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Titel:

Wärmedämmung


  Note: 2- (War zu Umfangreich)   Klasse: 8









Arbeit: Referat Wärmedämmung

1. Wie wird ein Haus sinnvoll gedämmt

Gedämmt wird um einen Wärmeverlust zu vermeiden. Der optimale Dämmstoff besitzt mehrere Eigenschaften: Er ist schlecht wärmeleitend, aber hat auch eine hohe Wärmekapazität, die eine Verlangsamung der Gebäudeerwärmung im Sommer oder Auskühlung im Winter bewirkt. Er ist feuchteresistent und hydrophil, kann also auftretende Feuchtigkeit schnell verteilen und wieder abgeben. Da Dämmstoffe meistens nicht all diese Eigenschaften auf einmal besitzen, werden sie oft kombiniert eingesetzt. Umso besser ein Haus gedämmt ist, desto weniger Wärmeverlust gibt es. Das heißt zugleich die Heizkosten minimieren sich und die Umwelt wird weniger belastet. Doch bei sehr gut gedämmten Häusern ist das Schimmel Risiko größer, denn die Luftfeuchte sammelt sich im Raum. Deshalb muss regelmäßig gelüftet werden. Auch wenn Dämmen oft teuer ist zahlt es sich in ein paar Jahren wieder aus. Wie jemand sein Haus dämmt bleibt jeden selbst überlassen doch es wird geraten sich von einem Fachmann helfen zu lassen. Es gibt zwei Dämmmöglichkeiten zum einen die Außendämmung und zum anderen die Innendämmung. Innen wird eigentlich nur das Dach gedämmt. Die Außen oder Fassendendämmung sind dazu da um den Wärmeverlust zu minimieren. Dies kann aber nur dann geschehen wenn alles gut abgedichtet und gedämmt ist. Die größte Belastung ist die Witterung deshalb muss die Fassade auch gegen Witterung geschützt sein. Physikalisch betrachtet entstehen Wärmeverluste an Gebäuden durch den Austausch von Luft unterschiedlicher Temperaturbereiche.


2. Dämmstoffe

Es gibt verschieden Dämmstoffe mit denen gedämmt werden kann. Die Dämmstoffe sind in zwei Gruppen aufgeteilt einmal die Nachwachsenden Rohstoffe und die Künstlichen Dämmstoffe. Zu den Nachwachsenden Rohstoffen gehören Kork, Baumwolle, Schafwolle, Flachs, Hanf, Getreide, Schilf, Zellulose, Holzfasern, Holzwolle, Hobelspäne,... Zu den Künstlichen Dämmstoffen gehören Polystyrol-Hartschaum (PS), Polyurethan-Hartschaum, Perlite, Schaumglas, Mineralwolle (Glaswolle, Steinwolle)… Styropor oder auch Polystyrol genannt. Styropor ist die einfachste und günstigste Verarbeitung. Es ein reines Erdöl Produkt und ist deshalb auch schädlich für die Umwelt. Man kann die Dämmmaterialien nach Lieferformen in festen Platten, Bahnen oder Matten, sowie schüttfähigen Materialien unterscheiden. Materialien mit Wärmedämmenden Eigenschaften, die am Bau eingesetzt werden, sind: Künstliche Mineralfasern (z.B. Steinwolle), geschäumte und geblähte anorganische Stoffe (z.B. Schaumglas), geschäumte organische Dämmstoffe (z.B. Styropor), Zellulose- und Holzdämmstoffe (speziell aufbereitetes Altpapier, Holzwolle), andere pflanzliche Dämmstoffe (z.B. Kork, Kokos, Schilfrohr), tierische Dämmstoffe (Schafwolle).


3. Außendämmung

Dämmen mit Platten, Bahnen oder Matten: (Styropor) Als erstes wird Mörtel oder Baukleber punktuell auf die Dämmstoffplatte aufgetragen. Danach werden die Platten auf die Fassade gepresst. Nun werden sie in gewissen Abständen mit Fassaden- bzw. Tellerdübel (Teller 6cm) zusätzlich befestigt. Auf das Styropor kommt Armierungsputz. Es soll das Glasgewebe (Armierungsgewebe) einbetten. Das Armierungsgewebe wird nun eingebettet. Es bildet den Festen Untergrund für die Schlussbeschichtung und verhindert Risse. Zum Schluss wird ein Oberputz aufgetragen. Meistens ist der Oberputz eingefärbt und die Fassade muss somit nicht extra gestrichen werden. Ansonsten besteht die Möglichkeit einen Anstrich aufzubringen der einen (Lotus Effekt) und somit keine Schmutzpartikel Haft gibt. Schmutz wird vom Regen abgewaschen.

Einblassen von Pulver oder Granulat: Eine andere Methode wäre bei der, der Dämmstoff als Pulver oder Granulat in die Wand eingeblasen wird zum Beispiel die Zellulose. Auf der Altfassade werden Kanthölzer angebracht. Unebenheiten werden mit Kokosfasern ausgeglichen. Um die gewünschte Dämmstärke zu erhallten werden zusätzlich Hölzer angebracht. Anschließend werden die Gefache mit HVD-Platen (Holzfaserdämmplatten) verschlossen. Jetzt wird die Zellulose in die Hohlräume geblasen. Man muss darauf achten das alle Ecken damit ausgefüllt werden. Bei dieser Arbeit sollte man eine Schutzmaske tragen da der Staub schädlich ist. Diese Dämmung ist Ökologisch und äußerst Umweltverträglich.


4. Innendämmung

Bei einer Innendämmung werden Außenwände von der Raumseite aus gedämmt. Falls eine außenseitige Wärmedämmung aus gestalterischen Gründen nicht in Frage kommt bietet sich die Innendämmung gut an. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen Sinn.
Kosten und Ersparnisse


5. Dämmung Fassade Außenwände mit Dämmplatten 75 – 170 €/m²

Preis 14.000 €
Energie- Einsparung 50 kWh/m²a
Ersparnis im 1. Jahr nach Sanierung 496 €
Ersparnis insg. in 20 Jahren 16.401 €


6. Wärmeübertragung

Zwischen Körpern mit einer höheren Temperatur und solchen mit einer niedrigeren Temperatur findet eine Wärmeübertragung durch Wärmeleitung, Wärmeströmung oder Wärmestrahlung statt. Diese Wärmeübertragung ist teils erwünscht, teils unerwünscht. Maßnahmen zur Verringerung der Wärmeübertragung bezeichnet man als Wärmedämmung. Durch Wärmedämmung können Brennstoffe gespart und Umweltbelastungen verringert werden. Wärmedämmung spielt auch bei Lebewesen eine wichtige Rolle.


Konvektion

•Bei der Wärmeströmung (Konvektion) wandert die Energie von einem Ort höherer Temperatur mit der erwärmten Materie zu einem Ort niedrigerer Temperatur.
•Der Energietransport ist - im Gegensatz zur Wärmeleitung - mit einem Materietransport verbunden.
•Die Bewegung der Materie kann von außen z.B. durch einen Ventilator bei Gasen oder eine Pumpe bei Flüssigkeiten aufgezwungen sein (erzwungene Konvektion). Oft kommt die Bewegung aber auch durch die Dichteänderungen der erwärmten Körper zustande (Auftriebskraft). In diesem Fall spricht man von freier Konvektion.
•Konvektion tritt in der Regel nur bei Flüssigkeiten und Gasen auf.
•Wenn zum Beispiel oben in einen Zimmer warme Luft ist und unten kalt, dann überlagern sich die beiden Schichten ohne dass es zu nennenswerter Konvektion kommt. Nur wenn warme Luft unten und kalte oben ist kommt es zur Durchmischung aufgrund der verschiedenen Dichten.

Beispiel: Man hält eine Kerze am Boden (unten) und sieht, an der Richtung wie die Kerzenflamme sich neigt, dass die Luft vom kalten ins warme Zimmer geht, (im kalten Zimmer ist die Luft dichter, am Boden am dichtesten. Weil so Luft in das warme Zimmer strömt, fehlt sie oben, und fliest oben in das kalte Zimmer, wenn man die Kerze oben hinhält wird sie also in Richtung kaltes Zimmer geblasen.


Wärmeleitung

Die Wärmeleitung ist eine Art der Wärmeübertragung, bei der Wärme durch Körper hindurch von Bereichen höherer Temperatur zu Bereichen niedrigerer Temperatur übertragen wird. Die Wärmeleitfähigkeit von Stoffen ist unterschiedlich. Es gibt gute und schlechte Wärmeleiter. Gute Wärmeleiter sind Metalle (Bügeleisen). Schlechte Wärmeleiter zum Beispiel Holz oder Wolle. Diese Materialien nennt man Isolator. (Topflappen)
Die Wärmeleitung kann in einem Stoff erfolgen. Sie kann aber auch von einem Stoff in einen anderen (Wärmeübergang) oder durch einen Stoff hindurch (Wärmedurchgang) vor sich gehen.

Beispiel: Bei Fenstern verwendet man nur noch Mehrscheiben-Isolierglas mit sehr geringem Wärmedurchgangskoeffizient. Dabei leitet das Glas zwar gut, aber das Vakuum zwischen den Scheiben gar nicht. Um den Anforderungen der Energieeinsparverordnung zu entsprechen und damit die Heizkosten gering zu halten werden solche eingesetzt. Das Prinzip ist dasselbe wie bei warmer (Wolle, Pelz) Kleidung, es wird viel Luft eingeschlossen.


Wärmestrahlung

Wärmestrahlung ist die Art der Wärmeübertragung, die dafür sorgt, daß die Sonnenenergie durch das Weltall zu uns gelangen kann. Wärmestrahlung ist eine Form von elektromagnetischen Wellen, die sich auch im luftleeren Raum ausbreiten. Alle Körper, die wärmer als ihre Umgebung sind, strahlen Wärme ab, je heiser, desto mehr. Metallisch glänzende Oberflächen reflektieren Wärmestrahlung stark, Nichtglänzende Oberflächen absorbieren sie gut, zum Beispiel nicht gedämmte Häuser strahlen viel stärker die Wärme aus als gedämmte.

Beispiel: Ein Ofen strahlt wärme von sich aus und setzt gleichzeitig eine Konvektion in Gang aus


Wörter:

-Wärmedämmung: Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.

-Wärmebrücken: Die Wärmebrücke ist eine Teilfläche oder ein Bauteil im Haus, die bzw. das mehr Wärme nach außen ableitet (Transmission) als angrenzende Flächen bzw. Bauteile. Eine Wärmebrücke entsteht bauartbedingt oder wegen Mängeln in der Planung und Bauausführung. Beispiele für Wärmebrücken sind eingebundene Wände, ungedämmte Betonsturzträger oder aufgelegte Deckenelemente, Betonpfeiler, Ringanker, Balkonplatten, fehlerhafte Baustoffwahl usw. Die Folge der höheren Wärmeverluste solcher Wärmebrücken ist eine niedrigere Oberflächentemperatur auf der Rauminnenseite. Sie begünstigt das Auftreten von Kondenswasserschäden und von Schimmelpilzen. Wärmebrückenarmes Planen und Bauen ist eine Grundvoraussetzung für energiesparende und hygienisch einwandfreie Gebäude.

-Wärmekapazität: Beschreibt das Verhältnis zwischen thermisch zugeführter Energie und Temperaturänderung des Körpers unter bestimmten Bedingungen (konstantes Volumen oder konstanter Druck).

-hydrophil: Hydrophil sind alle Werkstoffe, die Wasser anziehen und aufnehmen.

-Wärmebrücken: Sind thermische Schwachstellen in der Gebäudehülle. Sie führen zu hohen Wärmeverlusten und können bauphysikalische, hygienische und gesundheitliche Probleme hervorrufen.









Quelle: http://www.sto.de/evo/web/sto/28033_DE?gclid=CPih4NvUuZACFSUbZwodXQPoFQ http://www.agsn.de/ressorts/baustoffe-bauteile/baustoffe/daemmstoffe/artikelansicht/archive/2006/may/article/daemmstoffewaermedaemmung-im-bauwesen/ http://www.daemm-dein-haus.de/wie-geht-waermedaemmung.php?PHPSESSID=7796269446b16fb7151a22e718636d42 http://www.baudirwas.at/daemmung.html http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmed%C3%A4mmung http://www.ludwigshafen.de/standort/bauen/oekologisches_bauen/waermedaemmung/ http://www.malerservice-struve.de/waermedaemmung_decorputz.shtml http://www.otte-klein.de/Waermedaemmung.htm http://www.maler-kuntze.de/daemmung.html http://www.ifdn.tu-bs.de/physikdidaktik/mitarbeiter/examensarbeiten/Das%20Leben%20in%20der%20K%E4lte%20-%20pdf/Arbeitsbl%E4tter%20zur%20Konvektion/exp_kon.pdf http://www.heiz-tipp.de/ratgeber-790-baumwolle.html http://archiv.selbst.de/2archiv/special_archiv/bauen_ausbauen/rohbau/daemmstoff/vergleich.php4 http://www.wdr.de/tv/wissen-macht-ah/archiv/experiment/waermeleiter.phtml Wikipedia: Wärmeleitung, konvektion, Wärmestrahlung http://www.sto.de/evo/web/sto/28037_DE-Fassadendaemmung-von-der-Sto-AG-Fassadendaemmsystem-StoTherm-Classic-.htm http://lexikon.meyers.de/ http://www.sto.de/evo/web/sto/28037_DE-Fassadendaemmung-von-der-Sto-AG-Fassadendaemmsystem-StoTherm-Classic-.htm http://www.daemm-dein-haus.de/wie-geht-waermedaemmung.php?PHPSESSID=89706cbc6954e16605064ae92f974e0c Physikbuch




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