sobald wie möglich nach England zu bringen. Passepartout versteht das falsch, und ist der Ansicht, das Fix Fogg helfen will seine Wette zu gewinnen. Miss Aouda beginnt während der Überfahrt, sich an Foggs Wette und seinem Reiseplan zu interessieren und ihm zu helfen, seine Wette zu gewinnen.
Als sie am 3. Dezember in San Francisco ankommen, stimmt Foggs Reiseplan immer noch. Er hat bisher weder einen Tag gewonnen, noch verloren. Während eines Stadtrundgangs geraten sie mitten in eine Straßenschlacht, wo ein Oberst Proctor Fogg und seine Begleiter schwer beleidigt. Darauf schwört Fogg ihm, wiederzukommen und ihn zu einem Duell herauszufordern, was später noch Folgen hat. Als die Reisenden aus dem Gewimmel entkommen, tragen sie nur noch Fetzen am Leib und müssen ein Bekleidungsgeschäft aufsuchen. Doch noch am selben Abend machen sie sich auf die Reise nach New York. Die Überquerung des amerikanischen Kontinentes mit der Eisenbahn soll 7 Tage dauern.
Während der Fahrt begegnen sie einer Büffelherde, einem besessenen Mormonenprediger und anderem. Als sie beispielsweise an eine einsturzgefährdete Brücke kommen und sich der Zugführer weigert, weiterzufahren, wäre fast der Zeitplan Mr. Foggs durcheinander gekommen. Doch Passepartout und ein paar andere Reisende können den Zugführer dazu überreden mit Volldampf über die Brücke zu fahren. Die wagemutige Tat gelingt, doch hinter ihnen stürzt die baufällige Brücke ein.
Während dem Rest der Zugfahrt gibt sich Fogg wieder seinem Lieblingshobby, dem Whistspielen hin. Aber alles Bemühen seiner Freunde, ihn damit abzulenken, ist vergebens, denn er trifft den ebenfalls mitfahrenden Oberst Proctor trotzdem wieder und fordert diesen sogleich zum Duell heraus. Aber als sie gerade beginnen wollen, überfallen Indianer den Zug. Die Zuginsassen kämpfen tapfer, doch sie wären auf jeden Fall verloren gewesen, wenn nicht der wagemutige Passepartout die mit Volldampf laufende Lokomotive abgehängt hätte, und der Zug so nicht in der Nähe eines Forts stehen geblieben wäre. So können die Soldaten die Indianer vertreiben. Allerdings haben die Ureinwohner Amerikas Passepartout und 3 weitere Insassen des Zuges mitgenommen. Fogg ist sofort klar, dass er seinen Diener retten muss. Daher nimmt er eine Abteilung Soldaten und verfolgt die Indianer. Die versprochene Belohnung von 1.000 Pfund spornt die Soldaten an und so können Passepartout und die anderen gerettet werden.
Aber als sie zum Fort zurückkommen ist der Zug bereits weitergefahren und sie hinken 20 Stunden hinter ihrem Zeitplan zurück. Glücklicherweise trifft Fix den Besitzer eines Segelschlittens, mit dem man in der jetzigen Jahreszeit, dem Winter, in der Prärie sogar schneller als mit dem Zug vorankommt. Daher erreichen sie gerade noch rechtzeitig zur Abfahrt des nächsten Zuges Omaha. Am nächsten Tag, dem 10. Dezember kommen sie in Chicago an. Dank guter Zugverbindungen legen sie die verbleibenden 900 Meilen in nahezu einem Tag zurück und kommen am 11. Dezember, 45 Minuten vor Mitternacht in New York an. Aber die "China", das Postschiff nach Liverpool ist vor 45 Minuten ausgelaufen.
Da keines der anderen Passagierschiffe in Frage kommt, suchen sie am nächsten Morgen nach einem abfahrbereiten Dampfer. Phileas Fogg findet sogar einen. Doch der Kapitän läßt sich erst bei 2.000 Pfund pro Person erweichen, sie mit nach Bordeaux zu nehmen. Als sie um 9 Uhr abfahren, ist der Kapitän um 8.000 Pfund reicher. Während der Fahrt bietet der Weltreisende der Mannschaft eine extra Belohnung, wenn sie nach Liverpool fahren. Daher kommt es zur Meuterei und der Kapitän wird eingesperrt. Da das Schiff jedoch die ganze Zeit mit Volldampf gefahren ist, ist der Kohlenvorrat 770 Meilen vor Liverpool erschöpft. Fogg kauft dem Kapitän das 20 Jahre alte Schiff für 60.000 Dollar ab. Er läßt die ganzen Aufbauten verheizen, und so kommen Phileas Fogg, Passepartout, Miss Aouda und der Detektiv Fix am 21. Dezember, um 11 Uhr 40 Minuten in Liverpool an.
In rein theoretisch 6 Stunden wäre Fogg in London und hätte seine Wette gewonnen. Doch kaum als sie an Land kommen, zieht Fix einen Haftbefehl aus der Tasche und verhaftet seinen vermeintlichen Dieb, Mr. Fogg. 35 Minuten nach Abfahrt des Zuges nach London erfährt Fix seinen Irrtum. Der wirkliche Dieb wurde nämlich schon vor 3 Tagen gefaßt. Als Fix das Phileas Fogg gesteht, schlägt dieser Fix mit einem einzigen Fausthieb nieder. Es sieht so aus, als ob Fix seine Wette verloren hat, da er nun nicht mehr rechtzeitig im Reform Club eintreffen kann.
Als sie wenige Stunden zu spät in London eintreffen, will Fogg Selbstmord begehen. Doch Miss Aouda überredet ihn, diese Idee zu vergessen und sie zu heiraten. Da es ihr gelingt, wird Passepartout zum Pfarrer geschickt, um sie trauen zu lassen. Dort erfährt er, dass es eigentlich erst Sonntag, der 21. Dezember, also der letzte Tag der Wette, und nicht Montag der 22. Dezember ist. Als er das Mr. Fogg berichtet, ruft dieser sofort eine Droschke, verspricht dem Fahrer eine deftige Belohnung und erscheint nach einer Hetzfahrt genau zu Ablauf der Wette um 8 Uhr 45 Minuten und 0 Sekunden im großen Salon des Reform Club. Mr. Fogg hat also 4.000 Pfund gewonnen. Doch da er während der Reise 20.000 Pfund ausgegeben hat, bringt ihm das gar nichts, natürlich außer seiner Frau, Miss Aouda.
Den einen Tag, den Mr. Fogg früher in London ankommt, gewann er dadurch, dass er entgegen der Sonne gereist ist, je Längengrad also 4 Minuten gewonnen hat, und so genau einen Tag seinem Zeitplan voraus war. Er hätte also die Reise um die Erde auch in 78 Tagen schaffen können.








Quelle: Das Buch selbst




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