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Titel:

Tourismus auf der Insel Usedom


  Note: 1   Klasse: 11









Arbeit: Tourismus auf der Insel Usedom

Die Insel Usedom schmückt sich mit mehreren Prädikaten - zum einen gilt sie als zweitgrößte deutsche Insel, zum anderen ist sie die sonnenreichste Insel Deutschlands. Beide Aspekte haben ohne Zweifel dazu beigetragen, dass Usedom heute zu den beliebtesten und begehrtesten Urlaubs- und Tourismusregionen Deutschlands gehört.
Der flächenmäßig größte Teil der Insel liegt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, während etwa 20% ihres Territoriums polnisches Staatsgebiet ist. Interessant dabei ist, dass die Einwohnerzahl des wesentlich größeren deutschen Gebietes deutlich unter der des polnischen Teils liegt.
Die Nordküste Usedoms grenzt in der Pommerschen Bucht an die offene Ostsee, im Süden trennt sie das Achterwasser und das Stettiner Haff vom Festland. Die Swine im Osten und der Peenestrom sowie der Greifswalder Bodden im Westen vervollständigen die, die Insel umgebenden Gewässer.
Jenseits des Greifswalder Boddens befindet sich mit Rügen die größte der deutschen Inseln.

Die heutigen Erscheinungsformen der Insel Usedom sind auf die im Zusammenhang mit der sogenannten Weichseleiszeit stattgefundenen geologischen Veränderungen vor etwa 15.000 Jahren zurückzuführen.
Zeitlich wesentlich näher liegt dagegen der Beginn der touristischen Entwicklung der Insel, die sich in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts fest machen lässt. Damals begann der Badebetrieb auf der, gemeinsam mit der heute polnischen Insel Wollin einen Landkreis bildenden Insel Usedom in den Orten Heringsdorf und Swinemünde. Nur wenige Jahre später folgten die heutigen Ostseebäder Zinnowitz, Koserow und Ahlbeck nach.
Bedingt durch die günstige Lage zur Hauptstadt Berlin nahm die touristische Bedeutung der Insel schnell zu und ein Usedomurlaub stand insbesondere bei den gutbetuchten Hauptstädtern hoch im Kurs. Gegen Ende des Jahrhunderts entstanden weitere Seebäder und die Orte Ahlbeck und Swinemünde wurden an die direkte Bahnverbindung nach Berlin angeschlossen.
Neben der beeindruckenden Bäderarchitektur, die ihren Höhepunkt in den sogenannten drei Kaiserbädern Heringsdorf, Bansin und Ahlbeck fand, lockten vor allem die breiten und feinsandigen Strände an der Ostseeküste die Touristen und Urlauber an. In der Folge entstanden Pensionen und Hotels auf Usedom in zügiger Abfolge und großer Zahl.

Nahezu ungehindert setzte sich diese Entwicklung bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts fort. Behindert und unterbrochen wurde sie schließlich durch die Entstehung der Heeresversuchsanstalt Peenemünde und des Marinestützpunktes Swinemünde. Schwere Luftangriffe zum Ende des 2. Weltkrieges durch die Alliierten führten zu erheblichen Zerstörungen und brachten viele Opfer.
Nach Kriegsende lebte der Tourismus jedoch schnell wieder auf. Die bisher meist privat geführten Hotels, Pensionen und andere Ferieneinrichtungen wurden nun durch Betriebe, staatliche Einrichtungen und den Feriendienst der Gewerkschaften in der damaligen DDR genutzt. Neue Armeestandorte besiedelten Teile Usedoms.

Diese wurden nach 1990 aufgelöst; Usedom erhielt seinen ehemaligen Status als Touristenhochburg mit privat geführten Einrichtungen zurück. Kaiserbäder und Bernsteinbäder wurden wie viele andere Ferienorte renoviert. Zusätzliche Freizeiteinrichtungen wie Meerwasserbäder, Kletterparks, eine große Schmetterlingsfarm und ein Botanischer Garten entstanden.
Um die auf der Insel gelegenen Binnenseen entstanden wie in anderen Gebieten Campingplätze und Ferienwohnungen sowie Ferienhäuser werden zur Nutzung angeboten. Sehenswürdigkeiten im Hinterland Usedoms wurden aufgewertet, Wander- und Fahrradwege durch die zahlreichen Naturschutzgebiete angelegt.
Die Verkehrswege auf die Insel zeigen sich teilweise erweitert und verbessert und selbst per Flugzeug ist die Anreise zu dem kleinen Flughafen bei Heringsdorf heute möglich.
All dies hat dazu geführt, dass die Insel Usedom nach wie vor und zu Recht zu den schönsten und beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands gehört.








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