Ulrike Schweikerts Die Hexe und die Heilige - schulnote.de 
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Titel:

Ulrike Schweikerts Die Hexe und die Heilige


  Note: 1-   Klasse: 11









Arbeit: Ulrike Schweikerts: Die Hexe und die Heilige


Der historische Roman von Ulrike Schweikert “die Hexe und die Heilige“ baut auf, auf die Hexenjagd Ende des 16.Jahrhunderts, speziell in der deutschen Stadt Ellwangen.
Anhand historischer Überlieferungen macht Ulrike Schweikert es sich in diesem Buch zur Aufgabe die mittelalterliche Welt um Ellwangen wieder aufleben zu lassen, eine Welt, in der die Scheiterhaufen fast täglich brannten und mehr als die hälfte der weiblichen Bevölkerung Ellwangens den Tod im Feuer fanden.


In einer angesehenen Kaufmannsfamilie kommen die Zwillinge Sibylla und Helena zur Welt und schon allein die Tatsache, dass es Zwillinge sind, beunruhigt und verängstigt die, vom Aberglauben geprägte, Bevölkerung Ellwangens. Um aufkeimendes Gerede zu verhindern und die Leute von einer christlichen Erziehung der beiden zu überzeugen, entschließt die Mutter, Helena im Alter von 5 Jahren in die Obhut eines Klosters zu geben. Doch auch ohne die Schwester wird das Leben für Sibylla nicht leichter und so verlässt auch sie einige Jahre später Ellwangen. Das Mädchen geht bei einer Hebamme in Leonberg in die Lehre und wird bald zu ihrer begabtesten Schülerin und erst als junge Frau führt ihr Weg sie nach Ellwangen zurück, da sie in ihren Träumen sieht, wie ihre Mutter als Hexe verbrannt wird. Dort angelangt, wird sie jedoch nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Nicht nur, dass ihre Vorahnungen sich bewahrheitet haben, sondern auch die Schuldzuweisungen ihrer Familie machen ihr zu schaffen. Das Schicksal einer jungen, rothaarigen Hebamme, die Tochter einer verurteilten Hexe, die angeblich Säuglinge zum Frühstück verspeist und Nachts mit dem Besen ausreitet, scheint in einer Stadt wie Ellwangen besiegelt.
Während dessen, fern von Ellwangen, hat auch Helena Visionen ähnliche Träume die sich bewahrheiten. Durch die Überzeugung der Äbtissin, Helena habe die Gabe mit Gott zu sprechen, gelangt Helena an den Status einer Heiligen.

Die eine gefoltert, die andere verehrt. Die eine habe mit dem Teufel gebuhlt, während die andere nur Gottes Wort gesprochen. “DIE HEXE UND DIE HEILIGE“


Der Roman entführt einen in eine Welt, längst vor unserer Zeit, eine Welt die so anders ist als die Unsere. Menschen hin- und hergerissen zwischen Aberglauben und Religion, die zum einen Kräuter- und Naturheilerinnen als Hexen verschmähen und zum anderen sich Kräuter-säckchen um den Hals binden, um sich vor dem Teufel zu schützen. Alles im Namen der Kirche. Diese wiederum weis sich einen Nutzen daraus zu ziehen, indem sie mit der Hexenverfolgung Geld macht. (Familien, die Angehörige auf dem Scheiterhaufen verloren, mussten dafür die kirchliche und weltliche Macht auch noch bezahlen)
Das Buch ist sehr kritisch gegenüber der Kirche, jedoch kritisiert es nicht den Glauben an Gott, allein der Glaube an das Gute im Menschen gerät stellenweise verloren.
Der Roman ist gut recherchiert, sehr traurig, spannend, interessant geschrieben und hält ein überraschendes Ende bereit, doch der mittelalterliche Sprachstil ist häufig recht schwer zu verstehen. Außerdem ist der Anfang etwas langatmig, doch durchhalten lohnt sich!
Rezensiert von ...








Quelle: keine Angaben




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