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 Apache HTTP Server Test Page powered by CentOS

Apache 2 Test Page
powered by CentOS

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Titel:

Tsunami


  Note: 1   Klasse: 10









Arbeit: Den Begriff Tsunami übersetzt in etwa: große Welle im Hafen prägten japanische Fischer aufgrund ihrer Erfahrung mit dieser besonders gefährlichen Art von Wellenbildung im Meer. Beim Fischen auf offener See bemerkten sie oft keine oder allenfalls geringe Wellenbewegung. Kehrten sie zum Abend in den Hafen zurück, mussten sie mit Entsetzen feststellen, dass offensichtlich eine starke Flutwelle den Hafen zerstört hatte. Die Überlebenden in den betroffenen Orten berichteten über haushohe Wellen, die mit großer Wucht alles in ihrer Bahn zerstörten.

Tsunami:
Entstehung/ Verlauf

Infografik: Tsunamie, Großansicht bei FAZ.net
Infografik [FAZ.net]

Tsunami-Welle
Infografik: Tsunamie-Welle/ Entstehung, in: DIE ZEIT Nr.1/2005
Infografik [ZEIT 01/2005]
Die Grafik zeigt, wie sich die Indische Platte unter die Birma-Platte schiebt. In wenigen Sekunden senkte sich der Meeresboden um bis zu 10 m auf einer Länge von rund 1000 km. Dieser tektonische Schock verursachte den Tsunami mit einer Wellenlänge von 125 - 250 km. Die Welle breitete sich mit etwa 800 km/h im Indischen Ozean aus.


Ein Tsunami entsteht, wenn plötzlich große Wassermassen im Meer bewegt werden, z.B. durch ein ruckartiges Auf oder Ab des Meeresbodens, ausgelöst durch ein Seebeben ab Stärke 7,5 auf der Richter-Skala. Erst ab dieser Stärke reicht die Energie aus, die darüberliegenden Wassermassen ruckartig hochzuheben.
Nicht jedes starke Seebeben führt automatisch zu einem Tsunami: verursacht das Seebeben nur einen seitlichen Versatz des Meeresbodens, wird vergleichsweise wenig Wasser bewegt und es entsteht kein Tsunami. Der Ausbruch eines Unterwasser-Vulkans kann ebenfalls einen Tsunami verursachen, falls das ausgestoßene Material (Asche, Lava) in kurzer Zeit eine große Wassermasse verdrängt. Auch Auswirkungen von außen auf das Meer können Ursache für einen Tsunami sein, z.B. großvolumige Erdrutsche nach Vulkanausbrüchen wie beim Krakatau am 27.8.1883 in der Sundastraße zwischen Java und Sumatra. Auch der Einschlag von großen Meteoriten oder gar Kometen ins Meer haben in der Erdgeschichte die größten Tsunamis aller Zeiten verursacht. Tsunamis breiten sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1000 km/h im Meer aus. Bei Tsunamis, die durch ein Seebeben entstehen, hängt die Geschwindigkeit von der Meerestiefe ab.
Wassertiefe (m)
6000

2000

200

20
Geschwindigkeit (km/h)
800

500

150

50
Formel für die Geschwindigkeit einer Tsunami-Welle / Wellenphysik
=> Wellenphysik
Aus der Wellenphysik folgt, dass bei einer Welle im offenen Meer keinerlei Strömung (Transport von Wasser) stattfindet. Was sich ausbreitet ist die "Welle", also das Muster der Veränderung der Höhe des Wasserpegels samt der Energie, die in der Welle steckt. Bei Tsunamis, die durch ein Seebeben entstanden sind, ist die Amplitude (= Unterschied zwischen höchstem und niedrigstem Pegel) im offenen Meer relativ klein: sie beträgt meistens nicht mehr als wenige Dezimeter (Zehntel Meter), selten etwa 1 Meter, im Extremfall bis zu etwa 2 Metern. Daher sind z.B. selbst kleine Boote auf offener See nicht gefährdet. Sie bemerken den Tsunami oft gar nicht. Gefährlich wird es erst, wenn die Welle auf feststehende Hindernisse im Meer (kleine Inseln, Bohrinseln, Leuchtürme) trifft oder in den immer flacher werdenden Küstenbereich größerer Landmassen einläuft.
Nähert sich zuerst ein Wellental dem Land, fließt Wasser vom Strand in das Wellental. Dadurch wird der Strand oft großflächig trockengelegt. Dieses Naturphänomen ist derart auffallend, dass es selbst bei Mini-Tsunamis (z.B. am 25.8.2004 im Mittelmeer) nicht unbemerkt bleibt. Wer diese Erscheinung richtig deutet, hat noch Zeit, seine Umgebung zu warnen und vom Strand zu flüchten, denn bei der großen Wellenlänge (= Abstand zweier Wellenberge: zwischen 100 bis 300 km im offenen Meer) des Tsunamis dauert es zig Minuten bis zu 1/2 Stunde, bis dann die zerstörerische Flutwelle kommt. Es baut sich dann in kurzer Zeit eine ansteigende Flutwelle auf, die am Strand bis zu 30 m Höhe erreichen kann. Dieser typische Ablauf ergibt sich aus Gesetzen der Wellenphysik. Ebenso folgt aus diesen Naturgesetzen, dass sich im flachen Wasser in Strandnähe eine sehr starke Strömung in Landrichtung herausbildet, die für die enormen Zerstörungen verantwortlich ist, die Tsunamis immer wieder verursachen.




Der ersten Welle folgen meistens weitere, z.T. noch gefährlichere als die erste. Gefährlich sind nicht nur die Wellenberge sondern auch die Wellentäler. Obwohl die Welle durch Bremsung auf dem Meeresgrund und an der Küste schwächer wird, fließt das Wasser in den immer noch weiten Wellentälern mit einem ungeheuren Sog ab, der Dutzende von Kilometern weit ins Meer hinausreicht. Meeresboden fällt weit über das Maß einer normalen Ebbe trocken und Hafenbecken entleeren sich bis auf den Grund.
In der Schule aufgepasst:
10-Jährige erkannte die Gefahr. 100 Menschen bei Phuket vor Tsunami gerettet. [n-tv, 3.1.05]


Betroffen sind in erster Linie die Strände an den Küsten: z.B. zerstörte der Tsunami am 26.12.2004 in Phuket (Süd-Thailand) einen Küstenstreifen von bis zu 300 Metern. Über Flussmündungen kann die Welle jedoch auch kilometerweit ins Landesinnere gelangen. Besonders gefährdet sind immer enger werdende Buchten oder Fjorde, wo sich die Wassermassen bei verringertem Ausbreitungsraum um so höher türmen müssen.
Verheerend wirken sich Tsunamis auch auf flache Inseln aus, wie sie z.B. typisch sind für den Indischen Ozean, weil den Menschen schnell erreichbare höher gelegene Fluchtorte fehlen.


Warnsystem


ergänzende Infos:
Tsunami-Warnsystem [PolitikerScreen]




Je nach Relief des Meeresbodens, werden manche Küsten besonders häufig von Tsunamis heimgesucht, z. B. Hilo, der Hauptort der Hawaii-Inseln.
mehr... [GEO.de]
Gegen Tsunamis auslösende Naturkatastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüche, Erdrutsche oder Meteoriteneinschläge sind Menschen machtlos. Durch präventive Maßnahmen können jedoch die Folgeschäden stark gemindert werden. So hätte ein erheblicher Teil der Opfer bei der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean am 26.12.2004 vermieden werden können durch ein Tsunami-Frühwarnsystem, wie es seit 1965 im Pazifik installiert ist. Auch dort handelten die Staaten erst nach einem verheerenden Tsunami am 22.5.1960, ausgelöst durch das stärkste je gemessene Erdbeben mit Epizentrum in der Nähe der südchilenischen Hafenstadt Valdivia und einer Stärke von 9,5 auf der Richter-Skala. Das Seebeben erzeugte 8 Tsunamis im Abstand von ungefähr einer Viertelstunde. Rund 5.700 Menschen wurden damals getötet. Nach 15 Stunden traf die erste Welle in der Hafenstadt Hilo auf Hawaii ein, 10.000 km entfernt vom Epizentrum. 61 Menschen wurden getötet. Bereits 1946 war Hilo von einem Tsunami zerstört worden war. Danach wurde begonnen, zunächst ein Frühwarnsystem für die immer wieder von Tsunamis heimgesuchten Hawaii-Inseln zu installieren. Nach dem Tsunami 1960 wurde das Warnsystem dann auf den gesamten Pazifik erweitert.


Funktionsweise des Warnsystems
Infografik: Tsunami-Vorwarnsystem im Pazifik: Großansicht bei FAZ.NET
Großansicht [FAZ.net]

Hintergrund-Infos:
Suche nach einem Frühwarnsystem
[ZDF]

Infografik Frühwarnsystem
[Stern.de]
Ein Netz von Sensoren am Meeresboden und an sonstigen wichtigen Stellen im Pazifischen Ozean misst kontinuierlich alle relevanten Daten und meldet sie über Satellit an das zentrale Pacific Tsunami Warning Center (PTWC) (Ewa Beach, Hawaii). Dieses wertet die Daten laufend aus und kann innerhalb von 20 bis 30 Minuten eine Tsunami-Warnung verbreiten. Da die Pazifik-Anrainerstaaten ein effektives Kommunikationssystem verbunden mit regionalen Notstandsplänen eingerichtet haben, besteht bei drohendem Tsunami noch eine realistische Chance, das Schlimmste zu verhindern. Auch wenn eine Tsunami-Welle sich im Extremfall mit bis zu 1000 km/h ausbreiten kann, bleibt z.T. noch Zeit, bedrohte Küstenstreifen oder Buchten zu evakuieren, da die Laufzeiten in den Weiten der Ozeane oft noch mehrere Stunden betragen.
Die Staaten am Indischen Ozean haben nach der Flutkatastrophe in Südasien inzwischen beschlossen, ebenfalls ein Tsunami-Frühwarnsystem zu installieren. Seine Kosten werden auf 5 - 10 Millionen Euro geschätzt, rund 1 Tausendstel nur der geschätzten Sachschäden der aktuellen Flutkatastrophe in Südasien.

Tsunami-Warnschild/ Großansicht bei: National Park Service (NPS)
Tsunami-Warnschild
an der Pazifikküste Alaskas
[nps.gov]

Verhaltensweisen bei Tsunami-Warnung
Damit die Tsunami-Warnung in den betroffenen Regionen auch beachtet wird, sind in gefährdeten Regionen Warnschilder am Strand bzw. Hinweisschilder für Fluchtwege aufgestellt. Außerdem werden schon die Kinder in Kindergärten und Schulen über die Gefährlichkeit der Tsunami-Wellen informiert und trainiert, wie sie sich bei Tsunami-Warnung zu verhalten haben. Entscheidend ist, rechtzeitig aus dem gefährdeten Küstenbereich zu höheren Standorten oder ins Inland zu flüchten.

Warnschild: Tsunami-Hazard-Zone Hinweisschild: Tsunami-Evacuation Route
In der Schule aufgepasst:
10-Jährige erkannte die Gefahr. 100 Menschen bei Phuket vor Tsunami gerettet. [n-tv, 3.1.05]


So deutete eine 10-Jährige aus England, die wenige Wochen zuvor in der Schule die Besonderheiten eines Tsunamis kennen gelernt hatte, das plötzliche Zurückweichen des Wasser am Strand bei Phuket am 26.10.04 richtig als typisches Kennzeichen eines Tsunamis. Sie alarmierte ihre Mutter und zusammen gelang es ihnen, auch alle anderen am Strand und im nahen Hotel zu warnen. Alle Personen in diesem Strandbereich konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, bevor die erste Welle über den Strand hereinbrach. An anderen Stränden, nur wenige Hunderte Meter weiter, mussten viele Tausende Ahnungslose sterben .

"Frühwarnsystem"
bei Tieren

Der sechste Sinn
leitet und warnt
[Die Welt, 8.1.05]



Die Tierwelt besitzt Frühwarnsysteme für Naturkatastrophen.
"Tiere sind mit unterschiedlichen Sensorsystemen ausgestattet, die zum Teil unabhängig voneinander arbeiten und als Sicherung für alle überlebenswichtigen Funktionen dienen", meint der Biologe Gottfried Hohmann vom Max-Planck-Instititut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Neben den menschlichen Sinnen wie Tastsinn, Gehör, Geschmack scheinen manche Tiere auch über Rezeptoren zu verfügen, die auf Veränderungen bei Luftdruck und Feuchtigkeit reagieren.
Bei der Tsunami-Katastrophe am 26.12.2004 war auffallend, dass nahezu kein Tier zum Opfer wurde. Außerdem wurde vielerorts auffälliges Verhalten von Tieren einige Zeit vor Eintreffen der Tsunami-Welle beobachet: z.B. kreischten Vögel und Elefanten weigerten sich, ihre normale Arbeit zu erledigen und versuchten landeinwärts zu flüchten.
Wissenschaftler versuchen herauszufinden, wie Tiere einen Tsunami lange vor Eintreffen der ersten Welle wahrnehmen können, um diese Fähigkeiten für ein Frühwarnsystem nutzen zu können.

Indigene Völker
überlebten

Andamanen und Nikobaren
Stämme haben überlebt
[n-tv, 30.12.04] Auf den Inselgruppen im Indischen Ozean (u.a. Andamanen, Nikobaren) leben zahlreiche Indigene Völker (Urvölker). Obwohl die Inseln besonders stark von der Tsunami-Flutwelle heimgesucht wurden, da aufgrund der geringen Höhe größere Teile überspült wurden, scheinen die Indigenen Völker den Tsunami
weitestgehend überlebt zu haben. Aufgrund tradierter Naturerfahrung interpretierten sie das absonderliche Verhalten der Tiere (s.o.) vor dem Tsunami richtig als Vorbote einer drohenden Katastrophe und zogen sich auf kleine Hügel und ins Landesinnere zurück, wo der Tsunami nicht mehr solch eine zerstörerische Gewalt hat.








Quelle:




ähnliche Referate Tsunamis
Tsunami
Sumatra
Entstehung von Erdbeben
Vulkanismus



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Tipp:







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