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Titel:

Unternehmen Barbarossa Überfall auf die UdSSR


  Note: 1+   Klasse: 10









Arbeit: Unternehmen Barbarossa – Überfall auf die UdSSR


Vorbereitung auf den Krieg

- 18. Dezember 1940: „Weisung Nr. 21”, Hitlers Befehl, die Vorbereitung für das „Unternehmen Barbarossa” zu treffen. „Die deutsche Wehrmacht muss darauf vorbereitet sein, auch vor Beendigung des Krieges mit England Sowjetrussland in einem schnellen Sieg niederzuwerfen.”
- Krieg gegen die UdSSR sollte andere Motive haben, als die vorherigen Feldzüge, diesmal sollte es ein rassistischer Vernichtungskrieg werden


Gründe für den Russlandfeldzug

- Aus ideologischer Ansicht sollte der Russlandfeldzug der „Beschaffung neuen Lebensraumes im Osten“ dienen
- Die größte herannahende Gefahr neben Großbritannien und der USA sollte in einem schnellen Blitzkrieg ausgeschaltet werden, um die Weiterführung des Krieges mit den Ressourcen der UdSSR zu ermöglichen (u.a. Ölquellen im Kaukasus)
- Hitler wollte mit einem Präventivangriff einem möglichen russischen Angriff zuvorkommen (was allerdings in Hinblick auf den Zustand der Roten Armee unsinnig war)


Beginn des Russlandfeldzuges

- Juni 1941: Beginn des Russlandfeldzuges
- Bilanz: am ersten Tag des Krieges wurden mehr als 2000 sowjetische Flugzeuge am Boden vernichtet
- 3. Juli 1941: Franz Halder datiert die ausbleibende Länge des Russlandfeldzuges auf 14 Tage
- 14. Juli 1941: Hitler verfügt Umorganisierung der Rüstungsindustrie, und verlagert die Produktion für das Heer zugunsten der See- und Luftstreitkräfte, die sich für den Krieg gegen die USA und Großbritannien rüsten sollten
- Bilanz: bis August 1941 waren bereits annähernd 410000 Verwundete, Gefallene und Vermisste zu beklagen
- Spätherbst 1941: Das deutsche Heer steht vor Leningrad
- Armeestärke an diesem Punkt: rund 3 Mill. Soldaten, insgesamt 153 Divisionen
- 30 KM vor Moskau kam der Vormarsch der deutschen Truppen zum Erliegen
- nach dem Prinzip „alles oder nichts” glaubte Hitler, nach dem Scheitern seines Gesamtkriegsplanes vom Herbst 1940, nun die Entscheidung herbeiführen zu müssen
- Januar 1942: Ostfront wurde stabilisiert
- Hitler übernahm nun selbst das Kommando über die Wehrmacht
- „Sommeroffensive 1942“ führt die deutschen Truppen weiter in das Hinterland der UdSSR, Ziel war die Eroberung der Erdölfelder im Kaukasus und die Einnahme von Stalingrad, einem der wichtigsten Verkehrs- und Rüstungszentren


Stalingrad

- 6. Armee unter General Friedrich Paulus gelang es Anfang September 1942 in die Vororte Stalingrads einzudringen und bis Mitte des Monats den größten Teil der Stadt zu erobern
- Rote Armee leistete Widerstand, vom westlichen Teil Stalingrads wurden die deutschen Truppen in der Stadt eingekesselt
- Hitler untersagt Ausbruchsversuch und eine Übergabe der Stadt
- die Rote Armee ging am 25. Januar 1943 dazu über, die Stadt zurückzuerobern
- die durch Göring angekündigte Luftbrücke zur Versorgung der eingeschlossenen Truppen kann nur für unzureichenden Nachschub sorgen
- 31. Januar 1943: die durch Hunger, Kälte und Munitionsmangel erschöpfte 6. Armee musste kapitulieren
- Bilanzen: von den etwa 250000 Soldaten gingen 91000 in russische Kriegsgefangenschaft, 42000 Verwundete konnten gerettet werden, alle übrigen waren gefallen


Verlorene Initiative und Büffelbewegung

- Hitler schlug die im Frühjahr 1943 vorsichtig von sowjetischer Seite geäußerte Möglichkeit zu Friedensverhandlungen aus
- 5. Juli 1943: Beginn der Schlacht um Kursk, Versuch die sowjetischen Kräfte einzukesseln; in der größten Panzerschlacht des 2. Weltkrieges konnte die Sowjetunion die deutschen Kräfte bis auf ihre Ausgangsposition zurückdrängen.
- September 1943: durch gestaffelte Offensiven drängte die Rote Armee die deutschen Verbände bis auf die „Pantherstellung” entlang Narva, Desna und Dnjepr zurück
- 15. September 1943: Hitler befiehlt den Rückzug an den Dnjepr und beginnt die Büffelbewegung, d.h. bei einem Rückzug der Truppen werden alle auch nur im weitesten Sinne verwendbaren Einrichtungen, Gebäude usw. vernichtet
- 3. November 1943: ab jetzt wird die Westfront nicht nur personell, sondern auch materiell bevorzugt ausgestattet, was nicht nur zu einer extremen Schwächung, sondern auch bis zum Jahresende 1943 zu tiefen Einbrüche in die Pantherstellung führt
- „Winteroffensive 1943“: aus dem Brückenkopf Kiew drang die 1. Ukrainische Front am 24. Dezember 1943 bis über die ehemalige polnisch-sowjetische Grenze nach Kowel und Luzk vor.
- Januar 1944: an der 1. und 2. Ukrainische Front wurden am Dnjepr 54000 Deutsche eingeschlossen.
- „Sommeroffensive 1944“: die Rote Armee drang bis an die Grenze Ostpreußens, an die Weichsel und an die Donau vor
- 22. Juni 1944: „Sommeroffensive“ der Roten Armee mit einem Angriff gegen die Heeresgruppe Mitte, sowjetische Truppen drängten die Wehrmacht bis Anfang Juli auf die Linie Kowno–Brest–Litowsk zurück
- Bilanz: bis dahin hatte die Heeresgruppe Mitte 28 Divisionen mit 350000 Mann eingebüßt
- August 1944: Finnen schließen einen Waffenstillstand mit Moskau
- September 1944: Beginn eines konzentrischen Angriffes auf Estland durch die Rote Armee
- Ende 1944: die Front hatte auch im Osten die Grenzen des Deutschen Reiches erreicht und teilweise schon überschritten








Quelle: Microsoft Encarta Enzyklopädie 2003 Plus




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