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Titel:

Sophokles


  Note: 1   Klasse: 11









Arbeit: Sophokles

- 497 v. Chr. In Kolonos bei Athen geborene in wohlhabender Familie eines Waffenschmiedes
- erlernte die ärztliche Kunst à Priester des Gottes Asklepios
- beteiligte sich 468 erstmals am Agon, dem Wettstreit zu ehren des Dionysos (gemeinsam mit Aischylos) und erhielt den Preis.
- mehr als 120 Stücke verfasst
- nur sieben davon überliefert
- wird 443 v. Chr. Zum Schatzmeister des Attischen Seebundes gewählt
- stand Perikles sehr nahe, dem Führer der athenischen Demokraten à durch ihn stieg Sophokles immer höher auf à Kollegium der zehn Strategen(besaßen höchste militärische Macht) à hatte großen Einfluss auf sein Schaffen à beschäftigte sich mit der Organisation Verteilung und Kompetenz der Macht
Karteà“Zeiten und Menschen“ S.84
- Interesse an Wechselbeziehungen der Menschen untereinander und zum Staat à Moralfragen (der Macht)
- bediente sich dabei hauptsächlich am thebanischen Sagenkreis


- nimmt mit seinem Schaffen Mittelstellung zwischen Aischylos und Euripides ein
- Aischylos hat als erster den tragischen Zwiespalt des Menschen dichterisch gestaltet, aber Menschbild ist streng in der griechischen Religion verwurzelt- der Mensch ist den Göttern untertan, hat ihnen zu gehorchen und das von ihnen verhängte Schicksal anzunehmen à Theonomie

- Sophokles (1 Menschenalter jünger) bewertet den Menschen in seinen Tragödien als einen zu selbständigem Handeln Aufgerufenen, der sich fromm gegenüber den Göttern verhalten sollà Ausgleich zwischen Theonomie und Autonomie
- Kreon der diese Ehrerbietung vermissen lässt, sich zu Hybris (vermessene Auflehnung) versteigt, wird von den Göttern hart gestraft
- wie Ödipus, der Titelheld in dem anderen bedeutenden Drama des Sophokles, wird jedoch durch die Schläge der Götter geläutert, - er sieht sein Vergehen ein, akzeptiert den Schuldspruch der Götter
- Läuterung ist von großer Bedeutung für Selbst- und Weltverständnis des Zuschauers, der sich mit der Problematik auseinander setzte, vielleicht gar mit der Position des hoch gestellten Handelnden identifiziert à Katharsis

- Euripides(0,5 Menschenalter jünger) sieht den Menschen in einer Phase der Veränderung, der alte Bindungen abstreift, die Rolle der Götter in Frage stellt, sogar handelt ohne sich zu bekümmern
- Frömmigkeit und durch legitimierte sittliche Gebote gelten ihm nichts mehr, die Rolle der Religion für die Bewältigung oder das Aushalten eines tragischen Konflikts ist ausgespielt
- Mensch im Mittelpunkt, es geht um die sittlich bewusste Auseinandersetzung mit einer Konfliktsituation und um ihre seelische Bewältigungà Autonomie






- in „Antigone“ beschäftigt er sich mit der damals oft erörterten Frage der geschriebenen Gesetze des Staates und der ungeschriebenen, die sich aus der höchsten göttlichen Gerechtigkeit bzw. aus den Gefühlen der Liebe und Güte ergeben à Antigone begrub Bruder Polyneikes, der gegen seine eigene Stadt(Theben) zog
( Erklärung Wechselherrschaft Eteokles u. Polyneikes )

à Widerspruch à Welche Gesetze soll man befolgen?


à Perikleisches Zeitalter(Beginn: 30-jährigem Frieden mit Sparta; Ende: nach 15 Jahren Peloponnesischer Krieg ) und attische Demokratie à gutes Beispiel

- Herrschaft des ersten Mannes à Perikles à nur formale Demokratie, da die Volksversammlung ihn nicht zu einer Handlung bestimmen konnte, wenn er sie nicht billigte à geschickter Rhetoriker, schmeichelte der Eitelkeit des Volkes
(Akropolisbau, festliche Aufzüge, öffentliche Spenden)
- entmachtete den Adel und sicherte sich so Unterstützung der ärmeren Schichten
- die ganze „Demokratie“ war von seinen Fähigkeiten abhängig à attische Dem.
à nach heutigen Maßstäben höchst undemokratisch

Arginusenprozess

- Griechen gewannen bei Arginuseninseln gegen spartanische Flotte
- gelangten danach in ein Unwetter à Schiffbrüchige
- übrige Feldherren(auch Perikles’ Sohn) verfolgten Spartaner und ließen eigene Leute der Anklage nach ertrinken(obwohl Bergung nicht möglich war, einer überlebte aber und berichtete dem Rat)
- Angehörige der Toten kamen nach Vertagung in Volksversammlung(Frauen, Kinder etc.) und das Volk ermächtigte sich selbstständig zu urteilen

Bedeutung Sophokles’:

- Klassik allgemein à Ausgleich gegensätzlicher Möglichkeiten
à Maß und Harmonie als wichtigste Merkmale von Klassik
- bei Sophokles Ausgleich zwischen theonomen und autonomen Menschenbild
à dieses Motiv und andere(unauflösbare Einheit von Inhalt und Form(Hegel))
werden in der Literatur der Klassik bzw. Weimarer Klassik wieder aufgegriffen









Quelle:




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