Thomas Bernhard, Ein Kind - schulnote.de 
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Titel:

Thomas Bernhard, Ein Kind


  Note: 1   Klasse: 9









Arbeit: Thomas Bernhard wurde am 9. Februar 1931 in Heerlen (Niederlande) als uneheliches Kind geboren. Seine Kindheit verbrachte er zum Teil in nationalsozialistischen und katholischen Erziehungsheimen. 1947 beendete Thomas Bernhard vorzeitig seine Schulausbildung an einem Salzburger Gymnasium und begann eine Kaufmannslehre. Im Alter von 16 erkrankte er lebensgefährlich an Lungentuberkulose. Von 1955 bis 1957 studierte Bernhard am Salzburger Mozarteum Dramaturgie und Schauspielkunst. Maßgeblich beeinflusst wurde Bernhard in seiner Jugend durch den früh verstorbenen Großvater. Seinen Vater hat er nie kennen gelernt, die Mutter starb kurz nach dem Großvater. Thomas Bernhard starb am 12. Februar 1989, genau vierzig Jahre und einen Tag nach seinem Großvater, in Gmunden/Oberösterreich. Ein letztes Mal sorgte er noch nach seinem Tod im Februar 1989 mit seinem Testament für Aufregung, mit dem er sämtliche Aufführungen, Drucklegungen und Rezitationen seiner Werke in Österreich verbieten ließ. Dieses Aufführungsverbot wurde im Juli 1998 durch die Initiative einer Privatstiftung wieder aufgehoben.

Das Buch ist eine autobiographische Erzählung und umfasst seine frühe Kindheit. Es beginnt mit der Erinnerung an einen Ausreißversuch des Jungen mit dem Rad, dessen triumphal erlebter Beginn durch einen kapitalen Sturz plötzlich in einem Debakel endet. Nun schreibt Bernhard über einige andere Erinnerungen seiner Kindheit.
Da seine Mutter kurz nach seiner Geburt nicht ihren Lebensunterhalt verdienen, und gleichzeitig bei ihm sein kann, gibt sie ihn zu einer Art Pflegemutter auf einen Binnenschiff. So verbringt er sein erstes Lebensjahr fast ausschließlich auf den Kanälen.
Danach leben er und seine Mutter einige Jahre mit den Großeltern in Wien. Der Aufbruch von Wien aufs Land nach Seekirchen kommt ziemlich abrupt. Vorerst wohnt er mit seinen Großeltern in einem Zimmer in der Bahnhofswirtschaft in Seekirchen. Bald darauf ziehen sie in die Ortsmitte in ein altes Gebäude. Auch dort wohnen sie nicht lange. Eines Tages pachten sie ein kleines Holzblockhaus in der Nähe des Hippinghofs. Manchmal verbringt er Wochen auf dem Hippinghof mit seinem Freund Hansi. Auch mit seinem Großvater ist er oft zusammen und macht Spaziergänge.
Ein Jahr früher als vorgeschrieben besucht er die Volksschule. Zuerst ist er der Lieblingsschüler der Lehrerin und hat immer gute Noten. Dann, als ein neuer Lehrer kommt, verschlechtern sich seine Leistungen. Mehr und mehr verliert er das Interesse an der Schule.
Wegen der hohen Arbeitslosenrate in Österreich und weil seine Mutter heiratet müssen sie nach Bayern ziehen, worüber sie wenig erfreut sind. Immer öfter hört man von Hitler, Nationalsozialismus und Anschluss, doch der Junge kann sich noch nichts darunter vorstellen.
Er geht angstvoll in die Schule, weil er von den Kindern dort verspottet wird und ihm kommen sogar Selbstmordgedanken.
Eines Tages erscheint eine Fr. Dr. Popp bei ihnen und sagt zu seiner Mutter, sie würde ihn auf Erholung, in ein Heim im Wald, schicken. Die Mutter ist damit einverstanden, weil sie mit dem Jungen schon lange nicht mehr fertig wird. Als er dort ankommt, stellt sich heraus, dass es ein Heim für schwer erziehbare Kinder ist. Dort fühlt er sich noch isolierter als daheim.
Als er wieder nach Hause kommt, hat er einen Bruder und zwei Jahre später wird eine Schwester geboren. Beide werden von seiner Mutter mehr geliebt als er.
Plötzlich verbessern sich seine Noten und er wird vom Gemiedenen zum Begehrten. Er schafft die Aufnahmeprüfung an einer Handelsakademie in Passau, doch am Ende sagt der Großvater, dass er Salzburg für Bernhard bestimmt hat.










Quelle:




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