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Titel:

Theodor Fontane


  Note: 1   Klasse: 10









Arbeit: Theodor Fontane

Henri Théodor Fontane



Fontane, Theodor, eigentlich Henri Théodore Fontane, (1819-1898), Schriftsteller. Mit Romanen wie Frau Jenny Treibel (1892) und Effi Briest (1895) wurde er berühmt. Nach seinem Tod zunächst vergessen, wurde Fontanes Bedeutung für die deutsche Literatur erst von Thomas Mann wieder in vollem Umfang gewürdigt.

Fontane wurde am 30. Dezember 1819 in Neuruppin geboren. Die glückliche Zeit nach dem Umzug der Familie nach Swinemünde 1827 schilderte er eindringlich in Meine Kinderjahre (1894). Seiner Neigung zu Geschichte und Literatur zum Trotz absolvierte er zwischen 1836 und 1840 in Berlin eine Apothekerlehre und arbeitete danach als Apothekergehilfe in Magdeburg, Leipzig und Dresden. 1844 stieß er zur Autorenvereinigung Tunnel über der Spree. Fünf Jahre später wandte er sich endgültig dem Schreiben zu, wobei ihn seine später in Von Zwanzig bis Dreißig (1898) ironisierte demokratisch-revolutionäre Grundhaltung in die Nähe der Schriftsteller des Jungen Deutschland rückte. Nach 1850 war Fontane längere Zeit als Journalist tätig, zunächst im Auftrag der preußischen Regierung, wo er als Korrespondent in London aus England berichtete (Ein Sommer in London, 1854; Jenseit des Tweed, 1860; Aus England, 1860). 1860, zu einer Zeit des radikalen Wandels vom Demokraten zum konservativen Denker, trat er in die Redaktion der Neuen Preußischen Zeitung bzw. der Berliner Kreuz-Zeitung ein. Dort blieb er zehn Jahre lang, publizierte nebenbei aber auch in den Feuilletons verschiedener Zeitschriften und verfasste Theaterkritiken, von 1870 bis 1890 vor allem für die Vossische Zeitung. Für das Feuilleton entstanden u. a. die Reisebeschreibungen Wanderungen durch die Mark Brandenburg, dies hatte 4 Bände und er schrieb von 1862 bis 1882 an den Bänden die später noch über arbeitet wurden, diese boten reiches Material für das Lokalkolorit dies wurde ein späterer Romane .

Im Deutsch-Französischen Krieg war Fontane als Kriegsberichterstatter tätig und geriet dabei kurzzeitig in französische Gefangenschaft (Kriegsgefangen, 1871; Aus den Tagen der Occupation, 1871). 1876 wurde er für nur drei Monate Sekretär der Berliner Akademie der Künste, bevor er um seine Entlassung bat. Angeregt durch die schottische Literatur, hatte er zunächst Balladen („Männer und Helden”, 1850; „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland”, 1889) und sentimentale Romanzen im Stil der Romantik verfasst („Von der schönen Rosamunde”, 1850); jetzt wandte er sich verstärkt dem Roman zu. Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin. Seit 1935 existiert in Potsdam ein Theodor-Fontane-Archiv, das sich mit seinem 1965 gegründeten Publikationsorgan Fontane-Blätter dem Werk des Autors verschrieben hat. Des Weiteren ist ein deutscher Literaturpreis nach Fontane benannt. In seinem Romanepos Ein weites Feld (1995) setzte Günter Grass dem Vorbild nicht nur durch die Anspielung des Titelzitats, sondern dezidiert in der Gestalt des Zeitkritikers „Fonty” ein literarisches Denkmal.


















Seine Werke



Fontanes große Romane spielen im Berliner Bürgertum oder im Umkreis des märkischen Adels. Ausgehend von einer konservativen Grundhaltung, jedoch mit wachem Blick für soziale Fehlentwicklungen und Missstände, malen sie das Bild einer Welt, die innerlich brüchig geworden ist und in der Standesgrenzen und zu lebensfeindlichen Korsetts geworden sind. Damit begann Fontane, den deutschen Roman aus der starren Tradition des Entwicklungs- bzw. Bildungsromans zu lösen und verschaffte ihm Anschluss an die neuen europäischen Strömungen des kritischen Gesellschaftsromans. Auch in seinen formalen und sprachlichen Mitteln wirkte er stilbildend auf die deutsche Literatur: So wird die äußere Handlung zugunsten einer kunstvollen Dialogtechnik immer stärker reduziert, ein starkes Formbewusstsein ist spürbar, und die ironische Distanz nimmt bereits die bevorzugten Stilmittel Thomas Manns vorweg. Bereits Fontanes erstes großes episches Werk, der vierbändige historische Roman Vor dem Sturm (1878), eine mit viel Sinn für regionale Details geschilderte Erzählung über die Zeit vor den Befreiungskriegen, hatte großen Erfolg; in der Novelle Schach von Wuthenow wird das Thema preußischer Geschichte in knapperer und stilistisch gewagterer Form 1883 wieder aufgegriffen.

Häufig porträtierte Fontane Frauengestalten, die an sozialen Konventionen zu ersticken drohen und oftmals tragisch scheitern, so in seinen einfühlsamen Romanen Frau Jenny Treibel (1892), der mit dem durch die Gründerzeit zu Geld gekommenen geistlosen Bürgertum abrechnet, oder in Effi Briest (1895), dem eine konkrete Ehebruchs- und Duellaffäre zugrunde liegt. In Effi Briest fallen durch eine vom Normenkanon erzwungene Vorgehensweise – Effi wird von ihrem Ehemann verstoßen – sowohl die Titelheldin als auch ihr Gatte ins Unglück. Überhaupt taucht das Motiv des Ehebruches, der nicht selten im Selbstmord endet, immer wieder in Fontanes Werken auf, so in L’Adultera (1882), hier mit noch tröstlichem Ende, Cécile (1887) oder Unwiederbringlich (1892). In anderen Romanen stehen Frauen im Mittelpunkt, deren klare Sicht der Dinge sie den Männern überlegen macht (Irrungen, Wirrungen, 1888; Stine, 1890). Fontanes letztes Werk, der äußerst handlungsarme Roman Der Stechlin (1897), stellt in Form einer gepflegten Konversationstechnik das Verhältnis von Alt und Jung in den Mittelpunkt. Fontane unterhielt eine reiche, zeit- und biographiegeschichtlich aufschlussreiche Korrespondenz, u. a. mit Theodor Storm.









Quelle:




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