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Titel:

Romanik


  Note: 2+   Klasse: 7









Arbeit: Romanik


Gliederung

1.) allgemein über Romanik
- Begriff allgemein
- Bauten + Baumeister
2.) romanische Architektur
- Unterteilung in Früh-, Hoch- und Spätromanik
--> Beweggründe
--> allgemeine Baumerkmale + Beispiele (ottonische Kunst)



1.) Allgemein über Romanik

~ Begriff: - früh -, hochmittelalterlicher Kunststil
- vorwiegend Architektur
- West-, Mitteleuropa Mitte des 10. Jh. bis Mitte des 13. Jh.
- „romantisch“ aus F, wo dieser Begriff erstmals um 1820 in Anlehnung an den Begriff „romanische Sprachen“ verwand wurde
- charakterisiert Werke der Skulptur, Monumentalmalerei und Schatzkünste

~ Bauten: - Wehr -. Wohnbauten (Burgen, Kaiserpfalzen)
- Kirchen, Klöster und Basiliken (griech.: Königsbau)
- meisten Basiliken auf Überresten kleiner, älterer Kirchen (als Unterkirchen (Krypten) weitergelebt)

~ Baumeister: - Geistliche und Bauschulen
- Bsp.: > Bischöfe wie Pedro de Osma, Benno, Bruno, Bernward
> Hirsauer Bauschule
> Zisterzienser, Benediktiner
> vor allem Mönche, da Klöster durch Bibliotheken umfassendes Wissen der Antike vermitteln konnten
--> neue Architektur möglich
> Klöster Einfluß auf Baustil und –typen
~ Bauarbeiter: - Handwerker wie Steinmetze, Tischler... im Frondienst
~ Orte: - Pilgerwege Europa, Bsp. Périgueux, Conques, Moissiac, Clermot-Ferrand


2.) Romanische Architektur

~ allgemeiner Aufbau einer Basilika:
- am weitesten verbreitete Form der romanischen Kirchbauten:
Basilika – auffallend ist die klare Gliederung der einzelnen Teile, der Schiffe, der Vierung, des Querhauses und der Chorpartie
- Folie!!!: > Saint-Sernin in Toulouse (F)
> Apsis, Querschiff, Hauptschiff, Seitenschiff und Wandelgang
> Apsis – Chor (gesamter Bauteil um Hauptaltar, Kernstück )
--> Vierung: zentraler überwölbter Raumteil mit quadrat. oder rechteckigem Grundriß zw. Chor, Hauptschiff, Querschiff
--- Wdh. der Vierung im Joch d, Chores + in Jochen d. Querschiffe
--> gebundenes System (definiert Verhältnis Seitenschiffjoche zu Mittelschiffjochen) --- gebundenes System: jedes Mittelschiffjoch mit 2 Seitenschiffjochen verbunden
- Joch: gewölbter Raum über rechteckigem oder quadratischem Grundriß
- in Basiliken: Krypten-Dia!!!: unterirdisches Gewölbe enthält Grabanlage -- befindet sich unter dem Hauptaltar oder dem östlichen Abschnitt
- größte Kirche: dritter Bau der Abteikirche in Cluny (schmalschiffig, 137 lang, 2 Querschiffe + Kapellenkranz)

~ Unterteilung in hauptsächlich 2 Zeitabschnitte:
- Frühromanik: ottonische Kunst und normannischer Baustil (um 950-1024)
- Hochromanik: in Deutschland auch salische Kunst (Salierdynastie) (1024-1125)
- Spätromanik: auch Übergangszeit – Entwicklung der ersten Formen der Frühgotik in D und Italien (1150-1250)

~ Frühromanik - ottonische Kunst (936-1024):
- nach Konsolidierung (Festigung, Sicherung) des sächsischen Kaiserhauses erlebte Ottonenreich kulturellen Aufschwung = ottonische Renaissance
- geistige Neubelebung geht nicht wie bei Karolingern direkt vom Hof, sondern von den Reichsklöstern (=Bauauftrag der Reichsklöster)
- zum großen Teil Verwendung römischer Formelemente, z.B. Rundbögen, Pfeiler, Säulen. (Tonnen-)Gewölbe
- steinerne Wucht der römischen Architektur
- auch syrische und v.a. byzantinische Einflüsse
- Prägung durch kaiserliche Bauten in Magdeburg, bischöfliche Stiftungen wie Sankt Michael in Hildesheim, Hauptwerk der sächsischen Baukunst, und die Damenstiftskirche Sankt Cyracus in Gernrode-Dia!!! (dreischiffige Basilika mit sächsischem Stützenwechsel), aber auch Abteikirchen wie Sankt Maria im Kapitol in Köln
-- Sankt Michael (1007-1033): Würfelkapitelle, doppelter sächsischer Stützenwechsel (zwei Säulen folgt ein Pfeiler)

~ Hochromanik (1024-1125):
- kleine territoriale Gebilde mit variablen Herrschaftsstrukturen sowie der klösterliche Wille, sich vom weltlichen Einfluß zu befreien und eine Abgrenzung zwischen den Kaien und den Geistlichen zu erzielen, fördern die Differenzierung von Bauschulen und Bautypen
- wichtigstes Element: Lombardei = Wölbung
- Folie!!!: Experimente mit Tunnelgewölben, seltener mit Trompenkuppeln aus Byzanz --> Kreuzgradgewölbe, in der Spätromanik auch Kreuzrippengewölbe, da hohe Fenster möglich (Kggew.: 2 Tonnengew. in 90° sich gegenseitig durchlaufen --> Grade / Krgew.: Grade – Rippen verstärkt) --> Beispiel: Wormser Dom
- wichtige Stil- und Bauelemente: stärkere Stufung, Gliederung der Wände durch Sockel und Vorlagen (= Vorbauten)
- Verwendung massiver Wände und Pfeiler als Stützen für die schweren Steingewölbe führte zur Entwicklung eines Bauplanes (gesamte Konstruktion als ein aus Jochen bestehender Komplex betrachtet)
- Hauptschiff im Vergleich zu früheren Bauten höher, schmaler, um die das Gewölbe tragenden Wände (Obergaden) durchfenstern zu können
- Türen, Fenster gewöhnlich rundgöngig geschlossen, klein und bisweilen mit Bauplastik verziert
- am meisten Basiliken: Beispiele:
> Klosterkirchen von Cluny (F)
Bilder!!! > Dom zu Speyer, Kirche des Klosters Maria Laach (D)
Bild und Dias!!!: > Quedlinburger Stiftskirche (1027-1129)
-- Speyer Dom: Gebundenes System + Stützenwechsel + umzogen von begehbare Zwerggalerien (auch beim Wormser und Mainzer Dom
= salische Kaiserdome) --> Folie vom Wormser Dom
--- Zwerggalerie: Laufgang nach einer Seite mit gewölbten Bögen, auf Säulen oder Pfeiler, an Fassaden (Außenbau)

~ Spätromanik (1150-1250):
- Joche grundlegende Bauelemente --> rechteckig, voneinander abgesetzte Joche wurden zum Kennzeichen der Romanik
- Kreuzrippengewölbe
- Beispiele:
> Sainte-Madeleine in Vézelay (F)
> Wormser Dom (doppelchorige Basilika, ...)








Quelle: keine Angaben




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