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Titel:

Rembrandth


  Note: 2+   Klasse: 5









Arbeit: Rembrandt



Biographie

1606: Am 15. Juli wird Rembrandt Harmensz van Rijn als vorletztes von insgesamt neun Kindern geboren in Leiden, wo er auch seine Jugend verbringt, geboren.
1613: Besuch der streng kalvinistischen Lateinschule in Leiden
1622- 1624: Lehrzeit, u.a. bei dem Maler Jacob Isaaksz.
1625: Rembrandt macht sich als Maler selbständig und gründet mit Jan Lievens eine Ateliergemeinschaft.
1628: Gerard Dou wird Rembrandts erster Schüler.
1631: Durch die Vermittlungen des Kunsthändlers Hendrick Uylenburgh wird Rembrandt in Amsterdam bekannt.
1633: Verlobung mit der Patriziertochter Sakia van Uylenburgh.
1634: Rembrandt heiratet Saskia van Uylenburgh, verlässt das Atelier ihres Cousins und gründet sein eigenes Atelier.
1635: Erster Sohn Rembrandts wird geboren. Er heißt Rumbertus und stirbt einige Monate später.
1638: Zweite Kind Rembrandts kommt zur Welt. Es heißt Cornelia und stirbt kurz nach der Geburt.
1639: Rembrandt kauft ein Haus, dass er aber nur durch eine kleine Anzahlung erwirbt.
1640: Geburt des dritten Kindes, genannt Cornelia 2. Stirbt wenige Wochen nach der Geburt.
1641: Geburt des vierten und einzig überlebenden Kindes Titus.
1642: Rembrandts Frau stirbt. Er engagiert Geertghe Dircx als Kinderfrau. Sie wird für die nächsten Jahre seine Lebensgefährtin.
1643- 49: Rembrandts Arbeit stagniert
1649: Trennung von Geertghe Dircx. Die neue Lebensgefährtin Rembrandts wird Hendrickje Stoffels.
1653: Rembrandt wird ermahnt seine Restschuld für das Haus zu bezahlen. Er leiht Geld mit dem Versprechen es in einem Jahr wieder zurückzuzahlen.
1654: Die schwangere Hendrickje wird zwischen dem innerhalb von einem Monat viermal vor den Rat der Reformierten Kirche geladen, der Hurerei angeklagt und verwarnt weil sie mit Rembrandt Unzucht getrieben habe. Geburt des fünften Kindes Rembrandts. Das mit Hendrickje Stoffels unehelich gezeugte Kind bekommt den Namen Cornelia 3.
1656: Rembrandt beantragt Konkurs, da er seine Schulden nicht mehr zurückzahlen kann.
1657: Rembrandts Sammelleidenschaft und seine schlechte Geschäftsführung führen zum wirtschaftlichen Zusammenbruch, sein Haus und sein gesamter Besitz werden versteigert.
1660: Rembrandt darf, da zahlungsunfähig, nicht mehr seine eigenen Werke verkaufen und nicht mehr mit anderen Kunstwerken in seinem Namen handeln. Titus und Hendrickje gründen eine Kunsthandlung, in der Rembrandt als Angestellter fungiert.
1669: Am 4. Oktober stirbt Rembrandt.

Schaffensperioden und Merkmale seiner Kunst

Die meisten seiner Werke beinhalten biblische Themen, seltener sind historische und mythologische Szenen. Seine über 100 Selbstbildnisse, durch die sein Leben und sein Altern fast lückenlos dokumentiert ist, verdeutlichen Rembrandts Hang zur Individualität. Eine völlige Neuerung stellen außerdem seine sog. „Gruppenbilder“ dar. Rembrandts erste Schaffensphase begann mit seiner Lehrzeit in Leiden, er wusste hier bereits die Szenen räumlich und seelisch zu vertiefen. Ausgangspunkt für diese erste Phase waren die Modellierungen und die bunte Farbigkeit seines Lehrers Lastmann. Die eingehende Wiedergabe des Stofflichen und die Gegensätze von Licht und Schatten steigern sich ins Dramatische. Rembrandt hatte die Fähigkeit, das Helldunkel in den Dienst sachlicher Gegebenheit zu stellen. Des weiteren nahm er zuweil eine radikale Reduzierung der bislang üblichen themenverdeutlichen Bildelemente vor. Mit seiner Übersiedlung nach Amsterdam beginnt Rembrandts zweite Schaffenszeit. Hier entwickelt er zunehmend einen monumentalen Stil, Rembrandt gelangte zu flächenbetonende, ausgewogene Kompositionen, Figuren gewannen wieder mehr an Bedeutung. In den 60er Jahren verband er Monumentalität mit fließender, in sich selbst ausdrucksvoller Farbigkeit. Spätere Handzeichnungen weisen eine alles erfüllende Ruhe und Klarheit auf. In ihnen hat Rembrandt sich vor Ort mit der Realität seiner Landschaftsumgebung auseinandergesetzt. Die spontan dynamische Strichführung imponiert noch mehr seine Kunst des Weglasssens. Seine Spätwerke sind tiefsinnige Bilddichtungen, einzigartig in der europäischen Kunst.

Seine Bilder

Selbstbildnis im Arbeitsmantel:
Technik: Feder und Bister auf bräunlichem Papier Es zeigt sich die entschiedene Frontalität der Darstellung, die Bemühung um eine Rahmengerechtigkeit der Formgliederung und eine bis in die Formgliederung und eine bis in die Formgebung, den Federstrich sich erstreckende Monumentalisierung der Gestalt. Diese Skizze diente später als Vorlage für eine Malerei.
Saskia im Bett mit einer Dienerin:
Technik: Feder, Pinsel, Bister, Tusche An diesem Bild zeigt sich, dass Rembrandt nur die für ihn wichtigsten Elemente des Bildes klar herrausarbeitet. Durch Verdichtung von Linien deutet er Schatten an. Den Rest deutet er nur flüchtig mit einigen Strichen an.
Das letzte Abendmahl nach Leonardo:
Technik: Rötel Rembrandt studiert seine Vorbilder indem er ihre Bilder abzeichnet, nicht aber unbedingt ohne sie abzuändern. So hat er z.B. bei diesem Bild den Hintergrund, der im Original eine mit Fenstern durchsetzte Rückwand ist durch einen Baldachin. Durch diese Änderung wird die Hauptfigur (Jesus) noch stärker von den anderen Figuren abgehoben.








Quelle: Rembrandt, von Otto Pächt Elemente künstlerischer Gestaltung, von W.Nerdinger Lexikon der Kunst




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