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Titel:

Satire


  Note: 1   Klasse: 10









Arbeit: Satire

Bei dem vorliegendem Text mit dem Titel „Montagmorgen, 7.45 Uhr, irgendwo in Deutschland“ handelt es sich um eine Satire. Der Verfasser des Textes ist nicht bekannt. Diese Satire schildert in Form einer kurzen Erzählung eine Unterrichtsstunde aus der Perspektive eines Lehrers. Sie lässt sich in drei grobe Abschnitte gliedern. In der Einleitung erwähnt der Erzähler seinen Beruf und beschreibt diesen als besonders anstrengend und gefährlich. Im Hauptteil wird der Verlauf einer Deutschstunde beschrieben. Der letzte Abschnitt handelt vom Ende der Stunde und den Unterhaltungen des Erzählers mit anderen Lehrkräften. Wahrscheinlich will der Autor mit dieser Satire auf Missstände der deutschen Schulen hinweisen, die durch desinteressierte Schüler sowie überforderte bzw. unmotivierte Lehrkräften hervorgerufen werden. Zu diesem Zweck bedient sich der Autor einer Vielzahl an dramatischen Beschreibungen und Übertreibungen. Dies wird bereits in der Einleitung deutlich. Zunächst wird darin der Beginn einer Arbeitswoche, ein Montagmorgen geschildert. Dieser wird mit Attributen wie z.B. „halt“, „nicht enden wollend“ sehr negativ beschrieben. Dies zeigt schon die besonders geringe Motivation dieses Lehrers bezogen auf seine Arbeit. Durch die Bezeichnung der von ihm mitgebrachten Gegenstände als „Equipment“ wird deutlich, den der Lehrer seinen beruf als Gefahr oder zumindest als eine sehr große Herausforderung versteht. Die Auflistung dieser Gegenstände (z.B. Schlagstock, Pfefferspray) stellt mit Sicherheit eine starke Übertreibung dar und soll den eben genannten Eindruck verstärken. Die Erwähnung eines Flachmanns soll wohl auf die zum Teil bei Lehrern vorhandenen Alkoholprobleme aufmerksam machen. Dies wieder rum weist indirekt auf die starke Überforderung mancher Lehrkräfte hin. Dieser wird auch durch die Vergleiche mit sehr gefährlichen Berufen stark erkennbar. Außerdem wird dadurch eine Art Selbstmitleid deutlich. Zu Beginn des Hauptteils erwähnt der Erzähler, dass er eine knappe Viertelstunde zu spät in der Klasse eintrifft („Bin 14 Minuten zu spät, musste einen letzten Flachmann – Sicherheitscheck durchführen“). Dabei wird nochmals auf seinen Alkoholismus hingewiesen.
Dadurch, dass er erwähnt, er wolle an einem Schüler „ein Exempel fürs Zuspätkommen statuieren“ zeigt sich ein Widerspruch, da er selbst äußerst unpünktlich ist. Dies weist darauf hin, dass Lehrer zum teil nicht in der Lage sind, eine Vorbildfunktion zu erfüllen.
Die anwesenden Schüler bezeichnet der Erzähler als ein „paar Zombies“. Hieraus lässt sich ein sehr schlechtes Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern erkennen. Der Lehrer sieht die Schüler nicht als Personen, mit denen er gerne zusammenarbeitet bzw. die er gerne unterrichtet, sondern als Gegenüber mit denen er möglichst wenig zu tun haben möchte. Bei der Beschreibung des Themas der Stunde zeigt sich eine deutliche Ironie: „Die Schüler spüren einem förmlich, dass sie gerade in begriff sind, etwas essentiell Wichtiges fürs Leben zu lernen…“ Diese soll einerseits zeigen, wie wenig Bezug einzelne Themen zum eigentlichen Leben haben, vor allem aber soll es das Desinteresse der Schüler für das Thema sowie die Unfähigkeit des Lehrers seine Schüler für ein Thema zu begeistern verdeutlichen. Mehrfach weist der Erzähler in dem Text auf die von den Schülern gern gesehenen Floskeln hin oder belegt sie mit Begriffen wie z.B. „MTV-Generation“. „Sex and Crime“ zieht immer“, meist der Lehrer zu einem vergeblichen Versuch, seine Schüler zu motivieren. Hieraus wird einsichtlich, dass er zwar ansatzweise Versuche für die Motivation zu sorgen, sich aber nicht mit ihnen interessiert auseinandersetzt, da sein Bild über ihre Interessensbild oberflächlich und von Vorurteilen geprägt ist. Durch seine Vorstellung, die Schüler „sich gegenseitig abmurksen zu lassen wird sein Verhältnis zu ihnen nochmals mehr als deutlich. Außerdem hält er diese für dumm: „… ein Schüler der in der Lage ist, meine Arbeitsanweisungen zwar nicht exakt, aber sinngemäß zu wiederholen. Ich werde ihn für eine Hochbegabtenförderung vorschlagen.
Im Schlussteil wird nochmals auf ironischer Weise deutlich, wie wenig Interesse dieser Lehrer an seinem Beruf hat, da dieser überlegt, den Beruf zugunsten zahlreicher Nebenbeschäftigungen aufzugeben. Insofern hat sich meine Intentionshypothese bestätigt.
Es wurde aber deutlich, dass die Satire mehr auf manche Lehrer und dem Bild, das diese von Schüler entwerfen, als auf die Schüler selbst abzielt.










Quelle: keine Angaben




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