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Titel:

Siddhartha


  Note: 2   Klasse: 10









Arbeit: Siddhartha

Hermann Karl Hesse (1877 – 1962), der deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Dichter und Freizeitmaler hat einige bedeutende literarische Werke in seinen 85 Jahren geschrieben. Inspiriert durch seine viermonatige Reise durch Indien, kam sein Werk „Siddhartha“ zustande. Das Buch handelt von einem Brahmanensohn, der auf der Suche nach seinem tiefsten, innersten ICH ist.
Siddhartha lebte als Brahmanensohn in seiner Jugendzeit ein unbeschwertes Leben. Doch seine Seele war nicht erfüllt. Er hatte noch viele Fragen, die die Lehre seiner Eltern nicht beantworten konnte.
Infolgedessen entschloss er sich, mit seinem Freund Govinda zu den Samanas, im Wald lebenden Asketen, zu pilgern. Siddhartha verbrachte drei Jahre bei ihnen und lernte die Hauptkünste: Warten, Fasten und Denken. Ausserdem erlernte er die Gabe aus seinem ICH zu flüchten und in andere Gestalten zu schlüpfen. Doch sein Wissensdurst war noch nicht befriedigt. Als er von Gotama, einem Weisen und Lehrer, hörte, brach er mit Govinda auf.
Siddhartha war verzaubert von Gotamas Erscheinungsbild und sah in ihm den Erleuchteten. Er wollte nach dessen Vorbild ebenfalls das Nirwana erreichen. Dabei musste er feststellen, dass es durch Nachahmen der Lehre nicht ging. Er spürte, sich erst mal selbst kennen lernen zu müssen und sein eigenes ICH nicht mehr zu verdrängen. Auf dieser Basis wollte er dann selbst sein Lernen vervollkommnen. So verliess er Gotama und auch seinen Freund Govinda, der als Schüler beim Erleuchteten bleiben wollte.
Seine Absicht war nun ein sorgenloses Leben. Angekommen in der nächsten Stadt begegnete er der reizenden Kamala, einer Kurtisane. Um bei ihr die Liebeskunst zu lernen, benötigte er jedoch Geld. Kamala empfahl ihn an den reichen Kaufmann Kamaswami. Da Siddhartha vorzüglich schreiben und lesen konnte, wurde er schnell ins Handelsgeschäft integriert.
Anfangs arbeitete er nur, um bei Kamala die Liebe zu erleben. Doch rasch vergass er sein ursprüngliches Ziel bis er unerwartet von einem Traum ermahnt wurde, sein ICH nicht zu töten.
Tief erschüttert von diesem Traum ging er fort, verliess auch Kamala, die von ihm schwanger war. Als er sich verzweifelt im Fluss ertränken wollte, hörte er plötzlich das heilige „Om“. Da begriff er seinen Fehler. Danach fiel er in einen erfrischenden Schlaf, wie ein ewiges OM-Sprechen.
Als er aufwachte war er immens glücklich und wollte an diesem besonderen Fluss bleiben. Er traf den Fährmann Vasudeva und bat diesen, ihn aufzunehmen. Bald wurde Siddhartha sein Freund und Gehilfe. Er lernte vom Fluss das Zuhören mit offener Seele und dass es keine Zeit gibt, nur Gegenwart.
Als die Menschen hörten, dass Gotama sterbenskrank war, strömten Massen von Anhänger zu ihm. Auch Kamala war unter ihnen, doch während der Reise wurde sie von einer Schlange gebissen. Kaum hatte sie die Fähre erreicht, starb sie und hinterliess Siddhartha ihr gemeinsames Kind.
Siddhartha liebte seinen Sohn, doch dieser war verwöhnt, arbeitsscheu und vorlaut. Dennoch blieb Siddhartha geduldig und kämpfte um ihn, leider vergebens. Eines Tages floh der Junge, der nicht länger in der Armut des Waldes leben wollte. Siddhartha folgte ihm, doch nach reiflicher Überlegung sah er ein, dass er ihn gehen lassen sollte, wie damals sein Vater ihn.
Siddhartha lernte dem Fluss noch besser zuzuhören. Einmal, als er zum Fluss blickte, sah er sein ganzes Leben im Fluss und hörte etliche Stimmen, die alle zusammen das heilige „Om“ sprachen. So erreichte Siddhartha seine höchste Reife. Dies erfreute Vasudeva. Im hohen Alter begab er sich zum Sterben in den Wald. Siddhartha wurde sein Nachfolger.
Erneut trifft Siddhartha seinen alten Freund. Der immer noch suchende Govinda bittet den inzwischen Erleuchteten um dessen Lehre. Siddhartha versucht ihm klarzumachen, dass man die Erleuchtung nicht erlernen kann, doch Govinda sieht es nicht ein. Er bleibt ein Schüler.

Hesses philosophisch wie religiös inspiriertes Werk aus der Zeit nach dem 1. Weltkrieg widerspiegelt das Leben von Buddha. Aus der Analyse der einzelnen Lebensabschnitte von Siddhartha kann man den Lebenszyklus eines jeden Menschen lesen. Hermann Hesse will uns mit seinem Werk andeuten, dass ein Suchender in seinem Leben beharrlich nach Erkenntnis streben soll, nie aufgeben, bis er den inneren Frieden gefunden hat.









Quelle:




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