Tonio Kröger - schulnote.de 
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Titel:

Tonio Kröger


  Note: 1   Klasse: 12









Arbeit: Meine persönlichen Eindrücke:

Meine persönliche Inhaltsangabe:
Tonio, Sohn eines Konsuls und Mitglied einer erfolgreichen Kaufmannsfamilie, lebt im Alter von 14 Jahren in der Hansestadt Lübeck. Schon damals ist er bestrebt, seiner poetischen Ader freien Lauf zu lassen und hegt andere Interessen als andere Gleichaltrige. Doch Hans Hansen, dieser reine, schöne und blonde Junge, übt eine besondere Anziehung auf Tonio aus. Tonio wirbt um Zuneigung, versucht, gleiche Interessensgebiete aufzudecken, jedoch erfolglos. Mit 16 Jahren verliebt Tonio sich einseitig während seiner Tanzstunden bei Herrn Knaak in die wunderschöne Ingeborg Holm. Diese will jedoch nichts von ihm wissen, da sie eine Abneigung gegen diese Art Künstler und im Allgemeinen gegen diese Personen hegt. Auch als Magdalena, eine Rechtsanwaltstochter, die sich wunderbar mit Tonio versteht ihre Zuneigung für Tonio preisgibt, verzehrt er sich stets nach Inges Liebe. Schließlich kommt es dazu, dass die Großeltern Tonios sterben. Das gesamte Leben zerfällt: die Firma wird aufgegeben, Tonios Mutter verliebt sich in einen italienischen Musiker. Grund genug für Tonio, seine Heimatstadt zu verlassen. Während seiner Reise empfindet er Ekel und Sehnsucht, Gewissensnöte und Abscheu. In München trifft er die russische Malerin Lisaweta Iwanowna und führt mit ihr ein langes Gespräch, in welchem er ihr seine Lage schildert. Ergebnis des Gespräches scheint die Erkenntnis, dass es aus ist mit dem Künstler, sobald er Mensch ist und zu empfinden beginnt. Tonio wird von Lisaweta als „Bürger auf Irrwegen“ bezeichnet, was natürlich nicht gerade nach seinem Geschmack ist. Einige Monate später unternimmt Tonio eine Reise nach Norden und verspricht Lisaweta, ihr einen Brief zukommen zu lassen. Zunächst führt es ihn in seine Vaterstadt. Dort erlebt er allerlei Seltsames und fühlt sich dieser Stadt nicht zugehörig. Nach dem Aufenthalt in einem Hotel wird er sogar beinahe als flüchtiger Betrüger verhaftet. Daraufhin begibt er sich auf die Fahrt nach Dänemark. Dort hält er kurz in Kopenhagen und setzt seine Reise in das Seebad Aalsgaard fort, wo er einige Zeit lebt. Er fühlt sich wohl, lebt vor sich hin, als eines Abends ein Ball stattfindet. Doch nicht irgendein Ball, nein, es ist ein Ball, der die Gefühle Tonios und Erinnerungen wecken sollte, denn besondere Gäste des Abends sind Hans Hansen und Ingeborg Holm. Wie auch damals, bei den Tanzstunden des Herrn Knaak, hält sich Tonio im Hintergrund. Er beobachtet die alten Bekannten, der Abend verläuft gut. Das Resümee des Abends für ihn ist, dass er glücklich ist, sein Herz lebt. Was war denn die ganze Zeit über gewesen? Er findet nur Öde, Erstarrung und Eisigkeit vor. Schließlich schreibt Tonio seinen Brief an Lisaweta Iwanowna, in dem er ihre Vorstellung von ihm, ein verwirrter Bürger zu sein bestätigt und ihr mitteilt, dass er zu dem Ergebnis gekommen ist, dass Bürgertum und die Liebe zum Leben ein und das Selbe sind. Er nimmt nochmals Bezug auf seinen Spaziergang mit Hans Hansen, und beschreibt, wie nun sein Herz (wieder) lebt.

Stil:

Thomas Mann ist kein Mann weniger Worte, so viel steht fest. Auch wenn sein Tonio Kröger eine recht kurze Geschichte erzählt: alles, was darin vorkommt, soll einem auch wirklich erscheinen. Er beschreibt jede einzelne Person, jede Situation, jedes Geschehen und jeden Gedanken mit sehr gezielter Präzision, damit auch wirklich keine Unklarheiten darüber entstehen, was gemeint ist. Er schreibt teils in Worten, die wohl in dieser Zeit damals tagtäglich verwendet wurden, aber heute etwas altertümlich erscheinen.

Resümee:

Es gibt Bücher, die liest man einmal, ist begeistert oder auch nicht, und das war es auch schon wieder. Das Buch „Tonio Kröger“ von Thomas Mann zählt hier garantiert nicht dazu. Ich musste öfters nachlesen, ein paar Kapitel auch doppelt, da ich am Ende gar nicht wusste, was ich jetzt gelesen habe. Natürlich hängt es auch mit der Konzentration zusammen, die nachlässt wenn einem etwas sehr kompliziert erscheint, doch hier ist es nicht kompliziert, sondern die Tatsache dass es wenige Tatsachen zu entdecken gibt. Das Buch ist sehr facettenreich, allerdings wird oft so lange philosophiert (ich spiele auf Kapitel 3 an) dass man nicht daran denkt, es würde dass „eine“ vor ein paar Seiten noch immer nicht abgehakt sein. Thomas Mann verwendet eine für uns nicht mehr so ganz alltägliche aber schöne Sprache. Er umschreibt Dinge so, wie wir sie vielleicht noch nie gesehen haben, was es aber auch manchmal schwierig macht, denn Sinn sofort zu erfassen. Thomas Mann hat aus einem recht simpel aufgestelltem Gerüst für eine Geschichte eine Thematik sehr gut damit erfasst und so manchen vielleicht über seine eigene gesellschaftliche Stellung, ob als Künstler oder nicht, zum Nachdenken angeregt.








Quelle: www.wissen.de




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